UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

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Harley-Davidson Low Rider S vs. Kawasaki Z 650 S: Vergleich im Alltag und auf Tour

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die Kawasaki Z 650 S, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie reagiert es im Alltag, wie passt es zu unterschiedlichen Fahrstilen und worauf sollte beim Kauf besonders geachtet werden? Genau das steht hier im Fokus.

Grundidee: Cruiser-Charakter trifft auf sportliche Alltagstauglichkeit

Die Harley-Davidson Low Rider S steht für einen klaren Cruiser-Look und ein Fahrgefühl, das auf Drehmoment, Ruhe im Tritt und eine markante Präsenz ausgelegt ist. Die Kawasaki Z 650 S dagegen ist ein Naked Bike mit sportlichem Anspruch: kompakt, agil und darauf ausgelegt, sich im Stadtverkehr ebenso wohlzufühlen wie auf kürzeren Touren.

Schon beim ersten Blick wird deutlich: Wer ein Motorrad sucht, das vor allem Stil und Sound in den Vordergrund stellt, landet eher bei der Low Rider S. Wer ein Motorrad möchte, das leicht zu bewegen ist und sich dynamisch anfühlt, schaut stärker zur Z 650 S.

Motor und Antrieb: Drehmoment-Vibe vs. agiles Ansprechverhalten

Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Low Rider S setzt auf einen Motorcharakter, der sich wie ein „Anker“ anfühlt: kräftig von unten heraus, mit einem gleichmäßigen Zug, der das Fahren entspannter macht. Das ist besonders dann spürbar, wenn es im Alltag darum geht, ohne viel Schalten zügig voranzukommen oder bei moderaten Geschwindigkeiten souverän zu bleiben.

Die Z 650 S ist dagegen stärker auf Spritzigkeit und ein lebendiges Ansprechverhalten ausgelegt. Das macht sie interessant, wenn häufige Beschleunigungen, zügiges Einfädeln im Verkehr oder dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven zum Alltag gehören. Während die Harley eher „zieht“, wirkt die Kawasaki eher „geht“ – und zwar mit einem Gefühl von direkter Kontrolle.

Stärken und Schwächen im Fahralltag

Stärken der Low Rider S liegen in der Art, wie sie Kraft in Ruhe umsetzt: entspannter Rhythmus, souveränes Dahingleiten und ein Fahrgefühl, das man gerne auch auf längeren Strecken nutzt. Schwächen zeigen sich dort, wo maximale Agilität gefragt ist: In engen Situationen oder bei sehr häufigem Rangieren kann das Cruiser-Konzept weniger „leichtfüßig“ wirken als ein Naked Bike.

Stärken der Z 650 S sind das agile Handling und die unkomplizierte Dynamik. Sie lässt sich im Alltag oft intuitiver bewegen und fühlt sich in vielen Situationen „handlicher“ an. Schwächen können sich ergeben, wenn ein Fahrer vor allem den Cruiser-typischen Komfort und die markante, ruhige Kraftentfaltung sucht – denn die Kawasaki ist klar sportlich gedacht und weniger auf „große Präsenz“ ausgelegt.

Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Lounge vs. aufrechte Sportlichkeit

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Harley-Davidson Low Rider S bietet eine Haltung, die eher an „entspanntes Sitzen“ erinnert: der Körper wirkt weniger nach vorne gezogen, was das Fahren über längere Zeit angenehmer machen kann. Gleichzeitig ist die Position natürlich auch ein Stilmittel – sie passt besonders gut zu Fahrern, die den Cruiser-Look mögen und sich in dieser Haltung zuhause fühlen.

Die Kawasaki Z 650 S setzt auf eine aufrechte, sportlich orientierte Ergonomie. Das hilft dabei, den Kopf frei zu halten, den Blick schnell zu bewegen und das Motorrad im Alltag zügig zu manövrieren. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gerne dynamisch fährt, profitiert oft von dieser „aktiven“ Sitzhaltung.

Was das für den Kauf bedeutet

Wer lange Strecken plant und dabei vor allem Komfort und Cruiser-Feeling priorisiert, wird mit der Low Rider S eher glücklich. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich im Alltag schnell anfühlt und bei wechselnden Situationen leicht zu kontrollieren ist, findet in der Z 650 S meist die passendere Basis.

Fahrwerk und Handling: Stabilität und Ruhe vs. Wendigkeit

Im Vergleich zeigt sich: Die Low Rider S wirkt auf Stabilität und „Gelassenheit“ ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt den Cruiser-Charakter, indem es das Motorrad ruhig durch den Alltag trägt. Auf gleichmäßigen Strecken fühlt sich das oft sehr stimmig an, weil das Motorrad nicht ständig nach Korrektur verlangt.

Die Z 650 S ist dagegen auf Wendigkeit und ein direktes Kurvengefühl ausgelegt. Gerade wenn es darum geht, schnell die Linie zu wechseln oder in engen Passagen zügig zu reagieren, spielt die Kawasaki ihre Stärken aus. Das Handling wirkt oft „unaufgeregt“, aber gleichzeitig sportlich genug, um Spaß zu machen.

Kurvenverhalten: Wie sich die Stärken zeigen

In Kurven kann die Low Rider S besonders dann überzeugen, wenn die Fahrweise eher fließend und souverän ist. Die Kawasaki punktet eher bei dynamischer Fahrweise: frühes Einlenken, zügiges Aufrichten und ein Gefühl von Kontrolle, das sich schnell aufbaut.

Beide Motorräder können Kurven – aber sie „erzählen“ dabei unterschiedliche Geschichten. Die Harley wirkt wie ein großes, ruhiges Paket, die Kawasaki wie ein leichtes Werkzeug, das man gerne ständig neu einsetzt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo und im Alltag

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur darum, wie stark verzögert wird, sondern auch darum, wie gut sich das Gefühl dosieren lässt. Die Low Rider S vermittelt typischerweise ein sicheres, kontrolliertes Bremsverhalten, das zum Cruiser-Ansatz passt: stabil, berechenbar und auf souveräne Verzögerung ausgelegt.

Die Z 650 S zielt stärker auf ein sportliches Ansprechverhalten. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, wenn häufiges Stop-and-go oder spontane Situationen im Verkehr auftreten. Eine gute Dosierbarkeit hilft dabei, auch bei wechselnden Bedingungen ruhig zu bleiben.

Ausstattung und Alltag: Was wirklich zählt

Bei der Ausstattung trennt sich oft die Spreu vom Weizen: Nicht jede Funktion ist entscheidend, aber die Kombination aus Bedienbarkeit, Übersicht und praktischen Details macht den Unterschied. Die Low Rider S wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das man gerne „als Statement“ fährt – mit Fokus auf Stil und einem Fahrgefühl, das man spürt. Die Z 650 S ist dagegen stärker auf Alltag und schnelle Nutzung ausgelegt: unkompliziert, direkt und mit einer Ausrichtung, die sich schnell in den Tagesablauf einfügt.

Auch das Thema Komfort spielt hinein: Während die Harley durch ihre Cruiser-Philosophie oft entspannter wirkt, kann die Kawasaki durch ihre sportlichere Ergonomie und das agile Handling im Stadtverkehr punkten. Wer viel stoppt, startet und rangiert, merkt das häufig schneller als auf einer reinen Autobahnfahrt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Low Rider S – Stärken

  • Charakter: Cruiser-Feeling mit markanter Präsenz
  • Fahrkomfort: entspannter Rhythmus für längere Strecken
  • Motor-Vibe: kräftig und souverän im Alltag
  • Stabilität: ruhiges Fahrverhalten auf gleichmäßigen Strecken

Harley-Davidson Low Rider S – Schwächen

  • Agilität: in engen Situationen kann das Cruiser-Konzept weniger „leicht“ wirken
  • Fahrstil: passt besonders gut zu Fahrern, die den Cruiser-Ansatz mögen

Kawasaki Z 650 S – Stärken

  • Handling: wendig und schnell kontrollierbar
  • Alltagstauglichkeit: sportlich, aber gut im Stadtverkehr nutzbar
  • Direktes Ansprechverhalten: macht dynamische Fahrten leicht
  • Vielseitigkeit: eignet sich für unterschiedliche Streckenprofile

Kawasaki Z 650 S – Schwächen

  • Charakter: weniger „Cruiser-Statement“, mehr sportlich-nüchtern
  • Fahrgefühl: wer maximale Cruiser-Ruhe sucht, könnte weniger begeistert sein

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Frage „Welches ist besser?“ lässt sich nicht pauschal beantworten, weil beide Modelle für unterschiedliche Bedürfnisse gebaut sind. Entscheidend ist, welche Art von Motorradfahren im Vordergrund steht.

Low Rider S passt besonders gut, wenn …

  • der Fokus auf Cruiser-Feeling, Stil und markanter Ausstrahlung liegt
  • häufig längere Strecken gefahren werden und Komfort wichtiger ist
  • ein ruhiger, souveräner Fahrstil bevorzugt wird

Z 650 S passt besonders gut, wenn …

  • ein agiles Naked Bike für Stadt und Feierabendtouren gesucht wird
  • häufig dynamisch gefahren wird und ein direktes Ansprechverhalten zählt
  • das Motorrad leicht zu bewegen sein soll und unkompliziert bleibt

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Cruiser-Charakter, entspannte Kraftentfaltung und eine starke Präsenz suchen. Wer gerne souverän unterwegs ist, längere Strecken genießt und das Motorrad als Erlebnis im Stil versteht, findet in der Low Rider S meist die passendere Antwort. Ihre Stärke liegt in Ruhe, Stabilität und dem besonderen Fahrgefühl, das man nicht „wegdiskutieren“ kann.

Die Kawasaki Z 650 S überzeugt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit und Agilität im Vordergrund stehen. Sie wirkt oft leichter zu kontrollieren, unterstützt dynamische Fahrweisen und passt besonders gut zu Fahrern, die häufig in der Stadt unterwegs sind oder kurze Touren mit viel Fahrspaß kombinieren möchten. Wer ein Motorrad sucht, das schnell reagiert und sich unkompliziert anfühlt, liegt mit der Z 650 S häufig richtig.

Kurz gesagt: Low Rider S für Cruiser-Fans und entspannte Souveränität – Z 650 S für wendige Dynamik und vielseitigen Alltag.

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