UVP 28.390 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
Kontra:
  • Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht198kg
Radstand1.488mm
Radstand1.488mm
Sitzhöhe: 845 mm
Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartV4
Hubraum1.103ccm
Hub54mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung208 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment123 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.275km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch8l pro 100km
Reichweite224km
Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km

Fahrwerk

RahmenbauartFrontrahmen
Federung vorneVoll einstellbare Öhlins NIX30 Upside-Down-Gabel 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenVoll einstellbares Öhlins TTX36 Mono-Federbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminium-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten200/60 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

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Ducati Streetfighter V4 S vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – Vergleich im Motorradtest

Manchmal ist ein Motorradvergleich mehr als nur ein Blick auf Datenblätter. Bei Ducati Streetfighter V4 S und Benelli Leoncino Bobber 400 prallen zwei Welten aufeinander: Hier das sportlich-dominante Naked-Bike mit dem Anspruch, Leistung in Fahrspaß zu übersetzen. Dort ein Bobber, der bewusst auf Stil und entspanntes Handling setzt. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend – denn je nachdem, was im Alltag und auf der Lieblingsstrecke zählt, kann das „bessere“ Motorrad ganz unterschiedlich ausfallen.

Grundcharakter: Naked-Dynamik vs. Bobber-Feeling

Die Ducati Streetfighter V4 S ist vom Grundgedanken her auf Agilität und Tempo ausgelegt. Der Look ist kantig, die Haltung sportlich, und das Fahrgefühl zielt klar auf zügiges Fahren. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen wirkt bewusst „entschleunigt“. Der Bobber-Stil steht im Vordergrund, das Motorrad vermittelt ein lässiges Auftreten und lädt dazu ein, die Fahrt eher zu genießen als zu attackieren.

Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Während die Ducati eher die Frage beantwortet „Wie schnell und wie präzise geht’s?“, stellt die Benelli eher „Wie unkompliziert und wie angenehm ist es?“ in den Mittelpunkt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motor unterscheiden sich die Konzepte deutlich. Die Ducati Streetfighter V4 S ist auf starke Performance ausgelegt. Das zeigt sich weniger in einzelnen Zahlen als im Gesamtbild: Gasannahme, Durchzug und das Gefühl, dass das Motorrad jederzeit Reserven hat. Gerade beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen wirkt die Ducati wie ein Werkzeug, das für Dynamik gebaut wurde.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 verfolgt einen anderen Ansatz. Der Antrieb ist auf ein harmonisches, alltagstaugliches Tempo abgestimmt. Das bedeutet: weniger „Wucht“ im Sinne von maximaler Beschleunigung, dafür ein ruhigerer Charakter, der sich leicht dosieren lässt. Für Stadtverkehr, kurze Strecken und entspanntes Cruisen ist das oft genau die richtige Richtung.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Ducati Streetfighter V4 S: Stärke in der Dynamik und im souveränen Vortrieb; Schwäche kann sein, dass der sportliche Charakter nicht zu jedem Fahrstil passt, wenn eher entspanntes Fahren im Vordergrund steht.
  • Benelli Leoncino Bobber 400: Stärke in der unkomplizierten, gut dosierbaren Fahrbarkeit; Schwäche liegt dort, wo maximale Reserven und sportlicher Punch gefragt sind.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Gelassenheit

Im Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „sportlich getrimmt“ und „alltagstauglich abgestimmt“. Die Ducati Streetfighter V4 S ist darauf ausgelegt, Kurven schnell und kontrolliert zu nehmen. Das Motorrad wirkt stabil, lenkt willig ein und unterstützt eine sportliche Linie. Wer gerne zügig fährt, profitiert von der klaren Rückmeldung und dem Gefühl, dass das Bike „mitarbeitet“.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt eher auf ein komfortables, gutmütiges Handling. Das Fahrwerk vermittelt eine entspannte Basis, die auch bei wechselnden Straßenverhältnissen nicht unnötig stresst. In der Praxis heißt das: weniger „Kampf um die Linie“, mehr „einfach fahren“ – besonders auf Strecken, die nicht permanent nach Sport aussehen.

Bremsen und Fahrstabilität

Auch bei den Bremsen ist die Ausrichtung unterschiedlich. Die Ducati zielt auf starke Verzögerung und hohe Kontrolle bei sportlicher Fahrweise. Die Benelli bremst ebenfalls zuverlässig, aber der Charakter ist eher auf ruhige bis moderate Anforderungen ausgelegt. Wer häufig hart verzögert oder sportlich in Kurven bremst, wird die Ducati als klaren Vorteil empfinden. Wer dagegen im Alltag unterwegs ist, merkt vor allem, dass die Benelli berechenbar bleibt und sich leicht dosieren lässt.

Ergonomie und Sitzposition: Sportlich aktiv vs. entspannt aufrecht

Die Ergonomie ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt. Die Ducati Streetfighter V4 S bringt eine sportlichere Sitzposition mit. Das unterstützt eine aktive Fahrweise: Körper und Motorrad arbeiten zusammen, um schnell zu reagieren. Das ist ideal, wenn die Fahrt auch mal „mehr“ sein soll – etwa auf kurvigen Strecken oder bei dynamischen Ausfahrten.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dagegen eher aufrecht und entspannt. Das macht sie besonders interessant, wenn längere Stadtfahrten, kurze Touren oder das gemütliche Cruisen im Vordergrund stehen. Die Sitzhaltung ist weniger „sportlicher Einsatzmodus“, sondern eher „entspannt unterwegs“.

Komfort im Alltag

  • Ducati Streetfighter V4 S: Komfort ist stark abhängig von Fahrstil und Strecke; bei sportlicher Nutzung fühlt sich die Position stimmig an, kann aber bei reinem Cruisen weniger „entspannt“ wirken.
  • Benelli Leoncino Bobber 400: Komfort und Alltagstauglichkeit stehen im Fokus; die Sitzposition unterstützt entspanntes Fahren, ohne ständig eine aktive Haltung einzufordern.

Design und Alltagstauglichkeit: Was man jeden Tag sieht

Beim Design ist der Unterschied offensichtlich, aber nicht nur optisch relevant. Die Ducati wirkt wie ein Statement für sportliche Performance – mit einer Front, die nach Dynamik aussieht, und einer Gesamterscheinung, die „Tempo“ ausstrahlt. Die Benelli hingegen setzt auf den Bobber-Look: klassische Linien, ein lässiger Stil und ein Motorrad, das sich gut in den Alltag einfügt.

Alltagstauglichkeit zeigt sich außerdem in der Art, wie sich das Motorrad im Verkehr bewegt. Die Benelli ist hier oft im Vorteil, weil sie vom Charakter her leichter wirkt und sich unkompliziert bewegen lässt. Die Ducati ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fordert eher den sportlichen Modus ein – zumindest, wenn man das Potenzial wirklich nutzen möchte.

Für welche Touren passt welches Motorrad?

Die Frage „Welche Touren?“ entscheidet häufig schneller als jede Diskussion über Daten. Die Ducati Streetfighter V4 S passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Kurven, Beschleunigung und präzise Kontrolle zählen. Wer gerne zügig unterwegs ist, wird die Ducati als konsequenten Begleiter erleben.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist ideal für Stadtfahrten, Feierabendrunden und entspannte Ausflüge. Sie eignet sich auch dann, wenn das Motorrad nicht ständig „auf Sport“ getrimmt sein muss, sondern wenn Stil und unkompliziertes Fahrgefühl wichtiger sind.

Stärken und Schwächen im Einsatzprofil

  • Ducati Streetfighter V4 S: Stärken liegen in Dynamik, sportlicher Kontrolle und dem Gefühl, jederzeit mehr zu können; Schwächen zeigen sich eher, wenn ein entspannter, weniger fordernder Charakter gesucht wird.
  • Benelli Leoncino Bobber 400: Stärken liegen in der entspannten Fahrbarkeit, dem lässigen Bobber-Charakter und dem unkomplizierten Handling; Schwächen liegen dort, wo maximale sportliche Reserven und kompromisslose Performance gefragt sind.

Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?

Die Ducati Streetfighter V4 S ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß vor allem aus Dynamik entsteht: schnelle Reaktionen, starke Beschleunigung und ein Fahrgefühl, das sportliches Fahren unterstützt. Wer Kurven liebt, gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das Leistung nicht nur verspricht, sondern spürbar in Kontrolle und Tempo übersetzt, wird mit der Ducati sehr glücklich.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren, Stil und unkomplizierter Alltagstauglichkeit liegt. Für Stadtverkehr, kurze Touren und eine Fahrweise, bei der das Motorrad vor allem Spaß macht, ohne ständig sportliche Höchstansprüche zu wecken, passt die Benelli hervorragend. Kurz gesagt: Ducati für Performance-Fahrer, Benelli für Cruiser-Charakter – beide mit klaren Stärken, aber unterschiedlichen Prioritäten.

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