| UVP | 24.370 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Dampf von unten
- fetter Sound
- gemütliche Sitzposition
- gutes Fahrwerk
- gute Bremsen
- guter Windschutz
- integrierte Koffer Serie
- Verkleidung vorne lieblos mit sichtbaren Schrauben montiert
- schweres Gefährt
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 327 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight™ 117 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Telegabel mit drei Federraten und Leichtmetall-Gabelbrücken (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit hydraulischer Verstellung der Federvorspannung und Zweirohr-Stoßdämpfer (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Low Rider ST hält, was sie verspricht: Sport und Touring. Man traut ihr auf den ersten Blick gar nicht zu, wie sportlich man mit ihr unterwegs sein kann. Natürlich ist sie weder ein ausgewiesener Kurvenräuber noch eine Maschine für Anfängern, dafür ist sie einfach zu schwer. Wer mit dem Gewicht zurecht kommt, bekommt einen echten Power-Cruiser ohne viel Firlefanz. Herzstück ist der überragende Motor mit dem unverschämten Drehmoment-Feeling.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort steht die Low Rider ST und viele andere Harleys als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Harley Kiel ist übrigens "Harley Dealer des Jahres 2021" - völlig zu Recht. Die Jungs dort sind einfach supernett und besonders sympathisch ist der Haushund, mit dem man stundenlang Stöckchen werfen spielen kann.
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
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Harley-Davidson Low Rider ST vs. Kawasaki KLE 500 SE: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Low Rider ST steht für den klassischen Cruiser-Charakter mit markanter Optik und einem Fahrgefühl, das auf Drehmoment und Gelassenheit setzt. Die Kawasaki KLE 500 SE dagegen wirkt wie ein pragmatisches Allround-Talent: eher unkompliziert, vielseitig einsetzbar und mit dem Anspruch, auch abseits der reinen Asphaltstrecke Spaß zu machen. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sollte vor allem klären, welcher Stil im Alltag wirklich zählt: eher „großes Cruiser-Gefühl“ oder „flexibler Allround-Ansatz“.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. vielseitige Allround-Philosophie
Harley-Davidson Low Rider ST: Stil und Drehmoment im Fokus
Die Low Rider ST ist als Cruiser ausgelegt, und das merkt man in der Art, wie sie sich fahren lässt. Der Schwerpunkt liegt auf einem souveränen Auftritt, einer entspannten Sitzhaltung und einem Motorverhalten, das besonders bei gleichmäßiger Fahrt und beim Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller überzeugt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für längere Strecken, auf denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, sondern einfach Rhythmus findet.
Kawasaki KLE 500 SE: Alltagstauglichkeit mit Reise-Gen
Die KLE 500 SE ist weniger auf Show und mehr auf Nutzwert getrimmt. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo das Motorrad flexibel bleiben soll: Stadtverkehr, Landstraße und auch mal ein Feldweg oder eine unbefestigte Abkürzung. Das Fahrgefühl ist tendenziell zugänglicher und lässt sich oft intuitiv dosieren. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf dem perfekten Asphalt funktioniert, findet hier einen klaren Ansatz.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Beschleunigung und Motorcharakter
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Low Rider ST setzt stärker auf das typische Cruiser-Erlebnis. Das bedeutet nicht nur „mehr Wucht“, sondern vor allem ein Fahrgefühl, bei dem Beschleunigung aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen angenehm verfügbar ist. Die KLE 500 SE wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das man mit Gefühl und passender Drehzahl fährt. Das kann sich je nach Vorlieben sehr positiv anfühlen: Wer gerne kontrolliert und gleichmäßig unterwegs ist, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket.
Handhabung und Fahrbarkeit
Die KLE 500 SE punktet häufig mit einer unkomplizierten Art, die das Motorrad im Alltag leicht zugänglich macht. Das ist besonders relevant, wenn häufig Rangieren, langsames Fahren oder wechselnde Streckenbedingungen anstehen. Die Low Rider ST ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man zügig in den Fahrmodus kommt und längere Strecken entspannt abspult. In engen Situationen kann das Cruiser-Format spürbar mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Sitzposition und Komfort: Wer sitzt wie gut?
Low Rider ST: entspannter Cruiser-Look, lange Strecken im Vorteil
Die Sitzposition der Low Rider ST ist auf Komfort ausgelegt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich besonders auf Touren auszahlt: weniger „Sport-Last“, mehr entspannte Haltung. Das Motorrad wirkt wie ein Begleiter, der nicht nur Kilometer sammelt, sondern auch das Tempo angenehm macht.
KLE 500 SE: aufrecht und vielseitig
Die KLE 500 SE bietet eine Sitzhaltung, die oft als alltagstauglich wahrgenommen wird. Sie unterstützt eine aufrechte Position und lässt sich dadurch gut an unterschiedliche Fahrphasen anpassen. Gerade wenn die Strecke wechselt – von Stadt zu Land und vielleicht kurz in Richtung Schotter – kann diese Flexibilität ein echter Vorteil sein.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Stabilität bei der Low Rider ST
Die Low Rider ST ist auf souveränes Handling ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges, kontrolliertes Rollen, besonders bei gleichmäßiger Fahrt. Das ist ein Plus, wenn man gerne „entspannt“ unterwegs ist und das Motorrad nicht ständig neu ausbalancieren möchte. Gleichzeitig kann die Charakteristik weniger „spielerisch“ wirken, wenn man sehr häufig enge Kurvenradien oder häufiges Stop-and-Go fährt.
Agilität und Vielseitigkeit bei der KLE 500 SE
Die KLE 500 SE wirkt im Vergleich oft agiler und leichter zu führen. Das kann sich besonders in kurvigen Abschnitten und bei wechselnden Untergründen bemerkbar machen. Wer häufig zwischen verschiedenen Streckenarten pendelt, profitiert davon, dass das Motorrad nicht nur auf eine einzige Fahrart optimiert ist.
Alltagstauglichkeit: Gepäck, Wetter und Nutzung
Low Rider ST: Touren-Setup liegt nahe
Die Low Rider ST ist vom Konzept her stark auf Touren ausgerichtet. Wer gerne mit Gepäck unterwegs ist oder längere Ausfahrten plant, findet in der Cruiser-Logik viele passende Anknüpfungspunkte. Das Motorrad wirkt dabei wie ein „fertiges Reisegefühl“: Man steigt ein, fährt los und bleibt eher im Komfortmodus.
KLE 500 SE: flexibel für wechselnde Pläne
Die KLE 500 SE ist prädestiniert für Menschen, die spontan entscheiden, wie die Tour verläuft. Wenn der Plan von „nur kurz“ zu „doch noch ein Umweg“ wird, hilft die allroundige Ausrichtung. Auch bei wechselnden Straßenverhältnissen bleibt das Motorrad ein verlässlicher Begleiter, ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse es „schonen“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Low Rider ST – Stärken
- Starker Cruiser-Charakter mit angenehmem Drehmoment-Fokus
- Komfortorientierte Sitzposition für längere Strecken
- Ruhiges, souveränes Fahrgefühl bei gleichmäßiger Fahrt
Harley-Davidson Low Rider ST – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ in sehr engen oder häufig wechselnden Situationen
- Charakter eher auf Touren als auf maximale Allround-Agilität getrimmt
Kawasaki KLE 500 SE – Stärken
- Vielseitigkeit für Stadt, Landstraße und gelegentliche Offroad-Impulse
- Alltagstaugliche Handhabung und oft intuitive Dosierbarkeit
- Flexibles Fahrkonzept für unterschiedliche Streckenpläne
Kawasaki KLE 500 SE – Schwächen
- Weniger Cruiser-„Show- und Komfort-Feeling“ als bei der Low Rider ST
- Je nach Fahrstil kann man mehr „mitarbeiten“ müssen, um das volle Potenzial zu spüren
Welche Kaufentscheidung passt? Kriterien, die wirklich zählen
Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Low Rider ST ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Komfort, Cruiser-Charakter und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die KLE 500 SE passt besser, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt, sich leicht handhaben lässt und auch bei wechselnden Bedingungen nicht sofort an Grenzen stößt.
Für wen eignet sich die Low Rider ST besonders?
Die Low Rider ST ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne cruisen, lange Strecken mögen und Wert auf eine entspannte Sitzhaltung legen. Wer sein Motorrad als Reisebegleiter sieht und dabei das typische Harley-Gefühl sucht, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich. Auch wenn häufig „entspanntes Tempo“ statt ständiger Fahrmanöver im Fokus steht, spielt die Low Rider ST ihre Stärken aus.
Für wen eignet sich die KLE 500 SE besonders?
Die KLE 500 SE ist eine gute Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad möchten: für Pendeln, Touren und spontane Abstecher. Wer gerne unkompliziert fährt, sich nicht zu sehr auf eine einzige Streckenart festlegen möchte und das Motorrad als Allrounder versteht, findet in der KLE 500 SE einen stimmigen Partner.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider ST ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Cruiser-Charakter und ein souveränes Fahrgefühl bei längeren Touren im Mittelpunkt stehen. Sie überzeugt vor allem durch ihre entspannte Auslegung und den Motorstil, der gleichmäßiges Fahren besonders angenehm macht. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag flexibel bleibt, sich leicht führen lässt und auch bei wechselnden Straßenverhältnissen Spaß macht, liegt mit der Kawasaki KLE 500 SE oft richtig. Sie punktet mit Vielseitigkeit und einer allroundigen Philosophie, die spontane Pläne unterstützt. Kurz gesagt: Low Rider ST für Cruiser-Fans und Tourenmenschen, KLE 500 SE für pragmatische Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für viele Situationen möchten.