| UVP | 28.390 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
- Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.488 | mm |
| Radstand | 1.488 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.103 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 208 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 123 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 275 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 8 | l pro 100km |
| Reichweite | 224 | km |
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Frontrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare Öhlins NIX30 Upside-Down-Gabel 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Voll einstellbares Öhlins TTX36 Mono-Federbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 200/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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Ducati Streetfighter V4 S vs. CFmoto 800 MT Explore – Motorradvergleich
Wer zwischen Ducati Streetfighter V4 S und CFmoto 800 MT Explore steht, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Philosophien. Die Ducati ist ein kompromissloser Streetfighter mit Fokus auf Dynamik, präzises Handling und sportliche Performance. Die CFmoto 800 MT Explore dagegen zielt auf Vielseitigkeit: mehr Komfort, mehr Alltagstauglichkeit und eine Ausrichtung, die auch längere Touren und wechselnde Streckenbedingungen gut abdecken soll. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede entlang der wichtigsten Kriterien herausgearbeitet – damit schneller klar wird, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil passt.
Charakter und Einsatzprofil: Streetfighter vs. Tourer
Ducati Streetfighter V4 S: sportlich, direkt, kompromisslos
Die Streetfighter V4 S wirkt wie ein Motorrad, das für die schnelle Runde am Feierabend gebaut wurde. Der Fokus liegt auf direkter Gasannahme, spürbarer Beschleunigung und einem Fahrgefühl, das stark auf sportliche Linienführung ausgelegt ist. Gerade in Kurven und bei dynamischer Fahrweise zeigt sich die Ducati als Maschine, die Tempo nicht nur ermöglicht, sondern regelrecht einfordert.
CFmoto 800 MT Explore: Reiseorientiert und alltagstauglich
Die CFmoto 800 MT Explore ist dagegen deutlich stärker auf Alltag und Touren ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie ein „mach einfach mit“-Paket: komfortabler, mit Touring-Anspruch und einer Ausstattung, die das Fahren über längere Strecken angenehmer macht. Auch wenn die Maschine sportlich genug ist, steht nicht das reine Kurvenangriffs-Feeling im Vordergrund, sondern die Kombination aus Komfort, Kontrolle und Alltagstauglichkeit.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Ducati Streetfighter V4 S liefert den sportlichen Punch, der sich besonders beim Beschleunigen aus dem Kurvenausgang bemerkbar macht. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung auf die Straße übertragen wird, sind auf zügiges Fahren ausgelegt. Die CFmoto 800 MT Explore setzt dagegen auf einen gleichmäßigeren, tourentauglichen Rhythmus. Das bedeutet: weniger „nur Vollgas“-Gefühl, mehr nutzbare Performance über verschiedene Drehzahlbereiche hinweg.
Stärken und Schwächen ergeben sich daraus: Die Ducati spielt ihre Vorteile aus, wenn das Tempo hoch ist und die Fahrweise aktiv gestaltet wird. Die CFmoto punktet, wenn Strecken länger werden, das Tempo moderater bleibt und ein souveränes, entspanntes Vorankommen wichtiger ist.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Komfort
Streetfighter V4 S: sportliche Rückmeldung
Das Fahrwerk der Ducati ist darauf ausgelegt, dem Fahrer ein sehr direktes Feedback zu geben. In schnellen Richtungswechseln und bei zügiger Kurvenfahrt fühlt sich die Maschine stabil und kontrolliert an. Die Geometrie und Abstimmung unterstützen eine sportliche Sitzposition und ein aktives Fahren. Wer gerne „arbeitet“ und das Motorrad spürbar in die Linie bringt, wird hier schnell Freude haben.
800 MT Explore: ausgewogener Komfort für lange Strecken
Die CFmoto setzt beim Fahrwerk stärker auf Ausgewogenheit. Das Ziel ist, Unebenheiten und wechselnde Fahrbahnbedingungen besser zu „entschärfen“, ohne das Motorrad komplett aus dem sportlichen Bereich herauszunehmen. Das Handling bleibt dabei handlich genug, um auch in der Stadt oder auf Landstraßen nicht träge zu wirken. Die Schwäche liegt eher dort, wo maximale Sportlichkeit gefragt ist: Bei sehr aggressiver Fahrweise kann die Ducati ihre sportliche Auslegung deutlicher ausspielen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Beim Thema Bremsen zeigt sich eine typische Aufteilung: Die Ducati Streetfighter V4 S ist auf starke Verzögerung und sportliche Kontrolle ausgelegt. Das hilft besonders beim späten Verzögern in Kurven oder bei dynamischer Fahrweise. Die CFmoto 800 MT Explore bietet ebenfalls zuverlässige Verzögerung, wirkt aber im Gesamtkonzept stärker auf gleichmäßige, berechenbare Bremsmomente für Alltag und Touren. Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert von einem Setup, das sich nicht „zu sportlich“ anfühlt, sondern eher auf Routine und Sicherheit setzt.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Hintergrund
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Ducati Streetfighter V4 S wirkt wie ein Paket, das sportliche Kontrolle in den Vordergrund stellt: Fahrmodi und Regelstrategien unterstützen eine dynamische Fahrweise und helfen dabei, Traktion und Stabilität auch bei wechselnden Bedingungen zu halten. Die CFmoto 800 MT Explore ist ebenfalls elektronisch gut ausgestattet, legt aber den Fokus stärker auf alltagstaugliche Unterstützung und eine entspanntere Bedienlogik für längere Fahrten.
Stärken und Schwächen: Die Ducati ist im „Sportmodus“-Denken klar im Vorteil, wenn die Elektronik aktiv helfen soll, sportliche Grenzen sicherer zu erreichen. Die CFmoto punktet, wenn die Elektronik vor allem Komfort, Übersicht und Stressfreiheit im Alltag liefern soll.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie und warum?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Ducati Streetfighter V4 S ist typischerweise sportlich ausgelegt: mehr „nach vorn“, mehr Aktivität im Oberkörper, damit das Motorrad in Kurven präzise geführt werden kann. Das ist auf kurzen bis mittleren Strecken oft ein Vorteil, kann aber bei sehr langen Touren stärker spürbar werden.
Die CFmoto 800 MT Explore ist dagegen stärker auf Komfort und Alltag ausgelegt. Die Sitzposition wirkt entspannter, was gerade auf langen Strecken hilft. Auch wenn die CFmoto nicht als reine „Couch auf zwei Rädern“ gedacht ist, ist sie im Touring-Konzept klar im Vorteil, wenn häufig gefahren wird und der Fokus auf angenehmem Handling über viele Kilometer liegt.
Ausstattung und Touring-Tauglichkeit: Alltag vs. Abenteuer
Die CFmoto 800 MT Explore ist als „Explore“-Modell erkennbar stärker auf Touren und wechselnde Einsatzszenarien ausgelegt. Dazu passen typische Touring-Elemente wie ein sinnvoller Windschutz, eine Reise-Orientierung in der Ergonomie und eine Ausstattung, die das Motorrad für längere Fahrten pragmatisch macht. Die Ducati Streetfighter V4 S ist dagegen stärker auf den sportlichen Kern fokussiert: weniger „Reise-Workflow“, mehr „Fahren und Genießen“ im sportlichen Sinne.
Wenn der Alltag aus Pendeln, kurzen Strecken und gelegentlichen Ausflügen besteht, kann die Ducati sehr attraktiv sein. Wenn dagegen regelmäßig längere Touren geplant sind oder auch mal unvorhersehbare Strecken dazukommen, spielt die CFmoto ihre Touring-Qualitäten deutlicher aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati Streetfighter V4 S
- Sportlicher Charakter mit direktem Fahrgefühl
- Starke Dynamik, besonders bei zügiger Fahrweise
- Elektronik-Unterstützung mit Fokus auf sportliche Kontrolle
- Präzises Handling für kurvenorientiertes Fahren
Schwächen der Ducati Streetfighter V4 S
- Sportliche Sitzposition kann auf sehr langen Strecken spürbarer werden
- Weniger „Touring-Workflow“ als bei klaren Reise-Modellen
Stärken der CFmoto 800 MT Explore
- Komfort- und Tourenorientierung für längere Fahrten
- Ausgewogenes Handling für Alltag und wechselnde Strecken
- Elektronik und Bedienung eher auf Entspannung ausgelegt
- Pragmatisches Gesamtpaket für vielseitige Nutzung
Schwächen der CFmoto 800 MT Explore
- Bei maximal sportlicher Fahrweise kann die Ducati klar die Nase vorn haben
- Wer rein auf Streetfighter-Feeling aus ist, findet bei der CFmoto weniger „Attacke“
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Ducati Streetfighter V4 S ist besonders passend für Fahrer, die gerne aktiv fahren, Kurven dynamisch angehen und ein sehr direktes, sportliches Feedback möchten. Die CFmoto 800 MT Explore ist ideal, wenn Touren, Komfort und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen – also wenn das Motorrad nicht nur für die schnelle Runde, sondern auch für längere Strecken und unterschiedliche Bedingungen überzeugen soll.
Fazit:
Die Ducati Streetfighter V4 S ist die richtige Wahl, wenn sportliche Dynamik, präzises Handling und ein klar auf Performance ausgelegtes Gesamtpaket im Mittelpunkt stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Fahrweise aktiv und zügig ist und das Motorrad spürbar „mitarbeitet“. Die CFmoto 800 MT Explore überzeugt dagegen dort, wo Alltag und Touren zählen: komfortableres Fahrgefühl, ausgewogene Kontrolle und ein Reiseansatz, der längere Strecken angenehmer macht. Wer vor allem Kurven und sportliche Ausfahrten sucht, wird mit der Ducati glücklicher. Wer ein vielseitiges Motorrad möchte, das auch auf längeren Touren entspannt bleibt und für unterschiedliche Streckenbedingungen gut gerüstet ist, trifft mit der CFmoto die passendere Wahl. So wird aus dem Vergleich schnell eine klare Entscheidung nach Fahrstil und Prioritäten.