| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Harley-Davidson Low Rider S vs Honda WN7: Vergleich für Cruiser-Fans
Wenn es um Cruiser geht, treffen bei Harley-Davidson Low Rider S und Honda WN7 zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die Low Rider S steht für den klassischen, markanten Vibe aus dem Hause Harley – mit Fokus auf Präsenz, Sound und einem Fahrgefühl, das man nicht mit „neutral“ verwechselt. Die Honda WN7 wirkt dagegen moderner und oft alltagstauglicher gedacht: Sie zielt auf ein ausgewogenes Gesamtpaket, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und dabei trotzdem Charakter zeigt.
Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Modelle miteinander eingeordnet: Wie schlagen sich die beiden Cruiser bei Leistung und Drehmoment-Charakter, wie wirkt sich das auf Beschleunigung und Durchzug aus, und was bedeutet das für Komfort, Fahrwerk und Bremsen? Außerdem schauen wir auf die Stärken und Schwächen – damit die Entscheidung nicht nur nach Optik fällt, sondern nach dem, was wirklich zum eigenen Fahrstil passt.
Grundcharakter: Harley-Davidson Low Rider S mit klassischem Cruiser-Vibe
Die Harley-Davidson Low Rider S ist ein Motorrad, das man oft zuerst „fühlt“ und dann erst technisch einordnet. Schon die Art, wie die Maschine auf Gasbefehle reagiert, wirkt direkt und präsent. In den Vergleichswerten zeigt sich das typischerweise in der Art, wie Leistung und Drehmoment zueinander stehen: Die Low Rider S wirkt häufig wie ein Cruiser, der nicht nur für den Stand beeindruckt, sondern auch für zügiges Fahren.
Die Stärken liegen dabei vor allem im Fahrgefühl und in der Ausstrahlung. Schwächen tauchen eher dort auf, wo man maximale Alltagstauglichkeit oder „müheloses Handling“ erwartet: Je nach Körpergröße, Sitzposition und persönlicher Erwartung kann die Low Rider S weniger „kompromisslos leicht“ wirken als ein moderneres Konzept.
Grundcharakter: Honda WN7 als moderner Cruiser mit Fokus auf Alltag
Die Honda WN7 wirkt im Vergleich häufig wie der Gegenentwurf: weniger „Show“, mehr „Funktion“. In den aufgelisteten Werten zeigt sich das oft in einem ausgewogeneren Gesamtsetup – also dort, wo Komfort, Fahrbarkeit und ein ruhigeres Handling im Vordergrund stehen. Gerade im Stadtverkehr oder auf kürzeren Strecken kann das ein echter Vorteil sein.
Die Stärke der WN7 liegt typischerweise in der Alltagstauglichkeit und im einfachen Handling. Schwächen sind eher dort zu finden, wo man den ganz besonderen Harley-Charakter sucht: Wer vor allem Sound, „Schwerpunkt-Feeling“ und den klassischen Cruiser-Drive erwartet, könnte die Honda als etwas weniger emotional empfinden – obwohl sie fahrerisch sehr überzeugend sein kann.
Leistung & Drehmoment: Wie sich die Werte im Fahralltag auswirken
Beim Vergleich der aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte geht es nicht nur um Zahlen, sondern um die Frage: Wie kommt die Kraft an? Die Low Rider S wird in der Regel als Motorrad wahrgenommen, das zügig anspricht und sich für dynamisches Fahren gut eignet. Die Honda WN7 hingegen wirkt oft wie ein Cruiser, der gleichmäßiger und „harmonischer“ läuft – besonders dann, wenn es nicht um maximale Attacke, sondern um entspanntes Gleiten geht.
Im direkten Vergleich zeigt sich häufig: Die Low Rider S spielt ihre Stärken eher aus, wenn man das Motorrad aktiv bewegt und das Drehmoment gezielt nutzt. Die WN7 punktet eher, wenn man konstant unterwegs ist und dabei wenig „Arbeit“ in die Bedienung stecken möchte.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Die aufgelisteten Werte zu Fahrwerk und Geometrie geben Hinweise darauf, wie sich die Maschinen in Kurven und beim Geradeauslauf verhalten. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt dabei oft wie ein Cruiser, der Stabilität und „Road-Presence“ in den Vordergrund stellt. Das kann sich auf längeren Strecken sehr souverän anfühlen.
Die Honda WN7 wird im Vergleich häufig als agiler und leichter zu dosieren wahrgenommen. Das ist besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, enge Ausfahrten oder wechselnde Streckenprofile anstehen. Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad „mitnimmt“, findet in der WN7 oft ein angenehmes Setup.
Stärken & Schwächen im Überblick: Die Low Rider S kann beim aktiven Fahren und bei dynamischerem Tempo mehr „Wucht“ vermitteln. Die WN7 ist dafür oft die entspanntere Wahl, wenn das Motorrad im Alltag nicht ständig „eingefordert“ werden soll.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Auch wenn Cruiser oft nicht als „Sportmaschinen“ wahrgenommen werden, entscheidet die Bremsleistung über Fahrspaß und Sicherheit. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich, dass beide Modelle grundsätzlich auf zuverlässiges Verzögern ausgelegt sind. Der Unterschied liegt meist im subjektiven Gefühl: Wie gut lässt sich die Verzögerung dosieren, wie stabil bleibt das Motorrad beim Bremsen aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten?
Die Low Rider S kann beim kräftigen Verzögern sehr direkt wirken, während die WN7 häufig als feinfühliger im Alltag wahrgenommen wird. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig aus dem Stand bzw. aus niedrigen Geschwindigkeiten beschleunigt und bremst, profitiert oft von der leichteren Dosierbarkeit.
Ergonomie & Komfort: Sitzposition entscheidet
Bei Cruiser-Motorrädern ist die Ergonomie oft der größte Unterschied zwischen „passt perfekt“ und „fühlt sich nach kurzer Zeit anstrengend an“. Die aufgelisteten Werte zu Sitzhöhe, Sitzposition und Reichweite geben eine gute Orientierung. Die Harley-Davidson Low Rider S bietet typischerweise ein Cruiser-typisches Sitzgefühl: eher präsent, eher „nach vorn“ im Fahrstil, mit einer Haltung, die man mag – oder eben nicht.
Die Honda WN7 wirkt im Vergleich häufig so, dass sie sich für unterschiedliche Fahrertypen leichter anfühlt. Das kann besonders dann wichtig sein, wenn längere Touren geplant sind oder wenn das Motorrad auch mal von jemand anderem gefahren wird.
Stärken & Schwächen: Die Low Rider S punktet mit dem klassischen Cruiser-Feeling und einer Position, die sportlich wirken kann. Die WN7 punktet mit einem oft unkomplizierteren Komfortprofil, das im Alltag weniger „Überredung“ braucht.
Design & Charakter: Optik ist mehr als nur Optik
Natürlich spielt das Design eine große Rolle. Aber im Vergleich wird schnell klar: Das Design beeinflusst auch, wie das Motorrad wahrgenommen wird – und wie man es fährt. Die Low Rider S steht für den Harley-typischen Look, der sofort Aufmerksamkeit erzeugt. Die Honda WN7 wirkt dagegen moderner und oft „cleaner“, was sie für viele Käufer attraktiver macht, die nicht nur auf Tradition setzen wollen.
Wer auf den klassischen Cruiser-Mythos steht, findet in der Low Rider S meist die passendere Antwort. Wer ein Motorrad sucht, das zeitgemäß aussieht und sich gleichzeitig leicht in den Alltag integrieren lässt, wird mit der WN7 häufig glücklicher.
Für wen passt welches Motorrad?
Harley-Davidson Low Rider S: Ideal für aktive Cruiser-Fahrer
Die Harley-Davidson Low Rider S ist besonders spannend für Fahrer, die ein Motorrad wollen, das Präsenz zeigt und sich auch dynamisch fahren lässt. Wenn der Fokus auf Fahrgefühl, Sound und einem klaren Cruiser-Charakter liegt, ist die Low Rider S oft die bessere Wahl. Auch für längere Strecken kann sie überzeugen, sofern die eigene Ergonomie zur Sitzposition passt.
Honda WN7: Ideal für Alltag, Touren und unkomplizierte Fahrbarkeit
Die Honda WN7 richtet sich eher an Fahrer, die ein ausgewogenes Gesamtpaket suchen: komfortabel, gut dosierbar und im Alltag angenehm. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt oder ein Motorrad möchte, das sich ohne große „Gewöhnung“ schnell vertraut anfühlt, findet in der WN7 häufig den besseren Match.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die richtige Wahl, wenn der klassische Cruiser-Charakter, die markante Ausstrahlung und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die das Motorrad gern aktiv bewegen und den emotionalen Teil des Cruiser-Lebens nicht missen möchten. Wer dagegen vor allem unkomplizierte Fahrbarkeit, ein ausgewogenes Setup und ein komfortables Gesamtgefühl sucht, wird mit der Honda WN7 meist glücklicher. Sie passt besonders gut für den Alltag, für Touren mit entspanntem Tempo und für alle, die ein modernes Cruiser-Konzept bevorzugen.
Kurz gesagt: Low Rider S für den klassischen Cruiser-Vibe mit mehr „Wucht“ im Fahrgefühl, WN7 für ein modernes, alltagstaugliches Cruiser-Paket. Die beste Entscheidung hängt letztlich davon ab, ob mehr Emotion oder mehr Alltagseffizienz den Ausschlag geben soll.