| UVP | 24.370 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.999 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Dampf von unten
- fetter Sound
- gemütliche Sitzposition
- gutes Fahrwerk
- gute Bremsen
- guter Windschutz
- integrierte Koffer Serie
- Verkleidung vorne lieblos mit sichtbaren Schrauben montiert
- schweres Gefährt
- eigenständiges Design
- komfortabler Tourer
- auffällig stabile Straßenlage
- Preis / Leistung
- Windschild macht Geräusche
- knapp bemessene Leistung
- Getriebe etwas hakelig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 327 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight™ 117 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 60 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Telegabel mit drei Federraten und Leichtmetall-Gabelbrücken (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit hydraulischer Verstellung der Federvorspannung und Zweirohr-Stoßdämpfer (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Low Rider ST hält, was sie verspricht: Sport und Touring. Man traut ihr auf den ersten Blick gar nicht zu, wie sportlich man mit ihr unterwegs sein kann. Natürlich ist sie weder ein ausgewiesener Kurvenräuber noch eine Maschine für Anfängern, dafür ist sie einfach zu schwer. Wer mit dem Gewicht zurecht kommt, bekommt einen echten Power-Cruiser ohne viel Firlefanz. Herzstück ist der überragende Motor mit dem unverschämten Drehmoment-Feeling.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort steht die Low Rider ST und viele andere Harleys als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Harley Kiel ist übrigens "Harley Dealer des Jahres 2021" - völlig zu Recht. Die Jungs dort sind einfach supernett und besonders sympathisch ist der Haushund, mit dem man stundenlang Stöckchen werfen spielen kann.
Fazit - was bleibt hängen
Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...
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Harley-Davidson Low Rider ST vs. Moto Morini X-Cape 650: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider ST und die Moto Morini X-Cape 650, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht der klassische Cruiser-Ansatz mit markantem Auftritt, kräftigem Charakter und einem Fokus auf entspanntes Dahingleiten. Auf der anderen Seite zeigt die X-Cape 650, dass ein moderner Adventure-Style auch im Alltag und auf wechselnden Strecken überzeugen kann. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheidet, sollte vor allem verstehen, wie sie sich im Alltag anfühlen: bei der Sitzposition, beim Handling, bei der Art, wie der Motor die Leistung bereitstellt, und bei der Frage, wie gut das Motorrad für Touren und längere Strecken vorbereitet ist.
Grundcharakter: Cruiser-Vibe trifft auf Adventure-Alltag
Die Harley-Davidson Low Rider ST steht für einen klaren Cruiser-Charakter. Das Fahrgefühl ist auf ein souveränes, ruhiges Vorankommen ausgelegt, bei dem der Motor und die entspannte Sitzhaltung im Vordergrund stehen. Die Moto Morini X-Cape 650 dagegen wirkt wie ein Motorrad, das für unterschiedliche Situationen gemacht ist: Stadtverkehr, Landstraße und auch mal eine unebene Strecke. Der Adventure-Ansatz zeigt sich nicht nur im Look, sondern auch in der Art, wie das Motorrad sich steuern lässt und wie flexibel es im Alltag bleibt.
Stärken und Schwächen im Charaktervergleich
- Low Rider ST: Stärken liegen im „Cruiser-Gefühl“ – der Auftritt, die entspannte Haltung und das ruhige, kraftvolle Ansprechverhalten. Schwächen können dort liegen, wo maximale Wendigkeit und sehr leichtes Handling gefragt sind, etwa in engen Situationen oder bei häufigem Stop-and-Go.
- X-Cape 650: Stärken liegen in der Vielseitigkeit und dem alltagstauglichen Fahrstil, der sich auch auf wechselndem Untergrund wohlfühlt. Schwächen können dort auftreten, wo ein sehr „großes“ Cruiser-Gefühl erwartet wird oder wenn der Fokus ausschließlich auf dem klassischen Langstrecken-Cruising liegt.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Cruiser vs. aufrechter Allrounder
Ein entscheidender Unterschied zwischen den beiden Modellen ist die Sitzposition. Die Harley-Davidson Low Rider ST setzt auf eine Haltung, die das Fahren angenehm entspannt macht. Dadurch fühlt sich das Motorrad besonders auf längeren Strecken stimmig an: Der Körper bleibt ruhig, der Blick liegt weit nach vorn, und das Motorrad vermittelt ein „Ankommen“-Gefühl. Gleichzeitig kann diese Philosophie weniger ideal sein, wenn häufig dynamisch umgelegt oder sehr agil in engen Bereichen gefahren wird.
Die Moto Morini X-Cape 650 fährt sich mit einer eher aufrechten, alltagstauglichen Ergonomie. Das hilft im Stadtverkehr und bei wechselnden Strecken, weil der Fahrer schneller reagieren kann und die Haltung weniger „langgezogen“ wirkt. Wer häufig zwischen Alltag, Feierabendrunde und Tour pendelt, profitiert von dieser Flexibilität. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass das ganz spezielle Cruiser-„Relax“-Gefühl nicht im gleichen Maß entsteht.
Was das für den Alltag bedeutet
Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig kurze Strecken fährt, wird die aufrechte Ergonomie der X-Cape 650 oft als angenehm empfinden. Wer dagegen lange Strecken am Stück plant und dabei bewusst den Cruiser-Charakter genießen möchte, findet in der Low Rider ST eine stimmige Basis.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. vielseitige Allround-Power
Beim Motor geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das Zusammenspiel aus Ansprechverhalten, Durchzug und dem „Gefühl“ beim Beschleunigen. Die Harley-Davidson Low Rider ST wirkt wie ein Motorrad, das Leistung so bereitstellt, dass man entspannt aus dem Drehzahlkeller heraus vorankommt. Das passt besonders gut zu Cruising, gleichmäßigem Tempo und einer Fahrweise, bei der man nicht ständig nachjustieren muss.
Die Moto Morini X-Cape 650 steht dagegen für einen eher allround-orientierten Motorcharakter. Das bedeutet: Sie fühlt sich in vielen Situationen passend an, vom zügigen Anfahren bis zum dynamischeren Herausbeschleunigen aus Kurven. Gerade auf Strecken, auf denen sich das Tempo und der Untergrund ständig ändern, spielt diese Art von Motorisierung ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
- Low Rider ST: Stärken beim entspannten Vorankommen und beim „Cruiser-typischen“ Antriebserlebnis. Schwächen eher dort, wo sehr häufiges, sportlich-agiles Umsetzen von Tempo gefragt ist.
- X-Cape 650: Stärken in der Flexibilität und im vielseitigen Einsatz. Schwächen eher dort, wo ein klassisches Cruiser-Feeling mit sehr „schwerem“ Charakter im Vordergrund steht.
Fahrwerk, Handling und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Im Vergleich zeigt sich: Die Harley-Davidson Low Rider ST zielt auf Stabilität und ein souveränes Fahrverhalten bei gleichmäßigem Tempo. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, lange Strecken angenehm zu „tragen“. In Kurven folgt es dabei eher dem ruhigen Cruiser-Ansatz: nicht hektisch, sondern kontrolliert.
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das leicht zu bewegen ist und sich im Alltag schnell anfühlt. Gerade bei Richtungswechseln, bei wechselndem Belag oder wenn die Strecke nicht perfekt ist, kann das Handling Vorteile bringen. Das Fahrwerk unterstützt dabei einen dynamischeren Rhythmus, ohne dass das Motorrad dabei „zu nervös“ wirkt.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Bei den Bremsen zeigt sich in der Praxis meist ein ähnliches Bild: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Low Rider ST punktet tendenziell mit einem gut dosierbaren Gefühl für ruhige Verzögerung und stabilen Geradeauslauf. Die X-Cape 650 spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen häufiges Anbremsen und schnelle Anpassungen an Tempo und Verkehrslage gefragt sind.
Ausstattung und Tour-Tauglichkeit: Komfortpaket vs. funktionaler Allrounder
Bei der Ausstattung lohnt sich der Blick auf die Frage: Wofür wird das Motorrad genutzt? Die Harley-Davidson Low Rider ST ist vom Konzept her stark auf Touren und Komfort ausgelegt. Dazu gehören typischerweise Elemente, die das Fahren bei längeren Strecken angenehmer machen, etwa Windschutz und eine Gesamtabstimmung, die das Motorrad „tourig“ wirken lässt. Wer häufig längere Strecken fährt, wird die stimmige Gesamtwirkung zu schätzen wissen.
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das funktional bleibt. Es ist darauf ausgelegt, im Alltag schnell einsatzbereit zu sein und auch auf nicht ganz perfekten Strecken nicht sofort an Grenzen zu stoßen. Wer Touren plant, aber dabei Wert auf Flexibilität legt, findet in der X-Cape 650 oft die passende Mischung aus Komfort und praktischer Nutzbarkeit.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Low Rider ST: Stärken bei Komfort und Tour-Feeling. Schwächen eher, wenn maximale Flexibilität im Alltag wichtiger ist als das klassische Cruiser-Tourenpaket.
- X-Cape 650: Stärken bei Vielseitigkeit und alltagstauglicher Funktion. Schwächen eher, wenn ein sehr „großes“ Cruiser-Komfortgefühl erwartet wird.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen der Harley-Davidson Low Rider ST und der Moto Morini X-Cape 650 lässt sich am besten über die Fahrgewohnheiten entscheiden. Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Low Rider ST: die passende Wahl für Cruiser-Fans
Die Harley-Davidson Low Rider ST ist besonders interessant für Fahrer, die das Motorrad vor allem als Langstrecken- und Cruiser-Begleiter nutzen. Wer Wert auf einen markanten Auftritt, entspannte Ergonomie und ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl legt, findet hier eine stimmige Lösung. Auch dann, wenn Touren nicht nur „von A nach B“ sind, sondern das Fahren selbst im Mittelpunkt steht, spielt die Low Rider ST ihre Stärken aus.
X-Cape 650: die passende Wahl für vielseitige Fahrer
Die Moto Morini X-Cape 650 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das im Alltag flexibel bleibt und auch auf wechselnden Strecken Spaß macht. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und spontanen Ausflügen wechselt, profitiert von der allround-orientierten Auslegung. Die X-Cape 650 ist damit eine starke Option für alle, die nicht nur eine Fahrart bevorzugen, sondern ein Motorrad möchten, das sich schnell an unterschiedliche Situationen anpasst.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider ST ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Cruiser-Charakter, entspanntem Langstreckenfahren und einem souveränen, ruhigen Fahrgefühl liegt. Sie überzeugt vor allem dort, wo Komfort und das besondere Cruiser-Erlebnis wichtiger sind als maximale Agilität im engen Alltag. Die Moto Morini X-Cape 650 ist dagegen die passendere Option, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: Stadtverkehr, abwechslungsreiche Landstraßen und gelegentlich auch unperfekte Strecken lassen sich mit ihr oft unkomplizierter bewältigen. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt und flexibel bleibt, wird mit der X-Cape 650 glücklicher. Kurz gesagt: Low Rider ST für Cruiser-Touren mit Charakter – X-Cape 650 für den alltagstauglichen Allrounder, der auf vielen Strecken Spaß macht.