UVP 28.390 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
Waffenscheine bitte rausholen
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Pro und Kontra

Pro:
  • Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
Kontra:
  • Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.

Abmessungen & Gewicht

Gewicht198kg
Radstand1.488mm
Radstand1.488mm
Sitzhöhe: 845 mm
Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm

Motor

Motor-BauartV4
Hubraum1.103ccm
Hub54mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung208 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment123 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.275km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch8l pro 100km
Reichweite224km
Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km

Fahrwerk

RahmenbauartFrontrahmen
Federung vorneVoll einstellbare Öhlins NIX30 Upside-Down-Gabel 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenVoll einstellbares Öhlins TTX36 Mono-Federbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminium-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten200/60 ZR 17
RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

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Ducati Streetfighter V4 S vs Honda CBR 600 RR – Vergleich der Charaktere

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ducati Streetfighter V4 S steht für kompromisslosen Streetfighter-Anspruch: viel Leistung, markanter Motorcharakter und ein Setup, das auf Dynamik ausgelegt ist. Die Honda CBR 600 RR dagegen ist eine klassische Supersport-Maschine mit Fokus auf präzises Handling, sportliche Ergonomie und eine Fahrbarkeit, die auf der Strecke wie auch im sportlichen Alltag überzeugt.

Im folgenden Vergleich geht es nicht nur darum, welches Motorrad „besser“ ist. Stattdessen werden die Stärken und Schwächen der beiden Modelle entlang der wichtigsten Kriterien gegenübergestellt: Motor und Antrieb, Fahrwerk und Bremsen, Elektronik sowie das Gesamtgefühl beim Fahren. So lässt sich leichter einordnen, welches Bike zur eigenen Fahrweise passt.

Motorcharakter: Ducati für Druck, Honda für Drehfreude

Die Ducati Streetfighter V4 S wirkt beim Anfahren und Beschleunigen wie ein System, das sofort auf Leistung reagiert. Der Motor liefert spürbaren Vortrieb und zieht in vielen Situationen kraftvoll durch. Gerade beim sportlichen Herausbeschleunigen aus Kurven zeigt sich die Stärke: Die Ducati fühlt sich oft „direkt“ an, als würde sie die gewünschte Dynamik ohne große Verzögerung bereitstellen.

Die Honda CBR 600 RR spielt dagegen ihre Stärken im Bereich der Drehfreude und des präzisen Ansprechens aus. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, zügig in den passenden Drehzahlbereich zu kommen und dort seine sportliche Wirkung zu entfalten. Wer gerne mit Gefühl arbeitet, sauber schaltet und die Maschine im richtigen Moment fordert, bekommt bei der Honda ein sehr fokussiertes Fahrerlebnis.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Ducati Streetfighter V4 S: Stärken liegen im kraftvollen Vortrieb und in der Art, wie Leistung im Alltag und auf schnellen Strecken abrufbar ist. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf „Druck“ als auf fein dosierte Supersport-Feinarbeit liegt – wer extrem zurückhaltend fährt, spürt die Ducati-Charakteristik stärker.
  • Honda CBR 600 RR: Stärken liegen in der Drehfreude, dem sportlichen Ansprechverhalten und dem präzisen Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche: Wer vor allem aus niedrigen Drehzahlen „einfach durchziehen“ möchte, muss bei der Honda häufiger den passenden Bereich treffen, um das volle Potenzial auszuspielen.

Fahrwerk und Handling: Streetfighter vs Supersport-Genauigkeit

Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Ducati Streetfighter V4 S ist als Streetfighter so ausgelegt, dass sie sportlich bleibt, aber nicht nur für die Rennstrecke „lebt“. Das Fahrwerk unterstützt dynamische Linien, vermittelt Stabilität und sorgt dafür, dass die Ducati auch bei flotter Gangart kontrolliert bleibt. Gerade auf kurvigen Landstraßen wirkt das Setup oft souverän: Man kann zügig fahren, ohne ständig das Motorrad „neu zu erfinden“.

Die Honda CBR 600 RR ist dagegen stärker auf präzises Kurvenverhalten und sportliche Agilität ausgelegt. Das Handling fühlt sich oft wie ein Werkzeug an: ein leichtes Einlenken, ein klares Rückmeldegefühl und ein Fahrstil, der sich besonders gut anfühlt, wenn die Maschine konsequent in Schräglage geführt wird. Auf Strecken mit vielen Richtungswechseln spielt die Honda ihre Stärken besonders aus.

Kurvengefühl: Wer profitiert mehr?

  • Ducati Streetfighter V4 S: Profitiert, wer sportlich fahren möchte, aber nicht zwingend jeden Kilometer im „Rennmodus“ verbringen will. Die Ducati wirkt oft alltagstauglicher im sportlichen Sinne, ohne den Spaß zu verlieren.
  • Honda CBR 600 RR: Profitiert, wer eine sehr direkte, sportliche Linie sucht und gerne mit exaktem Kurveneingang arbeitet. Die Honda belohnt einen Fahrstil, der die Maschine aktiv führt.

Bremsen: Vertrauen aus der Verzögerung

Bremsen sind bei beiden Motorrädern ein zentrales Thema. Die Ducati Streetfighter V4 S setzt auf eine Bremsanlage, die sportliche Verzögerung ermöglicht und dabei ein gutes Gefühl für Dosierung vermittelt. In Situationen, in denen aus höheren Geschwindigkeiten zügig verzögert werden muss, wirkt die Ducati stabil und berechenbar.

Die Honda CBR 600 RR ist ebenfalls auf sportliche Bremsleistung ausgelegt. Gerade beim wiederholten starken Verzögern – etwa auf einer Hausrunde mit vielen harten Bremszonen oder bei Trackday-ähnlichen Fahrten – zeigt sich, dass die Honda auf Kontrolle und Feedback setzt. Das Gefühl beim Bremsen ist oft sehr direkt, was das Vertrauen in späte Bremspunkte unterstützt.

Bremsen im Vergleich

  • Ducati Streetfighter V4 S: Stärken: souveräne Verzögerung und ein sportliches Gesamtpaket. Schwäche: Wer sehr fein dosiert und extrem „sanft“ bremst, kann je nach Fahrstil den sportlichen Charakter stärker spüren.
  • Honda CBR 600 RR: Stärken: direkte Rückmeldung und sportliche Kontrolle. Schwäche: Wer überwiegend gemütlich unterwegs ist, nutzt die Bremsleistung oft weniger aus – die Honda ist eher für ambitionierte Fahrten gemacht.

Elektronik: Unterstützung vs. sportliche Direktheit

Elektronik entscheidet heute oft darüber, wie „einfach“ ein Motorrad schnell zu fahren ist. Die Ducati Streetfighter V4 S bietet eine moderne elektronische Unterstützung, die das Fahrgefühl abrundet. Das System hilft dabei, Leistung und Traktion in den richtigen Rahmen zu bringen – besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Fahrweise dynamisch wird. Dadurch kann die Ducati auch dann Spaß machen, wenn nicht jede Kurve ideal ist.

Die Honda CBR 600 RR setzt ebenfalls auf Elektronik, die sportliche Fahrmanöver unterstützt. Die Honda wirkt dabei oft sehr „konsequent“: Man spürt, dass die Maschine für sportliche Kontrolle gebaut ist. Die Elektronik hilft, das Motorrad stabil zu halten und die Leistung sinnvoll zu übertragen.

Elektronik-Realität: Was fühlt sich besser an?

  • Ducati Streetfighter V4 S: Stärken: elektronische Unterstützung, die das schnelle Fahren erleichtert und das Motorrad in vielen Situationen zugänglich macht. Schwäche: Wer maximale „Mechanik pur“ sucht, könnte die Ducati-Charakteristik als stärker „assistiert“ empfinden.
  • Honda CBR 600 RR: Stärken: sportliche Kontrolle und ein sehr klares Fahrgefühl. Schwäche: Wer eher entspannt fährt, bekommt weniger von der Elektronik-„Mehrleistung“ mit.

Ergonomie und Alltag: Naked-Position vs Supersport-Intention

Die Ducati Streetfighter V4 S ist als Streetfighter konzipiert und bietet eine Position, die sportlich ist, aber häufig etwas weniger „rennmäßig“ wirkt als bei klassischen Supersportlern. Das macht sie interessant für Fahrer, die nicht nur kurze Runden planen, sondern auch längere Ausfahrten mögen. Gleichzeitig bleibt die Ducati klar auf Dynamik getrimmt.

Die Honda CBR 600 RR ist dagegen stärker auf die Supersport-typische Haltung ausgelegt. Das bedeutet: sportliche Sitzposition, klare Kontrolle und ein Fahrgefühl, das besonders dann überzeugt, wenn die Maschine aktiv bewegt wird. Für lange Strecken kann das je nach Körperbau und Fahrpraxis anstrengender sein – dafür ist die Honda in sportlichen Momenten sehr direkt.

Für welche Nutzung passt das besser?

  • Ducati Streetfighter V4 S: passt gut zu Fahrern, die sportlich unterwegs sind, aber auch Wert auf eine alltagstauglichere Gesamthaltung legen.
  • Honda CBR 600 RR: passt gut zu Fahrern, die eine klare Supersport-Intention suchen und sportliche Ausfahrten mit konsequenter Fahrweise bevorzugen.

Gesamtfazit: Welche Stärken dominieren?

Beide Motorräder sind schnell und bieten ein hochwertiges sportliches Gesamtpaket. Die Ducati Streetfighter V4 S sticht vor allem durch ihren kraftvollen Charakter, die souveräne Dynamik und das Gefühl hervor, dass Leistung sehr präsent ist. Sie ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch auf kurvigen Strecken im Alltag seine Stärken ausspielen soll.

Die Honda CBR 600 RR punktet vor allem durch präzises Handling, Drehfreude und ein sehr direktes sportliches Fahrgefühl. Wer gerne mit Schräglage arbeitet, die Maschine konsequent führt und sportliche Kontrolle in den Vordergrund stellt, findet in der Honda einen sehr passenden Begleiter.

Fazit:

Die Ducati Streetfighter V4 S ist die bessere Wahl für Fahrer, die einen kraftvollen, dynamischen Charakter suchen und ein Motorrad möchten, das sich auf kurvigen Strecken souverän anfühlt – mit viel „Druck“ und moderner Unterstützung. Sie passt besonders gut zu sportlichen Touren, bei denen nicht jede Minute im Rennmodus stattfinden muss, aber das Tempo trotzdem hoch sein darf.

Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl für Fahrer, die präzises Handling, Drehfreude und eine sehr direkte sportliche Fahrweise bevorzugen. Wer gerne sauber schaltet, die Maschine aktiv führt und ein Supersport-Gefühl sucht, bekommt mit der Honda ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.

Kurz gesagt: Ducati für kraftvolle Dynamik und souveränen Allround-Sport, Honda für präzise Supersport-Performance und konsequentes Kurvenfahren.

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