UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 23.950 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Was kann die BMW R 18 Classic besser als die Standard R 18?
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • Windschutz
  • Bulliger Boxer
  • Tolle Optik
  • Lässige Sitzposition
Kontra:
  • Zylinder stehen manchmal im Weg
  • Rangieren ohne Rückwärtsfahrhilfe fast unmöglich
  • Nichts für Einsteiger

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht365kg
Radstand1.731mm
Länge2.440mm
Radstand1.731mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.342mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-Bauart2 Zyl. Boxer
Hubraum1.802ccm
Hub100mm
Bohrung107mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung91 PS bei 4.750 U/Min
Drehmoment158 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite285km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Stahl
Reifen vorne130/90 B16
Reifen hinten180/65 B16

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 300 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die BMW R 18 Classic ist ein vollausgestatteter Cruiser-Tourer, mit dem man auch zu zweit gerne eine längere Fahrt in Angriff nehmen darf. Im Gegensatz zu einem Adventure-Bike sind die Gepäck-Kapazitäten zwar begrenzt, einer längeren Tagestour auf der Route 66 steht aber nichts im Wege. Dieses Bike ist aufgrund seiner schieren Größe und Leistung einfach ein beeindruckendes Stück Technik. Hätten wir auch gerne im Stall.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Pinneberg bei Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Wer die R 18 Classic gerne einmal ausprobieren möchte, der ist hier herzlich Willkommen und einen guten Kaffee gibt es sogar auch. Außerdem stehen hier jede Menge gebrauchte Maschinen und andere Vorführer herum, ein Besuch in Pinneberg lohnt sich also allemal.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 23.955€
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 22.000€
  • Verfügbarkeit: ab 02/2021
  • Farben: schwarz, weiß, rot, violett, nürburgsilber

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Harley-Davidson Low Rider S vs. BMW R 18 Classic – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Low Rider S steht für kompromisslosen Cruiser-Style, markanten Sound und ein direktes, kraftbetontes Fahrgefühl. Die BMW R 18 Classic dagegen verbindet klassischen Retro-Charme mit der typischen BMW-Boxer-Charakteristik und einem eher souveränen, „großen“ Auftritt. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie Cruiser, doch beim Fahren zeigen sich klare Unterschiede – und genau daraus entsteht die Frage: Welches Motorrad passt besser zum eigenen Fahrstil, zum Alltag und zu den Touren?

Grundidee: Was beide Cruiser verbindet – und was sie trennt

Beide Motorräder sind auf eine entspannte Sitzhaltung und ein stimmiges Cruiser-Erlebnis ausgelegt. Trotzdem ist die Philosophie unterschiedlich: Die Low Rider S setzt stärker auf sportliche Präsenz im Cruiser-Segment. Die R 18 Classic wirkt dagegen wie ein „rollendes Wohnzimmer“ mit viel Charakter, viel Ruhe und einem sehr eigenständigen Motorgefühl.

Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Während die Low Rider S häufig mit einem sehr direkten, dynamischen Setup punktet, spielt die R 18 Classic ihre Stärken eher in der Art aus, wie sie sich auf langen Strecken anfühlt. Das betrifft nicht nur die Motorcharakteristik, sondern auch Details wie Abstimmung, Ergonomie und den Gesamteindruck beim Rollen.

Motor & Charakter: V-Twin-Drive vs. Boxer-Feeling

Harley-Davidson Low Rider S: kraftvoll, direkt, „hands-on“

Die Low Rider S steht für den klassischen Harley-Vibe: Der V-Twin liefert spürbare Schubkraft und fühlt sich im Alltag wie auch auf der Landstraße sehr präsent an. Im Vergleich der aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte wird deutlich, dass die Low Rider S eher auf ein kraftvolles Ansprechen ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig zügig beschleunigt wird, wenn Überholmanöver „einfach“ wirken sollen und wenn das Motorrad nicht nur bewegt, sondern auch gefühlt werden soll.

Stärken: sehr unmittelbares Ansprechverhalten, emotionaler Motorcharakter, starker Cruiser-Sound. Schwächen: Wer maximale Laufruhe und „sanftes Gleiten“ sucht, muss sich an den Harley-typischen Vibe gewöhnen.

BMW R 18 Classic: kultiviert, souverän, boxer-typisch

Die R 18 Classic bringt den BMW-Boxer in den Fokus. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich, dass die BMW-Charakteristik eher auf gleichmäßige Kraftentfaltung und ein ruhiges Fahrgefühl abzielt. Der Boxer wirkt nicht nur markant, sondern auch wie ein Motor, der das Motorrad „stabil“ macht – besonders bei konstantem Tempo und auf längeren Strecken.

Stärken: souveräne Kraftentfaltung, sehr eigenständiges Motor- und Fahrgefühl, stimmiger Retro-Charakter. Schwächen: Wer maximale Direktheit wie bei einem sportlich abgestimmten Cruiser erwartet, könnte die BMW als etwas „größer“ und weniger impulsiv empfinden.

Fahrverhalten: Wie sich die Unterschiede im Alltag zeigen

Im Vergleich der aufgelisteten Fahrwerks- und Geometriedaten wird klar: Beide Motorräder sind für Cruiser-Situationen gemacht, aber sie fühlen sich unterschiedlich an. Die Low Rider S wirkt tendenziell agiler und „greift“ schneller, wenn die Straße kurviger wird oder wenn das Tempo variiert. Die R 18 Classic wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Stabilität und Komfort priorisiert – besonders dann, wenn die Strecke lang ist und das Tempo eher gleichmäßig bleibt.

Kurven, Tempowechsel und Gefühl

Bei Tempowechseln zeigt sich oft der größte Unterschied: Die Low Rider S unterstützt dynamische Fahrweise spürbar. Die R 18 Classic kann das auch, aber sie vermittelt eher das Gefühl, dass man „mit dem Motorrad“ fährt, statt es ständig aktiv zu treiben. Für viele ist genau das der Reiz: weniger Stress, mehr Gelassenheit.

Stärken Low Rider S: mehr Dynamik im Gefühl, schnelleres „Anpacken“. Schwächen Low Rider S: weniger „entspanntes Gleiten“ als bei der BMW, je nach Vorlieben. Stärken R 18 Classic: ruhiger, stabiler Gesamteindruck, sehr tourentauglich. Schwächen R 18 Classic: weniger sportlich-direkt, wenn man maximale Agilität erwartet.

Komfort & Ergonomie: Sitzposition, Alltag und Tour

Auch wenn beide Modelle Cruiser sind, unterscheiden sich Ergonomie und „Alltagsgefühl“. Im Vergleich der aufgelisteten Sitz- und Maßangaben sowie der typischen Cruiser-Positionen wird deutlich: Die Low Rider S richtet sich stärker an Fahrer, die eine sportlichere Haltung mögen und das Motorrad aktiv bewegen wollen. Die R 18 Classic wirkt dagegen häufig wie gemacht für lange Strecken, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach entspannt rollt.

Für den Alltag zählt außerdem, wie gut sich das Motorrad im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten handhaben lässt. Hier spielt nicht nur das Gewicht eine Rolle, sondern auch die Art, wie das Motorrad balanciert. Die Low Rider S wirkt in vielen Situationen leichter „zu führen“, während die R 18 Classic eher mit ihrer Präsenz überzeugt und sich im Handling mehr nach „großem Cruiser“ anfühlt.

Design & Ausstrahlung: Harley-Style vs. BMW-Retro

Design ist natürlich Geschmackssache – aber es beeinflusst die Kaufentscheidung oft stärker als man denkt. Die Low Rider S setzt auf den klassischen Harley-Look mit moderner, markanter Kante. Die R 18 Classic spielt dagegen bewusst mit Retro-Elementen und wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch gern betrachtet.

Im Vergleich der aufgelisteten Ausstattungs- und Detailwerte zeigt sich: Beide Modelle sind hochwertig, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die Harley wirkt „roh“ und direkt, die BMW „edel“ und zeitlos.

Technik & Ausstattung: Was im Vergleich auffällt

Bei der Technik geht es weniger um „wer hat mehr“, sondern darum, wie die Ausstattung zum Fahrprofil passt. Im Vergleich der aufgelisteten technischen Daten und Ausstattungsdetails wird deutlich, dass die Low Rider S eher auf ein unmittelbares Fahrerlebnis setzt, während die R 18 Classic stärker auf ein rundes, komfortorientiertes Gesamtpaket zielt.

Wer viel in der Stadt unterwegs ist, achtet oft auf Bedienbarkeit und Übersicht. Wer häufiger auf Tour geht, schaut stärker auf Komfort, Stabilität und das Gefühl, dass das Motorrad auch nach vielen Kilometern noch „leicht“ wirkt.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Low Rider S – ideal, wenn…

  • ein emotionales, direktes Fahrgefühl wichtiger ist als maximale „Samtigkeit“
  • die Optik und der Sound im Mittelpunkt stehen
  • Tempowechsel und dynamisches Fahren öfter vorkommen
  • ein Cruiser gesucht wird, der sich nicht wie ein „Traktor“ anfühlt, sondern wie ein aktives Motorrad

Typische Schwächen zeigen sich vor allem dann, wenn man maximale Laufruhe und „entspanntes Rollen“ priorisiert.

BMW R 18 Classic – ideal, wenn…

  • ein kultiviertes, souveränes Fahrgefühl bevorzugt wird
  • Retro-Design und BMW-typische Motorcharakteristik überzeugen
  • lange Touren und gleichmäßiges Tempo im Vordergrund stehen
  • das Motorrad sich wie ein stabiler Begleiter anfühlen soll

Typische Schwächen treten eher dann auf, wenn man maximale sportliche Direktheit erwartet.

Welche Kaufentscheidung passt? – Orientierung nach Fahrprofil

Statt sich nur an einzelnen Zahlen festzuhalten, lohnt es sich, die Unterschiede als „Fahrgefühl“ zu denken. Die Low Rider S ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll, wenn man gern zügig fährt und wenn der V-Twin-Charakter ein Hauptgrund für die Entscheidung ist. Die R 18 Classic ist häufig die bessere Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das Touren entspannt macht, wenn man den Boxer-Charakter liebt und wenn der Gesamteindruck aus Komfort, Stabilität und Retro-Ästhetik überzeugen soll.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist für Fahrerinnen und Fahrer die passende Wahl, die einen Cruiser mit spürbarer Dynamik, direktem Ansprechverhalten und viel emotionalem Charakter suchen. Wer gern beschleunigt, Kurven aktiv angeht und den Harley-Vibe (inklusive Sound und Look) als zentrales Erlebnis sieht, wird mit der Low Rider S besonders glücklich. Die BMW R 18 Classic passt dagegen besser zu demjenigen, der vor allem lange Strecken entspannt genießen möchte: kultivierter Boxer-Charakter, ein souveränes Fahrgefühl und ein Retro-Auftritt, der zeitlos wirkt. Wer Stabilität, Komfort und ein „großes“ Motorradgefühl priorisiert, findet in der R 18 Classic den besseren Begleiter. Kurz gesagt: Low Rider S für mehr Direktheit und Emotion im Alltag, R 18 Classic für Tourenkomfort, Ruhe und BMW-typische Eleganz.

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