| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 8.589 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- neues TFT-Display mit Navi-Lösung
- kräftige Bremse
- überraschend potenter Motor
- schönes Ansaug-Geräusch
- agiles Fahrverhalten
- Spaß-Granate!
- Hm. Fällt uns gerade nix ein.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 207 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit
Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!
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Harley-Davidson Low Rider S vs. Yamaha MT-07: Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die Yamaha MT-07, steckt darin oft genau die richtige Frage: Soll es eher der markante Cruiser-Charakter sein oder die agile, unkomplizierte Art eines modernen Naked Bikes? In diesem Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit die Entscheidung nicht nur nach Optik, sondern nach Fahrgefühl, Einsatz und Anspruch fällt.
Grundcharakter: Cruiser-Vibe vs. Naked-Agilität
Harley-Davidson Low Rider S: Präsenz und Drehmomentgefühl
Die Low Rider S steht für eine klare Linie: kräftiger Auftritt, spürbare Motorwirkung und ein Fahrstil, der eher nach „entspannt rollen“ klingt als nach „immer am Limit“. Der Cruiser-Ansatz zeigt sich besonders im Zusammenspiel aus Sitzposition, Gewichtsempfinden und dem Art, wie der Motor Leistung in Bewegung übersetzt. Wer gern mit Gefühl fährt und sich an einem souveränen, durchsetzungsstarken Charakter erfreut, findet hier viel Motivation.
Yamaha MT-07: leicht, direkt und alltagstauglich
Die MT-07 ist dagegen ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut. Das Naked-Konzept sorgt für eine aufrechte, übersichtliche Haltung und ein Handling, das sich im Stadtverkehr genauso gut anfühlt wie auf der Landstraße. Der Motor wirkt lebendig und lässt sich meist sehr spontan dosieren. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das eher nach „einfach losfahren“ klingt – ohne dass man ständig an der perfekten Drehzahl arbeiten muss.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, warum beide Bikes unterschiedliche Zielgruppen anziehen. Die Low Rider S spielt ihre Stärken dort aus, wo es um Durchzug, ruhige Kraftentfaltung und ein sattes Ansprechverhalten geht. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen man nicht nur Strecke abspult, sondern den Moment genießt.
Die MT-07 punktet hingegen mit einem agilen, dynamischen Gefühl. Gerade beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten wirkt das Bike handlich und spontan. Wer gern kurvig fährt oder im Alltag häufig zwischen Ampeln und Abbiegesituationen wechselt, profitiert von der unkomplizierten Art, Leistung abzurufen.
Sitzposition und Komfort: Wie sich die Bikes „anfühlen“
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Unterschied. Die Low Rider S ist klar auf Cruiser-typischen Komfort ausgelegt. Das bedeutet: mehr „entspannt sitzen“, weniger „sportlich verkrampft“. Gleichzeitig kann das Gewichtsempfinden je nach Fahrtempo und Umgebung stärker spürbar sein – vor allem, wenn häufig rangiert oder sehr langsam manövriert wird.
Die MT-07 bietet eine Haltung, die oft als besonders alltagstauglich wahrgenommen wird. Die Ergonomie unterstützt eine gute Übersicht und erleichtert das aktive Fahren. Gerade auf kürzeren Strecken oder bei häufigem Stop-and-go ist das ein echter Vorteil, weil das Motorrad nicht „zu groß“ oder „zu schwer“ wirkt, sondern eher leicht und reaktionsfreudig bleibt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie der Hersteller. Die Low Rider S zielt auf ein souveränes, ruhiges Fahrverhalten ab. Das Motorrad vermittelt Stabilität und lässt sich so fahren, dass man auch längere Strecken entspannt genießen kann. In schnellen Kurven oder bei zügigem Tempo kommt die Cruiser-typische Ruhe besonders zur Geltung.
Die MT-07 ist dagegen auf Wendigkeit und Agilität ausgelegt. Das Bike lässt sich leichter „mitnehmen“, reagiert schnell auf Lenkimpulse und macht Kurvenfahrten oft zu einem unkomplizierten Vergnügen. Wer gern häufig die Linie wechselt oder sich auf engen Straßen wohlfühlt, wird die direkte Rückmeldung schätzen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt, aber die Art, wie sich Bremsleistung und Dosierbarkeit anfühlen, kann sich unterscheiden. Die Low Rider S wirkt beim Verzögern häufig „kontrolliert und kraftvoll“, was zu ihrem Cruiser-Charakter passt. Die MT-07 punktet oft mit einer sehr gut greifenden Dosierbarkeit, wodurch sich das Tempo im Alltag präzise steuern lässt.
Wichtig ist: Im Vergleich zählt nicht nur die nackte Bremsleistung, sondern wie gut sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen beherrschen lässt – von der Stadt bis zur Landstraße.
Elektronik und Alltag: Komfortfunktionen im Vergleich
Moderne Motorräder leben auch von der Elektronik. Bei der Low Rider S steht häufig das Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrmodi im Vordergrund, um den Cruiser-Ansatz passend zu gestalten. Die MT-07 setzt ebenfalls auf zeitgemäße Assistenz und Fahrmodi, wirkt dabei aber oft besonders „einfach in der Bedienung“ – ein Plus, wenn das Motorrad im Alltag regelmäßig genutzt wird.
Wer viel in unterschiedlichen Situationen fährt (Stadt, Landstraße, wechselnde Temperaturen), profitiert von Systemen, die das Motorrad berechenbarer machen. Gleichzeitig bleibt die Frage: Wie sehr soll das Motorrad „führen“, und wie viel möchte man selbst entscheiden?
Verbrauch und Reichweite: Wirtschaftlichkeit vs. Fahrspaß
Im Vergleich von Verbrauch und Reichweite zeigt sich meist ein typisches Muster: Die MT-07 wirkt häufig besonders effizient, wenn sie im Alltag moderat bewegt wird. Die Low Rider S kann ebenfalls wirtschaftlich sein, aber ihr Charakter lädt eher zu Fahrten ein, bei denen der Motor bewusst genutzt wird – und dann kann der Verbrauch stärker schwanken.
Entscheidend ist daher nicht nur der Durchschnittswert, sondern wie das Motorrad zum eigenen Fahrstil passt. Wer gern gleichmäßig und vorausschauend fährt, wird bei beiden Modellen zufrieden sein. Wer dagegen oft „spürt, wie es zieht“, sollte die Unterschiede im Fahrgefühl und damit verbundenen Verbrauchsverhalten im Blick behalten.
Stärken und Schwächen: Direkt gegenübergestellt
Stärken der Harley-Davidson Low Rider S
- Markanter Cruiser-Charakter mit starker Präsenz
- Durchzug und souveränes Ansprechverhalten für entspannte Fahrten
- Stabilität und ein ruhiges Fahrgefühl auf längeren Strecken
- Komfortorientierte Sitzposition für Genussfahrten
Schwächen bzw. Grenzen der Harley-Davidson Low Rider S
- Weniger „leichtfüßig“ im engen Stadtverkehr als ein Naked Bike
- Gewichtsempfinden kann bei langsamen Manövern stärker spürbar sein
- Der Cruiser-Ansatz kann weniger „sportlich-direkt“ wirken als bei der MT-07
Stärken der Yamaha MT-07
- Agiles Handling und schnelle Reaktion auf Lenkimpulse
- Alltagstauglichkeit durch übersichtliche Ergonomie
- Lebendiger Motorcharakter mit unkomplizierter Dosierbarkeit
- Oft besonders effizient bei moderater Fahrweise
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha MT-07
- Der Charakter ist weniger „Cruiser-typisch“ – wer viel Wert auf Cruiser-Feeling legt, könnte weniger emotional abgeholt werden
- Bei sehr langen Strecken kann der Fokus auf Agilität gegenüber maximalem Langstreckenkomfort spürbar sein
- Wer maximale „Souveränität“ wie bei einem großen Cruiser erwartet, muss den Unterschied im Anspruch akzeptieren
Für wen lohnt sich welches Bike?
Die Low Rider S ist besonders passend, wenn der Wunsch nach einem Motorrad im Vordergrund steht, das sich nach „Ankommen“ anfühlt: mit Charakter, Präsenz und einem Fahrgefühl, das eher auf Genuss und Durchzug setzt. Sie eignet sich gut für Fahrten, bei denen weniger das ständige Kurven- und Ampelspiel dominiert, sondern eher das ruhige Vorankommen auf Landstraße und längeren Strecken.
Die MT-07 ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad im Alltag flexibel sein soll und Spaß macht, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Sie passt zu Fahrern, die gern spontan unterwegs sind, häufig in der Stadt fahren oder Kurvenstraßen lieben, weil das Bike dabei leicht zu bewegen bleibt und schnell Vertrauen aufbaut.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl, wenn ein Cruiser-Feeling, starke Präsenz und ein souveränes, durchzugsorientiertes Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Wer längere Strecken entspannt genießen möchte und dabei gern den Motor bewusst nutzt, bekommt hier ein Motorrad, das vor allem emotional überzeugt. Gleichzeitig sollte klar sein, dass das Cruiser-Konzept im engen Stadtverkehr weniger „leichtfüßig“ wirkt und das Gewichtsempfinden stärker spürbar sein kann.
Die Yamaha MT-07 passt am besten, wenn Alltagstauglichkeit, Wendigkeit und ein direktes, lebendiges Handling gefragt sind. Sie eignet sich besonders für häufige Kurzstrecken, Stadtfahrten und kurvige Landstraßen, weil sie sich unkompliziert bewegt und das Fahrgefühl schnell zugänglich macht. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Allrounder anfühlt und dabei viel Fahrspaß liefert, wird mit der MT-07 sehr wahrscheinlich glücklicher.