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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
  • sehr gute Bremsen
  • überraschend agil
  • respekteinflössende Optik
  • cooler Sound
  • sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
Kontra:
  • etwas schwerfällig beim Rangieren
Pro:
  • konsequenter Klassik-Look
  • einfachste Bedienung
  • Speichenfelgen ohne Aufpreis
  • schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
  • günstiger Preis
Kontra:
  • überschaubare Leistung
  • etwas klobige Fußrastenanlage
  • mittelmässige Bremse

Abmessungen & Gewicht

Gewicht252kg
Radstand1.620mm
Radstand1.620mm
Sitzhöhe: 770 mm
Gewicht205kg
Radstand1.440mm
Länge2.170mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartV4
Hubraum1.158ccm
Hub54mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum374ccm
Hub90mm
Bohrung73mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung168 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment126 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch7l pro 100km
Reichweite300km
Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.120km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite387km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneUSD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten240/45 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vornekonventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm
Federung hintenDoppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm
Aufhängung hintenKasten-Zweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne100/90 - 19
Reifen hinten130/80 - 18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit

So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen. 

Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat! 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.199€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 2.800€
  • Verfügbarkeit: seit 2021
  • Farben: Schwarz, Silber

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Ducati XDiavel V4 vs Benelli Imperiale 400: Zwei Welten im Motorradvergleich

Manchmal könnten zwei Motorräder unterschiedlicher kaum sein: Die Ducati XDiavel V4 steht für moderne Cruiser-Ästhetik, kräftige Performance und ein Fahrgefühl, das deutlich nach „mehr“ ruft. Die Benelli Imperiale 400 dagegen spielt ihre Stärken im klassischen Retro-Look, in einer entspannten Art zu fahren und in der Idee, Motorradfahren vor allem unkompliziert und genussvoll zu machen. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Wer sucht, was wirklich zum eigenen Fahrstil passt, findet hier eine klare Orientierung.

Grundidee: Cruiser-Performance vs. Retro-Alltag

Die Ducati XDiavel V4 ist als Cruiser gebaut, der nicht nur optisch groß wirkt, sondern auch technisch auf sportliche Ansprüche ausgelegt ist. Das zeigt sich besonders im Zusammenspiel aus Motorleistung, Drehmomentgefühl und der Art, wie das Motorrad beschleunigt und dabei stabil bleibt. Die XDiavel V4 ist damit eher ein Motorrad für lange Fahrten, bei denen man nicht nur „mitrollt“, sondern auch spürt, dass Reserven vorhanden sind.

Die Benelli Imperiale 400 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne im Alltag nutzt, weil es sich leicht in den Tagesablauf einfügt. Der Fokus liegt auf einem zugänglichen Fahrverhalten, einer klassischen Ausstrahlung und einem Motorcharakter, der eher auf gleichmäßiges Fahren als auf maximale Durchzugskraft ausgelegt ist. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht ständig „anfühlen muss“, sondern einfach Spaß macht, wird hier schnell warm.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich der beiden Modelle fällt vor allem der Unterschied in der Motorphilosophie auf. Die Ducati XDiavel V4 liefert spürbar mehr Power und sorgt für ein dynamisches Ansprechverhalten. Das macht Überholmanöver und zügiges Fahren deutlich entspannter, weil das Motorrad nicht erst „nachdenken“ muss. Gleichzeitig ist die Art, wie die Leistung anliegt, entscheidend: Die XDiavel V4 wirkt nicht wie ein reines „Gas-auf-und-weg“-Motorrad, sondern wie ein Cruiser, der sportlich genug ist, um auch ambitionierte Fahrten zu genießen.

Die Benelli Imperiale 400 spielt ihre Stärken anders aus. Sie ist eher auf gleichmäßige Drehzahlen und ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl ausgelegt. Das ist besonders im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken ein Vorteil, weil das Motorrad nicht „überfordert“, sondern angenehm dosierbar bleibt. Wer häufig gemütlich unterwegs ist oder das Motorradfahren als entspannte Routine betrachtet, profitiert von dieser Charakteristik.

Stärken und Schwächen beim Motorvergleich

Ducati XDiavel V4: Stärke ist die deutlich höhere Leistungs- und Beschleunigungsdynamik. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für manche Fahrerinnen und Fahrer im Alltag „zu viel“ sein kann, wenn eher Ruhe und Leichtigkeit im Vordergrund stehen.

Benelli Imperiale 400: Stärke ist die zugängliche Art zu fahren und das entspannte Tempo, das sich schnell vertraut anfühlt. Schwäche ist, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen oder häufigem zügigem Autobahnfahren die Reserven naturgemäß begrenzter wirken.

Komfort und Sitzposition: Cruiser-Relax vs. klassischer Fahrspaß

Beim Thema Komfort zeigt sich der Charakter beider Motorräder sehr deutlich. Die Ducati XDiavel V4 ist als Cruiser auf eine entspannte Haltung ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „angekommen“, besonders bei längeren Fahrten. Gleichzeitig ist die Fahrwerksabstimmung so gedacht, dass die XDiavel V4 nicht nur bequem ist, sondern auch bei zügigerem Fahren stabil bleibt.

Die Benelli Imperiale 400 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gerne für kurze bis mittlere Strecken nutzt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, passen gut zu einer entspannten Fahrweise. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder gern über Landstraßen rollt, findet hier ein Motorrad, das sich unkompliziert bewegt.

Alltagstauglichkeit: Was im echten Leben zählt

Im Alltag sind es oft Kleinigkeiten, die den Unterschied machen: Übersichtlichkeit, Handlichkeit und das Gefühl, dass man das Motorrad „im Griff“ hat. Die Imperiale 400 punktet dabei mit ihrer klassischen, leicht zugänglichen Art. Die XDiavel V4 ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher in dem Sinne, dass sie Komfort und Dynamik kombiniert – also dann besonders überzeugt, wenn man nicht nur von A nach B will, sondern auch gern Fahrtmomente mitnimmt.

Design und Charakter: Optik ist mehr als nur Deko

Beide Motorräder haben eine klare Identität. Die Ducati XDiavel V4 wirkt modern, kraftvoll und selbstbewusst. Das Design ist so gewählt, dass es den Cruiser-Look mit einer sportlichen Note verbindet. Dadurch entsteht ein Motorrad, das auf Fotos und in echt gleichermaßen auffällt – und das auch beim Fahren „präsent“ bleibt.

Die Benelli Imperiale 400 setzt dagegen auf Retro-Charme. Das Motorrad wirkt zeitlos und klassisch, ohne dabei altmodisch zu sein. Gerade wer Wert auf Stil legt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Stück Motorradgeschichte anfühlt, wird die Imperiale 400 schnell als stimmig empfinden.

Stärken und Schwächen beim Design

Ducati XDiavel V4: Stärke ist die moderne Cruiser-Optik mit sportlichem Unterton. Schwäche kann sein, dass der Look eher „Statement“ ist und damit nicht jeden Geschmack trifft.

Benelli Imperiale 400: Stärke ist der klassische Retro-Charakter, der schnell Sympathie erzeugt. Schwäche kann sein, dass wer eine besonders „aggressive“ oder futuristische Optik erwartet, die Imperiale 400 weniger passend findet.

Fahrwerk, Handling und Alltag: Wie beide Motorräder sich bewegen

Beim Handling unterscheiden sich die Motorräder vor allem durch ihre Ausrichtung. Die Ducati XDiavel V4 ist darauf ausgelegt, auch bei höherem Tempo souverän zu bleiben. Das spürt man in der Stabilität und in der Art, wie das Motorrad Kurven ansteuert. Gleichzeitig ist das Motorrad nicht nur für die schnelle Runde gedacht, sondern auch für entspannte Fahrten, bei denen man einfach gern „läuft“.

Die Benelli Imperiale 400 ist im Vergleich eher auf Leichtigkeit und Alltagseinsatz getrimmt. Das Motorrad vermittelt ein gutmütiges Gefühl, das gerade auf wechselnden Strecken – Stadt, Landstraße, kurze Ausflüge – angenehm ist. Wer häufig stop-and-go fährt oder oft rangieren muss, wird die unkomplizierte Handhabung zu schätzen wissen.

Kurven und Tempo: Wo die Unterschiede sichtbar werden

Bei zügigem Fahren zeigt die XDiavel V4 ihre Stärke: Sie wirkt wie ein Cruiser, der auch sportliche Ansprüche ernst nimmt. Die Imperiale 400 ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Ziel eher „Fahren genießen“ statt „Tempo ausreizen“ ist. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedlichen Wegen.

Wartung, Kosten und Praxis: Was man vor dem Kauf bedenken sollte

Auch wenn die Details je nach Nutzung variieren, gilt im Grundsatz: Ein leistungsstarkes Motorrad wie die Ducati XDiavel V4 wird meist eher von Fahrern gewählt, die regelmäßig fahren und das Motorrad auch fordern. Das bedeutet, dass Verschleißteile und Serviceintervalle im Blick bleiben sollten – nicht als Belastung, sondern als Teil der Planung. Dafür bekommt man ein Motorrad, das sich wie ein „rundes Gesamtpaket“ anfühlt.

Die Benelli Imperiale 400 wird häufig als unkomplizierter Begleiter genutzt. Gerade im Alltag ist das ein Vorteil: Wenn das Motorrad nicht ständig „ausgereizt“ werden muss, bleibt die Nutzung oft entspannter. Das kann sich positiv auf die Praxis auswirken, weil man das Motorrad eher als Lifestyle- und Alltagsmaschine sieht.

Welche Zielgruppe passt zu welchem Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden. Die Ducati XDiavel V4 passt besonders zu Fahrern, die ein Cruiser-Motorrad wollen, das nicht nur bequem ist, sondern auch spürbar dynamisch. Wer gern zügig fährt, Überholmanöver souverän lösen möchte und ein Motorrad sucht, das auch auf längeren Strecken „zieht“, findet in der XDiavel V4 eine starke Wahl.

Die Benelli Imperiale 400 passt besonders zu Menschen, die Motorradfahren als entspannten Genuss sehen: Stadtfahrten, Feierabendrunden, Ausflüge am Wochenende – mit klassischem Stil. Wer ein Motorrad sucht, das leicht zugänglich ist und sich nicht wie ein Projekt anfühlt, wird mit der Imperiale 400 sehr wahrscheinlich glücklich.

Stärken und Schwächen im Überblick

Ducati XDiavel V4: Pluspunkte liegen bei Dynamik, Reserven und dem souveränen Fahrgefühl. Abzüge entstehen vor allem dann, wenn man eher Ruhe, geringe Ansprüche oder ein „langsameres“ Motorrad sucht.

Benelli Imperiale 400: Pluspunkte liegen bei Retro-Charme, unkomplizierter Handhabung und dem entspannten Fahrstil. Abzüge entstehen vor allem dann, wenn man häufig sehr hohes Tempo oder sportliche Leistungsanforderungen erwartet.

Fazit:

Die Ducati XDiavel V4 ist die bessere Wahl für alle, die einen Cruiser suchen, der mehr kann als nur gut aussehen: mehr Dynamik, mehr Durchzug und ein Fahrgefühl, das auch bei zügigerem Tempo souverän bleibt. Wer lange Strecken mag, gern Reserven nutzt und ein Motorrad möchte, das sich kraftvoll und modern anfühlt, trifft mit der XDiavel V4 eine sehr passende Entscheidung.

Die Benelli Imperiale 400 ist dagegen ideal für Fahrer, die Motorradfahren unkompliziert und stilvoll erleben wollen. Der Retro-Charakter, die zugängliche Art zu fahren und die entspannte Ausrichtung machen sie besonders attraktiv für Stadtverkehr, Feierabendrunden und gemütliche Touren. Wer nicht ständig nach maximaler Performance sucht, sondern nach einem Motorrad, das schnell vertraut wird und Spaß macht, findet in der Imperiale 400 den richtigen Begleiter.

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