| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.349 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- sehr zugängliches Fahrverhalten
- kerniger Motor mit linearer Kraftentfaltung
- kernige Optik mit vielen, schönen Details
- TFT-Farbdisplay
- hohe Reichweite
- viel Motorrad für wenig Geld
- sehr straff gefedert
- Bremsen etwas teigig, schwer dosierbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 41mm (Federweg 135)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Bremsscheibe mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit
Benelli zeigt erneut, dass man auch für wenig Geld extravagante Motorräder bekommen kann, die auch noch gut funktionieren. Die 502C ist ohne Frage ein besonderes Bike, welches außer der Honda CMX 500 Rebel kaum Konkurrenz fürchten muss. Es gibt schlichtweg keine anderen Cruiser in der A2 Klasse.Die Maschine ist ordentlich gemacht, man muss trotz des Preises keine billige Fuhre befürchten. Sie fährt sich lässig, vermittelt viel Fahrspaß und beruhigt durch ihre Art den Fahrer von ganz alleine. Rasen will man mit dieser Maschine nicht, deshalb ist sie auch nicht untermotorisiert. Es hat uns viel Spaß bereitet, die Benelli 502 zu testen!
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Harley-Davidson Low Rider S vs. Benelli 502 C – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Low Rider S steht für klassisches Cruiser-Feeling mit moderner Auslegung, während die Benelli 502 C den Fokus stärker auf zugängliche Fahrbarkeit und einen modernen Custom-Look legt. Beide Bikes wirken auf den ersten Blick ähnlich „cool“, doch im Detail zeigen sich klare Unterschiede – vor allem beim Fahrgefühl, bei der Art, wie Leistung und Drehmoment anliegen, und wie sich das Motorrad im Alltag präsentiert.
Grundidee und Charakter: Cruiser-Feeling vs. modernes Custom-Konzept
Die Low Rider S ist als Harley klar auf den typischen Cruiser-Charakter getrimmt: kräftig, präsent und mit einem Sound sowie einer Motoranmutung, die man nicht mit „neutral“ beschreiben würde. Die Benelli 502 C verfolgt dagegen ein Konzept, das sich stärker nach „leicht zu bewegen“ anfühlt. Das Bike wirkt dadurch oft wie die pragmatischere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für Ausfahrten, sondern auch für den regelmäßigen Alltag gedacht ist.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich: Die Harley-Davidson Low Rider S spielt ihre Stärken vor allem im Bereich des kräftigen Durchzugs aus. Das spürt man besonders beim Anfahren aus dem Stand oder beim Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen. Die Benelli 502 C liefert ebenfalls spürbaren Vortrieb, wirkt aber insgesamt etwas „harmonischer“ und leichter dosierbar. Das bedeutet: Während die Harley eher nach „Punch“ und souveränem Cruiser-Tempo klingt und zieht, fühlt sich die Benelli häufig wie ein Motorrad an, das sich entspannt hochdrehen lässt und dabei gut kontrollierbar bleibt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Harley-Davidson Low Rider S: Stärken liegen im kräftigen Drehmomentgefühl und im souveränen Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „feinfühlig“ wirkt, wenn sehr zurückhaltend gefahren wird oder wenn man häufig im Stop-and-go-Modus unterwegs ist.
- Benelli 502 C: Stärken liegen in der gut dosierbaren Art und dem insgesamt zugänglichen Fahrverhalten. Schwäche kann sein, dass das absolute „Cruiser-Gefühl“ bei sehr sportlichem Tempo nicht ganz so dominant ausfällt wie bei der Harley.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Cruiser-Philosophie und modernem Custom-Ansatz. Die Low Rider S ist darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrt ruhig und stabil zu wirken. Das Motorrad vermittelt dabei ein sicheres Gefühl, besonders auf längeren Strecken. Die Benelli 502 C wirkt dagegen oft agiler im Stadtverkehr und bei wechselnden Geschwindigkeiten. Gerade wenn enge Straßen, Einfahrten oder häufiges Rangieren zum Alltag gehören, kann das Handling der Benelli klar im Vorteil sein.
Was die Werte im Vergleich bedeuten
Vergleicht man die fahrwerksrelevanten Angaben (wie Federungsansatz und Abstimmungsrichtung), wird deutlich: Die Harley zielt stärker auf Komfort und Stabilität bei Cruiser-typischen Geschwindigkeiten. Die Benelli ist eher auf ein leichtes, alltagstaugliches Fahrgefühl ausgelegt. Das heißt nicht, dass eine Seite „besser“ ist – aber die Prioritäten sind unterschiedlich.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Auch bei den Bremsen zeigt sich, wie die Motorräder ihren Einsatzbereich definieren. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt in der Bremswirkung oft „direkt“ und gibt gerade bei höheren Geschwindigkeiten ein gutes Gefühl von Kontrolle. Die Benelli 502 C kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber häufig so, dass sie sich besonders im urbanen Umfeld angenehm dosieren lässt. Wer viel in der Stadt fährt oder häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten bremst, profitiert oft von dieser gutmütigen Abstimmung.
Stärken und Schwächen bei der Bremsperformance
- Harley-Davidson Low Rider S: Stärken liegen im stabilen Bremsgefühl und der Kontrolle bei zügigerem Fahren. Schwäche kann sein, dass das Gesamtpaket stärker auf „Cruiser-Tempo“ ausgelegt ist als auf sehr häufige, kurze Stopps.
- Benelli 502 C: Stärken liegen in der einfachen Dosierbarkeit und dem angenehmen Handling im Alltag. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Fahrweise die Harley das souveränere Sicherheitsgefühl vermitteln kann.
Sitzposition und Komfort: Langstrecke vs. Alltag
Die Sitzposition ist bei beiden Bikes ein entscheidender Punkt. Die Low Rider S bietet eine klassische Cruiser-Anmutung: aufrechter, entspannter und mit dem Fokus auf Komfort. Das passt besonders gut für längere Touren, bei denen man nicht ständig „aktiv“ gegen das Motorrad arbeiten möchte. Die Benelli 502 C wirkt oft etwas zugänglicher, sodass sie sich für unterschiedliche Körpergrößen und Fahrgewohnheiten leichter anfühlen kann.
Komfort im Vergleich
Wenn man die Komfortwerte und die daraus resultierende Sitzhaltung gegeneinander betrachtet, ergibt sich ein klares Bild: Die Harley ist stark, wenn es um das entspannte Reisen geht. Die Benelli ist stark, wenn es um häufige Fahrten, kurze Strecken und eine unkomplizierte Handhabung geht. Wer regelmäßig pendelt oder viel in der Stadt unterwegs ist, wird die Benelli oft als „leichter im Alltag“ wahrnehmen. Wer dagegen vor allem Touren plant, wird die Harley eher als „Reisemotorrad“ empfinden.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählen Details: Übersichtlichkeit, Ergonomie, Bedienbarkeit und das Gefühl, wie schnell man sich an das Motorrad gewöhnt. Die Low Rider S wirkt wie ein Motorrad, das man bewusst fährt – mit einer Präsenz, die man spürt. Die Benelli 502 C wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das man schnell in den Alltag integriert. Gerade bei wechselnden Streckenprofilen (Stadt, Landstraße, kurze Autobahnabschnitte) kann das ein echter Vorteil sein.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Harley-Davidson Low Rider S: Stärken liegen in der starken Marken- und Cruiser-Identität sowie im souveränen Langstrecken-Feeling. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für manche Nutzer im Alltag „zu viel“ sein kann, wenn man vor allem kurze Strecken fährt.
- Benelli 502 C: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem modernen, alltagstauglichen Charakter. Schwäche kann sein, dass der „große Cruiser-Auftritt“ nicht ganz so intensiv wirkt wie bei der Harley.
Für wen passt welches Motorrad?
Am Ende entscheidet nicht nur die Technik, sondern der Fahrstil. Die Harley-Davidson Low Rider S ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die das Cruiser-Feeling wirklich suchen: kräftiger Durchzug, stabile Fahrweise und ein Motorrad, das auf Touren und bei entspanntem Tempo seine Stärken ausspielt. Wer Wert auf Präsenz legt und das Motorrad als Teil des Erlebnisses versteht, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Benelli 502 C ist dagegen die passende Wahl, wenn ein Custom-Cruiser gesucht wird, der sich im Alltag leicht anfühlt und bei wechselnden Streckenprofilen unkompliziert bleibt. Wer ein Motorrad möchte, das man gern öfter nutzt – auch für kürzere Fahrten – und dabei trotzdem einen stimmigen Look sowie spürbaren Vortrieb mitbringt, findet in der Benelli oft den besseren Einstieg.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist das Bike für alle, die vor allem das klassische Cruiser-Erlebnis wollen: kräftiger Durchzug, souveräne Stabilität und ein Fahrgefühl, das auf längeren Strecken besonders überzeugt. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad nicht nur „benutzen“, sondern bewusst genießen – mit Fokus auf Touren, entspanntes Tempo und starke Präsenz.
Die Benelli 502 C ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit und unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Sie passt gut für Menschen, die regelmäßig fahren, häufig in urbanen Situationen unterwegs sind und ein Custom-Cruiser-Feeling suchen, das sich leicht dosieren lässt. Wer ein Motorrad möchte, das schnell vertraut wird und auch auf kürzeren Strecken Spaß macht, trifft mit der Benelli meist die passendere Entscheidung.