| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- wendiges, agiles und zugängliches Bike
- drehfreudiger Motor
- präzises Fahrverhalten trotz einfachem Fahrwerk
- bremst gut weil leicht
- vermittelt jede Menge Fahrspaß
- veraltetes Cockpit
- eingeschränkter Sozius-Sitzkomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 167 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 45 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 358 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17 | |
| Reifen hinten | 150/60R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Petal, Einkolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit: Spaß in Tüten
Die Kawasaki Z400 ist einfach konstruierte, aber sehr gute A2 Maschine. Sie vermittelt aufgrund ihres agilen Motors und des präzisen Fahrwerks jede Menge Fahrspaß. Den Vergleich zu den anderen A2-Nakedbikes braucht sie jedenfalls nicht zu scheuen. Sie macht einen ausgereiften und soliden Eindruck. Die Bedienung ist einfach und aufgrund des geringen Gewichts und des einfachen Handlings eigenet sich die Z400 vor allem für Anfänger. Aber auch alte Hasen dürften mit der Z400 jede Menge Spaß haben, das war jedenfalls bei uns der Fall.Die Testmaschine wurde uns von Heller & Soltau in Sankt Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Gleich um die Ecke gibt es tolle Landstraßen, wo ihr es mal so richtig krachen lassen könnt! Heller & Soltau (hier in Google Maps) hat natürlich auch alle anderen Kawasakis im Laden stehen und verkauft zudem Motorräder von Husqvarna. Ein Besuch lohnt sich immer und der Kaffee wird mehrfach täglich frisch serviert.
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Harley-Davidson Low Rider S vs. Kawasaki Z 400 – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die Kawasaki Z 400, wird die Entscheidung selten nur an einem einzelnen Detail festgemacht. Genau darum lohnt sich ein genauer Blick: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle beim Fahrgefühl, bei der Alltagstauglichkeit und bei dem, was man auf der ersten Ausfahrt wirklich merkt? Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, aber mit klarer Einordnung, wo die Stärken liegen und wo man Kompromisse einplanen sollte.
Erster Eindruck: Cruiser-Charakter vs. agiles Naked-Bike
Die Harley-Davidson Low Rider S steht für einen klassischen Cruiser-Look mit markanter Silhouette und einem Fahrstil, der eher nach „entspannt ankommen“ als nach „maximal schnell durchziehen“ klingt. Die Kawasaki Z 400 dagegen wirkt wie ein Motorrad, das sofort nach Kurve und Alltag ruft: kompakt, leicht zu bewegen und mit einer Sitzposition, die das aktive Fahren unterstützt.
Schon hier zeigt sich ein Grundunterschied: Die Low Rider S ist stärker auf Stil, Präsenz und ein souveränes Auftreten ausgelegt. Die Z 400 zielt mehr auf Wendigkeit, unkomplizierte Handhabung und ein lebendiges Fahrgefühl im Alltag.
Motor und Fahrcharakter: Drehmoment-Feeling vs. spritzige Alltagsdynamik
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, warum beide Maschinen unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Die Low Rider S spielt ihre Stärken dort aus, wo man mit kräftigem Durchzug und einem „großen“ Gefühl unterwegs ist. Der Motor wirkt weniger wie ein Drehzahlwerkzeug und mehr wie ein Antrieb, der die Geschwindigkeit ruhig aufbaut und dabei eine gewisse Gelassenheit vermittelt.
Die Kawasaki Z 400 bringt dagegen eine andere Art von Dynamik: Sie fühlt sich häufig dann besonders passend an, wenn man im Stadtverkehr flexibel reagieren möchte und auf der Landstraße gern zügig beschleunigt. Das Zusammenspiel aus Motorleistung, Getriebegefühl und dem leichten Handling macht das Motorrad besonders dann attraktiv, wenn man nicht nur geradeaus fahren will, sondern auch häufig die Richtung wechselt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Low Rider S: Stärken liegen im souveränen Durchzug und im „Cruiser-typischen“ Fahrgefühl. Schwächen können dort auftauchen, wo maximale Agilität und sehr leichtes Handling im Vordergrund stehen.
- Z 400: Stärken liegen in der Spritzigkeit, der einfachen Bedienbarkeit und dem agilen Charakter. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man lange Strecken mit viel Tempo oder ein sehr „großes“ Motorgefühl sucht.
Sitzposition und Komfort: entspanntes Cruisen vs. aktives Fahren
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Unterschied. Die Harley-Davidson Low Rider S bietet typischerweise eine Haltung, die auf Komfort und eine gewisse Ruhe ausgelegt ist. Das passt besonders gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeitet“, sondern eher entspannt unterwegs ist. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung weniger ideal sein, wenn man sehr sportlich und dynamisch in engen Kurven unterwegs sein möchte.
Die Kawasaki Z 400 setzt auf eine Position, die das aktive Fahren unterstützt: man sitzt so, dass man das Motorrad gut kontrollieren und schnell reagieren kann. Das ist im Stadtverkehr ein echter Vorteil und macht auch Ausfahrten auf kurvigen Strecken oft deutlich leichter.
Was man im Alltag merkt
Im Alltag zählt nicht nur, wie bequem sich ein Motorrad „auf dem Papier“ anfühlt, sondern wie es sich nach einer Stunde Fahrt anfühlt. Die Low Rider S punktet häufig mit dem entspannten Cruiser-Gefühl. Die Z 400 punktet mit dem unkomplizierten Handling und der Tatsache, dass man sich schnell „eingewöhnt“ und das Motorrad intuitiv bewegt.
Handling und Fahrwerk: souverän und präsent vs. leicht und wendig
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt in der Regel stabil und „erwachsen“ – ein Motorrad, das man spürt und das sich nicht wie ein Spielzeug anfühlt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern ruhig fährt und das Motorrad wie eine große Maschine behandelt.
Die Kawasaki Z 400 ist dagegen auf Wendigkeit ausgelegt. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten, beim Rangieren oder im dichten Verkehr zeigt sich, wie angenehm leicht sich das Motorrad bewegen lässt. Das Fahrwerk unterstützt dabei ein direktes Feedback: Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie sich das Motorrad in Kurven verhält.
Bremsen und Kontrolle
Auch bei der Bremsleistung und dem Sicherheitsgefühl lohnt sich der Blick auf die Unterschiede im Einsatz. Die Low Rider S ist eher auf kontrolliertes, souveränes Verzögern ausgelegt, während die Z 400 häufig mit einem sehr gut dosierbaren Gefühl im Alltag punktet. Wer viel Stop-and-Go fährt, profitiert oft davon, dass sich das Motorrad feinfühlig bedienen lässt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Landstraße
Beide Motorräder können im Alltag genutzt werden – aber auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki Z 400 ist besonders dann im Vorteil, wenn kurze Wege, häufiges Anfahren und ein unkomplizierter Umgang im Vordergrund stehen. Durch die kompakte Bauweise und das agile Handling wirkt sie im Stadtverkehr oft „einfach richtig“.
Die Harley-Davidson Low Rider S ist eher die Wahl, wenn der Alltag zwar auch vorkommt, aber das Motorrad vor allem für Ausfahrten, längere Touren oder Fahrten mit viel Stil gedacht ist. Wer gern mit Präsenz unterwegs ist und das Cruiser-Gefühl liebt, wird sich hier deutlich wohler fühlen.
Wartung, Kosten und Langzeitgefühl
Bei den laufenden Themen spielen weniger einzelne Zahlen eine Rolle als das Gesamtpaket: Verfügbarkeit von Teilen, typische Wartungsintervalle, Werkstatt-Erfahrung und das eigene Nutzungsprofil. Grundsätzlich gilt: Wer ein Motorrad regelmäßig bewegt, profitiert von einem guten Service-Netz und von klaren Wartungsprozessen. Bei der Low Rider S sollte man außerdem bedenken, dass Cruiser-typische Umbauten und Zubehörwünsche häufig Teil des Hobbys werden – das kann die Gesamtkosten beeinflussen.
Die Z 400 wird oft als unkomplizierte Basis gesehen: Sie eignet sich häufig gut für Einsteiger, für das tägliche Fahren und für alle, die ein Motorrad möchten, das nicht ständig „verwaltet“ werden muss, sondern einfach genutzt wird.
Für wen passt welches Motorrad?
Harley-Davidson Low Rider S: die richtige Wahl für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein Cruiser-Gefühl suchen und gern mit Präsenz unterwegs sind.
- Menschen, die beim Fahren vor allem Durchzug, Ruhe und souveräne Kontrolle schätzen.
- Wer Touren liebt und das Motorrad als Teil des Lebensstils betrachtet.
Kawasaki Z 400: die richtige Wahl für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein agiles, leicht zu beherrschendes Motorrad für Stadt und Landstraße möchten.
- Menschen, die gern flexibel reagieren und Kurven dynamisch fahren.
- Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt und den Einstieg erleichtert.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem durch Cruiser-Charakter, souveränen Durchzug und ein präsentes Fahrgefühl überzeugen soll. Sie passt besonders zu Fahrenden, die gern entspannt unterwegs sind, Stil mögen und ein Motorrad suchen, das sich wie eine große, erwachsene Maschine anfühlt. Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist oder sehr oft zwischen engen Situationen und schnellen Richtungswechseln pendelt, könnte die Low Rider S als weniger „spielerisch“ empfinden.
Die Kawasaki Z 400 gewinnt vor allem dort, wo Agilität, unkomplizierte Handhabung und spritzige Alltagsdynamik zählen. Sie ist ideal für Fahrten mit vielen Stopps, für kurvige Strecken, auf denen man gern aktiv fährt, und für alle, die ein Motorrad möchten, das schnell Vertrauen aufbaut. Wer hingegen ein sehr „großes“ Motorgefühl und Cruiser-Ruhe sucht, wird mit der Z 400 eher weniger glücklich.
Kurz gesagt: Low Rider S für Cruiser-Liebhaber und Touren mit Stil – Z 400 für Wendigkeit, Alltag und dynamisches Fahren.