| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Ducati XDiavel V4 vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus – Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie die Ducati XDiavel V4 und die Yamaha Tracer 9 GT Plus, dann geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die eine Maschine steht für massiven Cruiser-Style mit sportlicher V4-Dynamik, die andere für Touring-Qualitäten, Komfort und eine moderne Elektronik, die lange Strecken deutlich entspannter macht. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Alltag und die nächste Reise zu finden.
Grundidee: Cruiser-Drang trifft auf Touring-Anspruch
Ducati XDiavel V4: kraftvoll, tief, kompromisslos im Look
Die Ducati XDiavel V4 ist ein Motorrad, das sofort nach Präsenz aussieht. Die Sitzposition wirkt tief und entspannt, der Schwerpunkt wird gefühlt nah an den Fahrer gebracht. Dadurch entsteht ein sehr direkter Kontakt zur Straße – ohne dass das Bike wie ein klassisches Sportmotorrad „nach vorne zieht“. Der V4-Charakter sorgt dabei für eine kräftige, souveräne Beschleunigung. Das Motorrad fühlt sich besonders dann richtig an, wenn zügiges Fahren auf Landstraßen, kurze bis mittlere Strecken und ein „Punch“ aus dem Drehzahlkeller im Vordergrund stehen.
Yamaha Tracer 9 GT Plus: komfortabel, vielseitig, auf Reisen ausgelegt
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen klar auf Alltag und Touren optimiert. Die Grundhaltung ist auf längeres Fahren ausgelegt: ergonomisch, mit guter Kontrolle auch bei wechselnden Geschwindigkeiten. Dazu kommt der Touring-Fokus: Windschutz, Alltagstauglichkeit und eine Ausstattung, die das Motorrad im Alltag „einfach funktionieren“ lässt. Die Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein Bike, das man nicht nur für die große Tour kauft, sondern auch für den Weg dorthin – und für alles dazwischen.
Motor & Fahrgefühl: V4-Charakter vs. Reise-Performance
Beim Vergleich der Motor- und Antriebscharakteristik zeigt sich schnell, wie unterschiedlich die beiden Konzepte sind. Die Ducati XDiavel V4 setzt auf einen V4-Impuls, der sich sehr lebendig anfühlt und in der Beschleunigung spürbar „zieht“. Das ist weniger ein Motorrad für gleichmäßiges Dahingleiten im Komfortmodus, sondern eher für Fahrten, bei denen man die Gasantwort bewusst nutzt. Stärken liegen in der Durchzugskraft und dem sportlichen Temperament, das sich auch dann noch gut anfühlt, wenn die Strecke kurvig wird.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken anders aus. Hier steht nicht nur die reine Beschleunigung im Vordergrund, sondern die Art, wie das Motorrad Geschwindigkeit aufbaut und dabei stabil bleibt. Der Motor arbeitet so, dass man lange Strecken entspannt fahren kann, ohne ständig „gegen“ das Motorrad zu arbeiten. Das macht die Tracer 9 GT Plus besonders attraktiv, wenn häufig Autobahnanteile, wechselnde Wetterbedingungen oder längere Tagesetappen auf dem Plan stehen.
Elektronik & Assistenz: Ducati mit Fokus auf Dynamik, Yamaha mit Touring-Logik
Beide Motorräder bringen moderne Elektronik mit, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Ducati XDiavel V4 wirkt so, als wäre die Elektronik darauf ausgelegt, die sportliche Linie zu unterstützen: Traktion, Regelung und Antriebskontrolle greifen so, dass das Motorrad auch bei dynamischer Fahrweise berechenbar bleibt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man die Leistung aktiv nutzt und das Motorrad nicht „nur“ als Transportmittel betrachtet.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt stärker auf den Touring-Alltag: Assistenzsysteme und Fahrmodi helfen dabei, das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anzupassen. Das ist nicht nur Komfort, sondern auch Sicherheit im Alltag – etwa bei wechselndem Grip oder wenn man nach einem langen Tag einfach entspannt weiterfahren möchte. Die Elektronik wirkt hier wie ein „Mitfahrer“, der die Belastung reduziert.
Fahrwerk & Bremsen: präzise Kontrolle vs. souveräne Langstreckenstabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Cruiser- und Touring-Philosophie. Die Ducati XDiavel V4 fühlt sich in der Regel dann besonders stark an, wenn man zügig fährt und das Motorrad aktiv einsetzt. Die Abstimmung unterstützt ein direktes Gefühl für die Straße. Das kann auf kurvigen Strecken sehr viel Spaß machen, weil das Bike schnell „mitgeht“ und die Linie sauber hält.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus zielt stärker auf Stabilität und Komfort bei längeren Etappen. Gerade bei Autobahnfahrten, bei welliger Fahrbahn oder wenn die Strecke nicht perfekt ist, spielt das Motorrad seine Stärken aus. Die Bremsen wirken dabei so, dass man auch nach mehreren Bremsvorgängen noch mit Vertrauen dosieren kann. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man nicht nur die „schöne Kurve“ sucht, sondern auch den Alltag mit seinen Überraschungen.
Ergonomie & Sitzposition: tiefes Cruiser-Feeling vs. aufrechte Touring-Haltung
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Ducati XDiavel V4 bietet eine tiefere, entspanntere Haltung. Das wirkt im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm, weil man nicht permanent „aufrecht kämpfen“ muss. Gleichzeitig ist das Motorrad dadurch weniger „sportlich aufgerichtet“ – wer maximale Beweglichkeit im Oberkörper sucht, wird eher bei anderen Kategorien fündig. Dafür belohnt die XDiavel V4 mit einem sehr stimmigen Cruiser-Gefühl.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt auf eine ergonomische, eher aufrechte Haltung. Das hilft vor allem bei längeren Fahrten, weil Rücken und Arme weniger schnell ermüden. Dazu kommt der Touring-Fokus: Windschutz und Gesamtpaket sind so gedacht, dass man auch nach Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer regelmäßig weite Strecken fährt oder häufig unterwegs ist, wird die Tracer 9 GT Plus deshalb schnell als „Allround-Reisegerät“ wahrnehmen.
Windschutz & Alltag: Ducati für Stil und Dynamik, Yamaha für entspannte Kilometer
Beim Thema Windschutz und Komfort zeigt sich die Kategorie klar. Die Ducati XDiavel V4 ist nicht als vollwertiges Langstrecken-Touring-Motorrad konzipiert. Das heißt nicht, dass sie sich nicht fahren lässt – aber der Fokus liegt eher auf dem Fahrspaß und dem markanten Cruiser-Charakter. Auf längeren Strecken kann das bedeuten, dass man häufiger die Position anpasst oder den Fahrtstil etwas an die Aerodynamik anpasst.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen genau dafür gemacht. Der Windschutz und die Gesamtergonomie sind so abgestimmt, dass das Motorrad auch bei längeren Autobahnabschnitten und wechselnden Bedingungen angenehm bleibt. Wer häufig „von A nach B“ fährt und dabei möglichst wenig Reibung im Alltag möchte, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati XDiavel V4
- Charakter: V4-Impuls und Cruiser-Optik mit sportlichem Temperament.
- Fahrgefühl: direkter Kontakt zur Straße, dynamischer Einsatz macht besonders Spaß.
- Alltagswirkung: tiefes, entspanntes Handling für Stadt und Landstraße.
Schwächen bzw. Grenzen der Ducati XDiavel V4
- Touring-Fokus: weniger „Reise-Komfortpaket“ als bei klassischen Touring-Bikes.
- Langstreckenpriorität: wer sehr lange Etappen plant, wird die Yamaha eher als entspannter empfinden.
Stärken der Yamaha Tracer 9 GT Plus
- Komfort & Vielseitigkeit: ergonomisch für lange Fahrten, alltagstauglich für jeden Tag.
- Elektronik: Fahrmodi und Assistenzsysteme unterstützen Touring- und Sicherheitsanspruch.
- Stabilität: souveränes Verhalten bei unterschiedlichen Streckenbedingungen.
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha Tracer 9 GT Plus
- Charakter: weniger „Cruiser-Show“ und weniger tiefes V4-Feeling als bei der Ducati.
- Fokus: wer primär Stil und dynamischen Punch sucht, könnte sich stärker zur XDiavel hingezogen fühlen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Ducati XDiavel V4 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich emotional anfühlt: mit markantem Auftritt, kräftigem V4-Charakter und einem Fahrgefühl, das man aktiv nutzt. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, gern zügig fährt und das Motorrad auch als Statement versteht, findet in der XDiavel V4 einen sehr stimmigen Begleiter.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Komfort priorisieren und ein Motorrad suchen, das mit moderner Elektronik und Touring-Ausstattung den Alltag erleichtert. Wer Touren plant, auch bei wechselndem Wetter unterwegs ist und dabei möglichst wenig Ermüdung möchte, wird die Tracer 9 GT Plus als besonders passend empfinden.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf emotionalem Cruiser-Charakter, direktem Fahrgefühl und dem sportlichen V4-Punch liegt. Sie macht vor allem dann Freude, wenn Landstraßen, dynamische Beschleunigung und ein markanter Auftritt im Vordergrund stehen. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus gewinnt dagegen dort, wo Komfort, Stabilität und Touring-Logik zählen: lange Etappen, Windschutz, moderne Assistenz und eine entspannte Ergonomie sprechen klar für die Tracer. Kurz gesagt: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Erlebnis anfühlt, greift zur Ducati. Wer ein Motorrad möchte, das Kilometer souverän wegsteckt und den Alltag wie auch Reisen erleichtert, ist mit der Yamaha besser bedient.