UVP 7.290 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 17.490 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Wie schlägt sich der italienische A2-Scrambler "Edelmann"?
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Sandkasten-Spieler
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Pro und Kontra

Pro:
  • teilweise hochwertige Teile
  • sehr leicht und wendig
  • knackiger Sound
  • schicke Scrambler-Optik
  • LED-Hauptscheinwerfer
Kontra:
  • teilweise minderwertige Teile
  • teigige Bremse vorne
  • Leerlauf nur widerwillig
Pro:
  • Motor
  • Wertigkeit
  • Fahrwerk
  • Display / Bedienung
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht157kg
Radstand1.425mm
Länge2.080mm
Radstand1.425mm
Sitzhöhe: 820 mm
Gewicht237kg
Radstand1.525mm
Länge2.223mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.295mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder Viertakt
Hubraum449ccm
Hub64mm
Bohrung94mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.203ccm
Hub74mm
Bohrung102mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung38 PS bei 7.100 U/Min
Drehmoment40 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.155km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite286km
Leistung123 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment118 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite220km

Fahrwerk

RahmenbauartZentralrohr
Federung vorneUSD 41mm (Federweg 150)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwingeStahlschwinge mit variablen Querschnitten und progressiver Anlenkung
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten140/80 R17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenSachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W

Bremsen

Bremsen vorneEin, Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneDoppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Geil, ein unperfektes Bike! Die Fantic Caballero 500 ist eine typische Italienerin: Hier ein da ein wenig divenhaft, angeberisch und vorlaut, dafür aber absolut liebenswert und emotional. Man mag sie, oder man mag sie nicht, dazwischen wird es kaum etwas anderes geben. Leistung und technische Ausstattung treten bei der Caballero in den Hintergrund, im Vordergrund stehen Design, Sound und der herrlich pötterige Einzylinder. 
 
Das Testbike wurde uns von Legendary Cycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. Da steht die Caballero 500 Scrambler als Vorführer. Und wenn Du schon mal da bist, schau Dir doch gleich noch die vielen anderen Bikes von Legendary an: Hier gibt es Bikes von Indian, Benelli, Royal Enfield, Moto Morini, Mash und eben Fantic. Herrlicher Laden. Kaffee gibt es auch, aber nicht auf "Capucchino" drücken, der Milchaufschäumer ist kaputt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: 2018-2022
  • Farben: rot, knallgelb

Es geht ohne Scrambler

Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.

Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.

Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.

Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 13.500€
  • Baujahre: seit 2019
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot/grau; silber/schwarz

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Fantic Caballero Scrambler 500 vs. Indian FTR 1200 Sport – welcher Scrambler passt besser?

Wenn zwei Scrambler aufeinandertreffen, die optisch nach Freiheit und Abenteuer aussehen, aber fahrerisch sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht die Fantic Caballero Scrambler 500, die mit einem leichteren, agilen Konzept und einem modernen Retro-Charakter überzeugen will. Auf der anderen Seite kommt die Indian FTR 1200 Sport, die deutlich mehr Substanz und Durchzug mitbringt und sich stärker nach „großem“ Motorrad anfühlt. Genau hier liegt der Kern der Frage: Geht es eher um leichtes Handling und Alltagstauglichkeit oder um maximale Power und souveräne Performance?

Grundidee im Vergleich: 500er Agilität vs. 1200er Souveränität

Die Fantic Caballero Scrambler 500 ist als 500er klar darauf ausgelegt, dass sie sich im Alltag unkompliziert bewegt. Das merkt man vor allem daran, wie sie sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen „einfach“ anfühlt: schnell im Kopf, schnell in der Bewegung. Die Indian FTR 1200 Sport dagegen wirkt wie ein Scrambler, der bewusst mehr Reserven mitbringt. Sie ist nicht nur für kurze Ausfahrten gemacht, sondern für Fahrerinnen und Fahrer, die auch bei zügigem Tempo ein souveränes Gefühl suchen.

Stärken und Schwächen der Grundcharaktere

Die Fantic punktet mit einem Konzept, das auf Leichtigkeit, Wendigkeit und direkte Rückmeldung setzt. Das ist ein Vorteil, wenn häufig enge Straßen, Ampeln und wechselnde Streckenprofile im Spiel sind. Die Schwäche liegt eher dort, wo man von einem 500er Motor erwartet, dass er „einfach alles“ mit dem gleichen Druck erledigt wie ein großes Aggregat. Wer häufig sehr sportlich fährt oder lange Strecken mit hohem Tempo bevorzugt, spürt schneller die Grenzen.

Die Indian ist in ihrer Auslegung deutlich „erwachsener“. Sie bringt mehr Kraft und mehr Durchzug und fühlt sich dadurch auch bei flotter Fahrweise stabil an. Gleichzeitig kann genau das für manche Fahrerinnen und Fahrer zum Nachteil werden: Wer ein besonders leichtes, spielerisches Motorrad sucht, empfindet die FTR 1200 Sport im Vergleich als weniger „handlich“ im engen Alltag.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motorcharakter trennt sich die Spreu schnell. Die Fantic Caballero Scrambler 500 spielt ihre Stärken vor allem im mittleren Drehzahlbereich aus. Das macht sie besonders angenehm, wenn man nicht ständig am Limit arbeiten möchte. Der Motor wirkt dabei eher wie ein „Allrounder“, der sich gut dosieren lässt und in vielen Situationen ohne großes Nachdenken funktioniert.

Die Indian FTR 1200 Sport setzt dagegen auf einen deutlich kräftigeren Antritt. Der Unterschied zeigt sich besonders beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen: Die Indian wirkt oft so, als würde sie Reserven „mitbringen“, während die Fantic eher über Drehzahl und Rhythmus arbeitet. Das ist nicht automatisch besser oder schlechter – es ist eine Frage des Fahrstils. Wer gerne zügig unterwegs ist und häufig Überholmanöver oder schnelle Richtungswechsel hat, profitiert von der größeren Kraft.

Vergleich der Motor-Philosophie

Die Fantic ist die Wahl für ein lebendiges, agiles Fahrgefühl. Die Indian ist die Wahl für Durchzug und souveräne Performance. Wer häufig entspannt fährt, findet an der Fantic schnell den „richtigen“ Modus. Wer dagegen regelmäßig sportlich unterwegs ist, wird die Indian als entspannter empfinden, weil sie weniger „arbeiten“ muss, um Tempo aufzubauen.

Fahrwerk und Handling: Kurven, Bodenwellen und Stabilität

Im Handling unterscheiden sich beide Motorräder spürbar. Die Fantic Caballero Scrambler 500 wirkt wie ein Motorrad, das sich gerne in den Kurven „mitnehmen“ lässt. Das unterstützt das Gefühl von Kontrolle, vor allem auf kurvigen Strecken, auf denen man häufig Richtungswechsel hat. Auch bei wechselndem Untergrund bleibt sie meist gut berechenbar, weil das Gesamtpaket auf Agilität ausgelegt ist.

Die Indian FTR 1200 Sport steht für Stabilität und Kraftübertragung. Gerade wenn das Tempo steigt, zeigt sich die Stärke: Die Indian bleibt auch bei dynamischer Fahrweise ruhiger im Gesamteindruck. Das kann das Fahrgefühl deutlich „sicherer“ machen, weil das Motorrad nicht so schnell das Gefühl vermittelt, dass man es ständig im richtigen Bereich halten muss.

Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich

Stärke der Fantic: leichtes Einlenken und spritzige Reaktionen. Schwäche: Wer sehr sportlich fährt und härter bremst oder beschleunigt, merkt eher, dass ein 500er Konzept nicht die gleiche Reserve wie ein 1200er hat.

Stärke der Indian: Stabilität bei Tempo und souveräne Dynamik. Schwäche: Im engen Stadtverkehr oder bei sehr langsamen Manövern kann das größere Motorrad weniger „spielerisch“ wirken als die Fantic.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stopp“, sondern um das Gefühl, wie schnell man Vertrauen aufbaut. Die Fantic Caballero Scrambler 500 bietet ein direktes Ansprechverhalten, das gut zu ihrem agilen Charakter passt. Das macht sie angenehm, wenn man häufig aus moderatem Tempo verzögert und dabei fein dosieren möchte.

Die Indian FTR 1200 Sport spielt ihre Stärke vor allem dann aus, wenn es zügig wird. Durch die stärkere Gesamtperformance wirkt das Bremssystem oft so, als würde es mit der Motorleistung „zusammenarbeiten“, statt nur hinterherzukommen. Das gibt gerade bei sportlicheren Ausfahrten ein gutes Sicherheitsgefühl.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?

Scrambler sind optisch oft „entspannt“, aber die Realität hängt stark von Körpergröße, Fahrstil und Gewohnheiten ab. Die Fantic Caballero Scrambler 500 wirkt in der Sitzposition tendenziell zugänglich und alltagstauglich. Das unterstützt Fahrten, bei denen man nicht nur sportlich unterwegs ist, sondern auch mal längere Strecken am Stück fährt.

Die Indian FTR 1200 Sport bietet eine sportlichere Anmutung und kann je nach Setup und Fahrgewohnheit mehr „Fahrgefühl“ vermitteln. Wer eine dynamische Sitzhaltung mag, fühlt sich schnell zuhause. Wer dagegen eher auf maximalen Komfort setzt, sollte genau hinschauen, wie die Ergonomie im eigenen Körperprofil passt.

Für wen passt welche Sitzidee?

Die Fantic ist oft die bessere Wahl, wenn eine unkomplizierte, flexible Ergonomie im Vordergrund steht. Die Indian passt eher zu Fahrerinnen und Fahrern, die sportliche Dynamik suchen und das Motorrad auch bei flotter Fahrweise als „stimmig“ erleben möchten.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Langstrecke

Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die Fantic Caballero Scrambler 500 spielt hier ihre Vorteile aus: Sie ist im Handling angenehm, wirkt im Alltag weniger „schwer im Kopf“ und eignet sich gut für kurze Strecken, Pendeln und spontane Touren. Auch das Gefühl, schnell mal „um die Ecke“ zu fahren, passt gut zu ihrem Konzept.

Die Indian FTR 1200 Sport ist die Wahl, wenn der Alltag öfter aus längeren Strecken besteht oder wenn man das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannt bewegen möchte. Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man nicht nur „ausführt“, sondern das man auch als Hauptmaschine nutzen kann.

Design und Charakter: Scrambler-Look mit unterschiedlicher Ausrichtung

Beide Motorräder tragen den Scrambler-Gedanken – aber auf unterschiedliche Weise. Die Fantic Caballero Scrambler 500 wirkt wie ein moderner Klassiker, der bewusst nahbar bleibt. Die Indian FTR 1200 Sport wirkt dagegen wie ein Statement: kraftvoll, markant und mit dem Anspruch, nicht nur gut auszusehen, sondern auch deutlich mehr Performance zu liefern.

Optik allein entscheidet nicht

Der Look ist bei beiden stark, aber die Kaufentscheidung sollte sich an der Frage orientieren, wie man fahren möchte: eher leicht, agil und drehzahlbetont (Fantic) oder eher kraftvoll, souverän und durchzugsstark (Indian).

Welche Schwächen sollte man realistisch einplanen?

Bei der Fantic Caballero Scrambler 500 liegt die größte potenzielle Schwäche im Vergleich: Wer sehr hohe Ansprüche an maximale Beschleunigung oder an „müheloses“ Tempo stellt, wird schneller das Gefühl haben, dass man mehr arbeiten muss. Das ist nicht negativ, sondern eine klare Einordnung: Die Fantic ist für ein anderes Fahrprofil gebaut.

Bei der Indian FTR 1200 Sport kann die Schwäche eher im Handling im Alltag liegen. Das größere Motorrad kann in engen Situationen weniger agil wirken. Außerdem ist es für manche Fahrerinnen und Fahrer möglicherweise „zu viel“, wenn der Fokus vor allem auf entspanntem Cruisen und maximaler Leichtigkeit liegt.

Fazit:

Die Fantic Caballero Scrambler 500 ist die bessere Wahl, wenn ein leichtes, agiles Motorrad im Vordergrund steht: für Stadtfahrten, kurvige Landstraßen und alle, die ein Scrambler-Gefühl möchten, ohne ständig an die Grenzen zu gehen. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gerne dynamisch unterwegs sind, aber den Charakter eines 500ers als Teil des Fahrspaßes sehen.

Die Indian FTR 1200 Sport empfiehlt sich, wenn mehr Durchzug, mehr Reserven und souveräne Performance wichtiger sind. Wer häufig zügig fährt, Überholmanöver mag oder einfach ein Motorrad sucht, das auch bei Tempo ruhig und kraftvoll bleibt, wird mit der Indian deutlich zufriedener sein. Gleichzeitig sollte klar sein: Das größere Konzept wirkt im engen Alltag weniger „spielerisch“ als die Fantic.

Kurz gesagt: Fantic für Agilität und Alltag – Indian für Power und Souveränität.

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