| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 35.790 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- starker, charaktervoller Motor
- kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
- irsinnig gute Ausstattung
- 200 Watt Musikanlage
- Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
- bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
- sehr schwer
- Bremsen vorne nur 1b
- keine Rückfahrhilfe
- Apple Carplay ja, Android-Auto nein
- nix für Anfänger
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 416 | kg |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Länge | 2.609 | mm |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.444 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | PowerPlus V2 | |
| Hubraum | 1.768 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 122 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 178 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Upside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Fox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60 B 19 66 H | |
| Reifen hinten | 180/60 R 16 80 H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm) | |
Fazit
Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!
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Ducati XDiavel V4 vs. Indian Pursuit Dark Horse: Vergleich für Cruiser-Fans
Wenn zwei große Cruiser-Philosophien aufeinandertreffen, wird der Vergleich spannend: Die Ducati XDiavel V4 steht für modernen, sportlich interpretierten Cruiser-Charakter mit V4-Power und einer sehr direkten Art, Leistung in Vortrieb zu verwandeln. Die Indian Pursuit Dark Horse dagegen wirkt wie ein Statement für Touring-Genuss: komfortorientiert, souverän im Langstreckenbetrieb und mit dem Anspruch, auch bei längeren Etappen entspannt anzukommen. Beide Motorräder sind keine „Kompromiss“-Kandidaten – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Genau daraus entsteht die Frage: Welches Bike passt besser zum eigenen Fahrstil?
Grundidee im Vergleich: Sportlicher Cruiser vs. Touring-Cruiser
Wie die Ducati die Messlatte setzt
Die Ducati XDiavel V4 ist ein Cruiser, der sich nicht versteckt. Die V4-Architektur sorgt für einen Motorlauf, der sich dynamisch und gleichzeitig kultiviert anfühlt. Im Vergleich zur Indian wirkt die Ducati oft „näher am Gas“: Beschleunigung fühlt sich spontan an, und das Motorrad vermittelt ein sportliches Sicherheitsgefühl, weil die Leistung gleichmäßig anliegt. Das macht die XDiavel V4 besonders attraktiv, wenn häufig zügig gefahren wird – auf Landstraßen, in Kurven und auch dann, wenn die Strecke nicht „nur“ entspannt sein soll.
Warum die Indian auf Langstrecke optimiert
Die Indian Pursuit Dark Horse ist stärker auf Komfort und Reise ausgelegt. Im direkten Vergleich zeigt sich das vor allem in der Art, wie das Motorrad mit längeren Fahrten umgeht: Die Sitzposition zielt auf entspannteres Handling ab, und das Gesamtpaket wirkt wie für Touren geschnürt. Während die Ducati eher „Fahrspaß durch Dynamik“ vermittelt, steht bei der Indian „Fahrspaß durch Ruhe und Souveränität“ im Vordergrund. Wer häufig größere Distanzen fährt oder sich auf eine entspannte Reise konzentriert, findet hier einen klaren Vorteil.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede, die man spürt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der größte Unterschied im Fahrgefühl. Die Ducati XDiavel V4 bringt durch den V4-Charakter eine sehr gleichmäßige, moderne Leistungsentfaltung. Das macht sie besonders interessant, wenn Beschleunigung nicht nur „viel“, sondern auch „kontrolliert“ sein soll. Die Indian Pursuit Dark Horse setzt dagegen auf einen klassischen Cruiser-Ansatz mit einem Antrieb, der sich kraftvoll und kernig anfühlt. Im Alltag bedeutet das: Die Ducati spielt ihre Stärken oft bei zügiger Gangart aus, während die Indian ihre Stärke besonders dann zeigt, wenn man souverän durch den Verkehr gleitet oder längere Strecken konstant fährt.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Stärken im Alltag zeigen
Stabilität vs. Agilität
Beide Motorräder sind groß, beide sind leistungsstark – aber sie „arbeiten“ unterschiedlich. Die Ducati XDiavel V4 wirkt im Vergleich oft agiler, weil die Abstimmung auf dynamisches Fahren ausgelegt ist. Das spürt man besonders beim Wechsel zwischen zügigen Passagen und kurvigen Abschnitten. Die Indian Pursuit Dark Horse hingegen vermittelt mehr „Reise-Ruhe“. Das Fahrwerk unterstützt eine entspannte Linie, was auf langen Strecken ein echter Pluspunkt ist. In engen Situationen kann das Gewicht und die Touring-Orientierung stärker ins Gefühl rücken, während die Ducati hier meist leichter wirkt.
Lenkung und Rückmeldung
Die Ducati liefert tendenziell direktere Rückmeldung. Das ist hilfreich, wenn man bewusst mit dem Motorrad arbeitet und die Linie aktiv steuert. Die Indian gibt dagegen eher ein „sicheres Gleiten“ vor: weniger hektisch, mehr kontrolliert. Wer häufig im Alltag zwischen Ampeln und kurzen Strecken pendelt, wird die Ducati oft als spritziger erleben. Wer dagegen regelmäßig längere Etappen fährt, wird die Indian als entspannter wahrnehmen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in unterschiedlichen Situationen
Im Vergleich der Bremsleistung geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das Gefühl dabei. Die Ducati XDiavel V4 wirkt in der Regel sehr standfest, wenn es zügig wird. Die Dosierbarkeit und die direkte Reaktion passen gut zu einem sportlicheren Fahrstil. Die Indian Pursuit Dark Horse spielt ihre Stärken eher im kontrollierten Reisebetrieb aus: stabil, berechenbar und auf Komfort ausgelegt. Für viele Fahrer ist genau das entscheidend – nicht nur die maximale Verzögerung, sondern wie gut sich das Motorrad in den Alltagssituationen beherrschen lässt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer fühlt sich wohler?
Die Sitzposition ist bei beiden Bikes ein zentraler Punkt. Die Ducati XDiavel V4 bietet eine Haltung, die sportliche Elemente mit Cruiser-Komfort verbindet. Das macht sie interessant für Fahrer, die auch nach mehreren Stunden noch aktiv fahren möchten. Die Indian Pursuit Dark Horse ist stärker auf entspannte Langstrecken ausgelegt: Die Ergonomie unterstützt eine Reisehaltung, die weniger „arbeiten“ lässt. Im Vergleich zeigt sich damit eine klare Tendenz: Wer oft kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei gern zügig unterwegs ist, wird die Ducati häufig als passender empfinden. Wer regelmäßig große Strecken plant, profitiert eher von der Indian-Philosophie.
Ausstattung und Komfort: Touring-Details vs. Cruiser-Modernität
Indian mit Reisefokus
Die Indian Pursuit Dark Horse wirkt im Vergleich wie ein Paket, das für Touren gemacht ist. Komfortfunktionen und die generelle Ausrichtung auf längere Fahrten sind ein deutliches Argument. Gerade wenn Windschutz, Alltagstauglichkeit und „einfach losfahren“ wichtiger sind als maximale Agilität, spielt die Indian ihre Stärken aus.
Ducati mit moderner Cruiser-Note
Die Ducati XDiavel V4 punktet eher mit einer modernen, sportlich geprägten Gesamtanmutung. Die Bedienung, das Fahrgefühl und die Art, wie das Motorrad Leistung in Bewegung übersetzt, passen gut zu Fahrern, die Cruiser fahren möchten, aber nicht auf Dynamik verzichten wollen. Im Vergleich wirkt die Ducati oft „frischer“ im Charakter, während die Indian stärker „reisebereit“ ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati XDiavel V4 – Stärken
- Dynamischer Motorcharakter mit moderner Leistungsentfaltung
- Agiles Fahrgefühl und direkte Rückmeldung
- Sportlicher Cruiser-Ansatz für zügige Landstraßenfahrten
Ducati XDiavel V4 – Schwächen
- Reisefokus ist weniger im Vordergrund als bei der Indian
- Für rein lange, entspannte Etappen kann die Touring-Orientierung der Indian im Vorteil sein
Indian Pursuit Dark Horse – Stärken
- Komfort und Langstreckenorientierung als klares Konzept
- Souveränes, ruhiges Fahrgefühl bei konstantem Tempo
- Touring-Charakter für längere Ausfahrten und Reisen
Indian Pursuit Dark Horse – Schwächen
- Weniger „agil“ im engen oder sportlich fordernden Fahrstil als die Ducati
- Wer maximale Direktheit sucht, könnte die Ducati als passender empfinden
Für welchen Fahrstil lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen: Soll das Motorrad vor allem Leistung und Dynamik liefern, die sich in Kurven und beim zügigen Fahren sofort auszahlt? Dann ist die Ducati XDiavel V4 die naheliegende Wahl. Sie wirkt wie ein Cruiser, der sportliche Ambitionen nicht versteckt und dabei trotzdem den Komfort eines großen Motorrads mitbringt.
Steht dagegen Reisen, Komfort und entspanntes Dahingleiten im Mittelpunkt, ist die Indian Pursuit Dark Horse besonders überzeugend. Sie passt zu Fahrern, die lange Strecken planen, Wert auf souveräne Stabilität legen und ein Motorrad möchten, das sich wie eine Reisebasis anfühlt.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist die bessere Wahl für alle, die einen Cruiser suchen, der sich sportlich anfühlt: dynamischer Motorcharakter, direkte Rückmeldung und ein Handling, das zügige Passagen unterstützt. Wer gern Kurven aktiv fährt, häufig dynamisch unterwegs ist und dabei nicht auf Cruiser-Optik und Komfort verzichten möchte, wird mit der Ducati sehr glücklich.
Die Indian Pursuit Dark Horse empfiehlt sich vor allem für Fahrer, die Komfort und Langstreckenbetrieb priorisieren: ruhiges, souveränes Fahrgefühl, Reiseorientierung und eine Ergonomie, die längere Etappen entspannter macht. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, Wert auf Gelassenheit im Fahrbetrieb legt und das Motorrad als Touring-Begleiter sieht, trifft mit der Indian die passendere Entscheidung.