| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Ducati Supersport 950 S vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für sportliche Touren
Wer zwischen Ducati Supersport 950 S und Yamaha Tracer 9 GT Plus schwankt, sucht im Grunde zwei unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage: Wie soll sich ein Motorrad für sportliche Ausfahrten und längere Strecken anfühlen? Beide Modelle sind klar auf ihre Art gebaut – die eine Seite mit dem Fokus auf sportliche Dynamik und präzises Fahrgefühl, die andere mit dem Anspruch, Komfort, Vielseitigkeit und Elektronik zu einem stimmigen Gesamtpaket zu verbinden. Im Vergleich zeigt sich schnell: Es geht weniger darum, welches Bike „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil und den typischen Touren passt.
Grundcharakter: Sportlichkeit vs. Reise-Vielseitigkeit
Die Ducati Supersport 950 S wirkt wie ein Motorrad, das den Fahrer spürbar näher an die Straße bringt. Der Charakter ist direkt, die Linienführung wirkt sportlich und das Bike lädt dazu ein, Kurven bewusst zu fahren. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen steht für einen Reiseansatz: Sie will nicht nur schnell sein, sondern auch über längere Zeit entspannt funktionieren. Das merkt man besonders daran, wie das Motorrad mit wechselnden Situationen umgeht – von zügigen Passagen bis hin zu Autobahn- und Landstraßenetappen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Motorräder zeigt sich vor allem der Unterschied im „Wie“ statt im „Wie viel“. Die Ducati betont ein sportliches Ansprechverhalten und vermittelt das Gefühl, dass der Motor eng mit dem Fahrstil zusammenarbeitet. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig aus dem Stand heraus beschleunigt wird oder wenn das Motorrad in Kurven mit einem klaren Gasgefühl geführt wird.
Die Yamaha setzt stärker auf einen gleichmäßigen, tourentauglichen Rhythmus. Der Antrieb wirkt so abgestimmt, dass sich längere Strecken ohne ständiges Nachdenken fahren lassen. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und unterschiedlichen Streckenprofilen spielt die Tracer 9 GT Plus ihre Stärke aus: Sie bleibt dabei souverän und vermittelt ein ruhigeres Gesamtgefühl.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
Stärken der Ducati: spürbare Sportlichkeit, direkteres Fahrgefühl, mehr „Biss“ im kurvenorientierten Fahren.
Schwächen der Ducati: wer vor allem lange, entspannte Etappen priorisiert, könnte den Fokus auf Dynamik als weniger „komfortabel“ empfinden.
Stärken der Yamaha: harmonischer Reise-Flow, gute Alltagstauglichkeit bei wechselnden Bedingungen.
Schwächen der Yamaha: wer ein maximal kompromissloses Sportgefühl sucht, findet bei der Tracer 9 GT Plus eher einen Reisecharakter als den letzten Kick Richtung Rennstrecke.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Gegensatz: Die Ducati Supersport 950 S zielt auf präzises Einlenken und ein sportliches Zusammenspiel zwischen Reifen, Fahrwerk und Fahrerposition. Das Motorrad wirkt so, als würde es die Linie „mitnehmen“, sobald die Kurvenfahrt beginnt. Dadurch entsteht ein sehr direktes Feedback – ideal für Fahrer, die Kurven aktiv gestalten.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle über längere Zeit ausgelegt. Das Handling bleibt auch dann ruhig, wenn die Strecke unruhiger wird oder wenn die Geschwindigkeit über längere Abschnitte hoch ist. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Touren spielt das eine große Rolle, weil Ermüdung und Konzentrationsaufwand spürbar geringer bleiben können.
Was das im Alltag bedeutet
Die Ducati belohnt häufiges Kurvenfahren und eine sportliche Gangart. Die Yamaha belohnt dagegen die Fähigkeit, verschiedene Streckenarten ohne großen Wechsel im Fahrstil zu meistern. Wer oft in den Bergen unterwegs ist und dabei das Motorrad „arbeiten“ lassen möchte, wird die Ducati vermutlich näher an der eigenen Vorstellung finden. Wer dagegen regelmäßig weite Strecken fährt und dabei Komfort und Ruhe wichtiger sind, wird die Yamaha stärker gewichten.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment
Beide Motorräder bringen moderne Elektronik mit, aber der Schwerpunkt ist unterschiedlich. Die Ducati wirkt so, als sei die Elektronik darauf ausgelegt, sportliche Manöver zu unterstützen, ohne das Fahrgefühl zu „verkleben“. Die Yamaha setzt stärker auf ein Paket, das den Alltag erleichtert: mehr Komfortfunktionen, mehr Einstellmöglichkeiten und ein insgesamt „touriges“ Sicherheits- und Assistenzkonzept.
Im Vergleich der Systeme zeigt sich: Die Yamaha ist besonders dann im Vorteil, wenn unterschiedliche Fahrer, wechselnde Beladung oder verschiedene Streckenprofile im Spiel sind. Die Ducati punktet eher bei Fahrern, die die Kontrolle behalten möchten und Elektronik als Unterstützung im Hintergrund sehen.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
Ducati: sportliche Abstimmung, direkte Rückmeldung – weniger „Reise-Assistenz-Fokus“.
Yamaha: komfortorientierter Funktionsumfang, mehr Anpassbarkeit – dafür kann sich das Motorrad in sehr sportlichen Situationen weniger „pur“ anfühlen.
Komfort, Ergonomie und Windschutz: Wer sitzt entspannter?
Bei längeren Touren entscheidet oft nicht die maximale Beschleunigung, sondern das Gesamtpaket aus Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist hier klar im Reiseelement: Die Sitzhaltung wirkt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert bleibt. Der Windschutz und die Auslegung für längere Strecken tragen dazu bei, dass die Fahrt weniger anstrengend wird.
Die Ducati Supersport 950 S ist sportlich positioniert. Das heißt: Die Ergonomie unterstützt dynamisches Fahren und vermittelt Nähe zur Straße. Das ist großartig für kürzere bis mittlere Touren oder für Ausfahrten, bei denen Kurven und Fahrspaß im Vordergrund stehen. Auf sehr langen Strecken kann die sportlichere Haltung jedoch mehr Aufmerksamkeit erfordern, damit der Komfort nicht in den Hintergrund rückt.
Praktische Konsequenzen
Wer häufig lange Strecken fährt, wird die Yamaha als entspannter erleben. Wer dagegen eher „rausfahren, genießen, zurückkommen“ im Kopf hat, wird mit der Ducati sehr wahrscheinlich mehr emotionale Nähe spüren.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Phase
Im Vergleich der Bremsleistung und der Stabilität zeigt sich ein ähnliches Muster: Beide Motorräder sind auf sicheres, kontrolliertes Fahren ausgelegt, aber die Charakteristik ist unterschiedlich. Die Ducati wirkt im sportlichen Rhythmus besonders überzeugend, weil sie beim Verzögern und in der Kurvenphase ein klares Gefühl vermittelt. Die Yamaha punktet mit einer souveränen Stabilität, die gerade bei wechselnden Bedingungen und längeren Fahrten das Vertrauen stärkt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Ducati Supersport 950 S und Yamaha Tracer 9 GT Plus hängt stark davon ab, welche Art von Touren regelmäßig gefahren wird.
Typische Ducati-Fahrer
Die Ducati passt besonders gut, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht: häufige Kurvenfahrten, zügige Landstraßen, ein Motorrad, das direkt auf Gas und Lenkimpulse reagiert. Wer ein emotionaleres Fahrgefühl sucht und sportliche Dynamik stärker gewichtet als maximalen Langstreckenkomfort, wird mit der Supersport 950 S sehr wahrscheinlich glücklich.
Typische Yamaha-Fahrer
Die Yamaha ist ideal, wenn Tourenplanung, Komfort und Vielseitigkeit wichtiger sind: längere Strecken, Autobahnabschnitte, wechselnde Streckenprofile und der Wunsch nach einer Elektronik, die den Alltag erleichtert. Wer ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Stunden noch „leicht“ wirkt und nicht nur in der Kurve überzeugt, wird die Tracer 9 GT Plus bevorzugen.
Fazit:
Die Ducati Supersport 950 S ist die bessere Wahl für Fahrer, die sportliche Dynamik, direktes Feedback und ein kurvenorientiertes Fahrgefühl suchen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Spaß macht, sobald die Straße enger wird, und belohnt aktive Fahrweise. Ihre Schwäche liegt weniger in der Technik als im Anspruch: Wer vor allem lange, entspannte Etappen priorisiert, könnte die sportlichere Ausrichtung als weniger „reiseentspannt“ empfinden.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die passendere Option für alle, die Komfort, Stabilität und ein tourentaugliches Gesamtpaket stärker gewichten. Sie spielt ihre Stärken auf längeren Strecken aus, bietet ein souveränes Fahrgefühl und unterstützt den Alltag spürbar durch Elektronik und Reiseorientierung. Wer dagegen maximale Puristik im Sportmodus erwartet, findet bei der Yamaha eher den Reisecharakter als den letzten Kick Richtung kompromissloser Sportlichkeit.