| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.650 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- toller Motor
- ausgereifte Maschine ohne echte Schwächen
- Sitzhöhen von 760 bis 840 mm möglich
- gute Bremsen
- Kurven-ABS und dynamische Traktionskontrolle ohne Aufpreis
- Windschild zu klein
- Serienbereifung 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.590 | mm |
| Länge | 2.296 | mm |
| Radstand | 1.590 | mm |
| Sitzhöhe: | 815-830 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 895 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 86 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 87 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 305 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 265 mm, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die BMW F 800 GS ist ein überzeugendes Adventure-Bike zu einem fairen Preis. Sie ist bereits in Serie gut ausgestattet und kann mit dem BMW-Zubehörbaukasten nach Belieben erweitert werden. Mag sein, dass dieses Motorrad nicht gerade den Preis für das emotionalste Bike 2024 gewinnen wird, dass ihr aber vermutlich völlig egal. Sie ist Understatement pur, kann fast alles und gehört vermutlich zu dem am meisten unterschätztem Motorrad in ihrer Klasse. Wer mit der 900 GS liebäugelt, aber gerade Ebbe im Geldbeutel vorfindet, sollte sich genauer mit der 800 GS beschäftigen ...Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Neumünster zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf weitere Probefahrer. Wer zwischen der 800er und der 900er GS schwankt: Beide Maschinen können bei B&S in Neumünster angetestet werden. Zwischendurch noch einen Kaffee und dabei das üppige Gebrauchtbike-Angebot checken - wunderbar!
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Ducati XDiavel V4 vs. BMW F 800 GS (ab 2023): Vergleich von Cruiser-Charme und Reiseenduro-Alltag
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Einsatzprofil her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ducati XDiavel V4 steht für einen modernen Cruiser mit markantem Auftritt, kräftiger Motorcharakteristik und einem Fahrgefühl, das eher nach „Power & Genuss“ klingt. Die BMW F 800 GS (ab 2023) dagegen ist die klassische Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag genauso funktioniert wie auf längeren Touren – und dabei auch auf wechselndem Untergrund nicht sofort klein beigibt.
Im Folgenden werden die in den jeweiligen Datenblättern und Vergleichsangaben typischen Punkte beider Modelle miteinander gegenübergestellt: Motor- und Leistungscharakter, Fahrdynamik, Komfort, Ergonomie, Elektronik sowie Alltagstauglichkeit und Reisetauglichkeit. Dabei geht es nicht darum, ein Motorrad „besser“ zu erklären, sondern darum, welches besser zum eigenen Fahrstil passt.
Grundcharakter: Cruiser-Performance vs. Reiseenduro-Vielseitigkeit
Ducati XDiavel V4: Kraft, Sound und ein sehr direkter Auftritt
Die Ducati XDiavel V4 ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern spürt. Der V4-Charakter sorgt für eine spürbare Dynamik, die sich beim Beschleunigen und beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven bemerkbar macht. Das Fahrgefühl wirkt dabei oft „erwachsen“ und souverän: weniger wie ein Motorrad, das ständig nach Drehzahl schreit, sondern eher wie eines, das Kraft bereitstellt, wenn sie gebraucht wird.
BMW F 800 GS (ab 2023): Alltagstauglichkeit mit Tourenfokus
Die BMW F 800 GS (ab 2023) ist dagegen auf Funktion und Flexibilität ausgelegt. Sie ist als Reiseenduro gedacht, die sich leicht in den Alltag integrieren lässt und gleichzeitig für längere Strecken vorbereitet ist. Das Fahrwerk und die Sitzposition zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Gerade auf wechselnden Strecken – von Landstraße bis zu weniger perfekten Straßen – spielt die GS ihre Stärken aus.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Leistungsdaten und der Art, wie Leistung umgesetzt wird, zeigt sich der Unterschied im Konzept. Die Ducati XDiavel V4 wirkt im Vergleich häufig „sportlicher“ im Sinne von direkter Gasannahme und einem dynamischen Vortrieb, der auch ohne ständiges Zurückgreifen auf hohe Drehzahlen Spaß macht. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken mit Kurven, Überholmanövern oder zügigem Fahren im Vordergrund stehen.
Die BMW F 800 GS setzt eher auf einen gleichmäßigen, gut dosierbaren Antrieb. Im Vergleich wirkt das Motorrad dadurch oft „komfortabler“ im Fluss: Man kann entspannt fahren, ohne ständig die Fahrweise neu zu justieren. Gleichzeitig bleibt die GS so ausgelegt, dass sie auf Touren nicht „träge“ wirkt, sondern mit einem souveränen Tempo mithalten kann.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Bei den Angaben zu Gewicht, Geometrie und Fahrwerksauslegung zeigt sich: Die XDiavel V4 ist als Cruiser eher auf ruhiges, souveränes Gleiten ausgelegt. Das Handling fühlt sich häufig kontrolliert an, besonders bei zügiger Fahrt auf der Straße. In engen Passagen kann das Fahrgefühl dennoch stark davon abhängen, wie man die Maschine im Alltag bewegt und wie man mit der Cruiser-typischen Sitz- und Schwerpunktwirkung umgeht.
Die F 800 GS (ab 2023) ist dagegen auf ein breites Spektrum ausgelegt. Im Vergleich wirken die Fahreigenschaften oft darauf optimiert, dass das Motorrad auch dann noch gut zu kontrollieren ist, wenn die Straße nicht perfekt ist. Das Handling ist dabei nicht nur für Asphalt gedacht: Die GS fühlt sich in ihrem Element an, wenn man auch mal abseits der „glatten Linie“ unterwegs ist.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet
Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die Ducati XDiavel V4 bietet typischerweise eine Sitzhaltung, die eher nach Cruiser-Manier gestaltet ist: entspannter, mit Fokus auf Komfort und Stil. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm sein. Wer jedoch häufig sehr lange Strecken fährt oder viel „aktiv“ in der Bewegung unterwegs ist, sollte darauf achten, wie die Sitzposition zum eigenen Körper passt.
Die BMW F 800 GS ist im Vergleich oft die pragmatischere Wahl, wenn es um Langstrecken-Komfort geht. Die Sitzposition ist meist so gewählt, dass man sowohl entspannt als auch kontrolliert fahren kann. Gerade bei Touren mit wechselndem Tempo und Pausenrhythmus spielt das eine große Rolle.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beim Thema Bremsen und Fahrstabilität zeigen sich im Vergleich häufig zwei Philosophien: Die XDiavel V4 zielt darauf ab, dass das Motorrad bei sportlicher Fahrweise zuverlässig verzögert und dabei ein sicheres Gefühl vermittelt. Die F 800 GS dagegen legt Wert darauf, dass das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil bleibt – auch dann, wenn die Bedingungen nicht ideal sind.
Gerade auf Touren ist dieses „Sicherheitsgefühl“ entscheidend: Nicht nur die reine Bremsleistung zählt, sondern auch die Dosierbarkeit und wie gut sich das Motorrad in der Spur halten lässt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer, unterschiedliche Schwerpunkte
In den Vergleichsdaten tauchen bei beiden Modellen Elektronik-Funktionen auf, die das Fahren erleichtern. Die Ducati XDiavel V4 wirkt dabei oft stärker auf ein dynamisches Fahrerlebnis ausgelegt: Fahrmodi und Regelungssysteme unterstützen dabei, die Leistung passend zu Fahrstil und Situation abzurufen.
Die BMW F 800 GS (ab 2023) setzt im Vergleich häufig stärker auf den „Allround“-Gedanken. Elektronik hilft dabei, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Das ist besonders dann spürbar, wenn man nicht nur auf perfekt glatten Straßen unterwegs ist.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Nutzung im Alltag
Im Alltag zählt mehr als nur die reine Leistung. Beim Vergleich der Handlichkeit und der praktischen Nutzbarkeit zeigt sich: Die XDiavel V4 ist vor allem dann eine starke Wahl, wenn das Motorrad im Alltag als „Genussmaschine“ genutzt wird – also für Fahrten, bei denen man bewusst fährt und das Motorrad nicht ständig im Stop-and-go-Modus bewegt.
Die F 800 GS ist dagegen häufig die bessere Option, wenn das Motorrad wirklich „Alltag“ sein soll: Pendeln, kurze Wege, spontane Touren und auch mal ein Umweg auf weniger perfekten Straßen. Die Reiseenduro-typische Auslegung macht sie vielseitig, ohne dass man sich jedes Mal neu an das Motorrad gewöhnen muss.
Reisetauglichkeit: Was auf längeren Strecken wichtiger wird
Für die Reisetauglichkeit sind im Vergleich mehrere Faktoren relevant: Komfort, Ergonomie, Wind- und Wetterschutz (je nach Setup), Fahrbarkeit bei wechselndem Tempo sowie die Frage, wie entspannt man nach mehreren Stunden noch unterwegs ist.
Die BMW F 800 GS wirkt hier im Vergleich oft besonders stimmig, weil sie für Touren gemacht ist: Sie ist als Reiseenduro so konzipiert, dass man Strecken unterschiedlichster Art gut abarbeiten kann. Die Ducati XDiavel V4 kann ebenfalls lange Strecken angenehm absolvieren, aber sie ist im Vergleich stärker auf den „Cruiser-Flow“ ausgelegt – also auf Fahrten, bei denen das Gefühl von Kraft und Stil im Vordergrund steht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati XDiavel V4
- Dynamisches, direktes Fahrgefühl durch V4-Charakter und kraftvolle Umsetzung
- Cruiser-typischer Komfort mit Fokus auf Genuss und souveränes Auftreten
- Starker Auftritt – ideal, wenn das Motorrad auch optisch ein Statement sein soll
Schwächen bzw. Grenzen der Ducati XDiavel V4
- Weniger „Allround“-Fokus als Reiseenduro: Für wechselnde Strecken ist sie nicht die erste Wahl
- Ergonomie ist Geschmackssache: Wer sehr aktiv oder sehr lange fährt, sollte die Sitzposition genau prüfen
Stärken der BMW F 800 GS (ab 2023)
- Vielseitigkeit: Alltag, Touren und wechselnde Straßenbedingungen lassen sich gut kombinieren
- Tourenorientierter Komfort mit einer Sitzposition, die lange Fahrten erleichtert
- Elektronik- und Fahrwerkskonzept für berechenbares Handling in unterschiedlichen Situationen
Schwächen bzw. Grenzen der BMW F 800 GS
- Weniger „Cruiser-Emotion“: Wer vor allem sportliche Dynamik im Stil eines Cruisers sucht, findet sie eher bei der Ducati
- Charakter ist pragmatischer: Nicht jedes Detail ist auf reines „Show & Speed“-Fahren ausgerichtet
Welche Wahl passt besser? Entscheidungslogik für den Alltag
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die eigene Nutzung ehrlich einordnet. Die Ducati XDiavel V4 passt am besten, wenn Fahrten häufig aus bewussten Genussmomenten bestehen: zügige Landstraßen, kurvenreiche Strecken, ein Motorrad, das sich dynamisch anfühlt und dabei stilistisch überzeugt. Wer gern spürt, wie Leistung umgesetzt wird, und weniger Wert auf „maximale Vielseitigkeit“ legt, wird mit der Ducati sehr zufrieden sein.
Die BMW F 800 GS (ab 2023) ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad wirklich für alles herhalten soll: Pendeln, Touren, spontane Umwege, wechselnde Straßenqualität und ein Fahrgefühl, das auch nach vielen Stunden noch angenehm bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht auf eine einzige Art von Strecke festlegt, trifft mit der GS häufig die rundere Entscheidung.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf kraftvoller Cruiser-Performance, direktem Fahrgefühl und einem Motorrad liegt, das vor allem auf der Straße Spaß macht und dabei optisch wie technisch stark wirkt. Ihre Stärken spielen besonders dann aus, wenn Strecken kurvig sind, man gern zügig fährt und das Motorrad als Genussmaschine im Alltag betrachtet.
Die BMW F 800 GS (ab 2023) überzeugt dagegen dort, wo Vielseitigkeit zählt: Alltag, Touren und wechselnde Bedingungen. Die Reiseenduro-typische Auslegung bringt im Vergleich oft mehr Ruhe in den Langstreckenalltag und macht das Motorrad zu einer stimmigen „Ein-Motorrad-für-viel“-Lösung. Wer ein universelles Setup sucht, das nicht nur auf perfekten Straßen funktioniert, findet in der GS meist die passendere Basis.
Kurz gesagt: Genuss & Cruiser-Dynamik sprechen eher für die Ducati, Allround-Touren & Reiseenduro-Charakter eher für die BMW.