| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 8.195 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- wendiges Bike mit viel Fahrspaß
- vernünftige Sitzposition
- gute Verarbeitung
- TFT-Display mit Handy-Connect
- Leistung okay, aber kein Burner
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.135 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit
Wir haben die Kawasaki Ninja 650 deutlich unterschätzt. Der Fahrspaß auf diesem Sportler ist enorm, auch wenn wir sie nicht als Super-Sportler bezeichnen würden. Dafür ist die Sitzposition (zum Glück!) nicht so radikal und eben deshalb eignet sich die Ninja 650 auch nicht nur für die Rennstrecke, sondern vor allem auch für Landstraße, Autobahn und Stadt. Sie ist gut verarbeitet und technisch einfach ausgestattet. Da wird kaum etwas kaputt gehen können, man wird jahrelang Spaß haben können mit diesem günstigen Bike. Preis/Leistung ist wirklich Top!Das Testbike wurde uns wieder einmal von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau ist ein großer Kawasaki-Händler in Norddeutschland (St. Michaelisdonn) und stellt viele Kawasaki-Bikes als Vorführer zur Verfügung - und übrigens auch Husqvarna-Maschinen, wie die neue Norden 901 Expedition, die wir demnächst auch mal unter unsere Fittiche nehmen werden.
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Harley-Davidson Low Rider S vs Kawasaki Ninja 650: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die Kawasaki Ninja 650, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie reagiert es im Alltag, und welche Art von Fahrspaß steht im Vordergrund? Genau darum geht es hier – mit einem Blick auf die typischen Vergleichspunkte, die bei beiden Modellen besonders ins Gewicht fallen.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Charakter vs. Sportlichkeit
Die Harley-Davidson Low Rider S steht für den klassischen Cruiser-Look und ein Fahrgefühl, das auf Drehmoment, Präsenz und einen souveränen Auftritt ausgelegt ist. Die Maschine wirkt wie gemacht für entspannte Fahrten, bei denen der Rhythmus zählt und nicht das letzte Zehntel in der Beschleunigung.
Die Kawasaki Ninja 650 dagegen ist klar sportlich gedacht. Sie richtet sich an Fahrer, die ein agiles Motorrad suchen, das sich im Stadtverkehr leicht bewegt und auf Landstraßen dynamisch wirkt. Der Fokus liegt auf Kontrolle, Fahrbarkeit und einem Setup, das Kurven und zügiges Fahren unterstützt.
Vergleich der Fahrcharakteristik: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der Leistungsdaten zeigt sich schnell, dass beide Motorräder unterschiedliche Stärken ausspielen. Die Low Rider S spielt ihre Stärken eher in einem Bereich aus, der sich im Alltag besonders angenehm anfühlt: kräftig, direkt und mit einem Antritt, der das Motorrad „schieben“ lässt. Dadurch wirkt das Beschleunigen oft weniger hektisch, sondern eher souverän.
Die Ninja 650 setzt dagegen auf ein sportlicheres Ansprechverhalten. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Fahren auf kurvigen Strecken zeigt sich, dass das Motorrad eher auf „mitgehen“ ausgelegt ist. Das macht die Maschine besonders attraktiv, wenn das Tempo nicht nur geradeaus, sondern auch in Kurven Spaß bringen soll.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Low Rider S punktet vor allem dort, wo entspannte Fahrten dominieren: gleichmäßiges Tempo, angenehmes Handling bei längeren Strecken und ein Fahrgefühl, das stark nach „Cruiser“ klingt und aussieht. Als mögliche Schwäche kann sich die Ausrichtung auf den Cruiser-Charakter bemerkbar machen, wenn sehr sportliche Fahrweise im Vordergrund steht – etwa bei häufigem, aggressivem Kurvenfahren oder wenn das Motorrad „leichtfüßig“ wirken soll.
Die Ninja 650 wirkt im Alltag oft besonders unkompliziert. Sie ist in vielen Situationen leichter zu bewegen, vermittelt schnell Vertrauen und eignet sich dadurch auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das man regelmäßig nutzt. Als mögliche Schwäche kann man sehen, dass der Charakter weniger „groß“ wirkt als bei einem Cruiser – wer vor allem Präsenz und Sound-Feeling sucht, wird eher bei der Low Rider S fündig.
Sitzposition und Ergonomie: Cruiser vs. sportliche Haltung
Ein zentraler Unterschied zwischen beiden Modellen ist die Sitzposition. Die Low Rider S ist auf eine entspannte, aufrechte Haltung ausgelegt. Das unterstützt komfortables Fahren, besonders wenn längere Strecken geplant sind oder wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen liegt.
Die Ninja 650 setzt auf eine sportlichere Sitzposition. Das hilft dabei, das Motorrad aktiv zu fahren und schneller in eine dynamische Linie zu kommen. Wer häufig kurvige Strecken fährt oder ein Motorrad möchte, das sich „wie von selbst“ in die richtige Position bringt, wird das Setup der Ninja 650 meist als Vorteil empfinden.
Komfort auf langen Strecken
Bei langen Fahrten zeigt sich: Die Low Rider S ist oft die entspanntere Wahl, weil die Haltung weniger „sportlich“ fordert. Die Ninja 650 kann auf der anderen Seite ebenfalls lange Strecken gut abdecken, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das man aktiv bewegt. Je nach Fahrstil kann das entweder ein Plus (mehr Kontrolle) oder ein Minus (mehr körperliche Aktivität) sein.
Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Agilität?
Im Vergleich der Fahrwerksauslegung und des Gesamt-Setups zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Low Rider S vermittelt eher das Gefühl von Ruhe und Stabilität. Das passt zum Cruiser-Konzept, bei dem das Motorrad nicht ständig „neu“ ausbalanciert werden soll, sondern souverän durch den Fahrtverlauf gleitet.
Die Ninja 650 wirkt dagegen agiler. Gerade bei Richtungswechseln und beim zügigen Fahren auf kurvigen Strecken kann das Handling einen großen Unterschied machen. Das Motorrad fühlt sich oft leichter an, als es auf den ersten Blick vermuten lässt – und genau das macht die Maschine so beliebt.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil. Die Low Rider S ist auf kontrolliertes, sicheres Verzögern ausgelegt, wenn man aus dem Cruiser-Tempo heraus bremst. Die Ninja 650 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn häufiges Bremsen in sportlicherem Rhythmus vorkommt – etwa vor Kurven oder bei zügiger Landstraßenfahrt.
Wichtig ist dabei: Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht und bieten ein Sicherheitsgefühl, das man im Fahrbetrieb schnell verinnerlicht. Der Unterschied liegt eher darin, wie das Motorrad „mitarbeitet“ – cruiserorientiert ruhig oder sportorientiert präzise.
Design, Sound und Charakter: Was man wirklich „kauft“
Bei der Low Rider S ist das Design ein Teil des Fahrspaßes. Der Look ist markant, die Ausstrahlung groß, und der Sound gehört zum Erlebnis. Wer ein Motorrad nicht nur fährt, sondern auch gern betrachtet und sich mit dem Stil identifiziert, bekommt hier genau das.
Die Ninja 650 ist dagegen ein Motorrad, das eher über sportliche Linien, moderne Optik und die typische Ninja-Ästhetik überzeugt. Der Charakter ist weniger „Show“, mehr „Fahren“. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad vor allem als Werkzeug für regelmäßige Touren und dynamische Fahrten dienen soll.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen Harley-Davidson Low Rider S und Kawasaki Ninja 650 lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer vor allem Wert auf Cruiser-Feeling, entspannte Ergonomie und einen souveränen Auftritt legt, wird mit der Low Rider S sehr wahrscheinlich glücklicher. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das leicht zu handeln ist, sportlich wirkt und sich für Kurvenfahrten besonders gut eignet, findet in der Ninja 650 eine sehr passende Wahl.
Typische Einsatzszenarien
Low Rider S: ideal für längere Ausfahrten, entspanntes Cruisen, Fahrten, bei denen der Charakter im Vordergrund steht, und für alle, die ein Motorrad möchten, das „präsent“ ist.
Ninja 650: ideal für Stadt und Landstraße, für Fahrer, die gern dynamisch unterwegs sind, und für alle, die ein Motorrad suchen, das sich schnell vertraut anfühlt und vielseitig nutzbar ist.
Fazit: Welche Wahl passt besser?
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl, wenn ein Cruiser-Charakter gesucht wird: entspannte Sitzposition, souveränes Fahrgefühl und ein Auftritt, der einfach Spaß macht – auch dann, wenn nicht ständig sportlich gefahren wird. Wer das Motorrad vor allem als Erlebnis sieht und Wert auf Stil, Sound und entspanntes Reisen legt, wird mit der Low Rider S besonders zufrieden sein.
Die Kawasaki Ninja 650 passt dagegen besser, wenn Agilität und sportliche Fahrbarkeit im Vordergrund stehen. Sie wirkt im Alltag oft unkompliziert, unterstützt dynamisches Fahren und eignet sich hervorragend für Kurvenfahrten sowie regelmäßige Touren. Wer ein Motorrad möchte, das schnell Vertrauen aufbaut und sich vielseitig einsetzen lässt, trifft mit der Ninja 650 eine sehr stimmige Entscheidung.
Kurz gesagt: Cruiser-Fokus für Präsenz und Komfort – Sportfokus für Agilität und dynamischen Fahrspaß.