| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Harley-Davidson Low Rider S vs. BMW R 1200 GS K50: Motorradvergleich für unterschiedliche Welten
Manchmal ist die Entscheidung zwischen zwei Motorrädern weniger eine Frage von Datenblättern, sondern eher von Fahrgefühl, Einsatzgebiet und dem, was man auf zwei Rädern wirklich erleben möchte. Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Harley-Davidson Low Rider S und der BMW R 1200 GS K50 an. Die eine steht für markantes Cruiser-Feeling, die andere für die Vielseitigkeit einer Reiseenduro. Beide können auf ihre Art begeistern – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundidee: Cruiser-Charakter trifft auf Reiseenduro-Gen
Die Harley-Davidson Low Rider S ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern spürt. Der Fokus liegt auf dem typischen Cruiser-Auftritt: kräftiger Motorlauf, ein massives Erscheinungsbild und eine Sitzposition, die eher nach „genießen“ als nach „durchziehen“ aussieht. Wer gern auf der Straße unterwegs ist, Kurven mit Ruhe angeht und dabei den Sound sowie das Drehmoment im Vordergrund sieht, findet hier eine klare Ansage.
Die BMW R 1200 GS K50 dagegen ist die Art Motorrad, die man als „Allrounder mit Fernweh“ beschreibt. Sie ist für Touren gebaut, für wechselnde Untergründe und für lange Strecken, auf denen man nicht ständig nachdenken möchte, ob das Motorrad gerade „passt“. Die GS steht für Fahrbarkeit, Stabilität und ein Gesamtpaket, das sich sowohl im Alltag als auch auf Reisen bewährt.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment vs. Vielseitigkeit
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Low Rider S wirkt wie ein Cruiser, der Drehmoment und Durchzug in den Mittelpunkt stellt. Das Fahrgefühl ist weniger „sportlich nervös“, sondern eher „kraftvoll und souverän“. Gerade beim Anfahren und beim Beschleunigen aus moderaten Geschwindigkeiten spielt sie ihre Stärken aus. Die Art, wie der Motor arbeitet, unterstützt den entspannten Stil – und macht das Motorrad besonders attraktiv für Strecken, auf denen man nicht nur Kilometer sammelt, sondern auch den Moment.
Die BMW R 1200 GS K50 setzt dagegen auf einen Motorcharakter, der sich an unterschiedliche Situationen anpasst. Das Motorrad wirkt dabei nicht wie ein reines „Straßen-Performance“-Gerät, sondern wie ein Werkzeug für Touren. Die Leistungsentfaltung ist so ausgelegt, dass sie in vielen Drehzahlbereichen nutzbar bleibt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das eher nach Kontrolle und Konstanz klingt – besonders dann, wenn die Strecke wechselt oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Harley punktet vor allem dort, wo man das Cruiser-Feeling will: beim entspannten Cruisen, bei Fahrten mit Fokus auf Sound und Charakter. Schwäche ist weniger die grundsätzliche Leistungsfähigkeit, sondern eher die Passung: Wer häufig sehr dynamisch fährt oder oft in Situationen kommt, in denen maximale Agilität gefragt ist, wird die GS als „universeller“ empfinden.
Die BMW ist stark, wenn es um Flexibilität geht: Stadt, Landstraße, lange Touren und auch mal Schotter oder schlechtere Straßen. Als Schwäche kann man den Charakter nennen: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein reiner Cruiser anfühlt, wird bei der GS eher eine funktionale, tourentaugliche Ausrichtung erwarten – nicht dieses „Show-and-Go“-Gefühl.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Cruiser vs. aufrechte Reisehaltung
Die Sitzposition ist im Vergleich ein entscheidender Punkt. Die Harley-Davidson Low Rider S bringt eine Haltung mit, die typischerweise nach vorn und unten „greift“ – man sitzt nah am Motorrad, fühlt sich integriert und fährt eher im Genussmodus. Das passt besonders gut, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen oder wenn man bewusst nicht „sportlich“ sitzt.
Die BMW R 1200 GS K50 bietet dagegen eine aufrechtere, tourenfreundliche Ergonomie. Das hilft, wenn man lange unterwegs ist und der Körper nicht ständig in eine bestimmte Position „gezwungen“ wird. Gerade bei wechselnden Fahrphasen – mal zügig, mal gemütlich, mal mit Gepäck – wirkt die GS dadurch oft entspannter.
Komfort auf langen Strecken
Beide Motorräder können für längere Fahrten genutzt werden, aber mit unterschiedlicher Philosophie. Die Harley ist dann besonders angenehm, wenn man den Cruiser-Stil mag und die Fahrt bewusst ruhig angeht. Die BMW ist dann im Vorteil, wenn man lange Strecken plant, häufig Pausen einlegt oder das Motorrad als Reisegerät versteht, das man „einfach“ fahren möchte.
Fahrwerk und Handling: Stabilität und Agilität im Vergleich
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Cruiser und Reiseenduro. Die Low Rider S fühlt sich vor allem dann stimmig an, wenn man gleichmäßig fährt und das Motorrad nicht ständig „gegen sich“ arbeiten lässt. In Kurven wirkt sie souverän, aber die Dynamik ist eher cruiser-typisch: kraftvoll, kontrolliert und nicht auf maximale Rennstrecken-Agilität getrimmt.
Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen auf wechselnde Bedingungen ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt Stabilität, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Sicherheit – besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Das Handling ist dabei nicht nur für Asphalt gedacht, sondern für die Realität auf Reisen.
Bremsen und Fahrstabilität
In der Praxis profitieren beide von einer soliden Brems- und Fahrstabilitätsbasis, aber die Prioritäten sind unterschiedlich. Die Harley wirkt wie ein Motorrad, das auf kontrolliertes Tempo und souveräne Verzögerung ausgelegt ist. Die BMW spielt ihre Stärke aus, wenn man häufig in unterschiedlichen Situationen bremst – etwa bei wechselnder Traktion oder bei längeren Touren, bei denen man nicht jedes Mal neu „anpassen“ möchte.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Cruiser-Style vs. Reise-Setup
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um Komfortfeatures, sondern auch darum, wie das Motorrad im Alltag „mitdenkt“. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt in ihrem Gesamtkonzept eher auf das Fahrerlebnis fokussiert: Stil, Charakter und ein Setup, das sich wie ein Statement anfühlt. Wer gern ohne großen Aufwand fährt und das Motorrad als Teil des Lebensstils sieht, wird das besonders schätzen.
Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen stärker auf Reise- und Langstreckenbetrieb ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie sie sich für Touren nutzen lässt: Gepäck, längere Etappen, unterschiedliche Straßen – die GS ist dafür gemacht, dass man sich auf die Fahrt konzentriert und nicht auf das „Wie bekomme ich das jetzt hin?“
Stärken und Schwächen bei der Nutzung
Die Harley ist im Vorteil, wenn der Fokus auf dem Fahrgefühl liegt und man das Motorrad eher als Straßen-Cruiser betrachtet. Schwäche: Wer häufig sehr flexibel zwischen Stadtverkehr, Landstraße und unebenem Untergrund wechseln muss, wird die GS als deutlich passender empfinden.
Die BMW ist im Vorteil, wenn man ein Motorrad sucht, das viele Rollen übernehmen kann. Schwäche: Wer ein kompromissloses Cruiser-Erlebnis erwartet, könnte die GS als weniger „emotional“ im Sinne eines reinen Cruisers wahrnehmen.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende klar, wenn man sich fragt: Was soll das Motorrad im Alltag leisten – und wie soll es sich anfühlen?
Harley-Davidson Low Rider S: ideal für Cruiser-Fans
Die Harley-Davidson Low Rider S ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die den Cruiser-Charakter lieben: markantes Design, kraftvoller Motorlauf und ein Fahrstil, der eher auf Genuss als auf maximale Vielseitigkeit setzt. Wer häufig auf der Straße unterwegs ist, Kurven mit Ruhe angeht und dabei den Charakter des Motorrads in den Vordergrund stellt, trifft hier eine sehr stimmige Wahl.
BMW R 1200 GS K50: ideal für Tourer und Entdecker
Die BMW R 1200 GS K50 passt am besten zu Menschen, die ein Motorrad für viele Lebenslagen suchen: lange Strecken, wechselnde Straßen, Touren mit Gepäck und das Gefühl, dass das Motorrad „einfach mitmacht“. Wer gern plant, aber auch spontan fährt, und dabei Wert auf Stabilität, Ergonomie und Reise-Komfort legt, findet in der GS einen starken Begleiter.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling, markantem Auftritt und einem kraftvollen, eher entspannten Fahrstil liegt. Sie überzeugt dort, wo die Straße im Mittelpunkt steht und man das Motorrad als Erlebnis versteht – nicht als reines Transportmittel. Die BMW R 1200 GS K50 gewinnt den Vergleich, wenn Vielseitigkeit zählt: für lange Touren, wechselnde Untergründe und eine ergonomische Haltung, die auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das viele Rollen übernehmen kann und dabei stabil sowie tourentauglich wirkt, trifft mit der GS die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Cruiser-Liebhaber fahren mit der Harley besonders glücklich, Entdecker und Tourenfahrer mit der BMW.