| UVP | 7.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- teilweise hochwertige Teile
- sehr leicht und wendig
- knackiger Sound
- schicke Scrambler-Optik
- LED-Hauptscheinwerfer
- teilweise minderwertige Teile
- teigige Bremse vorne
- Leerlauf nur widerwillig
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 157 | kg |
| Radstand | 1.425 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.425 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 7.100 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 286 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung vorne | USD 41mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahlschwinge mit variablen Querschnitten und progressiver Anlenkung | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 140/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Ein, Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Geil, ein unperfektes Bike! Die Fantic Caballero 500 ist eine typische Italienerin: Hier ein da ein wenig divenhaft, angeberisch und vorlaut, dafür aber absolut liebenswert und emotional. Man mag sie, oder man mag sie nicht, dazwischen wird es kaum etwas anderes geben. Leistung und technische Ausstattung treten bei der Caballero in den Hintergrund, im Vordergrund stehen Design, Sound und der herrlich pötterige Einzylinder.Das Testbike wurde uns von Legendary Cycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. Da steht die Caballero 500 Scrambler als Vorführer. Und wenn Du schon mal da bist, schau Dir doch gleich noch die vielen anderen Bikes von Legendary an: Hier gibt es Bikes von Indian, Benelli, Royal Enfield, Moto Morini, Mash und eben Fantic. Herrlicher Laden. Kaffee gibt es auch, aber nicht auf "Capucchino" drücken, der Milchaufschäumer ist kaputt.
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Fantic Caballero Scrambler 500 vs. Yamaha XSR 700 Xtribute – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Scrambler- und Neo-Retro-Charaktere aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Viel spannender ist, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt: beim Anfahren im Stadtverkehr, beim entspannten Cruisen auf der Landstraße oder wenn die Strecke doch mal etwas länger wird. Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Fantic Caballero Scrambler 500 und der Yamaha XSR 700 Xtribute an. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie aus derselben Designwelt – doch beim Fahrgefühl und bei der Art, wie Leistung und Drehmoment nutzbar werden, unterscheiden sie sich deutlich.
Design und Charakter: Scrambler-Look trifft Neo-Retro
Die Fantic Caballero Scrambler 500 spielt die Scrambler-Karte konsequent: kompakte Proportionen, ein stimmiges Gesamtbild und eine Optik, die nach „einfach losfahren“ aussieht. Die Maschine wirkt agil und leichtfüßig, was besonders dann überzeugt, wenn viel in der Stadt passiert oder enge Straßen und Kreuzungen den Alltag prägen.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen bringt mehr „Show“ ins Spiel. Der Neo-Retro-Ansatz ist klar erkennbar: klassische Linien, ein markanter Auftritt und das Gefühl, dass man mit ihr nicht nur fährt, sondern auch ankommt. Wer Wert auf eine starke Präsenz legt und das Motorrad auch optisch als Statement sieht, findet hier einen passenden Begleiter.
Motor und Fahrgefühl: 500er vs. 700er – wie sich das bemerkbar macht
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der größte Unterschied: Die Fantic Caballero Scrambler 500 ist als 500er-Motorrad auf einen souveränen, gut dosierbaren Antrieb ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen es nicht ständig um maximale Beschleunigung geht, sondern um gleichmäßiges Vorankommen. Der Motorcharakter wirkt dabei oft „freundlich“: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, und das Motorrad lässt sich im Alltag leicht einordnen.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute bringt als 700er mehr Reserven mit. Im Vergleich wirkt sie dadurch besonders dann im Vorteil, wenn es zügiger werden soll oder wenn Überholmanöver und Landstraßenpassagen mehr Dynamik verlangen. Das Drehmoment und die Leistungsentfaltung sorgen häufig dafür, dass man weniger „arbeiten“ muss, um schnell voranzukommen – das Motorrad trägt das Tempo eher von selbst.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Fantic punktet vor allem dort, wo Alltagstauglichkeit zählt: leichtes Handling, entspannte Bedienbarkeit und ein Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Als Schwäche kann man – je nach Fahrstil – sehen, dass bei sehr sportlicher Gangart oder bei häufigem Fahren mit hoher Last die 500er-Klasse weniger „Druck“ bietet als ein 700er. Wer aber vorausschauend fährt und das Motorrad als Alltags-Scrambler versteht, wird die Stärken deutlich spüren.
Die Yamaha ist die Maschine für alle, die mehr Durchzug und mehr Reserven möchten. Das ist besonders auf längeren Strecken spürbar, wenn man nicht ständig in den Drehzahlen „hantieren“ will. Als mögliche Schwäche kann sich jedoch ergeben, dass der größere Hubraum zwar Vorteile bringt, aber nicht automatisch zu jedem Fahrprofil passt: Wer vor allem kurze Wege in der Stadt fährt und das Motorrad möglichst „unkompliziert“ halten möchte, kann die 700er-Charakteristik als etwas „größer“ empfinden.
Handling und Alltag: Agilität vs. Souveränität
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Fantic Caballero Scrambler 500 wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt. Das betrifft nicht nur das Einlenken, sondern auch das Gefühl, schnell zwischen Situationen zu wechseln – etwa beim Rangieren, beim Durchschlängeln oder beim Wechsel von Tempo und Fahrweise. Gerade für Fahrten mit wechselnden Bedingungen ist das ein Plus.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen stärker die Rolle des souveränen Allrounders. Sie fühlt sich oft stabil an, vermittelt Ruhe und macht das Fahren auf der Landstraße besonders angenehm. Wenn die Strecke fließt, wirkt die Yamaha häufig wie „einfach da“ – man sitzt entspannt, und das Motorrad unterstützt das Vorankommen.
Komfort und Sitzgefühl
Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Entscheidend ist, wie gut sich das Motorrad über längere Zeit kontrollieren lässt. Die Fantic ist dabei häufig die Wahl für Fahrer, die eine kompakte, direkte Rückmeldung mögen. Die Yamaha bietet im Vergleich oft ein etwas erwachseneres Langstrecken-Gefühl, weil der Motor und die Fahrwerksabstimmung das Tempo gleichmäßiger tragen können.
Bremsen, Fahrwerk und Stabilität: Wie sich Unterschiede im Tempo zeigen
Beim Bremsen und Fahrwerk geht es im Vergleich weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das Zusammenspiel aus Gefühl, Dosierbarkeit und Stabilität. Die Fantic spielt ihre Stärken häufig bei moderaten bis mittleren Geschwindigkeiten aus: Das Motorrad lässt sich gut kontrollieren, und die Rückmeldung wirkt direkt. Das ist ideal, wenn der Fokus auf Stadt, Landstraße und kurvigen Strecken liegt, auf denen man häufig die Linie wechselt.
Die Yamaha zeigt ihre Vorteile eher dann, wenn das Tempo höher ist oder wenn man zügiger unterwegs ist. Stabilität und das Gefühl, dass das Motorrad auch bei dynamischerem Fahren „mitgeht“, werden im Vergleich oft als Plus wahrgenommen. Wer regelmäßig schneller unterwegs ist oder längere Strecken am Stück fährt, profitiert davon.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern um das, was im Alltag hilft: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit und das Gefühl, dass das Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die Fantic Caballero Scrambler 500 wirkt in der Praxis oft wie eine Maschine, die sich unkompliziert nutzen lässt – ideal für alle, die ihr Motorrad regelmäßig bewegen, aber nicht ständig „optimieren“ wollen.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute punktet häufig mit dem Gesamtpaket aus Charakter, Verarbeitung und dem stimmigen Eindruck, den das Motorrad vermittelt. Gerade wer ein Motorrad sucht, das nicht nur fährt, sondern auch optisch und technisch „rund“ wirkt, findet hier eine starke Basis.
Preis-Leistungs-Gedanke: Welche Klasse passt besser?
Der Vergleich 500 vs. 700 ist auch ein Vergleich der Erwartungen. Die Fantic ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu handhaben ist, sich schnell vertraut anfühlt und ausreichend Reserven für die meisten Strecken bietet. Die Yamaha ist dagegen die bessere Wahl, wenn mehr Durchzug, mehr Dynamik und ein souveräneres Langstrecken-Gefühl im Vordergrund stehen.
Beide Motorräder können im richtigen Umfeld überzeugen. Die Frage ist weniger „welches ist besser“, sondern „welches passt besser“: zum Fahrstil, zur typischen Strecke und zum persönlichen Anspruch an Motorcharakter und Fahrgefühl.
Typische Käuferprofile im Vergleich
Fantic Caballero Scrambler 500: ideal für Fahrer, die ein agiles Motorrad für Stadt und Landstraße möchten, das sich leicht bewegen lässt und bei dem das Fahren im Alltag im Vordergrund steht. Wer gern entspannt unterwegs ist, dabei aber nicht auf einen stimmigen Scrambler-Look verzichten will, trifft hier oft eine gute Wahl.
Yamaha XSR 700 Xtribute: passend für alle, die mehr Reserven wollen, gern zügiger fahren und ein Motorrad suchen, das auf längeren Strecken souverän wirkt. Wer den Neo-Retro-Charakter liebt und das Motorrad auch optisch gern im Fokus hat, bekommt mit der Yamaha häufig genau das gewünschte Gesamtgefühl.
Fazit:
Die Fantic Caballero Scrambler 500 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein leicht zu beherrschendes, agiles Motorrad für den Alltag suchen. Sie überzeugt im Vergleich vor allem durch ein unkompliziertes Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt, und durch die passende Dynamik für Stadt und Landstraße. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern flexibel unterwegs ist und den Scrambler-Charakter in den Vordergrund stellt, wird mit der 500er-Klasse meist sehr zufrieden sein.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute empfiehlt sich dagegen für alle, die mehr Durchzug und mehr Reserven möchten. Im direkten Vergleich spielt die 700er ihre Stärken besonders dann aus, wenn Tempo und längere Strecken ins Spiel kommen: Das Motorrad wirkt souveräner, trägt das Fahrgefühl stärker und macht dynamisches Fahren oft entspannter. Wer Neo-Retro-Optik liebt und ein Motorrad sucht, das auch bei zügiger Fahrweise ruhig und stabil bleibt, trifft mit der Yamaha die passendere Entscheidung.