UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 13.049 €
Baujahr von 2020 bis 2023
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Klein, aber oho!
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • Motorleistung
  • Präzises Fahrwwerk
  • Bremsen sehr leistungsfähig
  • Schneller Quickshifter
Kontra:
  • Tourentauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht185kg
Radstand1.482mm
Radstand1.482mm
Sitzhöhe: 834 mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum890ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung121 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment99 NM bei 7.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite295km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP Apex 43er-USD-Gabel (Federweg 140)mm
Federung hintenWP Zentralfederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

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Harley-Davidson Low Rider S vs KTM 890 Duke R: Vergleich für den passenden Fahrstil

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die KTM 890 Duke R, wird die Entscheidung selten nur eine Frage von Datenblättern. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die beiden Modelle im Alltag, auf Landstraßen und in flotten Kurven mit – und wo zeigen sich typische Schwächen? Dabei werden die aufgelisteten Vergleichswerte der Modelle miteinander eingeordnet, damit klar wird, welches Motorrad besser zu welchem Anspruch passt.

Überblick: Zwei Philosophien, ein Ziel – Spaß auf der Straße

Die Harley-Davidson Low Rider S steht für den klassischen Cruiser-Charakter: kräftiger Auftritt, markanter Sound und ein Fahrgefühl, das auf souveräne Durchzugskraft und entspannteres Handling ausgelegt ist. Die KTM 890 Duke R dagegen ist ein sportlich fokussiertes Straßenmotorrad, das auf Agilität, präzises Ansprechen und dynamische Fahrweise setzt. Beide Motorräder sind für die Straße gemacht – aber sie liefern den Fahrspaß auf sehr unterschiedliche Art.

Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich der aufgelisteten Motor- und Leistungswerte zeigt sich schnell: Die Harley-Davidson Low Rider S zielt stärker auf den Charakter eines Drehmoment-getriebenen Cruisers. Das bedeutet in der Praxis: Der Antrieb wirkt oft schon aus niedrigeren Drehzahlen präsent und macht das Beschleunigen aus dem Stand oder aus dem Stadtverkehr heraus angenehm unkompliziert. Wer häufig im Alltag anfahren, zügig überholen oder entspannt rollen möchte, profitiert von diesem Grundgefühl.

Die KTM 890 Duke R hingegen wirkt im Datenvergleich häufig „spitzer“: Die sportliche Abstimmung und die Art, wie Leistung und Drehmoment über den Drehzahlbereich verteilt sind, unterstützen ein dynamisches Fahrverhalten. Das zeigt sich besonders dann, wenn das Motorrad nicht nur „mitläuft“, sondern aktiv gefahren wird: beim Herausbeschleunigen aus Kurven, beim zügigen Wechsel zwischen den Gängen oder wenn das Tempo bewusst angezogen wird.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Low Rider S: Stärken liegen im souveränen Durchzug und im entspannten Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass die sportliche „Spontanität“ weniger im Vordergrund steht als bei einem sportlichen Naked-Bike.
  • 890 Duke R: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem klaren Vortrieb bei aktiver Fahrweise. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Performance liegt und dadurch im ganz entspannten Cruisen weniger „gelassen“ wirkt.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität

Auch beim Fahrwerk zeigen die Vergleichswerte eine klare Richtung. Die Harley-Davidson Low Rider S ist typischerweise darauf ausgelegt, das Gewicht und die Cruiser-Geometrie so zu nutzen, dass das Motorrad stabil und ruhig wirkt. Das hilft besonders bei gleichmäßigem Tempo, bei längeren Strecken und wenn die Fahrweise eher „fließend“ statt hektisch ist. In der Praxis bedeutet das: Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne ständig nach „Eingriff“ zu verlangen.

Die KTM 890 Duke R bringt dagegen häufig mehr Agilität in den Vergleich ein. Die aufgelisteten Werte und die sportliche Auslegung sprechen dafür, dass das Motorrad schneller auf Lenkimpulse reagiert und sich leichter in Schräglage bringen lässt. Wer gerne kurvig fährt, häufig die Linie wechselt oder das Motorrad im Alltag dynamisch bewegt, bekommt hier meist das direktere Fahrgefühl.

Wo liegen die Unterschiede im Alltag?

  • Low Rider S: Vorteil bei ruhigerem Fahrstil, Komfortgefühl und stabiler Linie. Nachteil: In sehr engen Passagen oder bei „sportlichem“ Tempo kann das Handling weniger leichtfüßig wirken als bei einem konsequent sportlichen Naked-Bike.
  • 890 Duke R: Vorteil bei Kurvenfahrten und beim schnellen Wechsel zwischen Situationen. Nachteil: Wer vor allem Komfort und Gelassenheit sucht, kann die sportliche Auslegung als „fordernder“ empfinden.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Vergleich der Bremswerte und der Bremscharakteristik zeigt sich: Beide Motorräder sind auf Straßenbetrieb ausgelegt, aber sie vermitteln das Vertrauen unterschiedlich. Die Harley-Davidson Low Rider S punktet häufig mit einem gut dosierbaren Gefühl, das zu einem souveränen Cruiser-Fahrstil passt. Die KTM 890 Duke R wirkt im Vergleich oft sportlicher abgestimmt, was sich in einem direkteren Ansprechverhalten bemerkbar machen kann.

Wichtig ist: In der Praxis zählt nicht nur „wie stark“, sondern auch „wie berechenbar“. Wer häufig aus höheren Geschwindigkeiten zügig verzögert oder sportlich in Kurven einfährt, wird die sportliche Abstimmung der KTM meist als Vorteil sehen. Wer dagegen eher gleichmäßig bremst und den Fokus auf kontrolliertes Cruisen legt, profitiert oft von der Harley-typischen Dosierbarkeit.

Ergonomie & Sitzposition: Cruiser-Relax vs. sportliche Haltung

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den gesamten Fahralltag prägt. Die Harley-Davidson Low Rider S bietet typischerweise eine Haltung, die mehr auf Komfort und entspannteres Sitzen ausgelegt ist. Das wirkt besonders auf längeren Strecken angenehm, wenn der Körper nicht ständig gegen eine sportliche Geometrie arbeiten muss.

Die KTM 890 Duke R ist dagegen auf eine sportlichere Sitzposition ausgelegt. Das unterstützt aktives Fahren und sorgt dafür, dass das Motorrad in Kurven „mitarbeitet“. Für viele Fahrer ist das ein echter Pluspunkt – allerdings kann es auf sehr langen Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr als weniger entspannt empfunden werden, je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit.

Stärken und Schwächen bei der Ergonomie

  • Low Rider S: Stärken bei entspanntem Sitzen und angenehmer Langstreckentauglichkeit. Schwäche: Sportliche Kurvenarbeit fühlt sich weniger „automatisch“ an als bei der KTM.
  • 890 Duke R: Stärken bei direktem Fahrgefühl und sportlicher Kontrolle. Schwäche: Wer viel gemütlich fährt, kann die Haltung als weniger komfortabel wahrnehmen.

Ausstattung & Fahrmodi: Wie viel „Hilfe“ im Alltag steckt

Im Vergleich der aufgelisteten Ausstattungsdetails zeigt sich, dass beide Motorräder moderne Technik mitbringen, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Harley-Davidson Low Rider S setzt häufig auf ein stimmiges Gesamtpaket, das zum Cruiser-Charakter passt: Bedienung, Fahrgefühl und ein „rundes“ Setup stehen im Vordergrund. Die KTM 890 Duke R wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das bewusst auf Performance und Fahrmodi ausgelegt ist – ideal, wenn die Fahrweise variieren soll, etwa zwischen Alltagstempo und sportlicherem Fahren am Wochenende.

Für die Kaufentscheidung heißt das: Wer vor allem ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt und den Alltag entspannt begleitet, wird bei der Harley häufiger dieses Gefühl finden. Wer dagegen gerne mit Einstellungen spielt oder das Motorrad je nach Situation anders fahren möchte, wird die KTM-Philosophie oft passender finden.

Typische Einsatzszenarien: Welche Maschine passt wohin?

Stadt & Feierabendrunde

In der Stadt zählt vor allem, wie leicht das Motorrad im Alltag zu bewegen ist und wie gut es sich im Stop-and-go anfühlt. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt hier oft angenehm, weil der Antrieb und das Fahrgefühl auf souveränes Gleiten ausgelegt sind. Die KTM 890 Duke R kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das man aktiv bewegt – was im Stadtverkehr Spaß machen kann, aber nicht jedem liegt.

Landstraße & Kurven

Auf der Landstraße wird der Unterschied zwischen „Cruiser-Stabilität“ und „Sport-Agilität“ besonders deutlich. Die KTM 890 Duke R spielt ihre Stärken aus, wenn es um schnelle Richtungswechsel, zügiges Herausbeschleunigen und ein präzises Fahrgefühl geht. Die Harley-Davidson Low Rider S ist dagegen dann stark, wenn die Fahrweise flüssig bleibt, das Tempo gleichmäßig aufgebaut wird und der Cruiser-Charakter den Rhythmus vorgibt.

Langstrecke

Für längere Touren ist Komfort wichtiger als maximale Sportlichkeit. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt hier oft entspannter, weil die Sitzposition und das Fahrgefühl auf längeres Dahingleiten ausgelegt sind. Die KTM 890 Duke R kann natürlich auch lange Strecken abdecken, aber sie belohnt eher Fahrer, die sportlich sitzen und aktiv fahren möchten.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad mit Cruiser-Charakter suchen: souveräner Durchzug, ein ruhigeres Fahrgefühl und eine Sitzposition, die auf entspannte Touren ausgelegt ist. Wer häufig gemütlich unterwegs ist, Wert auf Sound und Präsenz legt und das Motorrad eher „laufen lässt“, wird mit der Harley meist deutlich zufriedener.

Die KTM 890 Duke R passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die Agilität und sportliche Dynamik priorisieren. Im Vergleich der Fahrwerks- und Leistungswerte zeigt sich, dass die KTM stärker auf aktives Kurvenfahren und direktes Ansprechen ausgelegt ist. Wer gerne zügig unterwegs ist, häufig die Linie wechselt und das Motorrad als Werkzeug für dynamische Fahrten versteht, findet in der KTM den passenderen Charakter.

Kurz gesagt: Low Rider S für entspanntes Cruisen mit Kraft und Stil – 890 Duke R für sportliche Kontrolle, schnelle Reaktionen und Kurvenspaß.

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