| UVP | 28.390 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
- Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.488 | mm |
| Radstand | 1.488 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.103 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 208 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 123 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 275 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 8 | l pro 100km |
| Reichweite | 224 | km |
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Frontrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare Öhlins NIX30 Upside-Down-Gabel 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Voll einstellbares Öhlins TTX36 Mono-Federbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 200/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
MotorradTest.de auf YouTube
Ducati Streetfighter V4 S vs Ducati Multistrada V2 – welcher Ducati-Typ passt besser?
Wenn zwei Ducati-Modelle so unterschiedlich auftreten, wird die Entscheidung spannend: Die Ducati Streetfighter V4 S steht für kompromisslose Straßenperformance, spürbare Dynamik und ein Setup, das auf Agilität und Kontrolle ausgelegt ist. Die Ducati Multistrada V2 dagegen ist der Ducati-Vertreter für Menschen, die mehr als nur eine kurze Runde suchen: mehr Reichweite im Kopf, mehr Komfort im Alltag und eine Reise-Philosophie, die auch längere Strecken entspannt angehen lässt.
Im folgenden Vergleich werden die in den jeweiligen Modellangaben typischen Schwerpunkte gegenübergestellt: Fahrcharakter, Ausstattung und Elektronik, sowie die Frage, wie sich die Bikes im Alltag und auf Touren anfühlen. Dabei geht es nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welches Motorrad die eigenen Prioritäten am ehesten trifft.
Grundcharakter: Naked-Performance vs. Touren-Allround
Streetfighter V4 S: Fokus auf direkte Straßenagilität
Die Streetfighter V4 S ist als Naked-Bike gedacht, das die Straße als Spielfeld versteht. Die Sitzposition wirkt sportlich und aktiv, die Linienführung ist auf Dynamik ausgelegt, und das Motorrad will spürbar geführt werden. Wer gerne zügig fährt, Kurvenarbeit mag und ein Motorrad sucht, das sich schnell „wach“ anfühlt, findet hier eine klare Ansage.
Multistrada V2: Komfort und Vielseitigkeit für längere Pläne
Die Multistrada V2 ist dagegen stärker auf Alltag und Touren ausgerichtet. Das Motorrad wirkt weniger wie ein reines „Kurvenwerkzeug“, sondern eher wie ein Allrounder, der sich an verschiedene Situationen anpasst. Gerade wenn Fahrten nicht nur aus dem nächsten Abstecher bestehen, sondern aus längeren Strecken, Stadtverkehr und wechselnden Bedingungen, spielt die Multistrada ihre Stärken aus.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beide Modelle sind Ducati-typisch kraftvoll, aber sie vermitteln diese Kraft auf unterschiedliche Weise. Die Streetfighter V4 S setzt stärker auf ein unmittelbares Ansprechverhalten und ein dynamisches Vorwärtsdrängen, das sich besonders beim sportlichen Fahren bemerkbar macht. Die Multistrada V2 liefert ebenfalls spürbare Power, legt aber den Schwerpunkt stärker auf nutzbare Alltagstauglichkeit: gleichmäßiges Vorankommen, souveränes Beschleunigen aus verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen und ein Fahrgefühl, das auch auf längeren Etappen nicht „anstrengt“.
Unterm Strich: Wer häufig sportlich unterwegs ist und das Motorrad als aktives Fahrgerät nutzt, wird die Streetfighter V4 S als passender empfinden. Wer dagegen öfter entspannt unterwegs ist oder Touren plant, profitiert von der Multistrada-Philosophie.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität
Streetfighter V4 S: präzises Einlenken, sportlicher Anspruch
Das Handling der Streetfighter V4 S ist auf zügiges Fahren ausgelegt. Das Motorrad lässt sich spürbar führen, reagiert schnell auf Lenkimpulse und unterstützt eine dynamische Linie. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrten kurvig sind oder wenn das Tempo bewusst hoch gewählt wird. Gleichzeitig gilt: Je sportlicher man fährt, desto mehr verlangt das Motorrad nach einer passenden Fahrweise und nach Aufmerksamkeit im Detail.
Multistrada V2: souverän über Distanz
Die Multistrada V2 wirkt im Vergleich stärker auf Stabilität und Komfort getrimmt. Gerade bei längeren Strecken, bei wechselndem Belag oder wenn die Route nicht nur aus perfekten Kurven besteht, spielt das Motorrad seine Stärken aus. Das Handling bleibt natürlich nicht „träge“, aber die Charakteristik ist eher auf entspanntes Vorankommen ausgelegt. Wer häufig unterwegs ist und nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, ein sportliches Setup „abzuarbeiten“, findet hier einen großen Pluspunkt.
Elektronik & Assistenz: Unterstützung im Alltag
Bei beiden Ducati-Modellen ist Elektronik ein wichtiger Bestandteil des Fahrgefühls. Der Unterschied liegt eher darin, wie die Unterstützung im Alltag wirkt: Die Streetfighter V4 S ist stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt – also auf ein Setup, das beim zügigen Fahren Sicherheit gibt, ohne das Fahrgefühl zu „verstecken“. Die Multistrada V2 setzt dagegen stärker auf alltagstaugliche Regelung und Komfort-Funktionen, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer machen.
Wer gerne selbst „arbeitet“ und das Motorrad als direktes Werkzeug nutzt, wird die Streetfighter-Elektronik als unterstützend und passend empfinden. Wer dagegen häufig in wechselnden Bedingungen unterwegs ist und sich auf Assistenz verlassen möchte, wird die Multistrada-Logik eher zu schätzen wissen.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Tempo
In einem Vergleich der Modellangaben zeigt sich: Beide Bikes sind auf sicheres Verzögern ausgelegt, allerdings mit unterschiedlichem Fokus. Die Streetfighter V4 S wirkt in der sportlichen Nutzung besonders stimmig, weil das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Sitzposition und Bremsgefühl auf dynamische Manöver abgestimmt ist. Die Multistrada V2 ist ebenfalls stark, aber die Abstimmung zielt stärker darauf, dass das Motorrad auch auf Touren zuverlässig bleibt – also bei längeren Fahrten, häufigen Geschwindigkeitswechseln und wechselnden Straßenverhältnissen.
Damit ergibt sich eine klare Tendenz: Für intensives, sportliches Fahren ist die Streetfighter V4 S oft die emotionalere Wahl. Für Touren, bei denen Sicherheit und Konstanz über die Distanz wichtiger sind, punktet die Multistrada V2.
Ergonomie & Alltag: Sitzposition, Windschutz, Handling im Stadtverkehr
Streetfighter V4 S: sportlich aktiv, aber nicht „tourig“
Die Streetfighter V4 S bringt eine sportliche Ergonomie mit. Das ist großartig, wenn die Fahrt aus Kurven, kurzen bis mittleren Strecken und aktiver Fahrweise besteht. Im Stadtverkehr kann die sportliche Haltung zwar funktionieren, aber sie ist weniger auf „stundenlang entspannt“ ausgelegt. Wer häufig lange Strecken fährt oder viel im Alltag unterwegs ist, sollte genau darauf achten, wie die eigene Sitzhaltung zu dieser Charakteristik passt.
Multistrada V2: mehr Komfort für längere Tage
Die Multistrada V2 ist in der Ergonomie stärker auf Alltag und Touren ausgelegt. Der Wind- und Komfortfokus sorgt dafür, dass längere Etappen weniger „anstrengend“ wirken. Dazu kommt, dass das Motorrad im Alltag oft leichter zu handhaben ist, weil die Gesamtabstimmung auf Alltagssituationen ausgelegt ist. Wer also nicht nur am Wochenende fährt, sondern auch unter der Woche oder auf längeren Reisen, bekommt hier mehr „Allround-Ruhe“.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Streetfighter V4 S – Stärken
- Sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung und klarer Dynamik
- Agiles Handling, das sportliche Linien unterstützt
- Elektronik als Fahrassistenz für dynamische Nutzung
- Emotionaler Charakter für Fahrer, die Performance spüren wollen
Streetfighter V4 S – Schwächen
- Weniger „tourig“ im Komfortgefühl als ein reiner Reise-Allrounder
- Sportliche Auslegung verlangt eher eine passende Fahrweise
- Für lange, entspannte Etappen kann die Multistrada-Philosophie angenehmer sein
Multistrada V2 – Stärken
- Komfort und Vielseitigkeit für Alltag und Touren
- Souveränes Fahrverhalten über Distanz
- Elektronik mit alltagstauglichem Nutzen
- Allround-Charakter, der unterschiedliche Strecken gut abdeckt
Multistrada V2 – Schwächen
- Weniger „nackte“ Sportfokussierung als die Streetfighter
- Wer maximal sportliche Agilität sucht, fühlt sich möglicherweise stärker zur Streetfighter hingezogen
- Der Komfortfokus kann sich für manche Fahrer weniger „roh“ anfühlen
Welche Ducati passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt weniger von reinen Zahlen ab, sondern davon, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Die Streetfighter V4 S ist die Wahl für Fahrer, die das Motorrad als sportliches Erlebnis sehen: Kurven, zügiges Fahren, direktes Feedback und ein Setup, das die Straße in den Mittelpunkt stellt. Die Multistrada V2 ist die Wahl für Fahrer, die mehr planen: längere Touren, wechselnde Bedingungen, Alltag mit Anspruch und ein Motorrad, das über Stunden angenehm bleibt.
Fazit:
Die Ducati Streetfighter V4 S ist die bessere Wahl für alle, die vor allem sportlich fahren möchten und ein Motorrad suchen, das sich direkt, agil und dynamisch anfühlt. Wer Kurven liebt, Tempo bewusst nutzt und die Performance als zentrales Erlebnis betrachtet, bekommt hier den klaren Ducati-„Punch“ im Naked-Format. Die Ducati Multistrada V2 passt dagegen besser zu Fahrern, die ein Motorrad für Alltag und Touren wollen: komfortorientiert, souverän über Distanz und mit Elektronik, die im Alltag spürbar entlastet. Wer häufig lange Strecken fährt oder unterschiedliche Streckenprofile abdecken möchte, findet in der Multistrada den runderen Begleiter. Kurz gesagt: Streetfighter V4 S für sportliche Straßenmomente – Multistrada V2 für vielseitige Touren und entspanntes Durchziehen.