| UVP | 24.370 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Dampf von unten
- fetter Sound
- gemütliche Sitzposition
- gutes Fahrwerk
- gute Bremsen
- guter Windschutz
- integrierte Koffer Serie
- Verkleidung vorne lieblos mit sichtbaren Schrauben montiert
- schweres Gefährt
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 327 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight™ 117 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Telegabel mit drei Federraten und Leichtmetall-Gabelbrücken (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit hydraulischer Verstellung der Federvorspannung und Zweirohr-Stoßdämpfer (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Low Rider ST hält, was sie verspricht: Sport und Touring. Man traut ihr auf den ersten Blick gar nicht zu, wie sportlich man mit ihr unterwegs sein kann. Natürlich ist sie weder ein ausgewiesener Kurvenräuber noch eine Maschine für Anfängern, dafür ist sie einfach zu schwer. Wer mit dem Gewicht zurecht kommt, bekommt einen echten Power-Cruiser ohne viel Firlefanz. Herzstück ist der überragende Motor mit dem unverschämten Drehmoment-Feeling.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort steht die Low Rider ST und viele andere Harleys als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Harley Kiel ist übrigens "Harley Dealer des Jahres 2021" - völlig zu Recht. Die Jungs dort sind einfach supernett und besonders sympathisch ist der Haushund, mit dem man stundenlang Stöckchen werfen spielen kann.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Harley-Davidson Low Rider ST vs. KTM 1290 Super Duke R – welcher Charakter passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Low Rider ST steht für den typischen V-Twin-Charakter, eine markante Cruiser-Optik und ein Fahrgefühl, das eher nach „entspannt ankommen“ klingt. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen wirkt wie ein Statement: aggressiv, direkt und auf maximale Dynamik ausgelegt. Wer sich fragt, welches Motorrad im Alltag und auf der Landstraße mehr überzeugt, findet in diesem Vergleich die wichtigsten Unterschiede – ohne Zahlenfriedhof, dafür mit Blick auf das, was im Fahrbetrieb wirklich zählt.
Grundcharakter: Cruiser-Genuss trifft auf Performance-Fokus
Die Low Rider ST ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern spürt. Der Motor liefert seinen Antrieb mit einem sehr eigenen Rhythmus, der sich in der Stadt ebenso gut macht wie auf längeren Strecken. Das Fahrgefühl ist dabei weniger „spitz und nervös“, sondern eher „kraftvoll und souverän“. Gerade wenn der Fokus auf einem stimmigen Gesamterlebnis liegt – Sound, Vibrationen, Sitzposition und ein ruhigeres Tempo – spielt die Harley ihre Stärken aus.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Naked Bike, das auf Reaktion und Kontrolle ausgelegt ist. Der Motorcharakter wirkt deutlich sportlicher, die Gasannahme ist direkter und das Motorrad fühlt sich von Natur aus bereit an, zügig zu beschleunigen und Kurven dynamisch anzugehen. Wer gern „arbeitet“ statt nur „mitzufahren“, findet hier ein Motorrad, das den Fahrstil aktiv einfordert.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder bringen viel Antrieb mit – aber auf unterschiedliche Art. Die Harley-Davidson Low Rider ST überzeugt vor allem durch die Art, wie sie Kraft aufbaut: Der V-Twin wirkt wie ein Drehmoment-Block, der aus dem Stand und aus niedrigen Drehzahlen heraus spürbar zieht. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Schalten nicht im Vordergrund steht oder wenn man lieber gleichmäßig beschleunigt, statt ständig im „richtigen Bereich“ zu bleiben.
Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken eher im Bereich der sportlichen Beschleunigung aus. Der Motor wirkt lebendiger und „hochdrehfreudiger“, wodurch sich das Motorrad besonders dann richtig gut anfühlt, wenn es zügig vorangehen soll. In der Praxis bedeutet das: Während die Harley eher mit souveränem Durchzug punktet, punktet die KTM mit dem Gefühl von unmittelbarer Performance – besonders beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Low Rider ST – Stärke: souveräner, charaktervoller Antrieb mit angenehmer Alltagstauglichkeit; fühlt sich auch bei entspanntem Tempo stark an.
- Low Rider ST – Schwäche: wer maximale Sportlichkeit im Sinne von „immer sofort am Limit“ erwartet, muss sich mental auf den Cruiser-Charakter einstellen.
- Super Duke R – Stärke: sehr direktes Ansprechverhalten und sportliche Dynamik; macht Tempo und Fahrspaß schnell greifbar.
- Super Duke R – Schwäche: wer eher komfortorientiert unterwegs ist, kann die sportliche Auslegung als „fordernder“ empfinden.
Fahrwerk & Handling: Wie sich die Motorräder in Kurven verhalten
Beim Thema Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „Cruiser-Souveränität“ und „Sport-Naked-Agilität“. Die Low Rider ST vermittelt ein eher ruhiges, kontrolliertes Gefühl. Sie wirkt darauf ausgelegt, die Strecke zu genießen, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss. In Kurven fährt sie stabil und berechenbar, besonders wenn der Rhythmus gleichmäßig bleibt. Das macht sie attraktiv für Landstraßenfahrten, bei denen man nicht nur schnell sein will, sondern auch entspannt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen spürbar auf Agilität getrimmt. Das Motorrad lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren: Einlenken, Aufrichten, Beschleunigen – das fühlt sich wie ein zusammenhängender Ablauf an. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt die KTM, dass sie nicht nur schnell kann, sondern auch präzise. Gleichzeitig ist das Setup sportlicher, wodurch Unebenheiten oder ein weniger „perfekter“ Fahrbahnbelag stärker ins Fahrgefühl durchkommen können.
Kurvengefühl im Vergleich
- Low Rider ST: eher souverän und komfortorientiert; gut für flüssiges Fahren mit entspannterem Tempo.
- Super Duke R: eher agil und sportlich; ideal für dynamische Kurvenfahrten und zügiges Herausbeschleunigen.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf zügiges Fahren ausgelegt, und entsprechend spielt das Thema Bremsen eine wichtige Rolle. Die Harley-Davidson Low Rider ST bietet ein Gefühl von Kontrolle, das zum Cruiser passt: Verzögerung wirkt stabil und berechenbar, besonders wenn man vorausschauend fährt. Die KTM 1290 Super Duke R setzt stärker auf sportliche Performance: Beim harten Verzögern und bei häufigen Bremsmanövern fühlt sich das Motorrad sehr „bereit“ an, was das Sicherheitsgefühl in flotten Situationen erhöht.
Wichtig ist: In der Praxis entscheidet nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Dosierbarkeit und das Zusammenspiel mit dem Fahrgefühl. Die Harley wirkt dabei eher „harmonisch“, die KTM eher „sportlich direkt“.
Ergonomie & Alltag: Sitzposition, Komfort und Reichweite
Die Low Rider ST ist klar auf einen Cruiser-Look und eine entsprechende Sitzhaltung ausgelegt. Das bedeutet: Die Position wirkt entspannter, der Rücken bleibt eher ruhig, und längere Fahrten fühlen sich weniger „sportlich verkrampft“ an. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken fährt, wird die alltagstaugliche Ausrichtung zu schätzen wissen.
Die KTM 1290 Super Duke R bietet eine sportlichere Sitzposition. Das ist nicht automatisch unbequem – aber es ist spürbar „leistungsorientierter“. Wer gern aktiv fährt, profitiert von der direkten Rückmeldung. Wer hingegen vor allem Komfort sucht, muss abwägen, ob die sportliche Haltung zum eigenen Fahrprofil passt.
Komfort vs. Sportlichkeit
- Low Rider ST – Vorteil: entspannteres Fahrgefühl für Alltag und längere Touren.
- Low Rider ST – Nachteil: weniger „sportlich“ im Sinne von maximaler Agilität bei sehr dynamischer Fahrweise.
- Super Duke R – Vorteil: sportliches Handling und aktives Fahrgefühl.
- Super Duke R – Nachteil: kann bei längeren, weniger sportlichen Fahrten als fordernder empfunden werden.
Ausstattung & Fahrmodi: Technik als Unterstützung
Moderne Motorräder leben heute auch von Elektronik und Assistenzsystemen. In der Praxis zeigt sich das vor allem bei Traktion, Fahrmodi und der Frage, wie gut das Motorrad unterschiedliche Situationen abfedert: Nasse Fahrbahn, wechselnde Beläge oder einfach der Wunsch, das Motorrad an den eigenen Stil anzupassen.
Die Harley-Davidson Low Rider ST wirkt dabei wie ein Motorrad, das Technik nutzt, um das Cruiser-Gefühl zu unterstützen: stabil, kontrolliert und auf Alltagstauglichkeit ausgelegt. Die KTM 1290 Super Duke R setzt die Elektronik stärker als Performance-Werkzeug ein: Sie hilft, die sportliche Kraft sicher zu übertragen und das Motorrad auch bei ambitionierter Fahrweise berechenbar zu halten.
Für welche Strecken ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Auf der Landstraße zeigt sich schnell, wie unterschiedlich die Prioritäten sind. Die Low Rider ST ist stark, wenn man gleichmäßig fährt, den Rhythmus sucht und die Fahrt genießen möchte. Die Super Duke R ist stark, wenn man Kurven dynamisch angeht, häufig beschleunigt und das Motorrad als aktiven Partner im Fahrprozess erlebt.
In der Stadt zählt vor allem Übersicht, Ansprechverhalten und das Gefühl bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Harley spielt hier ihre Stärke aus, weil der Motorcharakter und die entspanntere Sitzhaltung das Fahren weniger „angespannt“ machen. Die KTM kann ebenfalls im Alltag überzeugen, wirkt aber stärker auf sportliche Nutzung getrimmt.
Auf der Autobahn geht es um Stabilität, Ruhe und die Fähigkeit, gleichmäßig Tempo zu halten. Die Low Rider ST wirkt dabei wie ein Cruiser, der lange Strecken angenehm abspult. Die KTM kann ebenfalls zügig unterwegs sein, fühlt sich aber eher nach „Fahrt mit Anspruch“ an.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider ST ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem charaktervoll, souverän und alltagstauglich sein soll. Wer den V-Twin-Drive liebt, eine entspanntere Sitzhaltung bevorzugt und gern mit gleichmäßigem Rhythmus unterwegs ist, findet in der Low Rider ST ein stimmiges Gesamtpaket. Ihre Stärke liegt weniger im maximalen Sport-Tempo, sondern im angenehmen Gefühl, das man auf Stadt- und Tourenfahrten schnell verinnerlicht.
Die KTM 1290 Super Duke R ist die bessere Wahl, wenn Performance, Agilität und direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer Kurven dynamisch fährt, häufig beschleunigt und ein Motorrad möchte, das sportlich „mitdenkt“, wird mit der KTM deutlich mehr Adrenalin bekommen. Sie ist weniger auf entspanntes Cruisen optimiert, sondern auf ambitionierte Fahrweise.
Kurz gesagt: Low Rider ST für Genuss und Souveränität, Super Duke R für sportliche Dynamik und aktives Fahren.