UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 5.999 €
Baujahr von 2013 bis 2026~
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Was ist neu am 2024er Modell der KTM 390 Duke?
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • sehr gute technische Ausstattung
  • modernes Cockpit
  • agiles Fahrverhalten
  • Motor mit erstaunlich viel Druck
Kontra:
  • für größere Fahrer etwas zu klein
  • Sound könnte deftiger sein
  • Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht165kg
Radstand1.357mm
Radstand1.357mm
Sitzhöhe: 800-820 mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum399ccm
Hub64mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung45 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment39 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt13Liter
Reichweite387km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartGitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 43 (Federweg 150)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70 17 Zoll
Reifen hinten150/60 17 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

Fazit

Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.299 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 3.750€
  • Verfügbarkeit: ab 03/2024
  • Farben: Orange, Blau

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Harley-Davidson Low Rider S vs. KTM 390 Duke: Vergleich für Alltag, Kurven und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Harley-Davidson Low Rider S und die KTM 390 Duke, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein markanter Cruiser-Charakter auf ein agiles Naked-Bike-Konzept. Beide Maschinen können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Modell „besser“ ist, sondern darum, welches Motorrad zu den eigenen Erwartungen passt.

Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Naked-Agilität

Die Harley-Davidson Low Rider S steht für den klassischen Vibe: kräftige Präsenz, ein Fahrgefühl, das eher nach „Ankommen“ klingt als nach „Hektik“. Der Fokus liegt auf dem souveränen Vorwärtsdrang und dem besonderen Sound- und Stilgefühl, das viele Fahrer an Harley schätzen.

Die KTM 390 Duke dagegen wirkt wie ein Werkzeug für den Alltag: leicht, wendig und darauf ausgelegt, schnell auf Situationen zu reagieren. Das Naked-Bike-Konzept setzt auf direkte Rückmeldung, unkomplizierte Handhabung und ein Fahrgefühl, das besonders im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken überzeugt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich der größte Unterschied: Die Low Rider S ist auf einen kräftigen, durchsetzungsstarken Eindruck ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, wie sie aus dem Drehzahlkeller heraus wirkt und wie sie auf längere Autobahn- oder Landstraßenabschnitte „durchzieht“.

Die KTM 390 Duke spielt dagegen ihre Stärken über Spritzigkeit und zügiges Beschleunigen aus. Gerade wenn es darum geht, schnell zu reagieren – etwa beim Herausbeschleunigen aus Kreuzungen oder beim zügigen Wechsel zwischen Kurven – wirkt die Duke wie ein agiles Gesamtpaket. Während die Harley eher mit souveräner Kraft beeindruckt, punktet die KTM mit dem Gefühl, dass jede Bewegung sofort umgesetzt wird.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Harley-Davidson Low Rider S: Stärke in der gleichmäßigen Durchsetzung und im „Cruiser-Vibe“; Schwäche kann sein, dass das Konzept weniger auf maximale Wendigkeit im engen Stadtverkehr ausgelegt ist.
  • KTM 390 Duke: Stärke in Reaktionsfreude und agiler Fahrweise; Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „groß“ wirkt als bei einem Cruiser – wer vor allem den Harley-typischen Drive sucht, wird eher woanders glücklich.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. sportliche Direktheit

Auch die Sitzposition zeigt klar, wofür beide Motorräder gedacht sind. Die Low Rider S bietet eine Haltung, die auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das unterstützt längere Strecken und sorgt dafür, dass man nicht ständig „gegen“ die Maschine arbeitet. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl weniger darauf getrimmt, maximal sportlich in Schräglage zu „springen“, sondern eher auf kontrolliertes Gleiten und souveränes Handling.

Die KTM 390 Duke setzt auf eine aufrechte bis sportlich-kompakte Position. Dadurch wirkt das Motorrad im Alltag sehr zugänglich: Man sitzt so, dass man schnell umgreifen, zügig reagieren und das Motorrad in engen Situationen sauber bewegen kann. Für viele ist genau das der Grund, warum die Duke so oft im Stadt- und Feierabendbetrieb gewählt wird.

Ergonomie im Vergleich

  • Low Rider S: Stärke im entspannten Langstrecken- und Cruiser-Komfort; Schwäche kann sein, dass die Maschine im „Stop-and-go“ weniger leichtfüßig wirkt als ein kompaktes Naked-Bike.
  • 390 Duke: Stärke in der schnellen Bedienbarkeit und dem agilen Gefühl; Schwäche kann sein, dass der Komfortanspruch bei sehr langen Touren je nach Fahrstil unterschiedlich ausfällt.

Handling und Fahrwerk: Wie sich die Maschinen in Kurven verhalten

Beim Handling zeigt sich die Philosophie beider Modelle: Die KTM 390 Duke ist darauf ausgelegt, das Motorrad „einfach“ zu bewegen. Das macht sich besonders in Kurven bemerkbar: Richtungswechsel wirken leicht, das Motorrad lässt sich kontrolliert auf Linie bringen und bleibt dabei gut berechenbar.

Die Harley-Davidson Low Rider S fährt sich dagegen eher wie ein Cruiser, der Kurven nicht „schnell wegwirft“, sondern sie ruhig und kontrolliert nimmt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern mit Gefühl fährt, statt ständig am Limit zu arbeiten. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich wie ein Sportgerät anfühlt, wird die Duke vermutlich näher an der eigenen Erwartung finden.

Fahrwerk und Stabilität

Beide Motorräder bringen ihre eigenen Stärken mit: Die KTM wirkt im Alltag oft besonders dynamisch, während die Harley mit einem souveränen, stabilen Eindruck punktet. Entscheidend ist, ob man eher „agil“ oder eher „entspannt“ unterwegs sein möchte.

  • KTM 390 Duke: Stärke in der schnellen Kurvenarbeit und im wendigen Handling; Schwäche kann sein, dass sie bei sehr ruppigem Untergrund oder bei aggressiver Fahrweise je nach Setup weniger „groß“ dämpft als ein Cruiser.
  • Low Rider S: Stärke in der ruhigen Stabilität und im Cruiser-typischen Komfort; Schwäche kann sein, dass das Handling im engen Stadtverkehr weniger spielerisch wirkt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die KTM 390 Duke ist als Naked-Bike darauf ausgelegt, dass man zügig und kontrolliert verzögern kann – besonders in Situationen, in denen man häufig anhalten oder die Geschwindigkeit anpassen muss. Das unterstützt ein sicheres Fahrgefühl im Stadtverkehr.

Die Harley-Davidson Low Rider S bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl, das zum Cruiser-Charakter passt: eher stabil, eher souverän. Wer viel auf Landstraße oder Autobahn unterwegs ist, profitiert von dem Eindruck, dass das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten kontrolliert bleibt.

Bremsvergleich: Was man daraus ableiten kann

  • KTM 390 Duke: Vorteil bei häufigen Bremsmanövern und beim präzisen Dosieren im Alltag.
  • Low Rider S: Vorteil bei ruhiger Stabilität und kontrolliertem Verzögern über längere Abschnitte.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren

Die KTM 390 Duke ist in der Praxis oft die Maschine, die man „einfach nimmt“. Das liegt an der kompakten Auslegung, dem agilen Handling und dem unkomplizierten Gefühl beim Rangieren und im Verkehr. Für Pendler, die regelmäßig durch die Stadt fahren oder häufig kurze Strecken abspulen, ist das ein echter Pluspunkt.

Die Harley-Davidson Low Rider S ist im Alltag anders: Sie macht besonders dann Spaß, wenn die Fahrt nicht nur aus „von A nach B“ besteht, sondern wenn man den Weg genießt. Im dichten Verkehr kann das Cruiser-Konzept weniger leicht wirken, aber sobald die Strecke fließt, spielt die Harley ihre Stärken aus: Präsenz, Komfort und ein Fahrgefühl, das man nicht „nebenbei“ erlebt.

Design und Charakter: Was man sehen und fühlen will

Beim Design ist der Vergleich fast schon eine Grundsatzfrage. Die Low Rider S ist ein Statement: markante Linien, Harley-typische Optik und ein Look, der auf Fotos und in echt sofort auffällt. Die KTM 390 Duke wirkt dagegen modern, sportlich und funktional – mit dem typischen KTM-Charakter, der nach Dynamik aussieht.

Wer ein Motorrad sucht, das vor allem „stilistisch“ überzeugt, wird bei der Harley eher fündig. Wer dagegen ein Bike möchte, das sich wie ein agiles Werkzeug anfühlt und dabei trotzdem modern aussieht, wird die KTM bevorzugen.

Für wen passt welches Motorrad?

Harley-Davidson Low Rider S: Empfehlung für diese Fahrer

Die Harley-Davidson Low Rider S ist besonders passend für Fahrer, die:

  • den Cruiser-Charakter und die markante Harley-Identität suchen,
  • gern entspannt fahren und dabei trotzdem kraftvoll unterwegs sein möchten,
  • häufig längere Strecken fahren oder Landstraßen genießen,
  • Wert auf ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl legen.

KTM 390 Duke: Empfehlung für diese Fahrer

Die KTM 390 Duke passt besonders gut, wenn:

  • viel Stadtverkehr und Pendeln auf dem Programm steht,
  • agiles Handling und schnelle Reaktionen wichtig sind,
  • kurze Touren und spontane Fahrten den Alltag bestimmen,
  • ein direktes, sportliches Fahrgefühl im Vordergrund steht.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl für alle, die vor allem den Cruiser-Charakter, das souveräne Fahrgefühl und den besonderen Look suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke nicht nur „abgearbeitet“ wird, sondern wenn man Fahrt und Stil genießen möchte. Wer gern entspannt unterwegs ist und dabei trotzdem spürbar Kraft haben will, findet in der Low Rider S eine stimmige Antwort.

Die KTM 390 Duke ist dagegen die passendere Option für Fahrer, die im Alltag viel Wendigkeit brauchen: Stadt, enge Situationen, häufiges Anfahren und zügiges Reagieren. Das Naked-Konzept wirkt leicht, direkt und macht Lust auf dynamische Kurvenfahrten. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell „zur Hand“ nehmen lässt und im Alltag Spaß macht, liegt mit der Duke meist richtig.

Kurz gesagt: Low Rider S für Cruiser-Fans und entspannte Genusstouren – 390 Duke für Agilität, Alltag und spontane Dynamik.

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