| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
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Ducati XDiavel V4 vs. Honda CB 1000 Hornet SP – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie es Ducati XDiavel V4 und Honda CB 1000 Hornet SP tun, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein kraftvoller Cruiser-Ansatz mit V4-Charakter und eine moderne Naked-Bike-Philosophie aufeinander. Beide Modelle sind für ambitionierte Fahrer gedacht, aber sie liefern das Fahrgefühl auf sehr verschiedene Weise. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Konzepte bei den wichtigsten Punkten wie Motorcharakter, Ergonomie, Fahrwerk, Bremsen und Elektronik – und welche Stärken zeigen sich im Alltag?
Grundidee: Cruiser-Charakter vs. Naked-Bike-Agilität
Die Ducati XDiavel V4 steht für einen massiven, souveränen Auftritt. Der Cruiser-Fokus zeigt sich in der Sitzposition, im “Anfahren und Beschleunigen”-Gefühl und in der Art, wie der Motor seine Kraft auf die Straße bringt. Die Honda CB 1000 Hornet SP dagegen ist klar auf Wendigkeit, Übersicht und sportliche Dynamik ausgelegt. Das Naked-Bike-Konzept zielt darauf, schnell in den Rhythmus zu kommen – besonders auf kurvigen Strecken und bei zügiger Fahrweise.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft anfühlt
Beim Motorcharakter liegen die Unterschiede im Kern: Die Ducati setzt auf einen V4-Ansatz, der sich häufig als “breit nutzbar” und gleichzeitig emotional präsentiert. Die Kraft wirkt oft wie aus einem Guss, mit einem starken Gefühl beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich. Die Honda CB 1000 Hornet SP nutzt einen Reihenvierzylinder, der typischerweise ein anderes Timing mitbringt: mehr “Drehzahl-Drive”, spürbare Dynamik beim Hochdrehen und ein sehr direktes Ansprechverhalten.
Im Vergleich der Fahrpraxis bedeutet das: Wer gern entspannt rollt, früh beschleunigt und dabei ein sattes, cruiser-typisches Gefühl möchte, findet in der Ducati schnell den passenden Ton. Wer dagegen lieber dynamisch arbeitet, die Drehzahl nutzt und das Motorrad aktiv “mitfährt”, wird die Honda als sehr stimmig erleben.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Unterschied. Die XDiavel V4 ist auf eine entspanntere, cruiserartige Haltung ausgelegt. Das wirkt besonders angenehm, wenn längere Strecken anstehen oder wenn der Fokus eher auf Komfort und Gelassenheit liegt. Die Beine sind anders positioniert, der Oberkörper bleibt meist entspannter – das Motorrad lädt zum “Mitrollen” ein.
Die Honda CB 1000 Hornet SP bringt eine aufrechtere, aber dennoch sportlich orientierte Naked-Bike-Haltung mit. Das sorgt für gute Übersicht und ein direkteres Gefühl zwischen Fahrer und Maschine. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen, wo häufig beschleunigt, gebremst und umgelegt wird, kann diese Haltung Vorteile bringen.
Alltagstauglichkeit: Wie gut passt das Motorrad in den Tagesbetrieb?
Beide Motorräder können im Alltag Spaß machen, aber auf unterschiedliche Art. Die Ducati punktet häufig dort, wo man nicht ständig “arbeiten” will: gleichmäßiges Fahren, souveränes Beschleunigen und ein komfortableres Gesamtgefühl. Die Honda ist dagegen oft die Wahl, wenn kurze Wege, häufige Richtungswechsel und zügiges Fahren zum Alltag gehören. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, profitiert außerdem von der Naked-typischen Übersicht und dem agilen Handling.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Präzision und Gefühl
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Hersteller. Die Ducati XDiavel V4 zielt auf ein ruhigeres, souveränes Fahrverhalten ab. Das Motorrad wirkt häufig dann besonders stark, wenn man gleichmäßig unterwegs ist und das Tempo flüssig aufbaut. In Kurven vermittelt die Ducati ein Gefühl von “Stabilität und Kontrolle”, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist dagegen auf Agilität und präzises Ansprechen ausgelegt. Gerade bei dynamischer Fahrweise kann das Handling sehr direkt wirken: Einlenken, Aufrichten und Beschleunigen greifen oft schnell ineinander. Das macht die Honda besonders interessant, wenn Kurvenfahrten und sportliche Passagen im Vordergrund stehen.
Kurvenverhalten im Vergleich
Im direkten Vergleich gilt: Die Ducati bietet eher ein “komfortables Tempo” mit viel Stabilität, während die Honda eher “sportliches Tempo” mit hoher Rückmeldung liefert. Beide können Kurven – aber die Art, wie sie dorthin führen, ist unterschiedlich. Wer gern entspannt fährt, findet in der Ducati den passenden Charakter. Wer gern präzise einlenkt und das Motorrad aktiv steuert, wird die Honda als lebendiger empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Konzepte. Die Ducati setzt auf ein System, das in der Praxis häufig durch gute Dosierbarkeit und ein sicheres Gefühl beim Verzögern überzeugt. Die Honda wiederum wirkt oft sehr “sportlich” in der Bremswirkung: kräftig, direkt und gut kontrollierbar, wenn man zügig unterwegs ist.
Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, Vertrauen zu geben. Der Unterschied liegt eher in der Art der Rückmeldung: Die Ducati fühlt sich häufig souverän und gleichmäßig an, die Honda eher knackig und dynamisch. Für Fahrer, die häufig hart abbremsen oder sportlich in Kurven ankommen, kann die Honda besonders passend sein. Wer mehr Wert auf entspannte, gut dosierbare Verzögerung legt, wird die Ducati schnell schätzen.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder “Direktheit”?
Moderne Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Bestandteil. Die Ducati XDiavel V4 bietet typischerweise Fahrmodi und eine Abstimmung, die den Charakter des Motors und die Kraftentfaltung in verschiedene Richtungen lenkt. Das kann helfen, je nach Stimmung oder Strecke den passenden “Flow” zu finden – von entspannt bis dynamisch.
Die Honda CB 1000 Hornet SP bringt ebenfalls eine moderne Elektronik mit, die häufig auf sportliche Kontrolle ausgelegt ist. Gerade bei wechselnden Bedingungen oder wenn man zügig fährt, kann die Unterstützung dabei helfen, das Motorrad stabil zu halten und die Traktion besser zu managen.
Stärken und Schwächen der Elektronik im Vergleich
Die Stärke der Ducati liegt oft darin, dass sie den Fahrer nicht “überregelt”, sondern den Charakter des Cruisers unterstützt. Die Honda ist dagegen häufig die Wahl, wenn man maximale Kontrolle und sportliche Präzision möchte. Eine mögliche Schwäche auf der jeweils anderen Seite ist daher weniger die Technik selbst, sondern die Erwartung: Wer ein Motorrad wie einen Cruiser erwartet, wird die Honda als deutlich “sportlicher” erleben. Wer eine sportliche Naked-Agilität sucht, wird die Ducati eher als souverän und weniger “leichtfüßig” empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden. Die Ducati XDiavel V4 ist besonders attraktiv für Fahrer, die einen kraftvollen, emotionalen Cruiser suchen. Sie passt gut zu Menschen, die längere Strecken mögen, gern entspannt beschleunigen und dabei ein sattes Motorgefühl genießen. Auch wer Wert auf eine komfortablere Sitzhaltung und ein ruhigeres Fahrverhalten legt, wird mit der Ducati häufig sehr zufrieden sein.
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist ideal für alle, die ein Naked Bike mit sportlichem Anspruch wollen. Sie eignet sich besonders, wenn Kurvenfahrten, zügiges Fahren und ein direktes Handling im Fokus stehen. Wer gern aktiv fährt, das Motorrad spürt und die Dynamik eines Reihenvierzylinders auskosten möchte, findet in der Honda eine sehr passende Basis.
Typische Einsatzszenarien
Für Stadt und Feierabendrunde kann die Honda durch ihre Agilität und Übersicht punkten. Für Landstraße und Touren mit Fokus auf Komfort und souveräne Beschleunigung ist die Ducati oft im Vorteil. Auf kurvigen Strecken zeigt die Honda ihre sportliche Präzision, während die Ducati eher mit Stabilität und einem “entspannten Tempo” überzeugt.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist die bessere Wahl für Fahrer, die einen kraftvollen Cruiser-Charakter suchen: entspannteres Fahren, souveräne Beschleunigung und ein Gesamtgefühl, das eher nach Genuss als nach “Arbeit” klingt. Wer längere Strecken mag, eine komfortablere Sitzposition bevorzugt und das Motorrad vor allem als emotionalen Begleiter erleben möchte, wird mit der Ducati sehr glücklich.
Die Honda CB 1000 Hornet SP passt dagegen besser zu denen, die ein modernes Naked Bike mit sportlicher Agilität wollen: direktes Handling, dynamisches Ansprechverhalten und eine Elektronik, die Kontrolle bei zügiger Fahrweise unterstützt. Wer Kurven liebt, gern aktiv fährt und die Dynamik eines Reihenvierzylinders auskosten möchte, trifft mit der Honda die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Ducati für Cruiser-Genuss und souveränen Komfort, Honda für sportliche Präzision und agiles Fahrgefühl.