UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 6.960 €
Baujahr von 2013 bis 2024
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Kleiner Allrounder
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • Fahrkomfort
  • einfache Bedienung
  • Soziusplatz
  • Reichweite und Verbrauch
Kontra:
  • Keine Assistenzsysteme

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht189kg
Radstand1.410mm
Länge2.080mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 782-790 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung48 PS bei 8.600 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite489km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneTelegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge mit ProLink­-Aufhängung
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Nissin, Zweikolben­-Bremszange ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin, Einkolben-­Bremszange ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

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Harley-Davidson Low Rider S vs Honda CB 500 F: Vergleich der Charaktere, Stärken und Schwächen

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die Honda CB 500 F, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Natürlich spielen Leistung, Gewicht und Fahrdynamik eine Rolle – aber am Ende entscheidet vor allem, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen: beim Anfahren, in der Stadt, auf der Landstraße und auf längeren Strecken. Genau darum geht es hier: ein verständlicher Vergleich, der hilft, das passende Motorrad für den eigenen Stil zu finden.

Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Feeling vs. Alltags-Naked

Die Harley-Davidson Low Rider S steht für den klassischen Cruiser-Ansatz: markanter Auftritt, kräftiger Charakter und ein Fahrgefühl, das auf Drehmoment und entspannte Kontrolle setzt. Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass sich jede Fahrt nach „Motorrad“ anfühlt – mit einem Sound und einer Art von Kraftentfaltung, die man nicht mit jedem Bike vergleicht.

Die Honda CB 500 F verfolgt dagegen einen anderen Weg: Sie ist als vielseitiges, modernes Motorrad für den Alltag gedacht. Der Fokus liegt auf gutem Handling, einem unkomplizierten Einstieg und einer Fahrweise, die sich sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße leicht anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist, ohne dass man sich jedes Mal „umstellen“ muss, findet hier eine sehr stimmige Basis.

Motor und Kraftentfaltung: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag bemerkbar machen

Im Vergleich zeigt sich der Unterschied vor allem im Charakter. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt deutlich „dicker“ in der Art, wie sie Kraft auf die Straße bringt. Das spürt man besonders beim Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen: Die Maschine zieht spürbar an, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig sind. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Schalten nicht im Vordergrund steht und wenn Fahrten eher „genießen“ als „ausdrehen“ sollen.

Die Honda CB 500 F spielt dagegen ihre Stärken über ein ausgewogenes, gut kontrollierbares Ansprechverhalten aus. Die Kraft wirkt gleichmäßiger und lässt sich sehr fein dosieren. Gerade im Stadtverkehr oder bei wechselnden Bedingungen ist das angenehm: Gas geben fühlt sich berechenbar an, und das Motorrad bleibt dabei handlich. Wer gerne zügig fährt, aber nicht ständig im oberen Drehzahlbereich unterwegs sein möchte, bekommt hier eine sehr praktische Mischung.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Low Rider S: Stärken liegen in der kräftigen, cruiser-typischen Kraftentfaltung und dem souveränen Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad durch seinen Charakter weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es sehr agil durch enge Situationen bewegt werden soll.
  • CB 500 F: Stärken liegen in der Alltagstauglichkeit, der gutmütigen Dosierbarkeit und dem unkomplizierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der „große“ Cruiser-Drive nicht im gleichen Maß vermittelt wird – wer vor allem auf maximale Durchzugskraft und den Harley-typischen Punch aus ist, wird eher woanders fündig.

Fahrgefühl und Ergonomie: Sitzposition, Kontrolle und Komfort

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Harley-Davidson Low Rider S setzt auf eine entspanntere, cruiserartige Haltung. Das sorgt für ein souveränes Gefühl auf längeren Strecken und für eine Art von „Ankommen“, sobald man sich an die Position gewöhnt hat. Gleichzeitig kann diese Haltung in sehr dynamischen Fahrsituationen weniger „sportlich“ wirken – vor allem, wenn viel Gewicht in Schräglage und schnelle Richtungswechsel kommen.

Die Honda CB 500 F bietet eine aufrechte, alltagstaugliche Ergonomie. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig zwischen Stadtverkehr, Pendelstrecke und Wochenendtour gewechselt wird. Die Maschine wirkt dadurch oft intuitiv: Aufsteigen, losfahren, wohlfühlen. Auch das Handling profitiert davon, weil der Körper nicht so stark in eine bestimmte Cruiser-Position „eingefroren“ wird.

Komfort im Vergleich

Beide Motorräder können auf ihre Weise komfortabel sein, aber sie definieren Komfort unterschiedlich. Die Low Rider S punktet eher mit dem cruiser-typischen Langstrecken-Gefühl und der ruhigen Kontrolle. Die CB 500 F punktet mit dem unkomplizierten Alltagskomfort: kurze Wege, häufiges Anhalten, wechselnde Strecken – das Motorrad bleibt dabei angenehm handhabbar.

Handling und Fahrdynamik: Wie sich Gewicht und Geometrie auswirken

Im Vergleich fällt auf, dass die Harley-Davidson Low Rider S durch ihre Bauart und ihren Charakter eher „stabil“ statt „agil“ wirkt. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Auf fließenden Strecken und bei ruhigerem Tempo fühlt sich das Motorrad oft sehr souverän an. Wer jedoch viel in engen Bereichen manövriert oder häufig sehr schnelle Richtungswechsel braucht, merkt eher, dass das Handling nicht auf maximale Leichtigkeit ausgelegt ist.

Die Honda CB 500 F ist dagegen klar auf Alltag und Wendigkeit ausgelegt. Das Motorrad lässt sich in der Praxis oft leichter bewegen, was sich besonders beim Rangieren, bei Stop-and-go-Verkehr und auf kurvigen Landstraßen bemerkbar macht. Die Maschine wirkt dadurch „zugänglicher“ – man kann sie schneller in den eigenen Rhythmus bringen.

Bremsen und Sicherheitsempfinden

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Bremsleistung, sondern auch um das Gefühl beim Dosieren. Die Low Rider S vermittelt durch ihren cruiser-typischen Aufbau ein kontrolliertes Sicherheitsgefühl, besonders wenn man vorausschauend fährt. Die CB 500 F wirkt im Vergleich oft sehr feinfühlig und dadurch angenehm, wenn das Tempo im Alltag häufig variiert und häufiges Bremsen zum Alltag gehört.

Ausstattung und Alltag: Was im echten Leben zählt

Im Alltag entscheidet die Summe aus Ergonomie, Übersicht, Bedienbarkeit und dem, was man regelmäßig braucht. Die Honda CB 500 F ist in dieser Hinsicht sehr „pragmatisch“: Sie passt gut zu Fahrten, bei denen das Motorrad einfach funktionieren soll – ohne dass man sich jedes Mal mit komplexen Abläufen beschäftigen muss. Das macht sie besonders attraktiv für Einsteiger oder für alle, die ein Zweitmotorrad suchen, das schnell zur Hand ist.

Die Harley-Davidson Low Rider S ist dagegen stärker auf den „Erlebnisfaktor“ ausgerichtet. Wer gerne mit dem Motorrad unterwegs ist, um Atmosphäre zu erleben, wird die Low Rider S besonders stimmig finden. Im Alltag kann das bedeuten: weniger „Werkzeug“, mehr „Statement“. Das ist nicht für jeden das Ziel – aber für viele genau der Punkt.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Harley-Davidson Low Rider S: Die passende Wahl für…

Die Low Rider S passt besonders gut, wenn ein Motorrad vor allem durch Charakter, Durchzug und Cruiser-Feeling überzeugen soll. Wer längere Strecken genießt, gerne mit ruhiger Kraft fährt und den Look sowie das Fahrgefühl einer Harley sucht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn das Handling nicht auf maximale Leichtigkeit im engen Stadtverkehr ausgelegt ist, wird die Maschine auf fließenden Strecken und bei entspannter Fahrweise schnell zur Lieblingswahl.

Honda CB 500 F: Die passende Wahl für…

Die CB 500 F ist ideal, wenn ein Motorrad vielseitig, leicht zu beherrschen und alltagstauglich sein soll. Wer häufig pendelt, in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich schnell in den eigenen Fahrstil einfügt, findet hier eine sehr gute Basis. Auch für Einsteiger ist sie interessant, weil das Fahrgefühl kontrolliert und unkompliziert bleibt – ohne dass man auf Fahrspaß verzichten muss.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, kraftvollem Durchzug und einem Motorrad liegt, das sich vor allem auf dem Weg „nach draußen“ richtig gut anfühlt. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Strecken fließen, man vorausschauend fährt und das Fahrgefühl mehr zählt als maximale Agilität im engen Verkehr.

Die Honda CB 500 F ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das leicht zu fahren, alltagstauglich und vielseitig ist. Sie überzeugt vor allem durch ein ausgewogenes, gut dosierbares Fahrgefühl und durch ihre praktische Art, mit der sie sich schnell in den Alltag integrieren lässt – von Stadt bis Landstraße.

Kurz gesagt: Wer Atmosphäre und Cruiser-Power sucht, greift zur Low Rider S. Wer ein unkompliziertes, modernes Motorrad für den Alltag und für viele Einsatzbereiche möchte, ist mit der CB 500 F sehr gut unterwegs.

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