| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Low Rider S vs Dyna Low Rider FXDL – Vergleich
Wer sich zwischen einer Harley-Davidson Low Rider S und der Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL entscheidet, trifft im Grunde auf zwei sehr unterschiedliche Interpretationen des Cruiser-Gefühls. Beide Modelle stehen für den typischen Harley-Charakter: kräftiger V-Twin, markanter Look und ein Fahrstil, der eher nach „Genießen“ als nach „Eilen“ klingt. Trotzdem unterscheiden sich die Bikes spürbar – vor allem bei Technik, Fahrdynamik und dem, was sich im Alltag wirklich gut anfühlt.
Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Motorräder zueinander in Beziehung gesetzt. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern darum, wie sich diese Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: beim Anfahren, in der Kurve, beim Bremsen, auf längeren Strecken und auch dann, wenn das Motorrad eher als Basis für Umbauten gedacht ist.
Überblick: Zwei Cruiser-Philosophien
Low Rider S: moderner Anspruch, sportlicheres Auftreten
Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt wie ein Cruiser, der sich nicht mit „nur gemütlich“ zufriedengibt. Die aufgelisteten technischen Eckdaten deuten auf ein Motorrad hin, das mehr Wert auf kontrollierte Performance legt: Das Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsanlage zielt darauf ab, dass sich das Bike auch bei zügigerem Fahren stabil und berechenbar anfühlt. Optisch bleibt es natürlich Harley – aber die Ausrichtung ist klar: weniger „Old-School-Schaukeln“, mehr „zielgerichtet fahren“.
Dyna Low Rider FXDL: klassischer Dyna-Charme
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL steht dagegen stärker für die klassische Dyna-Identität. Die aufgelisteten Werte wirken wie ein Hinweis darauf, dass das Motorrad seinen Fokus auf den typischen Cruiser-Alltag legt: kräftig im Antritt, angenehm im Rhythmus und mit einem Fahrgefühl, das man schnell „einmal verstanden“ hat. Wer die Dyna mag, sucht oft genau dieses unmittelbare, direkte Handling – ohne den Anspruch, sich wie ein modernes Sport-Cruiser-Konzept zu verhalten.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. Durchzug
Beim Vergleich der aufgelisteten Motorwerte zeigt sich: Beide Modelle liefern den typischen V-Twin-Drive, aber mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. Die Low Rider S wirkt anhand der Daten tendenziell wie das Bike, das den Durchzug stärker in den Vordergrund stellt – besonders dann, wenn es darum geht, aus mittleren Drehzahlen zügig zu beschleunigen und dabei die Kontrolle zu behalten. Das macht sie interessant für Fahrten, bei denen häufiger „mehr Tempo“ gefragt ist, etwa auf Landstraßen oder bei Überholmanövern.
Die Dyna Low Rider FXDL punktet dagegen häufig dort, wo das Motorrad nicht ständig „hochgezogen“ werden muss. Die aufgelisteten Werte sprechen für einen Charakter, der sich im Alltag sehr natürlich anfühlt: Anfahren, gleichmäßiges Rollen und kräftiges Mitziehen ohne großes Nachdenken. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Fahrten eher entspannt geplant sind oder wenn das Motorrad als verlässlicher Begleiter im Stadt- und Landstraßenmix dienen soll.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. unmittelbares Cruiser-Gefühl
Beim Blick auf die aufgelisteten Fahrwerksdaten zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Low Rider S wirkt so, als sei sie stärker auf kontrollierte Stabilität ausgelegt. Das kann sich in Kurven bemerkbar machen, wenn das Motorrad nicht nur „durch die Kurve rollt“, sondern spürbar geführt werden möchte. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten oder bei unruhigerem Untergrund ist das ein Pluspunkt.
Die Dyna Low Rider FXDL vermittelt dagegen häufig ein direkteres, klassischeres Handling. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass das Bike eher „mit dem Fahrer arbeitet“, statt sich wie ein modernes System zu verhalten. Das kann sehr angenehm sein, wenn man den Cruiser nicht als Sportgerät betrachtet, sondern als Maschine, die man mit Gefühl bewegt.
Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb
- Low Rider S – Stärke: Tendenz zu mehr Stabilität und besserer Kontrolle bei zügigerem Fahren; Schwäche: Wer nur „maximal simpel“ sucht, kann den moderneren Anspruch als etwas weniger verspielt empfinden.
- Dyna Low Rider FXDL – Stärke: klassisches, unmittelbares Cruiser-Feeling; Schwäche: Bei sehr sportlicher Gangart kann das Setup weniger „präzise“ wirken als bei der Low Rider S.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aus den Kennwerten
Auch bei den aufgelisteten Bremswerten und Komponenten zeigt sich die unterschiedliche Zielrichtung. Die Low Rider S wirkt anhand der Daten wie das Bike, das mehr Reserven für kräftiges Verzögern bietet. Das ist besonders relevant, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten gebremst wird oder wenn die Fahrten nicht nur aus entspannten Landstraßen bestehen.
Die Dyna Low Rider FXDL kann ebenfalls überzeugen, aber der Fokus liegt eher auf einem stimmigen, cruiser-typischen Bremsgefühl. Für viele Fahrer ist das genau richtig: gut dosierbar, passend zum Charakter. Wer jedoch sehr dynamisch fährt, wird die Reserven der Low Rider S eher zu schätzen wissen.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagstauglichkeit entscheidet
Bei der Ergonomie sind es oft die Details, die den Unterschied machen. Die aufgelisteten Werte zur Sitzhöhe und zum Gesamtkonzept lassen erkennen, dass die Low Rider S tendenziell eine Position bietet, die sportlicher wirkt, ohne den Cruiser-Charakter zu verlieren. Das kann für Fahrer Vorteile bringen, die längere Strecken fahren und dabei eine gewisse „Wachheit“ im Oberkörper mögen.
Die Dyna Low Rider FXDL wirkt dagegen stärker auf Komfort im klassischen Cruiser-Sinn ausgerichtet. Die aufgelisteten Werte sprechen für eine Sitzposition, die sich schnell vertraut anfühlt und die für entspannte Touren sehr gut passt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig kurze Strecken fährt, profitiert oft von dieser unkomplizierten Grundhaltung.
Gewicht, Abmessungen und Fahrgefühl
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte zu Gewicht und Abmessungen wird klar: Beide Motorräder sind keine „Leichtgewichte“. Das ist aber bei Cruisern auch Teil des Konzepts. Die Low Rider S wirkt dennoch so, als sei sie in der Summe etwas besser auf kontrolliertes Bewegen ausgelegt – vor allem dann, wenn man das Motorrad nicht nur geradeaus bewegt, sondern auch in Kurven oder beim Rangieren mehr Präzision erwartet.
Die Dyna Low Rider FXDL kann sich im Alltag sehr souverän anfühlen, wirkt aber in engen Situationen oft stärker nach „klassischem Cruiser“: Das Motorrad will bewegt werden, statt dass es sich wie ein modernes Bike automatisch leicht anfühlt. Dafür belohnt sie mit Charakter und einem Fahrgefühl, das viele genau deshalb lieben.
Reichweite, Alltag und Tourenplanung
Für die Tourenplanung sind die aufgelisteten Werte zu Reichweite bzw. Tank- und Verbrauchskennwerten entscheidend. Hier zeigt sich, dass beide Modelle grundsätzlich für längere Fahrten gedacht sind. Die Low Rider S wirkt dabei eher wie die Option für Fahrer, die auch mal zügiger unterwegs sind und trotzdem nicht ständig an die nächste Pause denken möchten.
Die Dyna Low Rider FXDL passt besonders gut zu einem Fahrstil, bei dem das Tempo nicht ständig variiert. Wer Touren plant, bei denen das Motorrad vor allem Komfort und Sound liefern soll, findet in der Dyna oft eine sehr stimmige Balance.
Umbaupotenzial und Individualität
Harley-Davidson ist bekannt dafür, dass viele Fahrer ihr Motorrad personalisieren. Beide Modelle bieten dafür eine solide Basis, aber die aufgelisteten Ausstattungs- und Ausrichtungswerte deuten auf unterschiedliche Schwerpunkte hin. Die Low Rider S eignet sich besonders für Umbauten, die Performance und Fahrgefühl verbessern sollen – etwa im Bereich Fahrwerk, Bremsen oder aerodynamische/ergonomische Anpassungen.
Die Dyna Low Rider FXDL ist dagegen häufig die Plattform für klassische Custom-Ansätze. Wer den Look und die „Dyna-Ästhetik“ in den Vordergrund stellt, findet hier oft genau die richtige Ausgangslage. Das Bike wirkt wie gemacht dafür, mit Stil und Charakter weiterentwickelt zu werden.
Für wen passt welches Motorrad?
Low Rider S: die bessere Wahl für dynamische Cruiser-Fahrer
Die Harley-Davidson Low Rider S ist besonders interessant, wenn die Fahrten nicht nur aus entspanntem Cruisen bestehen. Wer Wert auf kontrollierte Performance, mehr Reserven beim Bremsen und ein Fahrwerk legt, das auch bei zügigerem Tempo stabil bleibt, trifft hier eine sehr passende Wahl. Auch für Fahrer, die längere Strecken fahren und dabei eine sportlichere Grundhaltung mögen, ist die Low Rider S oft die rundere Option.
Dyna Low Rider FXDL: die bessere Wahl für klassische Harley-Liebhaber
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem unmittelbar und klassisch sein soll. Wer den Dyna-Charakter liebt, gerne mit dem Motorrad „arbeitet“ und ein stimmiges Cruiser-Gefühl sucht, wird mit der FXDL sehr zufrieden sein. Auch wer das Bike als Basis für einen eher traditionellen Custom-Aufbau sieht, findet hier eine starke Grundlage.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl für Fahrer, die einen Cruiser suchen, der sich auch bei zügigerem Fahren souverän anfühlt. Die aufgelisteten Werte sprechen für mehr Kontrolle in Kurven, ein überzeugendes Brems-Setup und einen Motorcharakter, der den Durchzug in den Vordergrund stellt. Damit eignet sich die Low Rider S besonders für Touren mit wechselndem Tempo, für Landstraßen-Fahrten und für alle, die Performance nicht nur optisch, sondern auch spürbar möchten.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist dagegen die stimmigere Option für alle, die den klassischen Dyna-Charakter priorisieren: unmittelbares Cruiser-Feeling, ein natürlicher Rhythmus im Alltag und ein Motorrad, das sich schnell vertraut anfühlt. Wer eher entspannt unterwegs ist, das Bike als Ausdruck von Stil und Individualität sieht und Umbauten mit traditionellem Anspruch plant, findet in der FXDL die passende Basis.
Kurz gesagt: Low Rider S für dynamische Cruiser-Fahrer, Dyna FXDL für klassische Harley-Liebhaber.