UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 7.299 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Das stylische Italo Nakedbike für unter 7.000 Euro im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • schicke Optik
  • fetter Sound
  • wenig Schnickschnack
  • gute Reifen
  • gute Bremsen
  • guter Preis
Kontra:
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht226kg
Radstand1.460mm
Länge2.130mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum754ccm
Hub62mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung76 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite269km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down Federgabel Ø 50 mm (Federweg 130)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenDoppelrohr-Profil-Schwinge
Reifen vorne120/70 - 17
Reifen hinten180/55 - 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorne2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

Fazit

Die Benelli 752S ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike der Mittelklasse für einen fairen Preis. Rennfahrer werden mit ihr wahrscheinlich nicht glücklich, wohl aber Genießer und Biker mit dem Anspruch, etwas Besonderes fahren zu wollen. Bremsen, Reifen und Fahrwerk konnten im Test überzeugen, die eher einfach gehaltene Ausstattung passt ebenfalls zu dieser Maschine. Vielleicht ist die Benelli 752S sogar die perfekte Zweitmaschine für Adventure-Biker, die nicht bei jeder Kaffee-Fahrt die Dicke BMW oder sonstwas aus der Garage schieben wollen. Einfach mal die Benelli Probefahren, so teuer ist sie ja nicht. Und zwei Motorräder sind einfach besser als nur Eines, oder?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.999€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2020
  • Farben: Schwarz, Grün

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Harley-Davidson Low Rider S vs Benelli 752 S: Vergleich, Stärken & Schwächen

Wer zwischen Harley-Davidson Low Rider S und Benelli 752 S schwankt, bekommt zwei sehr unterschiedliche Ansätze fürs Motorradfahren. Die eine Seite steht für den klassischen Cruiser-Charakter mit markantem Auftritt und einem Motor, der sich nach „großem Gefühl“ anfühlt. Die andere Seite setzt auf moderne Straßen-Performance, ein sportlicheres Gesamtpaket und eine Ausrichtung, die sich besonders im Alltag und auf kurvigen Strecken schnell bemerkbar macht.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Vergleichspunkte gegenübergestellt: Motor und Fahrgefühl, Leistung und Drehmoment im Zusammenspiel, Fahrwerk, Bremsen, Sitzposition sowie Ausstattung und Alltagstauglichkeit. Dabei geht es weniger um „wer ist besser“, sondern darum, welches Motorrad die eigenen Prioritäten am ehesten trifft.

Motorcharakter: Cruiser-Vibe vs. straßenorientierte Dynamik

Harley-Davidson Low Rider S

Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt bereits beim Anlassen wie ein Statement. Der Motor steht für einen kräftigen, sonoren Charakter, der sich vor allem dann richtig gut anfühlt, wenn das Tempo nicht ständig „hoch und runter“ geht, sondern wenn man den Drehmoment-Drive spürt. Im Vergleich zeigt sich: Die Art, wie Leistung anliegt, ist weniger „spitz“ und mehr „durchgehend präsent“. Das macht das Bike besonders angenehm für entspannte Fahrten, bei denen man nicht ständig nach dem nächsten Gang sucht.

Benelli 752 S

Die Benelli 752 S spielt dagegen die Karte „Straße und Agilität“. Der Motor wirkt insgesamt lebendiger und lässt sich oft spontaner dosieren. Im Vergleich fällt auf: Die Leistungsentfaltung fühlt sich stärker nach sportlicher Abstimmung an, wodurch sich das Motorrad in Kurven und beim zügigen Beschleunigen dynamischer anfühlen kann. Wer gerne zügig fährt, Gasbewegungen direkt umsetzt und das Motorrad als Werkzeug für Kurven nutzt, wird hier schneller „im Flow“ sein.

Leistung & Drehmoment: Wie sich die Werte im Alltag auswirken

Beim Vergleich von Leistung und Drehmoment geht es nicht nur um Zahlen, sondern um die Frage, wie sich diese Werte in der Praxis anfühlen. Die Harley-Davidson Low Rider S punktet typischerweise mit einem Charakter, der das Fahren im mittleren Drehzahlbereich angenehm macht. Dadurch entsteht ein souveränes Gefühl, besonders beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stand oder beim Überholen auf Landstraßen.

Die Benelli 752 S kann im Vergleich vor allem dann überzeugen, wenn die Fahrt mehr nach „ziehen, einlenken, rausbeschleunigen“ aussieht. Die Kombination aus Motoransprache und Abstimmung macht es oft leichter, das Tempo zügig aufzubauen und dabei die Kontrolle zu behalten. Wer häufig in wechselnden Geschwindigkeitsbereichen unterwegs ist, profitiert von dieser sportlicheren Dynamik.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Harley-Davidson Low Rider S

Das Fahrwerk der Harley-Davidson Low Rider S ist im Vergleich darauf ausgelegt, Ruhe und Kontrolle zu vermitteln. Gerade bei längeren Strecken oder bei wechselndem Untergrund wirkt das Bike oft „erwachsen“: Es bleibt stabil, vermittelt Vertrauen und lässt sich gleichmäßig bewegen. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man nicht ständig am Limit fährt, sondern lieber entspannt, aber sicher unterwegs ist.

Benelli 752 S

Die Benelli 752 S zeigt im Vergleich eine deutlich sportlichere Handschrift. Das Handling wirkt oft leichter, das Motorrad lässt sich schneller in die gewünschte Linie bringen und unterstützt dynamisches Fahren. In Kurven kann das ein echter Pluspunkt sein, weil sich das Bike gefühlt schneller „mitnimmt“ und man weniger Aufwand braucht, um zügig zu folgen.

Stärken & Schwächen im Vergleich: Die Harley wirkt häufig als „Stabilitätsmaschine“, während die Benelli eher als „Agilitätswerkzeug“ wahrgenommen wird. Wer Komfort und souveräne Geradeausruhe priorisiert, findet bei der Harley meist mehr Ruhe. Wer Kurvenfahrten und spontane Richtungswechsel mag, wird die Benelli oft als handlicher empfinden.

Bremsen: Gefühl, Dosierung und Reserven

Bei Bremsen zählt vor allem, wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt und wie konstant sie sich über mehrere Bremsvorgänge anfühlt. Im Vergleich zeigt sich: Die Harley-Davidson Low Rider S bietet typischerweise ein gut kontrollierbares Bremsgefühl, das zu ihrem Charakter passt – eher souverän und berechenbar. Das ist besonders im Alltag hilfreich, wenn häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert wird.

Die Benelli 752 S kann im Vergleich dann punkten, wenn es sportlicher wird: Die Bremsleistung wirkt oft „direkter“ und unterstützt zügige Manöver. Für Fahrer, die gerne später bremsen oder in Kurven dynamischer arbeiten, kann das ein Vorteil sein.

Sitzposition & Ergonomie: Cruiser-Lounge vs. sportliche Haltung

Die Sitzposition entscheidet stark darüber, wie sich ein Motorrad über längere Zeit anfühlt. Die Harley-Davidson Low Rider S steht im Vergleich für eine eher cruiser-typische Haltung: Die Beine sind häufig so positioniert, dass man entspannt sitzen kann und der Oberkörper nicht zu stark nach vorne „zieht“. Das macht das Bike besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht ständig „aktiv“ gegen die Haltung arbeiten möchte.

Die Benelli 752 S wirkt dagegen oft sportlicher: Der Körper wird stärker in eine aktive Fahrhaltung gebracht. Das kann sich in Kurven und beim zügigen Fahren sehr positiv auswirken, weil man schneller „drin“ ist. Gleichzeitig kann eine sportlichere Sitzposition auf sehr langen Strecken je nach Körperbau und Fahrstil mehr Aufmerksamkeit verlangen.

Ausstattung & Alltag: Was zählt, wenn der Alltag ruft

Im Vergleich der Ausstattung geht es darum, wie gut das Motorrad im Alltag funktioniert: Übersicht, Bedienbarkeit, Komfort und die Frage, wie schnell man sich an das Bike gewöhnt. Die Harley-Davidson Low Rider S spielt häufig ihre Stärken aus, wenn es um das „Gesamtgefühl“ geht: Verarbeitung, Design und die Art, wie sich das Motorrad im Alltag präsentiert, sind ein Teil des Erlebnisses.

Die Benelli 752 S kann im Vergleich vor allem dann überzeugen, wenn man ein modernes, straßenorientiertes Setup möchte. Oft wirkt das Bike dadurch „unkomplizierter“ im Handling und passt gut zu Fahrten, bei denen man öfter zwischen Stadt, Landstraße und sportlicheren Abschnitten wechselt.

Stärken & Schwächen zusammengefasst

  • Harley-Davidson Low Rider S: Stärken liegen häufig in souveränem Fahrgefühl, Cruiser-Charakter, entspannter Haltung und einem Motor, der im Alltag Kraft „bereitstellt“. Schwächen können sich dort zeigen, wo maximale Agilität und sportliche Kurvenarbeit im Vordergrund stehen.
  • Benelli 752 S: Stärken liegen häufig in Wendigkeit, sportlicherer Dynamik und direkterem Ansprechverhalten. Schwächen können dort liegen, wo ein klassischer Cruiser-Comfort und das „große“ Fahrgefühl im Vordergrund stehen.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Low Rider S und Benelli 752 S hängt stark davon ab, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Wer vor allem Wert auf Cruiser-Feeling, entspannte Ergonomie und ein kraftvolles, gleichmäßiges Fahrverhalten legt, findet in der Harley oft die stimmigere Wahl. Wer dagegen gerne zügig fährt, Kurven aktiv nutzt und ein Motorrad möchte, das sich schnell und dynamisch anfühlt, wird mit der Benelli meist glücklicher.

Typische Profile

  • Harley-Davidson Low Rider S eignet sich besonders für Fahrer, die Cruiser-Optik und -Charakter lieben, lange Strecken genießen und ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl suchen.
  • Benelli 752 S eignet sich besonders für Fahrer, die moderne Straßenperformance wollen, häufig kurvige Strecken fahren und ein agiles Handling bevorzugen.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem durch Cruiser-Charakter, entspannte Sitzposition und ein kraftvolles, gleichmäßiges Fahrgefühl überzeugen soll. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gerne genießen, souverän unterwegs sind und das Motorrad als Erlebnis sehen – auch auf längeren Strecken.

Die Benelli 752 S ist die passendere Option, wenn Agilität, sportlichere Dynamik und ein direktes Ansprechverhalten im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die häufig zwischen Stadt und Landstraße wechseln, Kurven aktiv fahren und ein Motorrad möchten, das sich schnell und lebendig anfühlt.

Kurz gesagt: Harley für Cruiser-Fans mit Fokus auf Ruhe und Charakter, Benelli für alle, die mehr Dynamik und Wendigkeit suchen.

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