| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Ducati XDiavel V4 vs. KTM 1290 Super Duke R – der Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „großem Auftritt“ aussehen, ist die Versuchung groß, sie einfach in dieselbe Schublade zu stecken. Doch der Vergleich zwischen Ducati XDiavel V4 und KTM 1290 Super Duke R zeigt schnell: Hier treffen zwei Philosophien aufeinander. Die eine Maschine steht für souveränes, kraftvolles Cruisen mit einem klaren Premium-Anspruch, die andere für kompromisslose Agilität und ein spürbar sportliches, direktes Fahrgefühl.
Im Folgenden geht es darum, die Stärken und Schwächen beider Modelle gegeneinander abzuwägen – anhand der typischen Eigenschaften, die in den jeweiligen Daten und Ausstattungsdetails sichtbar werden. So wird schnell klar, welches Motorrad eher zu entspanntem Kilometerfressen passt und welches eher für dynamische Ausfahrten gemacht ist.
Grundidee: Cruiser-Charakter vs. Naked-Aggressivität
Die Ducati XDiavel V4 wirkt wie ein Cruiser, der sich nicht verstecken muss: tiefer Schwerpunkt, markante Silhouette und ein Motor, der nicht nur Leistung liefert, sondern auch einen besonderen Charakter. Der Fokus liegt auf einem Fahrstil, der sich nach „entspannt, aber jederzeit bereit“ anfühlt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Naked Bike, das auf Reaktion ausgelegt ist. Die Formensprache und die typische KTM-Genetik deuten darauf hin, dass das Motorrad nicht nur schnell sein will, sondern vor allem direkt und kontrolliert wirkt – besonders beim sportlichen Fahren.
Was das im Alltag bedeutet
Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken mit viel Ampel- und Kurvenanteil fährt, spürt den Unterschied: Die XDiavel V4 zielt eher auf ruhiges Anfahren und souveränes Gleiten, während die Super Duke R stärker auf „Gas auf – Motorrad reagiert“ setzt. Beide können sportlich, aber sie fühlen sich dabei unterschiedlich an.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beim Motorcharakter trennt sich die Spreu schnell. Die Ducati XDiavel V4 steht für einen kraftvollen, kultivierten Antrieb, der sich in vielen Situationen harmonisch dosieren lässt. Das passt besonders gut zu Fahrten, bei denen nicht jede Beschleunigung maximal ausgereizt werden muss, sondern bei denen das Motorrad einfach „zieht“ – gleichmäßig und mit einem gewissen Premium-Gefühl.
Die KTM 1290 Super Duke R ist hingegen stärker auf Durchzug und Dynamik ausgelegt. Der Motor wirkt oft wie ein Werkzeug, das man gezielt einsetzt: Gas auf, Schub kommt, und das Motorrad bleibt dabei spürbar agil. Gerade beim sportlichen Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt das besonders stimmig.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Ducati XDiavel V4: Stärke ist die souveräne Kraftentfaltung und das harmonische Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximaler „Naked-Bissigkeit“ liegt – wer ausschließlich sehr aggressiv fahren möchte, fühlt sich mit der KTM oft näher am Ziel.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die direkte Reaktion und das sportliche Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr entspanntem Cruisen manchmal „zu wach“ wirkt – nicht im negativen Sinn, aber der Charakter ist eben deutlich sportlicher.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerk-Vergleich zeigt sich die unterschiedliche Auslegung. Die XDiavel V4 ist darauf getrimmt, Fahrten komfortabel und gleichzeitig kontrolliert zu gestalten. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Souveränität, besonders auf längeren Strecken oder bei wechselnden Straßenbedingungen.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen auf Agilität und sportliche Linienführung ausgelegt. Das Handling wirkt oft „näher“ am Fahrer, wodurch sich Kurven dynamischer anfühlen. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv bewegt, wird die KTM als besonders passend empfinden.
Kurvengefühl und Alltag
In schnellen Kurven oder bei zügigem Landstraßen-Tempo spielt die KTM ihre Stärken aus. Die Ducati punktet eher dort, wo man nicht permanent am Limit fährt, sondern eine gleichmäßige, entspannte Kontrolle sucht. Beide können Kurven – aber die Art, wie sie sich dabei anfühlen, ist unterschiedlich.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Standfestigkeit und dem Gefühl, das das Motorrad vermittelt. Die Ducati XDiavel V4 wirkt tendenziell darauf ausgelegt, Verzögerung sauber und kontrolliert zu dosieren – ideal, wenn man zügig fährt, aber nicht ständig maximal bremst.
Die KTM 1290 Super Duke R ist häufig die Maschine, die beim sportlichen Fahren besonders viel Vertrauen gibt, weil sie in dynamischen Situationen stabil bleibt und das Bremsgefühl direkt wirkt. Wer gerne später bremst und das Motorrad aktiv in die Kurve bringt, profitiert davon.
Stärken und Schwächen
- Ducati XDiavel V4: Stärke ist die kontrollierte Dosierbarkeit und das ruhige Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr aggressivem Fahrstil die KTM in der „Sport-Dynamik“ einen Tick mehr Spaß macht.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die sportliche Brems- und Stabilitätswirkung. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr entspanntem Fahren weniger „soft“ wirkt, weil der Charakter insgesamt sportlicher ist.
Elektronik und Fahrmodi: Komfort oder Sportmodus?
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Ducati XDiavel V4 wirkt häufig wie ein System, das Komfort und Kontrolle kombiniert: Fahrmodi und Assistenzfunktionen unterstützen ein souveränes Fahrgefühl, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen oft stärker auf sportliche Eingriffe ausgelegt. Das bedeutet: Die Elektronik hilft, wenn es dynamisch wird, und unterstützt dabei, das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar zu halten.
Welche Elektronik passt zu welchem Stil?
Wer gerne entspannt fährt und trotzdem jederzeit Reserven möchte, findet in der Ducati häufig die passendere Balance. Wer dagegen regelmäßig sportlich unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für dynamische Fahrten nutzt, wird die KTM-Philosophie oft als „direkter“ erleben.
Ergonomie und Sitzposition: Cruiser-Lage vs. Naked-Position
Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Ergonomie. Die Ducati XDiavel V4 bietet eine Sitzposition, die eher an Cruiser-Logik erinnert: entspannter, mit Fokus auf langes Sitzen und souveränes Handling. Das macht sie besonders interessant für Touren, bei denen man nicht nur Kurven jagt, sondern auch Strecke macht.
Die KTM 1290 Super Duke R ist typischer Naked: aufrechter, aber mit einer Haltung, die sportliches Fahren begünstigt. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, wirkt aber bei langen, entspannten Fahrten je nach Körperbau weniger „tourig“ als bei der Ducati.
Stärken und Schwächen
- Ducati XDiavel V4: Stärke ist die tourenfreundliche, entspannte Sitzlogik. Schwäche kann sein, dass die aktive Fahrhaltung der KTM für manche Fahrer beim sportlichen Fahren mehr Spaß macht.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die sportlichere Haltung und das direkte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sehr lange Strecken subjektiv anstrengender wirken, wenn man stark auf Komfort ausgelegt ist.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der beste Motorradvergleich ist am Ende immer eine Frage nach dem eigenen Fahrprofil. Die Ducati XDiavel V4 ist besonders attraktiv, wenn ein Motorrad gesucht wird, das Kraft und Charakter mit einem souveränen, eher entspannten Fahrgefühl verbindet. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht nur „schnell“ will, sondern auch „angenehm“.
Die KTM 1290 Super Duke R ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem beim sportlichen Fahren begeistern soll: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Gesamtpaket, das Dynamik in den Vordergrund stellt. Wer Kurven liebt und das Motorrad aktiv bewegt, wird die KTM häufig als näher am eigenen Fahrstil erleben.
Typische Szenarien
- Stadt und Feierabendrunde: Ducati für souveränes Gleiten, KTM für dynamisches Reagieren.
- Landstraße mit zügigem Tempo: KTM spielt ihre Agilität aus, Ducati bleibt kontrolliert und kraftvoll.
- Touren mit Fokus auf Komfort: Ducati wirkt oft stimmiger, KTM kann sportlich bleiben, ist aber stärker „Fahrspaß-getrieben“.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist das passendere Motorrad für alle, die ein kraftvolles, hochwertiges Cruiser-Gefühl suchen: souveränes Ansprechverhalten, harmonische Kraftentfaltung und eine Sitzposition, die lange Strecken angenehm macht. Wer häufig tourt, entspannt fährt und trotzdem jederzeit Reserven möchte, findet in der Ducati meist die stimmigere Gesamtbalance.
Die KTM 1290 Super Duke R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht: direktes Handling, agiles Fahrgefühl und eine Elektronik, die dynamisches Fahren unterstützt. Wer Kurven aktiv fährt, gerne zügig unterwegs ist und ein Naked Bike mit klarer Performance-Intention sucht, wird mit der KTM deutlich mehr „Biss“ erleben.
Kurz gesagt: Ducati für souveränes, komfortorientiertes Kraftcruisen – KTM für kompromisslose Agilität und sportliche Fahrfreude.