| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 15.895 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- lässiger Auftritt
- lässige Sitzposition
- lässige Leistung
- lässiges Dahingleiten
- hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
- Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
- Bremsleistung hinten 1b
- Soziuskomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 263 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 78 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 267 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Showa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B 16 | |
| Reifen hinten | 150/80 R 16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!
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Harley-Davidson Low Rider S vs Triumph Bonneville Speedmaster: Vergleich für Cruiser- und Modern-Classic-Fans
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, aber beide im gleichen Blickfeld landen, wird der Vergleich spannend: Die Harley-Davidson Low Rider S steht für kraftvolle Cruiser-Ästhetik, markanten Auftritt und ein direktes Fahrgefühl. Die Triumph Bonneville Speedmaster dagegen verbindet den Charme der britischen Modern Classic-Welt mit einem ausgewogenen Gesamtpaket, das sich besonders für entspannte Touren und souveräne Alltagsfahrten anbietet. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?
Erster Eindruck: Design, Haltung und Charakter
Harley-Davidson Low Rider S: bullig, kantig, kompromisslos
Die Low Rider S wirkt wie aus einem Guss: tief, breit, mit klarer Cruiser-Silhouette. Der Look ist nicht darauf ausgelegt, sich zurückzunehmen. Wer ein Motorrad sucht, das auf der Straße sofort Aufmerksamkeit erzeugt, findet hier eine sehr starke Basis. Auch das Fahrgefühl passt zur Optik: Die Maschine vermittelt das Gefühl von Masse und Durchzug, ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Triumph Bonneville Speedmaster: elegant, klassisch-modern, stimmig
Die Speedmaster spielt ihre Stärken anders aus. Sie wirkt stimmig, hochwertig und „rund“ – weniger aggressiv, mehr kultiviert. Der Modern-Classic-Ansatz zeigt sich in der Gestaltung und im Gesamtkonzept: Das Motorrad wirkt wie ein stilvolles Tourenwerkzeug, das gleichzeitig Spaß macht, wenn die Strecke nicht gerade lang ist.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder sind nicht nur „Datenblätter“, sondern Charaktermaschinen. Im Vergleich zeigt sich: Die Harley-Davidson Low Rider S setzt stärker auf das typische Cruiser-Erlebnis – spürbarer Schub, ein kerniges Ansprechverhalten und ein Fahrstil, der sich besonders gut für zügiges Cruisen eignet. Die Triumph Bonneville Speedmaster wirkt dagegen oft wie die ruhige, kontrollierte Alternative: Sie liefert gleichmäßige Kraft, lässt sich angenehm dosieren und unterstützt einen entspannten Rhythmus.
Stärken der Low Rider S im Vergleich
- Direkter Schub und ein sehr „präsentes“ Motorgefühl.
- Starke Durchzugstendenz im typischen Cruiser-Bereich, ideal für Überholvorgänge und zügige Landstraßenfahrten.
- Charakter: Wer den Harley-Sound und die typische Cruiser-Note mag, bekommt genau das.
Schwächen bzw. Grenzen der Low Rider S
- Wer sehr leichtfüßiges Handling in engen Situationen erwartet, merkt den Cruiser-Fokus.
- In sehr entspanntem „Schlender-Modus“ kann die direkte Art des Antriebs je nach Vorlieben etwas weniger „smooth“ wirken als bei der Triumph.
Stärken der Speedmaster im Vergleich
- Ausgewogenes Ansprechverhalten für Alltag und Tour.
- Gut dosierbar – angenehm, wenn die Fahrt nicht nur aus Beschleunigung besteht.
- Komfortorientierte Abstimmung, die lange Strecken leichter macht.
Schwächen bzw. Grenzen der Speedmaster
- Wer maximale „Cruiser-Wucht“ sucht, empfindet den Charakter der Triumph möglicherweise als weniger brachial.
- Bei sehr sportlich ambitioniertem Fahren kann die Ausrichtung auf Komfort und Alltag Grenzen setzen.
Fahrwerk, Bremsen und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Vergleich beider Motorräder zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Harley-Davidson Low Rider S ist stärker auf Stabilität und souveränen Geradeauslauf ausgelegt. Das macht sie auf schnellen Strecken angenehm, kann aber in engen Kurven oder bei häufigem Rangieren weniger „spielerisch“ wirken. Die Triumph Bonneville Speedmaster fühlt sich im Alltag oft etwas leichter an – nicht unbedingt, weil sie „klein“ ist, sondern weil die Abstimmung auf flüssiges Vorankommen und kontrollierte Kurvenfahrten ausgelegt ist.
Low Rider S: Stärken
- Ruhige Stabilität bei zügigem Tempo.
- Verlässliches Fahrgefühl bei längeren Abschnitten.
- Bremsgefühl passend zum Cruiser-Konzept: kräftig und berechenbar.
Low Rider S: Schwächen
- In sehr langsamen Situationen kann das Handling weniger „leicht“ wirken.
- Wer häufig enge Serpentinen fährt, spürt den Cruiser-Charakter stärker.
Speedmaster: Stärken
- Agileres Gefühl im Alltag, besonders bei wechselnden Geschwindigkeiten.
- Komfort bei längeren Fahrten, ohne dass die Kontrolle verloren geht.
- Bremsen mit gutem Dosierverhalten für Stadt und Land.
Speedmaster: Schwächen
- Wer maximale „Wucht“ und kompromisslose Cruiser-Performance erwartet, könnte den Fokus auf Ausgewogenheit als weniger „hart“ empfinden.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Touren
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema, aber die Philosophie dahinter unterscheidet sich. Die Harley-Davidson Low Rider S bietet eine Cruiser-typische Sitzhaltung, die für viele Fahrerinnen und Fahrer genau richtig ist, wenn das Ziel entspanntes Cruisen ist. Gleichzeitig kann die Sitzposition je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger ideal sein, wenn häufig sehr lange Strecken mit viel „Kopf-in-den-Wind“-Tempo gefahren werden oder wenn man viel in der Stadt unterwegs ist.
Die Triumph Bonneville Speedmaster wirkt in der Ergonomie oft „touriger“: Die Sitzhaltung unterstützt eine entspannte, aber nicht zu passive Haltung. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrten, bei denen man sowohl Stadtverkehr als auch Landstraße kombiniert. Auch das Handling bei Stop-and-go fühlt sich meist angenehmer an, weil die Maschine insgesamt leichter zu kontrollieren wirkt.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind nicht nur Showpieces, sondern sollen gefahren werden. Die Low Rider S punktet mit dem typischen Harley-Ansatz: klare Präsenz, ein stimmiges Gesamtbild und ein Fahrgefühl, das man nicht „wegdrückt“. Die Speedmaster setzt stärker auf das praktische Gesamtpaket: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „einfach nutzt“, ohne sich ständig Gedanken über den nächsten Kompromiss zu machen.
Bei der Praxis zählt auch, wie gut sich ein Motorrad im Alltag anfühlt: Anfahren, Rangieren, kurze Wege und spontane Touren. Hier hat die Triumph im Vergleich oft die Nase vorn, weil sie sich für viele Situationen weniger „groß“ anfühlt. Die Harley ist dagegen dann besonders stark, wenn die Fahrt klar Richtung Landstraße oder Autobahnabschnitt geht und das Cruiser-Gefühl im Vordergrund steht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Low Rider S – ideal, wenn…
- ein kraftvolles Cruiser-Feeling im Vordergrund steht,
- das Motorrad optisch und akustisch eine klare Ansage machen soll,
- zackige Landstraßenfahrten und souveränes Tempo wichtiger sind als maximale Agilität in engen Passagen.
Triumph Bonneville Speedmaster – ideal, wenn…
- ein ausgewogenes, gut dosierbares Fahrgefühl gefragt ist,
- das Motorrad für Alltag und Tour gleichermaßen passen soll,
- Komfort und „einfach entspannt fahren“ Priorität haben.
Wo die Unterschiede besonders spürbar sind
- Charakter des Motors: Harley wirkt brachialer und direkter, Triumph eher kultiviert und kontrolliert.
- Handling: Low Rider S fühlt sich stabil und cruiser-typisch an, Speedmaster wirkt im Alltag oft leichter zu bewegen.
- Fahrfokus: Harley spielt ihre Stärken bei zügigem Cruisen aus, Triumph bei vielseitigem Einsatz und Tourenkomfort.
Kaufberatung: Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Wenn die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Low Rider S und Triumph Bonneville Speedmaster ansteht, lohnt sich ein Blick auf den eigenen Fahralltag. Wer häufig lange Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und den Cruiser-Mythos lebt, wird mit der Low Rider S sehr wahrscheinlich mehr „Gänsehaut“ bekommen. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich in vielen Situationen natürlich anfühlt – von der kurzen Runde bis zur längeren Tour – und dabei Wert auf ein harmonisches Gesamtpaket legt, trifft mit der Speedmaster oft die passendere Wahl.
Auch bei der Frage „Neukauf oder Gebrauchtkauf“ gilt: Beide Marken haben eine starke Community. Entscheidend ist weniger das Bauchgefühl für die Marke, sondern der Zustand, die Pflegehistorie und ob das Motorrad bereits auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt wurde. Gerade bei Umbauten oder Zubehör lohnt sich ein genauer Blick, damit das Fahrgefühl später wirklich zur eigenen Vorstellung passt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl, wenn ein kraftvoller Cruiser-Charakter, ein sehr präsentes Motorgefühl und ein markanter Auftritt im Mittelpunkt stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Fahrt Richtung Landstraße geht und man das Motorrad spürbar „arbeiten“ lassen möchte. Die Triumph Bonneville Speedmaster passt dagegen besser, wenn ein ausgewogenes, komfortorientiertes Gesamtpaket gefragt ist: angenehm dosierbar, vielseitig im Alltag und mit einem Fahrgefühl, das lange Touren ebenso gut unterstützt wie spontane Ausfahrten. Kurz gesagt: Wer maximale Cruiser-Wucht und Direktheit sucht, greift zur Low Rider S. Wer ein harmonisches Motorrad für viele Einsatzbereiche möchte, findet in der Speedmaster die stimmigere Option.