UVP 29.390 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Mit dem neuen Power-Cruiser durch Frankreich cruisen...
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Mal ganz was anderes
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
  • sehr gute Bremsen
  • überraschend agil
  • respekteinflössende Optik
  • cooler Sound
  • sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
Kontra:
  • etwas schwerfällig beim Rangieren
Pro:
  • Fahrkomfort
  • Wendigkeit
  • Krawalliger, kräftiger Motor
  • Geländetauglichkeit
Kontra:
  • Soziusbetrieb
  • Reisetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht252kg
Radstand1.620mm
Radstand1.620mm
Sitzhöhe: 770 mm
Gewicht158kg
Radstand1.504mm
Radstand1.504mm
Sitzhöhe: 920 mm

Motor

Motor-BauartV4
Hubraum1.158ccm
Hub54mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub84mm
Bohrung102mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung168 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment126 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch7l pro 100km
Reichweite300km
Leistung75 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment74 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite342km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneUSD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten240/45 ZR 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel Upside-Down (Federweg 275)mm
Federung hintenWP (Federweg 275)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)

Spaß ohne Ende - leider ein teurer

Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.

Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!

Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.

Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10,395€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.700€
  • Baujahre: seit 2017
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß

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Ducati XDiavel V4 vs. Husqvarna 701 Enduro – Vergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati XDiavel V4 und die Husqvarna 701 Enduro, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein moderner Cruiser mit V4-Charakter und markantem Auftritt auf ein leichtes Enduro-Konzept, das auf Agilität und Vielseitigkeit ausgelegt ist. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheidet, steht am Ende weniger vor der Frage „welches ist schneller“, sondern eher: Welche Art von Fahrgefühl passt zum eigenen Alltag?

Grundidee: Cruiser-Feeling vs. Enduro-Fokus

Die Ducati XDiavel V4 ist als Cruiser gedacht, der auf der Straße glänzt: entspannter Einstieg, kraftvoller Motor und ein Look, der sofort nach „großer Maschine“ aussieht. Die Husqvarna 701 Enduro dagegen ist ein Enduro, das sich nicht auf Asphalt beschränken will. Der Anspruch: leicht zu bewegen sein, schnell um die Ecke kommen und auch abseits befestigter Wege souverän bleiben.

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ducati zielt auf ein harmonisches, kraftvolles Gesamtpaket für lange Strecken und dynamische Fahrten auf der Straße. Die Husqvarna setzt stärker auf das Prinzip „Kontrolle statt Kompromiss“ – mit Fokus auf Handling, Bodenfreiheit und dem Gefühl, auch mal den Weg zu nehmen, der nicht im Navi als Hauptroute geplant ist.

Motorcharakter und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt

Beide Motorräder sind leistungsorientiert, aber die Art, wie Leistung ankommt, unterscheidet sich deutlich. Die Ducati XDiavel V4 bringt den V4-Charakter in den Vordergrund: Der Motor wirkt oft wie ein durchgehender Kraftteppich, der sich sowohl im Alltag als auch bei sportlicher Fahrt sehr souverän anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Beschleunigungsmanöver, zügiges Mitschwimmen im Verkehr und dynamische Ausfahrten gefragt sind.

Die Husqvarna 701 Enduro steht dagegen für einen Motor, der auf „direkte Reaktion“ ausgelegt ist. Im Vergleich wirkt das Ansprechverhalten oft unmittelbarer, was im Gelände und bei wechselnden Untergründen Vorteile bringt. Auf der Straße kann das ebenfalls Spaß machen – allerdings mit dem Charakter eines Motorrads, das eher „arbeitet“ und ständig auf die nächste Situation vorbereitet ist.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Ducati punktet dort, wo Komfort und ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl zählen. Schwäche ist weniger die Leistung selbst, sondern eher der Anspruch: Wer viel im engen Stadtverkehr steht oder häufig sehr „endurotypisch“ manövriert, merkt, dass die Cruiser-Philosophie nicht auf maximale Beweglichkeit im Gelände optimiert ist.

Die Husqvarna ist im Gegenzug stark, wenn der Alltag nicht nur aus Asphalt besteht. Schwäche: Wer vor allem lange, entspannte Strecken mit maximalem Cruiser-Flow sucht, kann den Enduro-Charakter als etwas „präsenter“ empfinden – also weniger „gleitend“, mehr „aktiv“.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Kontrolle

Die Ducati XDiavel V4 ist ergonomisch auf Cruiser ausgelegt. Das bedeutet: Sitzposition und Haltung unterstützen ein entspanntes Fahren, bei dem der Oberkörper nicht permanent „gegen“ die Maschine arbeitet. Im Vergleich wirkt das Gesamtgefühl oft wie ein gut abgestimmtes Paket für Tagesfahrten – besonders dann, wenn die Route nicht ständig zwischen Ampelstopps und engen Kehren wechselt.

Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen auf Kontrolle ausgelegt. Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad führen lässt, unterstützen ein aktives Fahren: Man kann sich leichter an die Situation anpassen, etwa beim Anbremsen, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Wechsel zwischen Asphalt und Schotter. Das ist ein klarer Vorteil, wenn das Motorrad auch mal „anders“ bewegt werden soll.

Was passt besser zu welchem Fahrstil?

Wer häufig entspannt fährt, Wert auf eine stimmige Gesamtbalance legt und sich an einem Cruiser-typischen Fahrgefühl erfreut, findet in der Ducati meist die passendere Basis. Wer dagegen gern dynamisch fährt, sich nicht scheut, die Linie zu wechseln, und auch abseits der Standardstrecken unterwegs ist, wird die Husqvarna als deutlich passender empfinden.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der Straße vs. Agilität im Gelände

Im Vergleich zeigt sich: Die Ducati XDiavel V4 wirkt auf der Straße oft wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe priorisiert. Das Fahrwerk unterstützt ein souveränes Gleiten über Unebenheiten, ohne dass ständig das Gefühl entsteht, man müsse „gegensteuern“. Gerade bei zügigen Fahrten auf gutem Asphalt ist das ein großer Pluspunkt.

Die Husqvarna 701 Enduro ist hingegen darauf ausgelegt, Unebenheiten und wechselnde Untergründe zu „verarbeiten“. Das Handling wirkt leichter und direkter, wodurch sich die Maschine in engen Situationen oft schneller positionieren lässt. Im Gelände ist das ein Vorteil, auf der Straße kann es je nach Fahrstil ebenfalls begeistern – vor allem, wenn Kurven nicht nur „abgefahren“, sondern aktiv gefahren werden.

Kurvenverhalten und Spurtreue

Die Ducati spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Linie klar ist und das Motorrad stabil durch die Kurve getragen wird. Die Husqvarna ist dann im Vorteil, wenn die Strecke unruhiger wird oder wenn sich die ideale Linie kurzfristig ändert. Beide können sportlich, aber sie liefern sportliche Erlebnisse auf unterschiedliche Art.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in kritischen Momenten

Bei beiden Modellen ist das Thema Sicherheit zentral. Im Vergleich fällt auf: Die Ducati vermittelt häufig ein Gefühl von „kontrollierter Kraft“, also ein Bremsverhalten, das sich gut dosieren lässt und das Motorrad dabei stabil bleibt. Das ist besonders hilfreich, wenn im Alltag häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn man in Verkehrssituationen schnell reagieren muss.

Die Husqvarna zeigt ihre Stärken vor allem dann, wenn die Haftung nicht konstant ist. Das Enduro-Konzept unterstützt ein Fahrgefühl, bei dem man auch auf wechselndem Untergrund Vertrauen aufbauen kann. Wer häufig auf schlechten Straßen fährt oder gelegentlich abseits befestigter Wege unterwegs ist, profitiert davon spürbar.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Ausflüge

Die Ducati XDiavel V4 ist im Alltag besonders dann stark, wenn die Fahrten planbar sind: Pendeln, Ausfahrten auf der Landstraße und Touren, bei denen Komfort und ein stimmiges Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Die Maschine wirkt dabei wie geschaffen für „einfach losfahren“ – ohne dass man ständig an der Fahrweise feilen muss.

Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag mehr Varianz mitbringt: Baustellen, schlechte Beläge, Feldwege oder spontane Abstecher. Sie wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur für den perfekten Tag gebaut ist, sondern auch für die Tage, an denen die Route sich spontan ändert.

Reisetauglichkeit im Vergleich

Reisen bedeutet bei beiden Motorrädern etwas anderes. Die Ducati bietet eher den Cruiser-Ansatz: entspannter Rhythmus, angenehmes Fahrgefühl und ein souveränes Auftreten. Die Husqvarna kann ebenfalls lange Strecken ab, aber sie fühlt sich eher wie ein „Abenteuer-Mittelpunkt“ an – mit dem Vorteil, dass der Weg dorthin auch mal rauer sein darf.

Design und Charakter: Emotion vs. Zweckmäßigkeit

Die Ducati steht für Emotion: V4-Sound, markanter Look und ein Auftreten, das sofort Aufmerksamkeit erzeugt. Die Husqvarna wirkt dagegen zweckorientierter, aber nicht weniger faszinierend: Enduro-typische Funktionalität, ein „ready to ride“-Gefühl und die Bereitschaft, auch mal abseits der Komfortzone zu gehen.

Im Vergleich zeigt sich: Wer vor allem das Motorrad als Teil des Lebensstils sieht, wird an der Ducati besonders viel Freude haben. Wer das Motorrad als Werkzeug für unterschiedliche Strecken nutzt, findet in der Husqvarna den passenderen Charakter.

Fazit: Welche Maschine für wen?

Die Ducati XDiavel V4 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Straße, Komfort und einem kraftvollen, souveränen Fahrgefühl liegt. Sie passt zu Fahrten, bei denen der Rhythmus stimmt, die Linie sauber bleibt und das Motorrad vor allem durch Ruhe und Eleganz überzeugt. Wer Cruiser-Charakter mag und gern dynamisch fährt, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen, findet in der Ducati meist die stimmigere Entscheidung.

Die Husqvarna 701 Enduro empfiehlt sich, wenn Agilität, Kontrolle und Vielseitigkeit wichtiger sind als reiner Asphalt-Fokus. Sie ist ideal für alle, die gern spontan fahren, auch mal unbefestigte Strecken einbauen und ein Motorrad suchen, das auf wechselnde Bedingungen vorbereitet ist. Wer das Enduro-Feeling liebt und die Route nicht zu eng definiert, wird mit der Husqvarna deutlich glücklicher.

Kurz gesagt: Ducati für Cruiser-Genuss auf der Straße, Husqvarna für Abenteuer mit Enduro-Charakter.

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