UVP 29.390 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Mit dem neuen Power-Cruiser durch Frankreich cruisen...
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
  • sehr gute Bremsen
  • überraschend agil
  • respekteinflössende Optik
  • cooler Sound
  • sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
Kontra:
  • etwas schwerfällig beim Rangieren
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht252kg
Radstand1.620mm
Radstand1.620mm
Sitzhöhe: 770 mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-BauartV4
Hubraum1.158ccm
Hub54mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung168 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment126 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch7l pro 100km
Reichweite300km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneUSD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten240/45 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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Ducati XDiavel V4 vs. Kawasaki W 800 – Vergleich für Cruiser-Fans

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend: Die Ducati XDiavel V4 steht für moderne Cruiser-Performance mit markantem V4-Charakter, während die Kawasaki W 800 eher den klassischen Stil und das entspannte Fahrgefühl in den Vordergrund stellt. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die nicht einfach nur „irgendeinen“ Cruiser wollen, sondern ein Motorrad mit Haltung. Doch je nach Fahrprofil unterscheiden sich die Stärken deutlich.

Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern um das, was im Alltag zählt: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie wirkt es im Stadtverkehr, wie spielt es seine Stärken auf längeren Strecken aus und wo zeigen sich mögliche Schwächen. So lässt sich besser einschätzen, welches Bike wirklich zum eigenen Fahrstil passt.

Grundidee der beiden Cruiser: Performance vs. Tradition

Ducati XDiavel V4: moderner Cruiser mit sportlicher Kante

Die Ducati XDiavel V4 ist ein Cruiser, der nicht nur nach Leistung aussieht, sondern sie auch spürbar in den Fahralltag bringt. Der V4-Ansatz sorgt für einen dynamischen Vortrieb und ein sehr direktes Ansprechverhalten. Dadurch wirkt das Motorrad weniger „gemächlich“ als viele klassische Cruiser – eher wie ein sportliches Motorrad, das bewusst in Cruiser-Optik verpackt wurde.

Kawasaki W 800: klassischer Look, entspannter Rhythmus

Die Kawasaki W 800 setzt dagegen auf den Charme eines traditionellen Cruiser-Konzepts. Der Motorcharakter ist auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Fahren ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein ruhigeres Tempo, bei dem sich die Fahrt mehr nach Gefühl als nach maximaler Beschleunigung anfühlt. Wer gerne entspannt fährt, dabei aber nicht auf Charakter verzichten möchte, findet hier eine sehr stimmige Basis.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

V4-Charakter der Ducati: kräftig, präsent, temperamentvoll

Die Ducati XDiavel V4 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn zügiges Beschleunigen gefragt ist oder wenn Überholmanöver schnell und souverän gelingen sollen. Der V4 sorgt für einen gleichmäßigen, „vollen“ Eindruck, der sich besonders beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder aus niedrigeren Geschwindigkeiten bemerkbar macht. Das Motorrad wirkt dabei oft so, als würde es Reserven „mitbringen“, statt erst lange hochdrehen zu müssen.

Stärken zeigt die Ducati außerdem bei Fahrten, bei denen man gerne variiert: mal gemütlich rollen, mal spontan mehr Gas geben. Schwächen können sich eher dort zeigen, wo ein sehr ruhiger, zurückhaltender Fahrstil im Vordergrund steht – denn die Ducati lädt durch ihr Temperament automatisch zu mehr Dynamik ein.

W 800: kontrolliert, angenehm dosierbar, eher entspannt

Die Kawasaki W 800 wirkt im Vergleich dazu wie ein Motorrad, das den Fokus auf gleichmäßige Fahrt legt. Der Motorcharakter unterstützt ein entspanntes „Mitfließen“, bei dem man Gang für Gang sauber auf Touren bringt und das Motorrad dabei stabil und gutmütig bleibt. Gerade im Stadtverkehr oder auf Landstraßen mit wechselnden Geschwindigkeiten ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig nach „mehr“ verlangt.

Als Schwäche kann sich dagegen bemerkbar machen, dass die W 800 weniger auf maximale Durchzugskraft und spontane Power ausgelegt ist. Wer häufig sehr sportlich fährt oder regelmäßig hohe Beschleunigungsanforderungen hat, wird die Ducati eher als passender empfinden.

Getriebe, Antrieb und Alltag: Wie beide Cruiser im Verkehr wirken

Im Alltag entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch das Zusammenspiel aus Gasannahme, Drehmomentverlauf und Fahrbarkeit. Die Ducati XDiavel V4 wirkt dabei „moderner“ im Sinne von: sie reagiert schnell und lässt sich dynamisch fahren, ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss. Das macht sie besonders interessant für Strecken, auf denen man öfter beschleunigt, überholt oder zügig durchzieht.

Die Kawasaki W 800 hingegen punktet mit einem sehr stimmigen, ruhigen Rhythmus. Das Motorrad fühlt sich in vielen Situationen unkompliziert an – vor allem, wenn es um entspanntes Cruisen geht. Im Stop-and-Go-Verkehr oder bei kurzen Ausfahrten ist das oft genau die Art von Fahrgefühl, die man sich wünscht: angenehm, kontrolliert und ohne ständige „Leistungsansage“.

Komfort und Sitzposition: Cruiser-Alltag vs. sportlichere Auslegung

Ducati: sportlicher Cruiser-Komfort

Die Ducati XDiavel V4 bietet einen Cruiser-Look, kombiniert ihn aber mit einer Fahrdynamik, die eher an sportlichere Motorräder erinnert. Das kann ein Vorteil sein, wenn längere Strecken gefahren werden und man trotzdem das Gefühl haben möchte, dass das Motorrad „mitarbeitet“. Gleichzeitig kann es für Fahrerinnen und Fahrer, die maximal entspannt und möglichst „schwebend“ sitzen wollen, etwas weniger klassisch wirken als ein rein traditionelles Cruiser-Konzept.

Kawasaki: klassisch entspannt

Die Kawasaki W 800 ist in der Wahrnehmung stärker auf Komfort und entspannte Ergonomie ausgelegt. Das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen, ohne ständig die Haltung neu zu „optimieren“. Wer gerne lange Touren fährt, dabei aber nicht zwingend sportliche Dynamik sucht, wird die W 800 oft als angenehm empfinden.

Als mögliche Schwäche kann sich zeigen, dass die W 800 weniger „sportliche“ Reserven vermittelt. Wer sehr ambitioniert fährt oder häufig mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, wird die Ducati als souveräner erleben.

Fahrwerk und Bremsen: Stabilität, Kontrolle und Vertrauen

Bei Cruiser-Motorrädern ist das Fahrwerk entscheidend, weil es den Unterschied zwischen „angenehm“ und „anstrengend“ ausmachen kann – besonders auf unruhigen Straßen oder bei wechselnden Belägen. Die Ducati XDiavel V4 wirkt in der Tendenz wie ein Motorrad, das auf dynamische Kontrolle ausgelegt ist: Das Fahrgefühl bleibt auch bei zügigerem Fahren stabil, und das Motorrad vermittelt Vertrauen, wenn es um Richtungswechsel oder zügiges Aufrichten geht.

Die Kawasaki W 800 setzt stärker auf ein harmonisches, ruhiges Fahrverhalten. Das Motorrad fühlt sich dabei oft sehr „stimmig“ an, gerade wenn man nicht permanent sportliche Manöver fährt. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man die Grenzen bewusst sucht: Dann wird die Ducati durch ihre Performance-Orientierung meist klar im Vorteil sein.

Design und Charakter: Was man beim Anblick und beim Starten spürt

Die Ducati XDiavel V4 wirkt wie ein Statement: aggressiver, moderner und technisch. Schon beim Starten und im Stand ist der Charakter präsent. Das Motorrad zieht Blicke auf sich und vermittelt das Gefühl, dass es nicht nur für die Optik gebaut wurde.

Die Kawasaki W 800 dagegen wirkt klassisch und zeitlos. Sie steht für „einfach fahren und genießen“ – ohne den Anspruch, wie ein Hightech-Sportler zu wirken. Wer Wert auf Stil legt, der nicht nach kurzer Zeit veraltet, wird an der W 800 besonders Gefallen finden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Ducati XDiavel V4

  • Dynamik im Alltag: zügiges Beschleunigen und souveräne Reserven.
  • Temperament: der V4-Charakter macht das Fahren lebendig.
  • Fahrkontrolle bei zügiger Gangart: wirkt stabil, wenn es schneller wird.

Schwächen der Ducati XDiavel V4

  • Weniger „klassisch entspannt“: wer maximal ruhiges Cruisen sucht, könnte sich weniger abgeholt fühlen.
  • Anspruch an Fahrstil: das Motorrad lädt automatisch zu mehr Dynamik ein.

Stärken der Kawasaki W 800

  • Entspanntes Fahrgefühl: kontrolliert, gut dosierbar, alltagstauglich.
  • Klassischer Charakter: Stil und Motorgefühl passen zusammen.
  • Genussorientiert: ideal für Touren ohne Leistungsfokus.

Schwächen der Kawasaki W 800

  • Weniger sportliche Reserven: bei sehr dynamischen Anforderungen wirkt die Ducati überlegen.
  • Begrenzter „Kick“: wer häufig maximale Beschleunigung sucht, wird weniger begeistert sein.

Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?

Die Wahl zwischen Ducati XDiavel V4 und Kawasaki W 800 hängt vor allem davon ab, wie gefahren wird. Wer häufig zügig unterwegs ist, gerne überholt, das Motorrad dynamisch bewegt und dabei einen Cruiser-Look mit moderner Performance möchte, findet in der Ducati den klaren Vorteil. Sie ist die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur „Cruiser fahren“, sondern auch spürbar Leistung erleben wollen.

Die Kawasaki W 800 ist dagegen die bessere Option, wenn der Fokus auf klassischem Stil, entspanntem Rhythmus und unkompliziertem Cruisen liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen das Motorrad vor allem angenehm sein soll – im Stadtverkehr, auf Landstraßen und auf Touren, bei denen Genuss wichtiger ist als maximale Beschleunigung.

Fazit:

Die Ducati XDiavel V4 ist für alle die richtige Wahl, die einen Cruiser suchen, der spürbar mehr Dynamik bietet: kräftiger Vortrieb, lebendiges Fahrgefühl und ein Motorrad, das auch bei zügiger Gangart souverän bleibt. Wer häufig dynamisch fährt, Überholmanöver schnell erledigen möchte und den V4-Charakter als Erlebnis betrachtet, wird mit der Ducati deutlich glücklicher.

Die Kawasaki W 800 empfiehlt sich vor allem dann, wenn klassischer Stil und entspanntes Cruisen im Vordergrund stehen. Das Motorrad wirkt harmonisch, gut dosierbar und macht besonders dann Spaß, wenn die Fahrt im Vordergrund steht und nicht die Jagd nach maximaler Beschleunigung. Für Stadtfahrten, gemütliche Landstraßenrunden und genussorientierte Touren ist die W 800 die stimmigere Entscheidung.

Kurz gesagt: Dynamik und Performance sprechen eher für die Ducati, klassischer Cruiser-Charme und entspanntes Fahren eher für die Kawasaki.

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