UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 16.150 €
Baujahr von 2019 bis 2025
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Welche Updates bekam das 2023er Modell der BMW R1250 RS?
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
  • Intercity-mässige Straßenlage
  • sehr komfortabel und Touren tauglich
  • viel Platz für Fahrer und Beifahrer
  • hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
Kontra:
  • schwer
  • QuickShifter ruckelig
  • Windschild erzeugt Turbulenzen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht243kg
Radstand1.530mm
Länge2.202mm
Radstand1.530mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.255mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartBoxermotor
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
KühlungLuft-/Flüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm
Federung hintenWAD Federbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 276 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.500€
  • Baujahre: seit 2019
  • Farben: Weiß, Schwarz, RotBlauWeiß

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Harley-Davidson Low Rider S vs. BMW R 1250 RS – Vergleich der zwei Motorrad-Charaktere

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die BMW R 1250 RS, wird die Entscheidung selten nur an Zahlen festgemacht. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf den Vergleich: Wie fühlt sich die Maschine im Alltag an? Wie passt der Charakter zur gewünschten Fahrweise? Und welche Stärken zeigen sich dort, wo es im echten Leben zählt – auf der Landstraße, auf Touren und bei wechselnden Bedingungen?

Im folgenden Vergleich werden die im Modellvergleich genannten Werte beider Motorräder miteinander eingeordnet. Dabei geht es nicht darum, ein Bike pauschal „besser“ zu nennen, sondern darum, die Unterschiede so zu erklären, dass die passende Wahl leichter fällt.

Grundcharakter: Cruiser-Feeling trifft auf sportliche Tourer-Logik

Die Harley-Davidson Low Rider S steht für den typischen Cruiser-Ansatz: markanter Auftritt, kräftiger Durchzug und ein Fahrgefühl, das eher nach „Vibe“ als nach Technik-Show klingt. Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass sich das Fahren wie ein Erlebnis anfühlt – mit einem Motorcharakter, der man spürt, bevor man ihn misst.

Die BMW R 1250 RS dagegen verfolgt die Philosophie eines sportlichen Tourers. Hier steht die Kombination aus Alltagstauglichkeit, Langstreckenkomfort und dynamischer Fahrbarkeit im Vordergrund. Der Boxer-Charakter und die sporttourerorientierte Ergonomie sorgen dafür, dass das Motorrad sowohl zügig als auch entspannt bewegt werden kann.

Sitzposition und Ergonomie: Wo man sich wohlfühlt

Ein zentraler Unterschied im Vergleich liegt in der Sitzposition. Die Low Rider S ist tendenziell auf ein Cruiser-typisches Wohlgefühl ausgelegt: aufrechter, entspannter und mit einem Schwerpunkt auf Kontrolle und Präsenz. Das ist besonders dann angenehm, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn die Fahrt eher „genussorientiert“ als „sportlich getaktet“ ist.

Die BMW R 1250 RS bietet eine Sitzposition, die sportlicher wirkt, ohne gleich unbequem zu werden. Im Vergleich zeigt sich: Wer längere Strecken plant und dabei eine Mischung aus Fahrstabilität und zügigem Handling sucht, findet bei der RS oft den besseren Kompromiss. Die Ergonomie unterstützt das aktive Fahren, ohne dass man nach wenigen Kilometern das Gefühl hat, „gegen“ das Motorrad zu arbeiten.

Für wen passt welche Haltung?

Die Low Rider S passt besonders gut, wenn eine entspannte Haltung und ein souveränes Cruiser-Gefühl wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Die BMW R 1250 RS ist oft die bessere Wahl, wenn eine sporttourerorientierte Sitzposition gewünscht ist – also für Fahrten, bei denen man auch nach Stunden noch gerne weiterfährt.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Kennzahlen

Im Vergleich der Motorwerte zeigt sich vor allem eins: Beide Motorräder liefern spürbare Kraft, aber auf unterschiedliche Art. Die Low Rider S setzt stärker auf den „Punch“ und das direkte Ansprechverhalten, das man aus dem Cruiser-Segment kennt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Beschleunigung aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten im Fokus steht.

Die BMW R 1250 RS wirkt im Vergleich oft „runder“ für längere Abschnitte. Der Boxer-Charakter und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad bei verschiedenen Geschwindigkeiten stabil und kultiviert anfühlt. Wer häufig Touren fährt oder regelmäßig Strecken mit wechselndem Tempo hat, profitiert von dieser Art der Leistungsentfaltung.

Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl

  • Harley-Davidson Low Rider S: Stärke im emotionalen Antriebserlebnis und im direkten, cruisertypischen Vortrieb. Schwäche kann sein, dass sie weniger „tourerlogisch“ wirkt, wenn man sehr lange, gleichmäßige Strecken mit maximaler Effizienz und Komfort priorisiert.
  • BMW R 1250 RS: Stärke in der vielseitigen Fahrbarkeit und dem sporttourerorientierten Gesamtkonzept. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „roher“ wirkt als bei einem Cruiser – wer genau diesen Vibe sucht, könnte sich eher zur Low Rider S hingezogen fühlen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk und der Abstimmung zeigt sich im Vergleich ein klares Zielbild. Die Low Rider S ist so ausgelegt, dass sie sich souverän anfühlt und die Kraft kontrolliert auf die Straße bringt. Das Handling wirkt dabei eher „großzügig“ und auf Stabilität ausgelegt – besonders dann, wenn die Fahrweise nicht ständig zwischen aggressivem Einlenken und entspanntem Rollen wechselt.

Die BMW R 1250 RS ist im Vergleich häufig die Maschine, die sich leichter in den Fahrfluss integrieren lässt. Die sporttourerorientierte Geometrie und die Abstimmung unterstützen ein aktives Fahren. Das macht sie interessant, wenn Kurvenfahrten regelmäßig auf dem Plan stehen und wenn man das Motorrad gerne dynamisch bewegt.

Kurven, Tempo und Alltag

Wer häufig gemütlich unterwegs ist und dabei ein Motorrad möchte, das „einfach macht“, was es soll, findet in der Low Rider S oft den passenden Charakter. Wer dagegen gern zügig fährt, häufig Kurvenstrecken nutzt und dabei Komfort für längere Etappen erwartet, wird mit der BMW R 1250 RS meist zufriedener.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich der Bremswerte und der Gesamtabstimmung geht es vor allem um eines: Wie gut lässt sich das Motorrad kontrollieren, wenn es wirklich darauf ankommt. Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie in typischen Fahrsituationen zuverlässig verzögern. Die Unterschiede zeigen sich eher in der Art, wie sich das Gefühl am Hebel anfühlt und wie harmonisch das Motorrad beim Bremsen in die gewünschte Linie kommt.

Für die Praxis bedeutet das: Auf der einen Seite steht das cruisertypische, kraftvolle Ansprechgefühl. Auf der anderen Seite bietet die BMW R 1250 RS oft das Gefühl von „präziser Dosierbarkeit“, was besonders bei wechselnden Bedingungen und längeren Touren hilft.

Ausstattung und Komfort: Was im Alltag zählt

Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Konzepte deutlich. Die Low Rider S setzt auf den klassischen Cruiser-Look und eine Ausstattung, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht „überladen“ wirkt und bei dem das Fahren im Vordergrund steht.

Die BMW R 1250 RS ist stärker auf Komfort und Tourentauglichkeit ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich das besonders bei den Funktionen, die das Motorrad für längere Fahrten alltagstauglich machen: bessere Unterstützung im Fahrbetrieb, mehr „Systemdenken“ und ein Gesamtpaket, das auf verschiedene Situationen vorbereitet.

Windschutz, Ergonomie und Langstreckenkomfort

Gerade auf längeren Strecken wird der Unterschied spürbar: Die RS wirkt häufig wie das Motorrad, das man auch nach mehreren Stunden noch gerne fährt. Die Low Rider S ist dagegen ein Motorrad, das besonders dann glänzt, wenn die Fahrt mehr nach „Genuss und Stil“ als nach „maximaler Tourenroutine“ aussieht.

Design und Emotion: Zwei unterschiedliche Arten, Motorrad zu fahren

Design ist natürlich Geschmackssache – aber im Vergleich ist es mehr als nur Optik. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt wie ein Statement: massig, präsent und mit einem Charakter, der sich nicht verstecken muss. Die BMW R 1250 RS wirkt dagegen wie ein modernes Sporttourer-Paket: klar, funktional und auf Effizienz sowie Fahrbarkeit getrimmt.

Wer Wert auf den „Look“ legt, der sich mit jeder Ausfahrt zeigt, wird bei der Low Rider S vermutlich mehr Emotion finden. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich sowohl im Alltag als auch auf Touren „rund“ anfühlt und dabei modern wirkt, findet in der BMW R 1250 RS oft die stimmigere Wahl.

Wirtschaftlichkeit und Praxis: Kaufentscheidung jenseits von Zahlen

Im Vergleich spielen neben den technischen Werten auch die Praxisfaktoren eine Rolle: Wartungsaufwand, typische Nutzung, Ersatzteil- und Serviceumfeld sowie der eigene Anspruch an Pflege und Betrieb. Beide Motorräder können je nach Fahrprofil sinnvoll sein – entscheidend ist, wie oft gefahren wird und welche Art von Fahrten geplant ist.

Die Low Rider S ist häufig die Wahl für Fahrer, die das Motorrad bewusst einsetzen, um Fahrten zu genießen und dabei den Cruiser-Charakter auszukosten. Die BMW R 1250 RS ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Strecken genutzt wird und dabei Komfort sowie Alltagstauglichkeit im Vordergrund stehen.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist für alle interessant, die ein emotionales Cruiser-Erlebnis suchen: markanter Auftritt, direkter Motorcharakter und ein Fahrgefühl, das vor allem dann überzeugt, wenn die Fahrt nicht nur von Strecke, sondern auch von Stil und Stimmung lebt. Wer häufig kürzere bis mittlere Touren fährt, gern präsent unterwegs ist und das Motorrad als Erlebnis versteht, findet in der Low Rider S eine sehr stimmige Wahl.

Die BMW R 1250 RS passt besonders gut, wenn ein sportlicher Tourer gesucht wird, der Alltag und längere Fahrten souverän verbindet. Im Vergleich punktet die RS vor allem durch die vielseitige Fahrbarkeit, die tourentaugliche Ergonomie und das Gesamtpaket aus Komfort und dynamischer Kontrolle. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, Kurvenfreude mit Langstreckenkomfort kombinieren möchte und dabei ein „rundes“ Systemgefühl bevorzugt, wird mit der BMW R 1250 RS deutlich glücklicher.

Kurz gesagt: Cruiser-Vibe für Genussfahrten – Tourer-Logik für vielseitige Kilometer. Beide Motorräder haben ihre Stärken, aber die beste Wahl hängt davon ab, welche Art von Motorrad-Erlebnis im Vordergrund steht.

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