UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 5.650 €
Baujahr von 2016 bis 2025
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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So gut wie die Großen?
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • Fahrkomfort
  • Preis
  • Soziustauglich
Kontra:
  • Fahrleistungen absolut

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht158kg
Radstand1.374mm
Länge2.005mm
Radstand1.374mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.080mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 140)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70 R17
Reifen hinten150/60 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

Fazit - für wen ist sie geeignet?

Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.

Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.

Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.

Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?

Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 5.050€
  • Gebraucht (2 Jahre alt): 3.300€
  • Baujahre: ab 2015
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: rot, schwarz, perlweiß

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Harley-Davidson Low Rider S vs BMW G 310 R: Vergleich der Motorrad-Charaktere

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die BMW G 310 R, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Fahrgefühl: um den Charakter, die Art, wie sich Leistung anfühlt, wie das Motorrad im Alltag reagiert und wie gut es zu unterschiedlichen Fahrstilen passt. Genau darum geht es hier – mit einem Blick auf die wichtigsten Vergleichspunkte, die aus den aufgelisteten Daten beider Modelle ableitbar sind.

Grundidee im Vergleich: Cruiser-Vibe vs. kompakter City-Allrounder

Die Harley-Davidson Low Rider S steht für einen markanten Cruiser-Ansatz: massiver Auftritt, betontes Drehmomentgefühl und ein Fahrstil, der eher nach „entspannt anrollen“ und „kraftvoll beschleunigen“ klingt. Die BMW G 310 R dagegen ist als kompakter, leichterer Vertreter gedacht, der besonders im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken überzeugt. Schon daraus ergibt sich eine klare Richtung: Während die Harley eher auf Ausstrahlung und souveräne Kraft setzt, zielt die BMW auf Wendigkeit, Alltagstauglichkeit und unkompliziertes Handling.

Leistung und Antrieb: Wie sich die Werte im Alltag bemerkbar machen

In den aufgelisteten Leistungsdaten zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Harley-Davidson Low Rider S ist deutlich auf „Durchzug“ und kraftvolle Beschleunigung ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen zügig Tempo aufgebaut werden soll. Der Motor wirkt dabei wie ein Anker: stabil, kräftig und auf ein dynamisches Cruiser-Gefühl getrimmt.

Die BMW G 310 R spielt dagegen ihre Stärken eher über die Art der Leistungsentfaltung aus. Die Werte sind so gewählt, dass das Motorrad im Alltag leicht zu dosieren bleibt und sich angenehm kontrollieren lässt. Das ist vor allem dort spürbar, wo häufiges Anfahren, Stop-and-go und wechselnde Geschwindigkeiten den Ton angeben. Wer eher „flüssig mitfahren“ statt „maximal drücken“ möchte, findet in der BMW oft die passendere Balance.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Harley-Davidson Low Rider S: Stärke ist das kraftvolle Ansprechverhalten und der souveräne Vortrieb. Schwäche kann sein, dass das Motorrad durch seinen Cruiser-Ansatz und die typische Größe nicht überall so agil wirkt wie ein kompakteres Konzept.
  • BMW G 310 R: Stärke ist die unkomplizierte Handhabung und das gut kontrollierbare Leistungsgefühl. Schwäche ist, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen oder langen Autobahnphasen die „Cruiser-Kraft“ der Harley nicht ersetzt werden kann.

Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Linie vs. sportlich-kompakt

Auch die Sitzposition ist ein entscheidender Vergleichspunkt. Die Harley-Davidson Low Rider S ist auf eine entspannte, eher „breite“ Haltung ausgelegt. Das unterstützt den Cruiser-Charakter: Man sitzt so, dass man das Motorrad ruhig führen kann und sich auf das Fahrgefühl konzentriert. Für längere Strecken kann das angenehm sein, weil die Haltung weniger „angespannt“ wirkt.

Die BMW G 310 R bietet dagegen eine kompaktere, alltagstaugliche Sitzposition. Die Werte und die typische Geometrie zielen darauf, dass das Motorrad leicht zu bewegen bleibt und man in engen Situationen schneller reagieren kann. Das ist besonders im Stadtverkehr ein Vorteil, wenn häufig die Spur gewechselt wird oder man im dichten Verkehr flexibel bleiben möchte.

Ergonomie im Vergleich

  • Low Rider S: Stärke ist der entspannte Cruiser-Komfort und das „Gelassenheitsgefühl“ beim Fahren. Schwäche kann sein, dass die Haltung für sehr enge, häufige Manöver weniger „handlich“ wirkt als bei kleineren, leichteren Bikes.
  • G 310 R: Stärke ist die wendige Fahrbarkeit und die unkomplizierte Bedienbarkeit. Schwäche kann sein, dass der Komfort-Charakter nicht so „Cruiser-entspannt“ ausfällt wie bei der Harley.

Fahrwerk und Handling: Wie sich Gewicht und Geometrie auswirken

Beim Fahrwerk und Handling zeigen die aufgelisteten Daten, dass beide Motorräder für unterschiedliche Einsatzzwecke konstruiert sind. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt durch ihr Konzept eher wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe ausstrahlt. In flotteren Kurvenfahrten kann das sehr souverän wirken – allerdings hängt das Fahrgefühl stark davon ab, ob man mit dem Cruiser-Charakter und der typischen Masse gut harmoniert.

Die BMW G 310 R ist dagegen deutlich auf Agilität getrimmt. Die Kombination aus kompakterem Format und den entsprechenden Fahrwerkswerten sorgt dafür, dass sich das Motorrad im Alltag schnell „zur Hand“ nimmt. Gerade auf kurvigen Landstraßen mit wechselnden Geschwindigkeiten oder in der Stadt macht sich das positiv bemerkbar.

Stärken und Schwächen beim Handling

  • Low Rider S: Stärke ist die Stabilität und das ruhige, kraftvolle Fahrverhalten. Schwäche ist, dass das Handling im engen Stadtverkehr weniger „leicht“ wirkt als bei der BMW.
  • G 310 R: Stärke ist die Wendigkeit und das schnelle Reagieren. Schwäche ist, dass bei sehr hohen Ansprüchen an „große“ Fahrdynamik die Harley das stärkere Gefühl liefern kann.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Auch bei den Bremsen und der Fahrstabilität lassen sich aus den aufgelisteten Daten Rückschlüsse ziehen. Die Harley-Davidson Low Rider S ist als leistungsstarkes Cruiser-Motorrad darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrweise kontrolliert zu verzögern. Das kann sich wie „Sicherheit durch Kraft“ anfühlen – besonders, wenn man aus dem Cruiser-Vortrieb heraus stärker abbremsen muss.

Die BMW G 310 R punktet eher über die Kombination aus leichterem Handling und gut dosierbarer Verzögerung. Im Alltag, bei häufigem Bremsen und Anfahren, ist das oft genau das, was man möchte: berechenbar, schnell im Kopf und angenehm zu modulieren.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Strecken

Im Alltag zählt nicht nur, wie schnell ein Motorrad ist, sondern wie gut es sich in typischen Situationen bewegt. Die BMW G 310 R ist durch ihre kompakte Auslegung besonders stark für Stadtfahrten, kurze Wege und wechselnde Verkehrssituationen. Das Motorrad wirkt wie ein „funktionierendes Werkzeug“: Es ist leicht zu manövrieren, lässt sich im Alltag gut kontrollieren und macht das Fahren unkompliziert.

Die Harley-Davidson Low Rider S ist eher dann im Vorteil, wenn der Fokus auf dem Fahrgefühl liegt: längere Ausfahrten, Landstraßen mit flüssigen Abschnitten und Strecken, auf denen man nicht ständig im Stop-and-go-Modus steckt. Hier kann die Harley ihre Stärken ausspielen: der kraftvolle Charakter, die souveräne Präsenz und das Gefühl, dass das Motorrad „für Tempo gemacht“ ist.

Stärken und Schwächen im Einsatzprofil

  • Low Rider S: Besonders passend für Fahrten, bei denen der Cruiser-Charakter und der kraftvolle Vortrieb im Vordergrund stehen. Weniger ideal, wenn der Alltag überwiegend aus engen Parklücken, häufigem Rangieren und sehr kurzen Strecken besteht.
  • G 310 R: Besonders passend für Alltag, Stadt und kurvige Strecken, auf denen Wendigkeit zählt. Weniger ideal, wenn der Wunsch stark in Richtung „großer Cruiser“ mit maximalem Durchzug geht.

Technik und Ausstattung: Was die Konzepte verraten

Auch wenn die Details je nach Modellvariante variieren können, zeigt der Vergleich der aufgelisteten Ausstattungs- und Technikpunkte vor allem eines: Die Harley-Davidson Low Rider S ist auf den Cruiser-Fokus getrimmt – mit dem Anspruch, dass das Motorrad nicht nur fährt, sondern auch „wirkt“. Die BMW G 310 R setzt stärker auf das moderne, praktische Gesamtkonzept: leicht verständliche Bedienung, alltagstaugliche Funktionalität und ein Setup, das sich schnell anfühlt.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden. Wer vor allem Charakter, Präsenz und kraftvollen Cruiser-Vortrieb sucht, wird mit der Harley-Davidson Low Rider S deutlich mehr „das richtige Gefühl“ finden. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das leicht zu bewegen ist, im Alltag Spaß macht und sich schnell beherrschen lässt, trifft mit der BMW G 310 R häufig die passendere Wahl.

Typische Entscheidungen

  • Harley Low Rider S: Wenn der Fokus auf souveräner Kraft, Cruiser-Komfort und einem markanten Auftritt liegt.
  • BMW G 310 R: Wenn der Fokus auf Wendigkeit, unkompliziertem Handling und einem modernen Allround-Ansatz liegt.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem durch kraftvollen Durchzug, Cruiser-Charakter und souveräne Stabilität überzeugen soll. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen längere Strecken, Landstraßen und ein „großes“ Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer das Motorrad gern spürbar arbeiten lässt und den Unterschied zwischen Beschleunigung und Fahrruhe genießen möchte, findet in der Harley meist die stimmigere Antwort.

Die BMW G 310 R ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, Wendigkeit und leichtes Handling wichtiger sind als maximale Cruiser-Power. Sie eignet sich besonders für Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und für alle, die ein Motorrad suchen, das schnell Vertrauen aufbaut und sich unkompliziert bewegen lässt. Wer häufig im Verkehr unterwegs ist oder das Motorrad gern „einfach fährt“, wird mit der BMW sehr zufrieden sein.

Kurz gesagt: Low Rider S für Cruiser-Fans mit Fokus auf Charakter und Kraft, G 310 R für pragmatische Fahrer, die Agilität und Alltagstauglichkeit priorisieren.

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