| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 13.075 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- Butterweiches Zusammenspiel von Getriebe, Kupplung & Motor
- Samtiger Reihenvierer mit viel Charakter
- Unbezahlbares Knistern eines luftgekühlten Japaners
- gutmütiges Fahrverhalten, gute Bremsen
- Kein Plastik!
- Ist sie nicht wunderschön?!
- geringere Leistung als das Datenblatt vermuten lässt
- beim Blinken erwischt man oft die Hupe
- schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 255 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.140 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit - so schön können Motorräder sein
Die Honda CB 1100 EX ist ein echter Leckerbissen für Fans klassischer Motorräder. Sie sieht nicht nur schön aus, sie fährt auch schön! Der samtige Motor und das weiche Getriebe machen jeden Schaltvorgang zu einem Erlebnis. Plastikteile sucht man an diesem Motorrad vergebens, hier ist noch alles aus Metall und Blech. Ein wunderbares Bike!Die Testmaschine aus 04/2016 wurde uns von Motorrad-Tober aus Neuhaus (Oste) bei Cuxhaven zur Verfügung gestellt. Dort steht sie für 8.950 Euro in einem Top-Zustand. Sie hatte zwei Vorbesitzer und nur 12.000 km auf der Uhr. Die 12.000er Inspektion wurde bereits durchgeführt und Käufer bekommen frischen TÜV dazu. Man bekommt hier einen neuwertigen Klassiker, der garantiert noch viele Jahre vor sich hin schnurren wird - ist ja schließlich eine Honda!
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Harley-Davidson Low Rider S vs Honda CB 1100 EX: Vergleich für Cruiser- und Retro-Fans
Wer zwischen Harley-Davidson Low Rider S und Honda CB 1100 EX schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über ein Motorrad, sondern über ein Fahrgefühl. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „klassische“ Antworten auf moderne Ansprüche – doch sie setzen sehr unterschiedliche Schwerpunkte. Während die Low Rider S mit ihrer Harley-typischen Präsenz und dem kräftigen V-Twin-Charakter auf Dynamik und Sound setzt, steht die CB 1100 EX für ein ruhigeres, kultiviertes Retro-Konzept mit dem Fokus auf Alltag, Komfort und gutmütige Fahrbarkeit.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Motor und Antrieb, Fahrkomfort, Handling, Bremsen und Fahrwerk, sowie die Frage, wie sich beide Bikes im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen. Dabei geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern um die Wirkung der Eigenschaften im echten Fahrbetrieb.
Motorcharakter: V-Twin-Drive vs. kultivierte Reihenmotor-Power
Harley-Davidson Low Rider S: Druck von unten und „Big Bike“-Gefühl
Die Harley-Davidson Low Rider S lebt von ihrem V-Twin-Charakter. Typisch ist das spürbare Ansprechverhalten und der kräftige Schub, der sich besonders beim Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten bemerkbar macht. Das Motorrad wirkt dadurch sehr „drehmomentorientiert“: Gas geben fühlt sich nicht nach „mehr Drehzahl“ an, sondern nach „mehr Zug“.
Honda CB 1100 EX: Drehfreude, Laufruhe und entspannte Leistungsentfaltung
Die Honda CB 1100 EX setzt dagegen auf die Stärken eines klassischen Reihenmotors: Laufruhe, gleichmäßige Leistungsentfaltung und ein insgesamt harmonisches Gesamtbild. Gerade im Stadtverkehr oder bei konstantem Tempo macht sich diese Art von Motorarbeit positiv bemerkbar. Statt aggressivem Antritt steht eher die kontrollierte, gut dosierbare Kraft im Vordergrund.
Fahrkomfort und Sitzgefühl: Cruiser-Position vs. Retro-Alltag
Low Rider S: sportlicher Cruiser mit klarer Ausrichtung
Die Low Rider S ist zwar ein Cruiser, aber kein „nur bequem“-Cruiser. Die Sitzposition und die Geometrie zielen spürbar auf ein aktiveres Fahren. Das bedeutet: Kurven lassen sich zügiger angehen, und das Motorrad vermittelt ein direktes Feedback. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung auf längeren Strecken je nach Körpergröße und Fahrstil mehr Aufmerksamkeit verlangen – vor allem, wenn viel im Alltag mit wechselnden Geschwindigkeiten gefahren wird.
CB 1100 EX: entspannter, klassischer Komfort
Die Honda CB 1100 EX wirkt im Vergleich oft „gelassener“. Die Sitzhaltung ist so ausgelegt, dass sich längere Fahrten angenehm anfühlen und der Fokus auf entspanntem Vorankommen liegt. Wer ein Motorrad sucht, das sich auch nach mehreren Stunden nicht „anstrengend“ anfühlt, findet hier einen starken Kandidaten. Das Bike bleibt dabei dennoch reaktionsfreudig genug, um im Alltag souverän zu sein.
Handling und Fahrbarkeit: Gewicht spüren oder souverän einordnen
Low Rider S: agil genug für den Cruiser, aber mit Charakter
Die Harley-Davidson Low Rider S bringt eine gewisse Masse mit – das ist bei diesem Stil normal. Der Unterschied liegt darin, wie das Motorrad damit umgeht. In der Praxis fühlt sich die Low Rider S dann besonders stark an, wenn die Fahrt „in Schwung“ ist: Beim zügigen Beschleunigen und beim dynamischen Wechsel zwischen Kurvenabschnitten wirkt sie stimmig. In sehr langsamen Situationen oder beim Rangieren kann das Gewicht jedoch deutlicher spürbar werden.
CB 1100 EX: gutmütig und leicht zu kontrollieren
Die Honda CB 1100 EX wirkt im Handling oft zugänglicher. Das liegt weniger an „magischer Leichtigkeit“, sondern an der Art, wie das Motorrad die Fahrstabilität aufbaut und wie sich die Kraft dosieren lässt. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle, das besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen hilft. Wer häufig zwischen Alltag und Wochenendtour pendelt, profitiert von dieser unkomplizierten Fahrbarkeit.
Bremsen und Fahrwerk: Vertrauen in unterschiedlichen Fahrstilen
Low Rider S: sportliches Ansprechverhalten
Bei der Low Rider S steht das Brems- und Fahrwerksgefühl im Zusammenhang mit dem dynamischeren Anspruch. Das Motorrad vermittelt beim Verzögern ein klares, direktes Feedback. In flotteren Situationen ist das ein Vorteil, weil sich das Bike berechenbar anfühlt. Gleichzeitig kann das Setup – je nach Beladung und Fahrweise – spürbar werden, wenn es sehr komfortabel statt sportlich sein soll.
CB 1100 EX: stabil und komfortorientiert
Die Honda CB 1100 EX punktet eher mit einem ausgewogenen, komfortorientierten Gesamtpaket. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, und die Bremsen wirken so, dass man auch ohne „Sportmodus“ sicher zum Ziel kommt. Für viele Fahrer ist das genau die richtige Mischung: genug Reserven für zügiges Fahren, aber mit dem Komfort, der im Alltag nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Autobahn
Low Rider S im Alltag
Die Harley-Davidson Low Rider S ist im Alltag dann besonders stark, wenn der Fahrstil zu ihrem Charakter passt: kräftiges Anfahren, zügiges Beschleunigen und ein bewusstes Fahrgefühl. In der Stadt kann das Motorrad durch seine Präsenz und das Gewicht mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren verlangen. Auf der Landstraße spielt die Low Rider S ihre Stärken aus, weil der Motor und die Fahrwerksabstimmung gut zusammenarbeiten.
CB 1100 EX im Alltag
Die Honda CB 1100 EX ist ein Motorrad, das viele Alltagssituationen entspannt löst. Das beginnt bei der Laufruhe im Verkehr und setzt sich bei gleichmäßigem Tempo fort. Gerade auf längeren Strecken wirkt das Konzept stimmig: weniger „Kampf“, mehr gleichmäßiges Vorankommen. Für Fahrten, bei denen Komfort und entspannter Rhythmus im Vordergrund stehen, ist die CB 1100 EX oft die passendere Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Low Rider S
- V-Twin-Charakter mit spürbarem Schub und starkem Fahrgefühl
- Dynamischer Cruiser-Ansatz, der Kurven und zügiges Fahren unterstützt
- Direktes Feedback bei Gas, Fahrwerk und Verzögerung
Schwächen bzw. Grenzen der Low Rider S
- Gewicht und Rangieraufwand können im engen Stadtverkehr stärker auffallen
- Komfortanspruch hängt stärker vom persönlichen Setup ab (Sitzhaltung, Beladung, Fahrstil)
Stärken der Honda CB 1100 EX
- Laufruhe und gleichmäßige Leistungsentfaltung für entspanntes Fahren
- Gutmütiges Handling, das Kontrolle im Alltag erleichtert
- Ausgewogenes Komfort-Fahrwerk für längere Touren
Schwächen bzw. Grenzen der CB 1100 EX
- Weniger „roher“ Charakter als bei der Harley – wer maximale Emotion über den Motor sucht, könnte weniger „Gänsehaut“ bekommen
- Anspruch an den Fahrstil: Wer sehr aggressiv beschleunigt, wird den Unterschied zum V-Twin-Feeling stärker merken
Welche Extras und Umbauten passen besser?
Beide Motorräder lassen sich in Richtung „persönlicher Stil“ verändern, aber die Ausgangsbasis ist unterschiedlich. Die Harley-Davidson Low Rider S wird häufig dort interessant, wo Optik und Performance-Feeling im Vordergrund stehen: Auspuff, Sitzbank, Lenker und Abstimmung sind typische Themen. Die Honda CB 1100 EX wird oft gewählt, wenn ein stimmiges Retro-Gesamtbild erhalten bleiben soll – hier passen Zubehörteile, die Komfort und Alltagstauglichkeit verbessern, ohne den Charakter zu verlieren.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem über Motorcharakter, Sound und dynamisches Cruiser-Fahren überzeugen soll. Wer gerne zügig beschleunigt, Kurven aktiv angeht und das „Big Bike“-Gefühl bewusst sucht, wird mit der Low Rider S sehr glücklich. Kleine Einschränkungen zeigen sich eher dort, wo Gewicht und sportlichere Ausrichtung im Alltag mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Die Honda CB 1100 EX passt am besten, wenn entspanntes, kultiviertes Fahren im Vordergrund steht: ruhige Motorarbeit, gutmütiges Handling und ein komfortorientiertes Gesamtpaket machen sie besonders attraktiv für längere Touren und häufige Alltagseinsätze. Wer weniger „Aggression“ und mehr harmonische Kontrolle möchte, trifft mit der CB 1100 EX die stimmigere Entscheidung.