UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 17.050 €
Baujahr von 2014 bis 2023
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Gutaussehend und auf das Wesentliche reduziert!
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • hübsch anzusehen
  • puristisch
  • cooles Fahrgefühl
  • zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
Kontra:
  • Preis
  • nix für Riesen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht222kg
Radstand1.487mm
Länge2.220mm
Radstand1.487mm
Sitzhöhe: 803-805 mm
Höhe1.265mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite340km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartGitterrohr, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down 45 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen?

Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.

Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.

Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.









Preis/Verfügbarkeit/
Farben/Baujahre

  • Preis: 15.350 Euro
  • Gebraucht: ab 9.500 Euro
  • Baujahre: seit 2014
  • Farbe:Blackstorm metallic, Blackstorm metallic Vintage (+980 €), Marsrot/Cosmicblue (+1100 €), Pollux/Aluminium (+980 €)
  • weitere Modell-Varianten:  Pure, Scrambler, Urban GS

Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.

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Harley-Davidson Low Rider S vs. BMW R nineT – Vergleich für Alltag, Landstraße und Stilfragen

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die BMW R nineT, wird die Entscheidung selten nur eine Frage von Datenblättern. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Bikes im Fahrgefühl, in der Art, wie sie sich im Alltag bewegen, und wo sie jeweils ihre Stärken ausspielen – inklusive der typischen Schwächen, die man vor dem Kauf kennen sollte.

Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt Kompromiss

Die Harley-Davidson Low Rider S steht für eine klare Cruiser-Philosophie: kraftvoller Auftritt, markanter Sound und ein Fahrstil, der eher auf souveräne Durchzugskraft als auf hektische Agilität setzt. Die Maschine wirkt wie gemacht für entspannte Fahrten, bei denen man die Straße genießt und nicht ständig nach dem nächsten „Kick“ sucht.

Die BMW R nineT verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Retro-Look trifft auf moderne Ingenieursarbeit. Der Boxer prägt das Fahrgefühl, die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad in Kurven bewegt. Wer ein Motorrad sucht, das sich sowohl im Alltag als auch auf längeren Touren „rund“ anfühlt, findet hier eine starke Basis.

Design und Ausstrahlung: Harley mit Präsenz, BMW mit klassischer Eleganz

Bei der Optik ist der Unterschied schnell klar. Die Low Rider S wirkt massiver und „amerikanischer“ – mit dem typischen Cruiser-Charakter, der sofort Aufmerksamkeit erzeugt. Das Motorrad steht optisch für Stärke und wirkt auch in der Bewegung sehr präsent.

Die R nineT spielt mehr mit klassischer Formensprache. Der Look ist weniger „laut“ im Sinne von Masse, dafür sehr stimmig und hochwertig. Gerade wenn Wert auf ein zeitloses Design gelegt wird, kann die BMW im Alltag punkten, weil sie nicht nur beim Ankommen gut aussieht, sondern auch unterwegs.

Motor und Kraftentfaltung: V-Twin-Drive vs. Boxer-Charakter

Der größte Unterschied im Fahrgefühl entsteht durch die Motorcharakteristik. Die Harley-Davidson Low Rider S setzt auf den V-Twin-Charakter: spürbarer Druck von unten, ein Drehmomentgefühl, das sich wie „Schieben“ anfühlt, und ein Sound, der zur Maschine gehört wie das Licht zum Motorrad.

Die BMW R nineT bringt den Boxer mit: typisches Eigenleben, eine andere Art der Leistungsentfaltung und ein Fahrstil, der sich oft „mechanischer“ und gleichzeitig kultivierter anfühlt. Während die Harley eher auf kräftige Impulse setzt, wirkt die BMW häufig wie ein Motorrad, das die Leistung gleichmäßiger in Bewegung umsetzt.

Was das im Alltag bedeutet

Im Stadtverkehr und auf der Landstraße zeigt sich: Die Harley wirkt besonders dann stark, wenn zügiges Anfahren, souveränes Beschleunigen und ein „einfach draufhalten“-Gefühl gefragt sind. Die BMW spielt ihre Stärken eher aus, wenn gleichmäßiges Tempo, sauberes Handling und ein ruhigerer, kontrollierter Fahrstil im Vordergrund stehen.

Fahrwerk und Handling: Cruiser-Stabilität vs. BMW-Agilität

Auch wenn beide Motorräder sportlich gefahren werden können, ist die Grundausrichtung unterschiedlich. Die Low Rider S fühlt sich häufig wie ein schweres, stabiles Gerät an, das sich bei flotter Fahrt sicher anfühlt. Das kann in schnellen Kurven und auf welligen Strecken ein Vorteil sein, weil das Motorrad nicht „zittert“, sondern eher gelassen bleibt.

Die R nineT wirkt im Vergleich oft agiler und „direkter“. Das Handling vermittelt das Gefühl, dass das Motorrad bereitwillig auf Lenkimpulse reagiert. Wer gern Kurven fährt und das Motorrad als Werkzeug für die Linie nutzt, wird an der BMW mehr Freude haben.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Harley Low Rider S: Stärke in Stabilität und Durchzug, Schwäche eher dort, wo maximale Wendigkeit und sehr feines Ansprechverhalten bei niedrigen Geschwindigkeiten gefragt sind.
  • BMW R nineT: Stärke in Agilität und kontrollierter Fahrbarkeit, Schwäche eher dort, wo man den „Cruiser-Drive“ und die typische Harley-Intensität sucht.

Ergonomie und Sitzgefühl: entspannter Cruiser vs. aufrechte Kontrolle

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie das Fahrgefühl über längere Zeit prägt. Die Harley-Davidson Low Rider S bietet typischerweise eine entspannte, cruiserartige Haltung. Das unterstützt den Charakter des Motorrads: weniger „Sportwagen-Feeling“, mehr „Ankommen und genießen“.

Die BMW R nineT bietet dagegen häufig eine aufrechtere, kontrollierte Sitzposition. Das kann besonders dann überzeugen, wenn der Fokus auf Übersicht, präziserem Handling und einem Fahrgefühl liegt, das sich auch auf längeren Strecken nicht „schwer“ anfühlt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Gefühl

Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: kontrolliertes Verzögern und ein sicheres Ansprechverhalten. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die Motorräder unterschiedliche Stärken betonen. Die Harley vermittelt oft ein kräftiges, direktes Bremsgefühl, das zum V-Twin-Charakter passt. Die BMW wirkt häufig fein dosierbar und gibt ein sehr gutes Feedback, wodurch man das Tempo in Kurven und beim Anbremsen besser „lesen“ kann.

Wichtig ist: Das subjektive Sicherheitsgefühl entsteht nicht nur durch die reinen Werte, sondern durch die Kombination aus Hebelgefühl, Dosierbarkeit und dem Zusammenspiel mit dem Fahrwerk.

Reisetauglichkeit: Komfort, Windgefühl und Alltagspraxis

Reisetauglichkeit bedeutet nicht nur „lange Strecke“, sondern auch: Wie entspannt ist das Motorrad bei wechselnden Geschwindigkeiten, wie gut lässt es sich im Alltag bewegen und wie angenehm bleibt es bei wiederholten Stop-and-go-Situationen.

Die Harley Low Rider S punktet häufig mit einem entspannten Fahrstil und dem Gefühl, dass man auch bei längeren Fahrten gut „durchkommt“. Wer gern mit gleichmäßigem Tempo unterwegs ist und den Cruiser-Charakter mag, wird das als Vorteil empfinden.

Die BMW R nineT kann bei Reisen besonders dann überzeugen, wenn Wert auf kontrolliertes Handling, gute Übersicht und ein Motorrad gelegt wird, das sich auch nach vielen Kilometern noch leicht anfühlt. Gerade wenn die Tour aus Stadtanteilen, Landstraße und kurvigen Abschnitten besteht, spielt die BMW ihre Stärken oft sehr gut aus.

Ausstattung und Individualisierung: Harley mit Umbau-Kultur, BMW mit Stil-Optionen

Beide Modelle leben stark von Individualisierung. Die Harley-Davidson Low Rider S ist in der Szene bekannt für Umbauten und Zubehör – vom klassischen Look bis hin zu modernen Interpretationen. Dadurch kann das Motorrad sehr gut zu unterschiedlichen Geschmäckern angepasst werden.

Die BMW R nineT bietet ebenfalls eine breite Basis für Individualisierung. Der Retro-Charakter und die hochwertige Anmutung machen es leicht, das Motorrad „stimmig“ zu gestalten. Wer ein Motorrad möchte, das optisch wie technisch zusammenpasst, findet hier oft eine gute Grundlage.

Wirtschaftlichkeit und Alltag: Service, Nutzung und Kaufentscheidung

Bei der Kaufentscheidung spielen nicht nur die reinen Leistungswerte eine Rolle, sondern auch die Frage: Wie passt das Motorrad zum eigenen Nutzungsprofil? Die Harley Low Rider S ist häufig dann die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Charakter, Sound und dem cruiserartigen Fahrgefühl liegt. Die BMW R nineT ist oft die passendere Option, wenn Agilität, präzises Handling und ein kultivierterer Alltagsmix wichtiger sind.

Auch beim Thema Wartung und Service gilt: Entscheidend ist, wie gut das Motorrad im eigenen Umfeld betreut werden kann und wie man selbst mit dem Thema Nutzung umgeht. Wer regelmäßig fährt und sich um Pflege kümmert, wird mit beiden Modellen langfristig zufrieden sein – vorausgesetzt, das Motorrad passt zum Fahrstil.

Welches Motorrad ist für wen? Stärken passend zum Fahrprofil

Harley-Davidson Low Rider S: ideal für…

… alle, die ein Motorrad mit starker Präsenz suchen und den V-Twin-Charakter lieben. Wenn das Fahrgefühl im Vordergrund steht – also Druck von unten, Sound und ein souveräner Cruiser-Look – dann ist die Harley-Davidson Low Rider S eine sehr überzeugende Wahl. Auch für Fahrten, bei denen man eher entspannt unterwegs ist und das Motorrad „mitnimmt“, statt es ständig maximal zu fordern, passt sie gut.

BMW R nineT: ideal für…

… alle, die ein Motorrad möchten, das sich im Alltag leicht kontrollieren lässt und in Kurven besonders Spaß macht. Wenn ein Boxer-Charakter, ein stimmiges Gesamtpaket und ein agileres Handling wichtiger sind als reiner Cruiser-Drive, dann ist die BMW R nineT die bessere Wahl. Auch für gemischte Strecken – Stadt, Landstraße, gelegentlich längere Touren – wirkt sie oft wie die „Allrounder“-Option.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, markantem Sound und kräftiger Kraftentfaltung liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn ein souveränes, stabiles Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Agilität. Wer das Motorrad als Ausdruck von Stil und Fahrkultur versteht, wird an der Harley viel Freude haben.

Die BMW R nineT überzeugt vor allem dort, wo kontrolliertes Handling, ein kultivierterer Gesamtauftritt und ein agileres Fahrgefühl gefragt sind. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern Kurven fahren, im Alltag flexibel bleiben möchten und ein Motorrad suchen, das sich über längere Strecken angenehm und präzise anfühlt.

Kurz gesagt: Low Rider S für Cruiser-Fans mit Hang zu Präsenz und Durchzug, R nineT für alle, die Retro-Charme mit sportlicher Kontrolle kombinieren möchten.

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