UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 8.369 €
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Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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So fährt sich der neue Italo-Scrambler von Benelli
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • fette Optik mit 50er Gabel!
  • fetter Sound
  • Reihentwin mit Charakter
  • gut ablesbares Cockpit
  • hoher und breiter Lenker
  • obwohl nicht ganz leicht trotzdem wenig
Kontra:
  • Bremsen
  • keine Traktionskontrolle

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht234kg
Radstand1.480mm
Länge2.200mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartReihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt
Hubraum754ccm
Hub62mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung76 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite306km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneUpside Down Gabel Ø 50 mm (Federweg 148)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 40)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge
Reifen vorne120/70R 19
Reifen hinten170/60R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Radialbremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Benelli Leoncino 800 Trail ist ein echtes Spaß-Bike. Sie sieht nicht nur schick aus, sondern die Fahrerei bringt auch richtig Laune. Es gibt bis auf die Bremse kaum Kritikpunkte, die Maschine wirkt wertig und gut verarbeitet. Die Fahrleistungen überfordern niemanden, aber man kann bei Bedarf auch mal Gas geben und Spaß haben.
 
Der Preis für diese Maschine ist hervorragend. Man bekommt viel Motorrad für wenig Geld. Die eher übersichtliche technische Ausstattung der Benelli passt gut zu einem Scrambler. Wer auf diese Art von Bikes steht, sollte schleunigst einen Benelli-Händler aufsuchen und eine Probefahrt machen. Bringt echt Laune, das werdet ihr sehen!

Preis/Service/Farben

  • Preis: 8.999 Euro
  • Service: Alle 10.000 km
  • Verfügbarkeit: ab 01/2023
  • Farben: Grau, Grün

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Harley-Davidson Low Rider S vs. Benelli Leoncino 800 Trail: Vergleich, Stärken und Schwächen

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die Benelli Leoncino 800 Trail, wird der Vergleich schnell spannend. Denn hier treffen nicht nur zwei Marken aufeinander, sondern auch zwei Philosophien: Die Low Rider S steht für massiven Cruiser-Charakter, klare Linien und ein Fahrgefühl, das eher nach „Ankommen“ als nach „Durchziehen“ klingt. Die Leoncino 800 Trail dagegen zielt auf Vielseitigkeit: ein Motorrad, das sich sowohl auf der Landstraße als auch auf leichtem Terrain wohlfühlt und dabei modern wirkt.

Im Folgenden geht es darum, die aufgeführten Werte und die daraus entstehenden Unterschiede sinnvoll gegeneinander zu stellen. So wird klar, wo die jeweiligen Stärken liegen, wo man Kompromisse eingeplant hat und welches Motorrad eher zu welchem Einsatz passt.

Grundidee und Charakter: Cruiser-Drive vs. Trail-Vielseitigkeit

Harley-Davidson Low Rider S: Fokus auf Cruiser-Performance

Die Harley-Davidson Low Rider S ist vom Konzept her ein Cruiser, der auf souveräne Beschleunigung und ein kraftvolles, direktes Ansprechverhalten setzt. Die Motor- und Leistungsdaten sowie das Drehmomentverhalten zielen darauf ab, dass sich das Motorrad im Alltag und auf der Landstraße „schwer und präsent“ anfühlt. Das merkt man besonders beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder bei längeren Autobahnabschnitten, wenn das Motorrad einfach ruhig weiterzieht.

Benelli Leoncino 800 Trail: Modern, flexibel, alltagstauglich

Die Benelli Leoncino 800 Trail ist dagegen als vielseitiges Motorrad gedacht. Die Fahrwerksauslegung und die Geometrie sind darauf ausgelegt, dass sich das Bike nicht nur auf Asphalt wohlfühlt, sondern auch auf unbefestigten Strecken eine gute Figur macht. Die Motorwerte und die Art, wie das Motorrad die Leistung nutzbar macht, wirken eher „drehfreudig und kontrolliert“ – ideal, wenn der Fokus auf abwechslungsreichen Strecken liegt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl übersetzen

Leistung und Drehmoment im Vergleich

Beim Blick auf die Motorleistung und das Drehmoment wird deutlich, dass beide Motorräder unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Low Rider S wirkt durch die Kombination aus Cruiser-typischer Charakteristik und den entsprechenden Leistungs-/Drehmomentwerten besonders stark im „Alltagstempo“: weniger hektisch, mehr Druck von unten. Das ist ein Vorteil, wenn häufig im mittleren Drehzahlbereich gefahren wird und Überholmanöver eher aus dem Stand heraus oder aus moderaten Geschwindigkeiten passieren.

Die Leoncino 800 Trail zeigt mit ihren Werten einen anderen Ansatz: eher eine gleichmäßig nutzbare Leistungsentfaltung, die sich gut anfühlt, wenn die Strecke mehr Abwechslung bietet. Auf Landstraßen mit häufigen Richtungswechseln oder wenn es mal über festeren Schotter geht, spielt diese Charakteristik ihre Stärken aus.

Getriebegefühl und Kraftentfaltung

Auch wenn die Zahlen nicht alles verraten: Die Art, wie Leistung und Drehmoment „anliegen“, beeinflusst das Schalten und das Tempo, das sich spontan aufbauen lässt. Die Low Rider S wirkt dabei wie ein Motorrad, das man entspannt fahren kann, ohne ständig nach Drehzahlen zu suchen. Die Leoncino 800 Trail lädt eher dazu ein, die Gänge bewusst zu nutzen, um die Leistung im passenden Bereich abzurufen.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. Kontrolle

Sitzhöhe, Kniewinkel und Haltung

Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein zentraler Unterschied. Die Low Rider S ist klar auf Cruiser-typischen Komfort ausgelegt: entspannter Oberkörper, eher „aufrecht-entspannt“ und ein Fahrgefühl, das längere Strecken angenehm macht. Die Ergonomie unterstützt dabei, dass man nicht ständig aktiv gegen die Maschine arbeiten muss.

Die Leoncino 800 Trail bringt dagegen eine Haltung mit, die mehr Kontrolle vermittelt. Durch die Trail-orientierte Auslegung wirkt die Position oft etwas „aktiver“: Man sitzt so, dass man das Motorrad in Kurven und auf wechselndem Untergrund gut führen kann. Das ist besonders dann hilfreich, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Pause

Für den Stadtverkehr ist entscheidend, wie leicht sich das Motorrad rangieren lässt und wie angenehm es sich im Stand anfühlt. Die Low Rider S punktet hier mit dem Cruiser-typischen Komfort, während die Leoncino 800 Trail durch ihre vielseitige Ausrichtung oft die bessere Wahl ist, wenn der Alltag auch mal „außerhalb der Standardroute“ stattfindet.

Fahrwerk und Handling: Stabilität, Rückmeldung und Untergrund

Federung und Dämpfung

Die Fahrwerkswerte und die daraus resultierende Abstimmung zeigen, wie die Motorräder mit Unebenheiten umgehen. Die Low Rider S ist tendenziell auf ruhiges Gleiten und kontrollierte Stabilität ausgelegt. Dadurch fühlt sie sich auf glatten Straßen sehr souverän an und vermittelt ein „großes“ Sicherheitsgefühl.

Die Leoncino 800 Trail ist dagegen so konzipiert, dass sie Unebenheiten besser „mitnimmt“, ohne dass das Motorrad sofort unruhig wird. Gerade bei wechselndem Belag – etwa wenn die Straße plötzlich schlechter wird – kann das ein echter Vorteil sein.

Lenkung, Kurvengefühl und Spurtreue

Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Cruiser- und Trail-Ansatz. Die Low Rider S wirkt eher wie ein Motorrad, das man mit Ruhe und Schwung in die Kurve nimmt und dann stabil durchzieht. Die Leoncino 800 Trail fühlt sich dagegen oft agiler an, weil die Geometrie und die Abstimmung auf „Führen“ statt nur „Mitnehmen“ ausgelegt sind.

Bremsen und Sicherheit: Wo die Werte den Unterschied machen

Die Bremsdaten und die jeweilige Systemauslegung beeinflussen, wie sicher sich das Motorrad in kritischen Situationen anfühlt. Die Low Rider S bietet durch ihre Cruiser-typische Abstimmung ein sehr direktes Sicherheitsgefühl, besonders beim zügigen Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten. Die Leoncino 800 Trail ist zusätzlich darauf ausgelegt, dass die Bremsleistung auch auf weniger idealem Untergrund berechenbar bleibt – ein Punkt, der bei Trail-orientierten Einsätzen wichtiger wird.

Ausstattung und Alltag: Was man im Vergleich wirklich spürt

Reichweite, Tank und Nutzung

Bei der Tankkapazität und den daraus resultierenden Reichweitenwerten zeigt sich, wie die Motorräder für unterschiedliche Tourenprofile gedacht sind. Die Low Rider S ist häufig die bessere Wahl, wenn längere Strecken ohne ständiges Nachdenken geplant werden. Die Leoncino 800 Trail passt besser, wenn Touren abwechslungsreich sind und Zwischenstopps ohnehin Teil des Plans sind.

Komfort und Ergonomie im Detail

Auch die Komfortwerte und die allgemeine Ergonomie spielen zusammen. Die Low Rider S wirkt wie ein Motorrad, das man gern „laufen lässt“ – weniger hektisch, mehr Genuss. Die Leoncino 800 Trail wirkt wie ein Motorrad, das man gern „nutzt“: für kurze Ausfahrten, für längere Touren und für Strecken, bei denen man nicht sicher ist, ob der Belag wirklich perfekt bleibt.

Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich der Stärken

Stärken der Harley-Davidson Low Rider S

  • Präsentes Cruiser-Fahrgefühl durch die passende Kombination aus Motorcharakter und Drehmomentwirkung.
  • Stabilität und Ruhe auf der Straße – besonders auf längeren Strecken.
  • Komfortorientierte Ergonomie, die das Motorrad alltagstauglich und tourentauglich macht.

Schwächen bzw. Grenzen der Harley-Davidson Low Rider S

  • Wenn die Strecke häufiger wechselnden Untergrund bietet, ist die Trail-orientierte Auslegung der Benelli im Vorteil.
  • Wer sehr „agiles“ Handling sucht, wird den Cruiser-Charakter eventuell als weniger direkt empfinden.

Stärken der Benelli Leoncino 800 Trail

  • Vielseitigkeit durch die Trail-typische Abstimmung und die passende Geometrie.
  • Gute Nutzbarkeit der Motorwerte über verschiedene Fahrzustände hinweg.
  • Kontrolliertes Handling auf wechselndem Belag – ideal für „Abkürzungen“ oder weniger perfekte Straßen.

Schwächen bzw. Grenzen der Benelli Leoncino 800 Trail

  • Wer ausschließlich den klassischen Cruiser-Look und das „große“ Fahrgefühl sucht, wird die Harley stärker treffen.
  • Bei reinem Langstrecken-Fokus kann die Cruiser-typische Entspannung der Low Rider S subjektiv mehr überzeugen.

Für wen passt welches Motorrad?

Harley-Davidson Low Rider S: die richtige Wahl, wenn…

Die Harley-Davidson Low Rider S ist besonders passend, wenn der Schwerpunkt auf Cruiser-Charakter, souveräner Straßenlage und einem entspannten Langstrecken-Gefühl liegt. Wer gern mit Druck aus dem mittleren Drehzahlbereich fährt, wird die Low Rider S als stimmig erleben. Auch wenn der Stil und die Präsenz der Maschine eine große Rolle spielen, ist dieses Motorrad eine sehr klare Entscheidung.

Benelli Leoncino 800 Trail: die richtige Wahl, wenn…

Die Benelli Leoncino 800 Trail passt besonders gut, wenn Touren abwechslungsreich sind und der Weg dorthin genauso wichtig ist wie das Ziel. Wer gern flexibel bleibt – von Asphalt über holprige Abschnitte bis hin zu leichtem Offroad – findet in der Leoncino 800 Trail ein Motorrad, das sich nicht auf eine einzige Fahrart festlegt. Die Kombination aus moderner Auslegung und kontrollierbarem Handling macht sie attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die mehr „Entdecker-Vibes“ suchen.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Cruiser-Feeling, ruhige Stabilität und ein kraftvolles Ansprechverhalten auf der Straße suchen. Sie überzeugt besonders bei längeren Fahrten und bei Fahrstilen, die weniger „sportlich hektisch“ und mehr „souverän präsent“ wirken. Die Benelli Leoncino 800 Trail gewinnt dagegen, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: wechselnder Belag, abwechslungsreiche Strecken und ein Motorrad, das sich aktiv führen lässt. Wer häufig außerhalb perfekter Straßen unterwegs ist oder einfach gern mehr Spielraum hat, wird mit der Benelli glücklicher. Kurz gesagt: Low Rider S für den klaren Cruiser-Fokus auf Asphalt, LeonCino 800 Trail für Entdeckung und Flexibilität. Beide Motorräder haben ihre Stärken – die beste Entscheidung hängt davon ab, welche Art von Fahrgefühl und Einsatzprofil wirklich gesucht wird.

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