| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 20.094 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- Komfort
- Verarbeitung
- Durchzugskraft
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 275 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.298 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 144 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 134 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
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Ducati XDiavel V4 vs. Yamaha FJR 1300 AE: Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati XDiavel V4 und die Yamaha FJR 1300 AE, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein markanter Cruiser-Ansatz mit V4-Charakter und eine konsequent auf Touren ausgelegte Sporttourer-Philosophie aufeinander. Beide Maschinen können viel – aber sie zielen auf unterschiedliche Fahrbedürfnisse. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, auf längeren Strecken und bei der Frage, wie sich die jeweiligen Konzepte anfühlen?
Grundidee: Cruiser-Charisma vs. Touren-Komfort
Wie die Ducati XDiavel V4 ihre Rolle spielt
Die Ducati XDiavel V4 steht für einen selbstbewussten Auftritt: tiefer, breiter, mit einer Sitzposition, die eher nach „entspannt sitzen“ als nach „sportlich nach vorn lehnen“ aussieht. Das macht sie besonders attraktiv, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und spontane Ausfahrten genauso wichtig sind wie längere Touren. Der V4-Charakter sorgt dabei für ein lebendiges Ansprechverhalten, das sich nicht nur über Drehzahlen definiert, sondern über die Art, wie Leistung und Drehmoment im Alltag abrufbar sind.
Wie die Yamaha FJR 1300 AE ihre Rolle spielt
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen ein klassisches Langstreckenwerkzeug. Die Grundidee ist klar: viel Komfort, stabile Fahrbarkeit und ein Paket, das das Fahren über Stunden angenehm macht. Der Fokus liegt auf Windschutz, Ergonomie und einer Ausstattung, die das Motorrad im Alltag „mitdenkt“. Wer regelmäßig weite Strecken fährt oder Touren plant, bekommt hier ein Konzept, das auf Ruhe, Kontrolle und gleichmäßiges Tempo ausgelegt ist.
Motor & Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Leistungsentfaltung der Ducati
Bei der Ducati XDiavel V4 steht der V4 für einen besonderen Mix aus Durchzug und Spontanität. Im Vergleich zur eher „gleichmäßig“ gedachten Tourenmaschine wirkt die Ducati dynamischer im Gefühl: Gasbefehle werden direkter umgesetzt, und das Motorrad lädt dazu ein, öfter zu beschleunigen, zu beschleunigen und wieder zu beschleunigen – auch wenn die Strecke eigentlich „nur“ von A nach B führt. Das ist eine Stärke, wenn Fahrspaß und Stil im Vordergrund stehen.
Leistungsentfaltung der Yamaha
Die Yamaha FJR 1300 AE spielt ihre Stärken vor allem bei gleichmäßiger Fahrt und bei der Fähigkeit, lange Strecken ohne Ermüdung zu bewältigen. Der Motor liefert Kraft, aber das Gesamtpaket wirkt auf Langstrecke besonders stimmig: Antrieb, Getriebegefühl und die Art, wie das Motorrad die Geschwindigkeit stabil hält, passen zusammen. Dadurch entsteht ein „entspanntes Tempo“, das auf Reisen oft mehr zählt als das letzte Quäntchen Aggressivität.
Ergonomie & Sitzposition: Unterschiedliche Zielgruppen
Die Ducati: tief, entspannt, aber nicht „nur“ bequem
Die Ducati XDiavel V4 bietet eine Sitzposition, die viele Cruiser-Fans lieben: eher tiefer Einstieg, breitere Haltung und ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man sich stark nach vorn „verbeugen“ muss. Das ist angenehm für Stadtfahrten und für Touren, bei denen häufig angehalten wird. Gleichzeitig kann die tiefe, cruiserartige Geometrie für Fahrerinnen und Fahrer, die sehr sportlich oder sehr langstreckentauglich „aufrecht“ sitzen möchten, weniger ideal sein – vor allem, wenn viele Stunden am Stück geplant sind.
Die Yamaha: auf lange Strecken optimiert
Die Yamaha FJR 1300 AE ist ergonomisch auf Distanz ausgelegt. Sitzbank, Fußrastenposition und die Gesamthaltung zielen darauf, dass der Körper nicht nach kurzer Zeit „arbeitet“. Gerade bei langen Etappen ist das ein klarer Vorteil. Dazu kommt der Windschutz, der spürbar zur Entlastung beiträgt. Wer häufig Autobahn oder zügige Landstraßen fährt, wird den Komfortfokus der Yamaha schnell zu schätzen wissen.
Windschutz & Komfort: Wo die Yamaha punktet
Im direkten Vergleich ist der Windschutz ein entscheidender Faktor. Die Yamaha FJR 1300 AE ist in diesem Bereich klar im Vorteil, weil sie auf Tourenkomfort ausgelegt ist. Der Fahrer bleibt länger „frisch“, und das Motorrad lässt sich auch bei wechselnden Bedingungen ruhig fahren. Die Ducati XDiavel V4 kann natürlich ebenfalls angenehm unterwegs sein, aber sie ist eher auf das Cruiser-Gefühl und die dynamische Interpretation von Fahrspaß fokussiert. Für lange Autobahnphasen ist die Yamaha deshalb meist die entspanntere Wahl.
Elektronik & Assistenz: Tourenpaket vs. Ducati-Feeling
Beide Motorräder setzen auf moderne Technik, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Yamaha FJR 1300 AE wirkt wie ein durchdachtes Gesamtpaket für Reisen: Elektronik und Ausstattung sind darauf ausgelegt, das Fahren planbar und sicher zu machen, besonders wenn die Strecke lang ist oder das Wetter wechselt. Die Ducati XDiavel V4 bringt ebenfalls Fahrmodi und moderne Steuerung mit, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das den Fahrer in den Vordergrund stellt und das Fahrgefühl betont. Das kann bedeuten: weniger „Reise-Workflow“, mehr „Motorrad-Erlebnis“.
Fahrwerk & Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Wie sich die Ducati anfühlt
Die Ducati XDiavel V4 vermittelt ein sportliches, aber nicht kompromissloses Fahrgefühl. Sie ist spürbar darauf ausgelegt, dass man Kurven aktiv fährt und das Motorrad dabei kontrolliert. In flotten Passagen kann das sehr viel Spaß machen, weil die Maschine das Tempo „mitgeht“ und die Beschleunigung direkt spürbar ist. Schwäche im Vergleich: Wer vor allem lange, gleichmäßige Strecken mit viel Gepäck und dauerhaftem Tempo fährt, wird die Yamaha in der Gesamtruhe oft als überlegen empfinden.
Wie sich die Yamaha anfühlt
Die Yamaha FJR 1300 AE ist besonders stark, wenn es um Stabilität und berechenbares Fahrverhalten geht. Das Fahrwerk und die Abstimmung sind auf Komfort und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei wechselnder Fahrbahnqualität oder bei längeren Autobahnabschnitten wirkt die Yamaha „gelassen“. Das ist ein großer Pluspunkt für alle, die nicht nur schnell sein wollen, sondern vor allem sicher und entspannt ankommen möchten.
Ausstattung & Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Kleinigkeiten: Windschutz, Ergonomie, Bedienbarkeit, Stauraum und die Frage, wie leicht sich das Motorrad für verschiedene Einsätze umstellen lässt. Die Yamaha FJR 1300 AE ist hier klar als Reisegerät gedacht. Das zeigt sich in der Art, wie sie sich für Touren „bereit“ anfühlt: weniger Nachdenken, mehr Fahren. Die Ducati XDiavel V4 ist dagegen ein Motorrad, das sich auch ohne große Vorbereitung gut anfühlt – besonders, wenn der Fokus auf Ausfahrten, Sound und Charakter liegt. Wer häufig spontan fährt, wird die Ducati vermutlich als unkomplizierter erleben. Wer dagegen regelmäßig große Strecken plant, wird die Yamaha als effizienter empfinden.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Ducati XDiavel V4 – Stärken
- Charaktervolles V4-Fahrgefühl mit direkterer Dynamik
- Attraktive Cruiser-Ergonomie für Stadt und kürzere Touren
- Stil und Emotionalität als Teil des Fahrerlebnisses
Ducati XDiavel V4 – Schwächen
- Für sehr lange Autobahnphasen ist die Yamaha meist entspannter
- Das Konzept ist stärker auf Fahrspaß als auf „Reise-Workflow“ ausgelegt
Yamaha FJR 1300 AE – Stärken
- Tourenkomfort durch Windschutz und ergonomische Auslegung
- Stabile, berechenbare Fahrweise über lange Strecken
- Elektronik und Ausstattung als Unterstützung für Reisen
Yamaha FJR 1300 AE – Schwächen
- Weniger „Cruiser-Emotionalität“ im direkten Vergleich zur Ducati
- Wer vor allem Kurven-Feeling und spontane Dynamik sucht, könnte die Yamaha als weniger „direkt“ empfinden
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradtag im Vordergrund steht. Die Ducati XDiavel V4 passt besonders gut, wenn Fahrspaß, Sound und ein markanter Cruiser-Look wichtiger sind als maximaler Langstreckenkomfort. Sie ist ideal für alle, die gern dynamisch fahren, gern Ausfahrten planen, aber auch im Alltag ein Motorrad möchten, das sich lebendig anfühlt.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Windschutz, Komfort und eine durchdachte Reiseausstattung Priorität haben. Wer regelmäßig Touren fährt, bei denen Stunden zählen, wird die Yamaha als entspannter und effizienter erleben. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die viel Autobahn oder zügige Strecken fahren, ist die FJR 1300 AE oft die stressärmere Option.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem emotional wirken soll: V4-Charakter, dynamisches Ansprechverhalten und eine cruiserartige Sitzposition machen sie besonders attraktiv für Ausfahrten, spontane Fahrten und alle, die ihren Motorradtag gern abwechslungsreich gestalten. Ihre Stärke liegt im Fahrgefühl und im „Mitreißen“, weniger im maximalen Reise-Workflow.
Die Yamaha FJR 1300 AE gewinnt dagegen dort, wo es um lange Strecken geht: Windschutz, Komfort und eine stabile, berechenbare Fahrweise sorgen dafür, dass Ankommen nicht anstrengend wird. Elektronik und Ausstattung unterstützen das Fahren über Stunden, sodass die Yamaha besonders für Tourenfahrerinnen und Tourenfahrer überzeugt.
Kurz gesagt: Ducati für Charakter und Dynamik, Yamaha für Komfort und Reiseeffizienz.