UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 12.599 €
Baujahr von 2002 bis 2019
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Gut und günstig
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • Bedienung
  • Fahrkomfort
  • Fahrverhalten
  • Drehmoment
Kontra:
  • kein Sportmotor

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht232kg
Radstand1.555mm
Länge2.280mm
Radstand1.555mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.470mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum1.037ccm
Hub66mm
Bohrung100mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung101 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment101 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite417km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartBrücken
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 160)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 160)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V
Reifen hinten17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen?

Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.

Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.

Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.599 Euro
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 7.000 Euro
  • Baujahre: seit 2014
  • Verfügbarkeit: große Auswahl
  • Farben: schwarz, weiß, gelb

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Harley-Davidson Low Rider S vs. Suzuki V-Strom 1000 – Vergleich für Alltag und Tour

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die Suzuki V-Strom 1000, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gefühl beim Einsteigen, um die Art, wie sich Leistung auf die Straße bringt, und darum, wie gut ein Bike zu den eigenen Routinen passt – ob kurze Wege in der Stadt, längere Ausfahrten am Wochenende oder Touren mit Gepäck. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Er ordnet die Stärken und Schwächen beider Modelle ein und hilft dabei, die richtige Wahl zu treffen.

Grundidee der beiden Motorräder: Charakter vs. Vielseitigkeit

Die Harley-Davidson Low Rider S steht für einen klaren Cruiser-Ansatz: markantes Design, ein kraftvolles Auftreten und ein Fahrstil, der auf souveräne Durchzugskraft und ein „entspanntes, aber kraftvolles“ Tempo ausgelegt ist. Die Suzuki V-Strom 1000 dagegen ist als Adventure-Tourer gedacht: Sie will Alltagstauglichkeit mit Reisetauglichkeit verbinden und dabei auch auf längeren Strecken ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl liefern.

Damit sind die Zielgruppen nicht automatisch gegeneinander, aber die Prioritäten unterscheiden sich: Während die Low Rider S eher die emotionale Seite und das Cruiser-Erlebnis in den Vordergrund stellt, spielt die V-Strom 1000 ihre Stärken besonders dann aus, wenn Streckenlänge, Wetterwechsel und Gepäck ins Spiel kommen.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich: Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt in der Praxis vor allem über ihren Charakter. Der Motor liefert spürbaren Punch und sorgt für ein direktes Ansprechverhalten, das besonders beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stand und bei kurzen Überholmanövern Spaß macht. Das Fahrgefühl ist dabei weniger „technisch präzise“, sondern eher „mechanisch präsent“ – typisch Cruiser.

Die Suzuki V-Strom 1000 spielt ihre Stärken anders aus. Der Antrieb ist auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt: Drehmoment und Leistungsentfaltung unterstützen ein entspanntes Fahren bei moderaten Drehzahlen, während gleichzeitig Reserven für zügiges Tempo vorhanden sind. Gerade auf langen Autobahnabschnitten oder bei konstantem Landstraßenrhythmus wirkt die V-Strom 1000 oft harmonischer, weil sie das Tempo stabil hält und das Motorrad nicht „fordert“, sondern trägt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Low Rider S – Stärke: emotionaler Schub und ein sehr „direktes“ Cruiser-Feeling beim Beschleunigen.
  • Low Rider S – Schwäche: weniger Fokus auf maximale Effizienz über lange Strecken; das Fahrgefühl ist stärker auf Stil und Charakter ausgerichtet.
  • V-Strom 1000 – Stärke: souveräne Allround-Performance mit ruhigerem Langstrecken-Charakter.
  • V-Strom 1000 – Schwäche: wer ausschließlich den „Cruiser-Vibe“ sucht, empfindet den Adventure-Ansatz möglicherweise als weniger emotional.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Cruiser und Adventure: Die Harley-Davidson Low Rider S fühlt sich besonders dann stark an, wenn die Fahrweise „flowig“ und eher kraftvoll als hektisch ist. In Kurven trägt das Motorrad mit einem stabilen Grundgefühl, und das Fahrwerk unterstützt den Cruiser-Ansatz: nicht unbedingt das Maximum an sportlicher Präzision, aber eine souveräne Linie, die Vertrauen gibt.

Die Suzuki V-Strom 1000 ist hingegen auf wechselnde Bedingungen ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf, dass das Motorrad auf langen Strecken ruhig bleibt und gleichzeitig auf kurvigen Passagen kontrolliert wirkt. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn Wetter und Belag variieren, spielt die V-Strom 1000 ihre Vielseitigkeit aus.

Kurvengefühl und Alltag

Die Low Rider S kann in der Stadt und auf Landstraßen sehr angenehm wirken, aber die Sitzposition und der Cruiser-Charakter bringen ein anderes Bewegungsmuster mit. Die V-Strom 1000 ist in der Regel „universeller“: Sie lässt sich leichter an unterschiedliche Fahrstile anpassen, was besonders auf Touren mit wechselnden Streckenprofilen auffällt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag und auf Touren verlässlich Verzögern ermöglichen. Die Harley-Davidson Low Rider S vermittelt dabei ein eher „direktes“ Gefühl, das zum Cruiser passt: Man spürt, wie die Verzögerung einsetzt und kann das Motorrad kontrolliert in die gewünschte Geschwindigkeit bringen.

Die Suzuki V-Strom 1000 wirkt im Gesamtpaket oft besonders stimmig, weil sie auf Tourenbetrieb ausgelegt ist. Das Zusammenspiel aus Bremsgefühl, Stabilität und Fahrwerksarbeit unterstützt ein sicheres Tempo – vor allem dann, wenn man längere Zeit unterwegs ist und das Motorrad nicht „ermüden“ soll.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?

Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Harley-Davidson Low Rider S setzt auf eine Cruiser-typische Sitzhaltung: Die Position wirkt präsent und betont den Charakter des Motorrads. Das ist für viele Fahrer genau der Reiz – allerdings kann es je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit auf längeren Strecken spürbarer werden.

Die Suzuki V-Strom 1000 ist als Tourenmaschine konzipiert. Die Sitzposition zielt darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Dazu kommt, dass die V-Strom 1000 häufig als „Allrounder“ wahrgenommen wird: Sie eignet sich für längere Etappen, ohne dass man das Gefühl hat, ständig gegen die eigene Haltung zu arbeiten.

Stärken und Schwächen bei Komfort

  • Low Rider S – Stärke: Cruiser-Ergonomie mit markantem Fahrgefühl und guter Unterstützung für dynamische Landstraßenfahrten.
  • Low Rider S – Schwäche: für sehr lange Touren kann die Haltung je nach Fahrerprofil weniger „tourig“ wirken.
  • V-Strom 1000 – Stärke: Komfort- und Tourenfokus, der längere Strecken leichter macht.
  • V-Strom 1000 – Schwäche: wer eine besonders „tiefe“ Cruiser-Optik und -Haltung sucht, findet hier eher einen funktionalen Ansatz.

Ausstattung und Alltag: Was zählt, wenn es praktisch werden soll

Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Ausstattung, Bedienbarkeit und dem, was man unterwegs wirklich braucht. Die Harley-Davidson Low Rider S punktet vor allem mit ihrem Stil und dem „einfachen“ Cruiser-Ansatz: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne fährt, um den Moment zu genießen. Für viele ist das genau der Grund, warum sie sich für dieses Modell entscheiden.

Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen stärker auf Funktion und Tourenlogik ausgelegt. Gerade wenn es um längere Strecken, wechselnde Wetterbedingungen und den Wunsch nach Gepäck oder zusätzlichem Zubehör geht, zeigt die V-Strom 1000 ihre Vorteile. Sie ist dafür gemacht, dass man nicht nur „fahren“, sondern auch „unterwegs sein“ will.

Stärken und Schwächen bei der Praxis

  • Low Rider S – Stärke: starker Auftritt, klare Cruiser-Identität und ein Fahrgefühl, das Spaß macht.
  • Low Rider S – Schwäche: weniger „Touren-Workflow“ im Sinne von Vielseitigkeit und Gepäcklogik.
  • V-Strom 1000 – Stärke: vielseitig für Alltag und Reise, mit Fokus auf Komfort und Einsatzbreite.
  • V-Strom 1000 – Schwäche: weniger „Show“-Charakter als Cruiser; der Fokus liegt stärker auf Funktion.

Für welche Strecken passt welches Motorrad?

Die Harley-Davidson Low Rider S passt besonders gut zu Fahrern, die gerne mit Stil unterwegs sind und das Motorrad als Ausdruck ihrer Fahrkultur sehen. Sie eignet sich hervorragend für kürzere bis mittlere Strecken, für Ausfahrten mit Fokus auf Gefühl und Sound und für Situationen, in denen man nicht zwingend „alles“ mitnehmen muss.

Die Suzuki V-Strom 1000 ist die bessere Wahl, wenn die Planung eher nach „Route statt Runde“ klingt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Touren mit Gepäck plant oder auch mal unterschiedliche Straßenbedingungen erwartet, bekommt mit der V-Strom 1000 ein Motorrad, das dafür gemacht ist. Sie wirkt wie ein verlässlicher Begleiter, der auch nach vielen Kilometern noch kontrolliert und komfortabel bleibt.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem emotional überzeugen soll: ein kraftvolles, direktes Fahrgefühl, ein klarer Cruiser-Charakter und ein Auftritt, der auf jeder Ausfahrt auffällt. Wer häufig kürzere bis mittlere Strecken fährt, Wert auf Stil legt und das Motorrad als Erlebnis versteht, wird mit der Low Rider S sehr wahrscheinlich mehr Freude haben als mit einem rein funktionalen Konzept.

Die Suzuki V-Strom 1000 empfiehlt sich dagegen für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Tour suchen. Der Fokus auf gleichmäßiges Vorankommen, Komfort über längere Zeit und eine insgesamt tourentaugliche Praxis macht sie besonders attraktiv, wenn Streckenlänge, wechselnde Bedingungen und Gepäck eine Rolle spielen. Kurz gesagt: Low Rider S für Charakter und Cruiser-Feeling, V-Strom 1000 für Vielseitigkeit und Reiseorientierung.

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