| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Ducati XDiavel V4 vs. KTM 1290 Super Adventure S: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati XDiavel V4 und die KTM 1290 Super Adventure S, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein kraftvoller, markanter Cruiser-Ansatz mit V4-Charakter auf ein ausgewachsenes Adventure-Bike, das für weite Strecken, wechselnde Bedingungen und sportliche Dynamik gemacht ist. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheidet, steht am Ende vor einer Frage: Soll das Motorrad vor allem Stil und souveräne Beschleunigung ausstrahlen – oder eher als Reisegerät mit viel Reserven, Komfort und Elektronik überzeugen?
Grundidee: Cruiser-Charisma vs. Adventure-Universum
Wie die Ducati XDiavel V4 den Fokus setzt
Die Ducati XDiavel V4 ist ein Motorrad, das sich nicht verstecken muss. Der Cruiser-Charakter zeigt sich in der Sitzposition, im Auftreten und im Gefühl, dass der Motor jederzeit „da“ ist. Der V4 sorgt dabei für einen besonderen Mix aus Kraft und Drehfreude. Statt sich wie ein klassisches Schwergewicht anzufühlen, wirkt die Maschine lebendig – mit einem Fahrstil, der eher auf flüssiges Gleiten, kräftiges Anfahren und dynamisches Herausbeschleunigen ausgelegt ist.
Wie die KTM 1290 Super Adventure S die Richtung vorgibt
Die KTM 1290 Super Adventure S verfolgt eine andere Philosophie: Sie will nicht nur schnell sein, sondern vielseitig. Das Adventure-Konzept bringt eine auf Touren ausgelegte Ergonomie, eine klare Orientierung auf lange Strecken und ein Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt. Die KTM wirkt dadurch wie ein Motorrad, das man nicht nur für die nächste Ausfahrt, sondern für die nächste große Reise „einfach nimmt“.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Leistungskurve und Ansprechverhalten im Vergleich
Beide Modelle sind leistungsstark, aber sie liefern die Kraft auf unterschiedliche Weise. Die Ducati XDiavel V4 spielt ihre Stärken dort aus, wo ein Cruiser Spaß macht: kräftig aus dem unteren bis mittleren Drehzahlbereich, mit spürbarer Präsenz beim Beschleunigen und einem V4-Gefühl, das sich deutlich von klassischen Zweizylindern oder V-Twins abhebt. Die KTM 1290 Super Adventure S dagegen ist stärker auf „Durchzug über weite Bereiche“ und sportlich-agiles Vorankommen ausgelegt. Das merkt man besonders, wenn man zügig aus Kurven heraus beschleunigt oder längere Passagen konstant fährt.
Schaltgefühl, Drehfreude und Motor-„Signature“
Die Ducati wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das man gern im passenden Drehzahlfenster bewegt – mit einem Motor, der sich kultiviert anfühlt und gleichzeitig Druck aufbaut. Die KTM bringt mehr „Allround“-Dynamik: Sie ist darauf ausgelegt, dass man je nach Situation schnell reagieren kann, ohne dass das Motorrad seine Grundstimmung verliert. Wer häufig zwischen sportlichem Fahren und entspanntem Cruisen wechselt, wird an der KTM oft weniger „Umschalten“ im Kopf brauchen.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Stil
Wie die Sitzhaltung das Fahrgefühl prägt
Die Ducati XDiavel V4 setzt auf eine Cruiser-typische Haltung: Der Körper sitzt tendenziell entspannter, die Arme wirken weniger „gestreckt“, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle bei gleichzeitig lässigem Auftreten. Das ist ideal für Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist und man gern mit einem ruhigen Rhythmus unterwegs ist.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen klar auf Touren ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt längere Etappen, und das Motorrad fühlt sich so an, als wäre es für mehrere Stunden am Stück gemacht. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten spielt die KTM ihre Stärken aus.
Alltagstauglichkeit im Vergleich
Im Alltag zeigt sich der Unterschied besonders beim „Wohlfühlfaktor“: Die Ducati kann im Stadt- und Feierabendbetrieb sehr stimmig wirken, weil sie sich wie ein Cruiser anfühlt und man schnell in den Flow kommt. Die KTM ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie wirkt eher wie die Maschine, die man auch dann gern nimmt, wenn der Plan spontan wird: Umwege, längere Touren, vielleicht auch mal andere Strecken als gedacht.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Stärken übertragen
Kurvengefühl und Stabilität
Die Ducati XDiavel V4 punktet im Kurvenbild vor allem durch ihr souveränes, kraftvolles Ansprechverhalten. Sie lädt dazu ein, den Gasgriff bewusst zu nutzen und die Linie sauber zu halten. Das Motorrad wirkt dabei eher „zielgerichtet“: Man spürt, dass es Spaß macht, die Dynamik zu dosieren.
Die KTM 1290 Super Adventure S bringt Stabilität und Kontrolle, die besonders auf längeren Strecken überzeugen. In schnellen Passagen und bei wechselndem Untergrund fühlt man, dass das Adventure-Konzept nicht nur auf dem Papier steht. Das Handling ist sportlich genug, um Kurven zügig zu fahren, aber gleichzeitig so abgestimmt, dass man nicht nach kurzer Zeit „durch“ ist.
Bremsen und Sicherheitsgefühl
Bei beiden Motorrädern spielt das Sicherheitsgefühl eine große Rolle. Die Ducati wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das präzise dosierbar ist und beim Verzögern ein klares Feedback gibt. Die KTM setzt zusätzlich auf das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Bremsgefühl und Elektronik, wodurch sich das Motorrad in kritischen Situationen sehr berechenbar anfühlt. Wer viel Touren fährt und dabei häufig zwischen Tempo und Verkehrssituationen wechselt, wird die KTM-typische „Gesamtstabilität“ besonders schätzen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Regelung, Fahrmodi und Traktionsgefühl
Beide Modelle setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Ducati XDiavel V4 nutzt die Elektronik, um das sportliche Potenzial des Motors kontrollierbar zu machen und das Fahrgefühl zu schärfen. Das hilft vor allem dabei, die Kraft sauber in Vortrieb zu verwandeln, ohne dass das Motorrad „unruhig“ wirkt.
Die KTM 1290 Super Adventure S geht einen Schritt weiter in Richtung „Reise-Absicherung“. Die Elektronik unterstützt nicht nur die Performance, sondern auch die Alltagstauglichkeit über viele Kilometer hinweg. Gerade bei wechselndem Wetter oder unterschiedlichen Straßenverhältnissen wirkt die KTM dadurch oft entspannter – man kann sich stärker auf die Strecke konzentrieren, statt ständig nachzujustieren.
Bedienbarkeit und Übersicht
Im Alltag zählt, wie schnell man Einstellungen findet und wie intuitiv sich das Motorrad anfühlt. Die Ducati wirkt in ihrer Ausrichtung eher „direkt“ und emotional, während die KTM stärker als System gedacht ist: Man kann sich auf verschiedene Situationen einstellen und die Maschine so konfigurieren, dass sie zum Fahrstil passt.
Stärken und Schwächen: Wo die beiden Modelle jeweils glänzen
Ducati XDiavel V4 – Stärken
- Charakter: Der V4-Motor und das Cruiser-Feeling sorgen für ein unverwechselbares Fahrprofil.
- Emotion und Stil: Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die gern mit dem Motorrad „auftreten“.
- Beschleunigungserlebnis: Kraft ist spürbar und lässt sich gut dosieren.
Ducati XDiavel V4 – mögliche Schwächen
- Tour-Fokus: Wer maximale Reise-„All-in-one“-Komfortfeatures erwartet, wird bei der KTM eher fündig.
- Vielseitigkeit: Die Ducati ist stark in ihrem Stil – aber weniger „universell“ als ein Adventure-Bike.
KTM 1290 Super Adventure S – Stärken
- Langstrecken-Gen: Das Motorrad ist auf weite Strecken und unterschiedliche Bedingungen ausgelegt.
- Gesamtpaket: Fahrwerk, Elektronik und Ergonomie greifen zusammen.
- Sportliche Kontrolle: Auch zügiges Fahren bleibt berechenbar.
KTM 1290 Super Adventure S – mögliche Schwächen
- Charakter: Wer vor allem Cruiser-Feeling und „Show“ sucht, findet in der Ducati die emotionalere Ausrichtung.
- Fahrprofil: Die KTM ist so vielseitig, dass sie für manche eher „zu viel Motorrad“ sein kann, wenn der Fokus nur auf kurzen, entspannten Fahrten liegt.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich zwischen Ducati XDiavel V4 und KTM 1290 Super Adventure S ist am Ende weniger eine Frage von „besser“ und mehr eine Frage von „passender“. Die Ducati ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein kraftvolles, stilvolles Motorrad suchen, das sich im Alltag und auf kurvigen Strecken sehr direkt anfühlt. Die KTM ist die bessere Wahl, wenn Tourenplanung, Komfort über viele Kilometer und ein starkes Sicherheits- und Elektronikpaket im Vordergrund stehen.
Für wen ist die Ducati XDiavel V4 die bessere Wahl?
Für alle, die ein Motorrad möchten, das sich emotional anfühlt, mit V4-Charakter begeistert und vor allem dann Spaß macht, wenn die Fahrt nicht nur „funktionieren“, sondern auch „gefallen“ soll. Wer gern beschleunigt, Kurven dynamisch angeht und dabei den Cruiser-Look im Blick hat, wird an der Ducati besonders viel Freude haben.
Für wen ist die KTM 1290 Super Adventure S die bessere Wahl?
Für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, gern spontan unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das in vielen Situationen souverän bleibt. Wer Wert auf Tourenkomfort, moderne Assistenz und ein Gesamtpaket aus Stabilität und Elektronik legt, bekommt mit der KTM ein sehr starkes Reisegerät.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charisma, emotionalem Fahrgefühl und einem V4-Motor liegt, der Kraft direkt und stimmig in Vortrieb umsetzt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern kurvenorientiert unterwegs sind, das Motorrad als Ausdruck ihres Stils sehen und sich an einem souveränen, aber klar „cruiserhaften“ Charakter erfreuen.
Die KTM 1290 Super Adventure S gewinnt dagegen, wenn Vielseitigkeit, Langstreckenkomfort und ein starkes Gesamtpaket aus Fahrwerk, Elektronik und Stabilität wichtiger sind als reines Cruiser-Feeling. Sie ist ideal für Touren, bei denen unterschiedliche Strecken, wechselnde Bedingungen und lange Etappen zum Alltag gehören. Kurz gesagt: Ducati für Stil und emotionalen Punch, KTM für Reise-Performance und maximale Alltagstauglichkeit auf langen Strecken.