UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2005 bis 2007
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Kann ein Bike für 900 Euro funktionieren?
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • Handlich
  • Niedrige Sitzhöhe
  • Alltagstauglich
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Hervorragende Ersatzteillage
Kontra:
  • Keine elektronischen Helferlein
  • Rostanfällig
  • Hinten schwache Dämpfung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht174kg
Radstand1.410mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Hubraum487ccm
KühlungLuft
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung45 PS
Höchstgeschw.177km/h
Tankinhalt17Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

Für Einsteiger? Nun ja ....

Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.

Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.

Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?

Das muss jeder mit sich ausmachen.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: Im Jahr 2000: 4480€
  • Gebraucht ab 200 bis ca. 2.500€
  • Baujahre: 1988-2007
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: anfangs

    rot, schwarz, blau, weiß, später auch in purple und grün

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Harley-Davidson Low Rider S vs. Suzuki GS 500 – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die Suzuki GS 500, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Maschinen anfühlen, wie sie im Alltag funktionieren und welche Art von Fahrspaß sie liefern. Genau das wird hier gegenübergestellt: die Stärken, die typischen Schwächen und die Frage, welches Bike besser zu welchem Fahrprofil passt.

Grundcharakter im Vergleich: Cruiser-Feeling vs. pragmatischer Alltagsfokus

Die Harley-Davidson Low Rider S steht für den klassischen Cruiser-Ansatz: markantes Design, ein kraftvolles Auftreten und ein Fahrstil, der auf souveränes Dahingleiten und kräftiges Ansprechverhalten ausgelegt ist. Die Maschine wirkt wie gemacht für Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Fahrt selbst genießen.

Die Suzuki GS 500 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist eher die Art Motorrad, die man als unkomplizierten Begleiter versteht: leicht zu handhaben, alltagstauglich und mit einem Charakter, der sich gut an verschiedene Situationen anpasst. Gerade wenn es um das sichere Gefühl im Stadtverkehr, um kurze Wege oder um das Lernen mit dem Motorrad geht, spielt sie ihre Stärken aus.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag bemerkbar machen

Beim Vergleich der Harley-Davidson Low Rider S und der Suzuki GS 500 fällt vor allem auf, dass sich die Kraftentfaltung unterschiedlich anfühlt. Die Harley setzt stärker auf einen kräftigen, durchsetzungsfähigen Charakter. Das zeigt sich besonders dann, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen oder aus dem Drehzahlkeller heraus entspannt Tempo aufzubauen. Wer gerne mit Gefühl fährt und nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte, wird das als Vorteil sehen.

Die Suzuki GS 500 ist dagegen eher auf kontrollierbare, gleichmäßige Fahrbarkeit ausgelegt. Die Kraft wirkt weniger „dominant“, dafür aber sehr gut dosierbar. Das ist im Alltag praktisch: an Ampeln, beim Rangieren oder auf wechselndem Untergrund lässt sich das Motorrad oft intuitiver steuern. Im Vergleich zur Harley ist die GS 500 weniger auf große Durchzugssprünge ausgelegt, dafür aber auf ein ruhiges, verlässliches Ansprechverhalten.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Harley-Davidson Low Rider S: Stärken liegen im souveränen Vortrieb und im „Punch“, der sich im Fahrgefühl schnell bemerkbar macht. Schwäche kann sein, dass der Charakter stärker auf Cruiser-typisches Fahren zugeschnitten ist und nicht jedem Fahrstil entspricht.
  • Suzuki GS 500: Stärken liegen in der gutmütigen Dosierbarkeit und der unkomplizierten Handhabung. Schwäche kann sein, dass bei sportlicher Fahrweise oder bei hohen Ansprüchen an Durchzug die Grenzen schneller erreicht werden als bei der Harley.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. sportliche Übersicht

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Harley-Davidson Low Rider S bietet eine Cruiser-typische Haltung: entspannter Oberkörper, andere Beinhaltung und insgesamt ein Fahrgefühl, das auf Komfort und Präsenz setzt. Das wirkt besonders auf längeren Strecken angenehm, weil die Haltung weniger „angespannt“ wirkt.

Die Suzuki GS 500 bringt eine eher aufrechte bis sportlich orientierte Ergonomie mit. Dadurch entsteht oft eine gute Übersicht über die Straße und ein direkteres Gefühl für das Motorrad. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil, wenn häufig in der Stadt gefahren wird oder wenn das Motorrad auch mal „aktiv“ bewegt werden soll.

Was das für den Alltag bedeutet

Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig kurze Strecken fährt, profitiert oft von der GS-typischen Übersicht und der handlichen Auslegung. Wer dagegen Touren plant oder das Motorrad als „Reisebegleiter“ sieht, wird die Cruiser-Ergonomie der Low Rider S stärker zu schätzen wissen.

Fahrwerk und Handling: Wie sich die Maschinen in Kurven und auf Strecke verhalten

Beim Fahrwerk und Handling zeigen sich die typischen Unterschiede zwischen Cruiser und Allrounder. Die Harley wirkt in vielen Situationen stabil und souverän. Sie vermittelt das Gefühl, dass sie für flüssiges Fahren gemacht ist – besonders dann, wenn die Straße gleichmäßig ist und man das Tempo eher „mitnimmt“ als ständig neu auszutarieren.

Die Suzuki GS 500 ist im Vergleich oft agiler im direkten Umgang. Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen leichter „einordnen“, was im Alltag hilft – etwa beim Wechsel zwischen Fahrbahnen, beim Navigieren durch Verkehr oder beim zügigen Richtungswechsel. In Kurven kann das Handling sehr zugänglich wirken, solange man die Maschine im Rahmen ihres Charakters bewegt.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

  • Harley-Davidson Low Rider S: Stärken: ruhige Stabilität, souveränes Gefühl bei gleichmäßigem Tempo. Schwäche: weniger „leichtfüßig“ als ein klassischer Allrounder, je nach Fahrstil kann das Handling weniger verspielt wirken.
  • Suzuki GS 500: Stärken: handlich, gut kontrollierbar, oft angenehm in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen. Schwäche: bei sehr ambitionierter Fahrweise oder hohen Ansprüchen an sportliche Dynamik stößt das Konzept schneller an Grenzen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Beim Thema Bremsen geht es im Vergleich weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Gefühl und Stabilität. Die Harley-Davidson Low Rider S vermittelt häufig ein starkes Sicherheitsgefühl, weil der Antrieb und die Fahrwerksabstimmung auf souveränes Fahren ausgelegt sind. Das kann dazu führen, dass Bremsmanöver im Alltag sehr kontrolliert wirken.

Die Suzuki GS 500 punktet oft durch eine gut verständliche Bremsdosierung. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht „lesen“ lässt, ist das ein Plus. Wichtig ist: Sicherheit entsteht nicht nur durch maximale Bremsleistung, sondern durch die Vorhersagbarkeit im Alltag.

Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was man wirklich merkt

Im Alltag zählen Details: wie gut sich das Motorrad im Verkehr bewegt, wie komfortabel es sich im Alltag nutzen lässt und wie unkompliziert es sich im Betrieb anfühlt. Die Harley-Davidson Low Rider S ist dabei stärker auf den „Erlebnisfaktor“ ausgerichtet. Das Design und der Charakter sind ein Teil des Pakets – wer das Motorrad fährt, will oft genau dieses Gefühl.

Die Suzuki GS 500 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gerne nutzt: unkompliziert, alltagstauglich und mit einem Ansatz, der nicht überfordert. Das macht sie interessant für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das zuverlässig funktioniert und nicht ständig „Spezialwissen“ verlangt.

Typische Kauf-Überlegungen

Beim Kauf sollte man sich fragen, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht: eher lange Strecken mit Cruiser-Feeling oder eher gemischte Einsätze mit viel Stadt und variablen Anforderungen. Genau hier trennt sich die Spreu: Die Harley spielt ihre Stärken aus, wenn man den Charakter auskosten möchte. Die Suzuki spielt ihre Stärken aus, wenn man ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.

Für wen eignet sich welches Motorrad?

Die Harley-Davidson Low Rider S ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Präsenz zeigt und sich im Fahrgefühl als „großes Erlebnis“ anfühlt. Wer gerne entspannt unterwegs ist, Wert auf Cruiser-Ergonomie legt und den Vortrieb als Teil des Fahrspaßes sieht, wird mit der Low Rider S sehr zufrieden sein. Auch für Tourenfahrer ist sie interessant, weil der Charakter auf längere Fahrten ausgelegt wirkt.

Die Suzuki GS 500 eignet sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich gut kontrollieren lässt und im Alltag unkompliziert bleibt. Wer häufig in der Stadt fährt, gerne flexibel unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich leicht handhaben lässt, findet in der GS 500 oft den passenden Gegenentwurf. Sie ist außerdem interessant für alle, die sich ein Motorrad wünschen, das man nicht nur „besonders“, sondern vor allem „praktisch“ nutzt.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, souveränem Vortrieb und einer entspannteren Ergonomie liegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die das Motorrad als Erlebnis sehen und auf langen Strecken sowie bei zügigem Dahingleiten ihre Freude haben. Ihre Stärke liegt im starken, durchsetzungsfähigen Fahrgefühl – wer genau das sucht, wird die Low Rider S schnell als stimmiges Gesamtpaket empfinden.

Die Suzuki GS 500 ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, einfache Handhabung und gut dosierbares Fahrverhalten im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für gemischte Einsätze, viel Stadtverkehr und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das unkompliziert bleibt und sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer eher kontrolliert und flexibel fahren will, findet in der GS 500 einen sehr passenden Begleiter.

Kurz gesagt: Cruiser-Fans mit Tourenambitionen greifen zur Harley, pragmatische Alltagsfahrer und Einsteiger-orientierte Profile finden in der Suzuki oft die bessere Passform.

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