| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 5.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- sehr zugängliches Motorrad
- einfaches Handling & Bedienung
- komfortables Fahrwerk
- gute Erstbereifung von Pirelli
- hohe Reichweite
- TFT-Display mit Reifendruckontrolle
- Standgeräusch 98 dbA
- ab 7.000 Umin etwas träge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Länge | 2.100 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.170 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 47 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 44 NM bei 7.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 463 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Federung vorne | 41 mm-Upside-Down-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit
Die Voge 500 AC ist eine gut gemachte Maschine, mit der man sehr schnell vertraut ist und mit der man viel Spaß haben kann. Sie ist äußert zugänglich und eignet sich dank der Sitzgeometrie für viele Fahrergrößen. Das Handling ist einfach und das Rangieren des Bikes geht leicht von der Hand.Die Optik mit dem kurzen Heck dürfte jüngere A2-Aspiranten ansprechen und auch in Sachen Ausstattung und Preis muss sich die Voge 500 AC nicht vor den Konkurrenten verstecken. Man darf gespannt sein, welche anderen Bikes noch von Voge auf Europas Straßen geschickt werden.
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Harley-Davidson Low Rider S vs. Voge 500AC – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Beim Motorradvergleich treffen oft zwei Welten aufeinander: Tradition und Charakter auf der einen Seite, moderne Effizienz und ein klarer Alltagsfokus auf der anderen. Genau das passiert bei Harley-Davidson Low Rider S und Voge 500AC. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick unterschiedlich, verfolgen aber jeweils ein Ziel: ein stimmiges Gesamtpaket aus Design, Fahrgefühl und Alltagstauglichkeit. Im Folgenden werden die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet – ohne Zahlen-Fetisch, aber mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt.
Erster Eindruck: Cruiser-Charisma trifft auf modernen Stil
Die Harley-Davidson Low Rider S steht für den klassischen Cruiser-Look: markante Linien, ein massives Auftreten und ein Fahrgefühl, das man mit „Vibe“ beschreibt. Wer auf der Suche nach einem Motorrad ist, das auch im Stand Präsenz zeigt, findet hier schnell eine klare Antwort.
Die Voge 500AC wirkt dagegen wie ein moderner Gegenentwurf: weniger „Bühne“, mehr „Werkzeug“. Das Design ist bewusst nah an einem zeitgemäßen Retro-Ansatz, ohne dabei schwerfällig zu werden. Dadurch passt sie besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad wollen, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
Fahrgefühl im Vergleich: Charakter vs. Agilität
Harley-Davidson Low Rider S: souverän, kraftvoll, cruiser-typisch
Die Low Rider S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn entspanntes Tempo, flüssiges Rollen und ein kräftiger Vortrieb gefragt sind. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität und „Ankommen“. Gerade auf Landstraßen oder bei längeren Ausfahrten wirkt die Abstimmung wie gemacht für gleichmäßiges Fahren.
Typische Stärke: Das Motorrad fühlt sich nicht wie ein „schnelles Werkzeug“ an, sondern wie ein Cruiser, der den Takt vorgibt. Schwäche im Vergleich: Wer sehr häufig enge Stadtpassagen, häufiges Rangieren oder extrem dynamisches Stop-and-Go erwartet, kann den Cruiser-Charakter als weniger „leichtfüßig“ empfinden als ein kompakteres Konzept.
Voge 500AC: alltagstauglich, handlich, unkompliziert
Die 500AC setzt auf ein Fahrgefühl, das eher nach „einfach losfahren“ klingt. Sie wirkt im Vergleich agiler und lässt sich im Alltag leichter bewegen. Das macht sie besonders interessant für Strecken, die aus Stadtverkehr, kurzen Wegen und wechselnden Situationen bestehen.
Stärke: Die Voge wirkt wie ein Motorrad, das man gerne öfter nutzt – weil es nicht das Gefühl vermittelt, erst „auf Tour“ gehen zu müssen. Schwäche im Vergleich: Wer vor allem den großen Cruiser-Drive sucht und den Fokus stark auf massives Auftreten sowie cruiser-typische Souveränität legt, wird die 500AC eher als modernes Allround-Motorrad wahrnehmen als als „großen“ Charakter-Cruiser.
Motor und Antrieb: Wie sich die Konzepte unterscheiden
Im direkten Vergleich zeigen sich zwei Philosophien. Die Harley-Davidson Low Rider S ist auf einen kraftvollen, durchsetzungsstarken Charakter ausgelegt. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus dem mittleren Bereich und beim ruhigen Dahingleiten, bei dem der Motor die Arbeit übernimmt.
Die Voge 500AC zielt eher auf ein ausgewogenes Gesamtbild: genug Punch für den Alltag, dazu ein Fahrverhalten, das nicht überfordert. Dadurch entsteht ein Motorrad, das sich gut für regelmäßige Fahrten eignet – auch wenn die Touren kürzer ausfallen.
Unterm Strich: Die Low Rider S wirkt wie die bessere Wahl, wenn der Antrieb als Erlebnis im Vordergrund steht. Die 500AC ist die passendere Option, wenn der Motor vor allem „funktionieren“ soll und das Motorrad insgesamt leicht zu handeln bleibt.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Alltagskomfort
Low Rider S: ruhiger Lauf und Cruiser-Stabilität
Die Low Rider S vermittelt im Vergleich ein Gefühl von Ruhe. Das Fahrwerk unterstützt das cruiser-typische Konzept: Geradeauslauf und ein souveränes Handling bei zügiger Fahrt auf der Landstraße stehen im Fokus. Auch bei wechselnden Straßenbedingungen bleibt das Motorrad berechenbar.
Schwäche: In sehr engen Situationen oder bei häufigem Stop-and-Go kann die „große“ Auslegung weniger agil wirken als bei kompakteren Bikes.
500AC: handlich, kontrolliert, alltagstauglich
Die Voge 500AC spielt ihre Stärken besonders in der Praxis aus. Sie wirkt leichter zu positionieren, lässt sich in Kurven gut anfühlen und bleibt im Alltag kontrollierbar. Das ist ein Vorteil, wenn der Fahrweg aus vielen kleinen Entscheidungen besteht: Einlenken, Anpassen, kurz reagieren.
Schwäche im Vergleich: Wer sehr sportlich am Limit fährt oder lange, anspruchsvolle Passagen mit maximalem Tempo erwartet, könnte die Auslegung eher als „komfortorientiert“ statt als „sportlich kompromisslos“ wahrnehmen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Die Harley-Davidson Low Rider S ist klar auf Cruiser-Ergonomie ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, als wäre das Motorrad für entspannte Fahrten geschaffen. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein, weil der Körper nicht ständig „gegen“ die Maschine arbeiten muss.
Die Voge 500AC bietet im Vergleich eine eher alltagsnahe Haltung. Dadurch passt sie gut zu Fahrern, die häufiger zwischen Stadt und Landstraße wechseln oder die Sitzposition nicht zu „tourig“ möchten.
Stärken und Schwächen in der Praxis: Die Low Rider S punktet bei entspanntem Reisen und „Cruiser-Feeling“. Die 500AC punktet bei Flexibilität und einem unkomplizierten Handling im Alltag.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich spürt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „Features“, sondern darum, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt. Die Low Rider S wirkt wie ein Bike, das bewusst auf Stil und Charakter setzt. Das zeigt sich in der Gesamtanmutung und in dem Eindruck, dass man mit dem Motorrad nicht nur fährt, sondern auch „präsent“ ist.
Die 500AC wirkt dagegen wie ein Modell, das auf Nutzbarkeit und moderne Ansprüche ausgelegt ist. Gerade wenn das Motorrad regelmäßig bewegt wird, zählt, dass es sich schnell in den Alltag einfügt und nicht das Gefühl entsteht, man müsse es „besonders“ behandeln.
Design und Wertigkeit: Zwei unterschiedliche Arten von „Premium“
Design ist Geschmack – aber auch ein Hinweis auf die Zielgruppe. Die Low Rider S wirkt wie ein Statement. Die Voge 500AC wirkt wie ein durchdachtes, modernes Motorrad, das sich nicht in den Vordergrund drängt, aber trotzdem Charakter hat.
Im Vergleich kann das bedeuten: Wer Premium als „Marke, Look und Cruiser-Identität“ versteht, wird bei der Harley stärker abgeholt. Wer Premium als „funktioniert, passt, ist modern“ sieht, findet in der Voge einen stimmigen Ansatz.
Für wen ist welcher Vergleich die bessere Wahl?
Harley-Davidson Low Rider S: ideal für Cruiser-Fans und Langstreckenliebhaber
Die Low Rider S ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem als Erlebnis dienen soll: kraftvoller Charakter, souveränes Fahrgefühl und ein Look, der sofort erkennbar ist. Auch für längere Strecken und entspannte Fahrten ist sie eine starke Option, weil sie das „Cruiser-Prinzip“ konsequent umsetzt.
Voge 500AC: ideal für Alltag, Einsteiger in die Welt der größeren Touren und Vielnutzer
Die 500AC ist eine gute Wahl, wenn das Motorrad häufig genutzt wird und sich in unterschiedliche Situationen einfügen muss. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein handliches, modernes Motorrad suchen, das nicht nur für die „große Tour“ gedacht ist, sondern auch für den Alltag.
Fazit:
Wenn im Vergleich Harley-Davidson Low Rider S und Voge 500AC gegeneinander stehen, entscheidet am Ende vor allem das gewünschte Fahrgefühl. Die Low Rider S ist die bessere Wahl für Cruiser-Fans, die Präsenz, Charakter und ein souveränes, entspanntes Fahrbild suchen – besonders auf Landstraße und bei längeren Ausfahrten. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur nutzt, sondern das man genießt.
Die Voge 500AC ist dagegen die passendere Option für Fahrer, die ein modernes, unkompliziertes Motorrad im Alltag brauchen. Sie punktet mit einem handlichen Eindruck, guter Alltagstauglichkeit und einem Konzept, das sich leicht in den Tagesablauf einfügt. Wer also Flexibilität und regelmäßiges Fahren in den Vordergrund stellt, findet in der 500AC die stimmigere Wahl.
Kurz gesagt: Low Rider S für Cruiser-Identität und entspanntes Reisen, 500AC für alltagstaugliche Vielseitigkeit und unkomplizierte Fahrten.