UVP 24.370 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Jetzt mit Milwaukee Eight und 168 Nm - die neue Low Rider ST
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Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Dampf von unten
  • fetter Sound
  • gemütliche Sitzposition
  • gutes Fahrwerk
  • gute Bremsen
  • guter Windschutz
  • integrierte Koffer Serie
Kontra:
  • Verkleidung vorne lieblos mit sichtbaren Schrauben montiert
  • schweres Gefährt
Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht327kg
Radstand1.615mm
Länge2.365mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 720 mm
Höhe1.160mm
Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight™ 117
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km
Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Telegabel mit drei Federraten und Leichtmetall-Gabelbrücken (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein mit hydraulischer Verstellung der Federvorspannung und Zweirohr-Stoßdämpfer (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Low Rider ST hält, was sie verspricht: Sport und Touring. Man traut ihr auf den ersten Blick gar nicht zu, wie sportlich man mit ihr unterwegs sein kann. Natürlich ist sie weder ein ausgewiesener Kurvenräuber noch eine Maschine für Anfängern, dafür ist sie einfach zu schwer. Wer mit dem Gewicht zurecht kommt, bekommt einen echten Power-Cruiser ohne viel Firlefanz. Herzstück ist der überragende Motor mit dem unverschämten Drehmoment-Feeling.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort steht die Low Rider ST und viele andere Harleys als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Harley Kiel ist übrigens "Harley Dealer des Jahres 2021" - völlig zu Recht. Die Jungs dort sind einfach supernett und besonders sympathisch ist der Haushund, mit dem man stundenlang Stöckchen werfen spielen kann. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 23.495€
  • Verfügbarkeit: seit 2022
  • Farben: Schwarz, Weiß, Blau

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

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Harley-Davidson Low Rider ST vs. Royal Enfield Guerrilla 450 – Vergleich

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht die Harley-Davidson Low Rider ST – ein Cruiser mit klarer US-DNA, viel Präsenz und dem Anspruch, auch auf längeren Strecken souverän zu wirken. Auf der anderen Seite kommt die Royal Enfield Guerrilla 450 – kompakt, modern gedacht und mit dem Fokus auf ein agiles, alltagstaugliches Fahrgefühl. In diesem Vergleich schauen wir uns an, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Modelle in der Praxis auswirken: von Motor und Fahrwerk über Komfort bis hin zu Bremsen und Ausstattung.

Grundcharakter: Cruiser-Vibe vs. moderne Agilität

Die Harley-Davidson Low Rider ST ist als Cruiser klar auf eine entspannte, kraftvolle Fahrweise ausgelegt. Die Sitzposition wirkt bewusst „aufrecht und breit“, sodass sich das Motorrad wie gemacht anfühlt für ruhiges Dahingleiten, zügiges Vorankommen und das Gefühl von Kontrolle bei jeder Geschwindigkeit. Die Royal Enfield Guerrilla 450 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Die Werte und die Auslegung deuten auf ein Motorrad hin, das sich leicht bewegen lässt, schnell auf Richtungswechsel reagiert und im Stadtverkehr besonders unkompliziert wirkt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl bemerkbar machen

Leistung und Drehmoment im Vergleich

Bei den Leistungsdaten zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Harley-Davidson Low Rider ST zielt mit ihrer Motorphilosophie auf ein kräftiges, gleichmäßiges Ansprechverhalten ab, das sich vor allem bei mittleren Drehzahlen angenehm anfühlt. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen so, als sei sie darauf optimiert, Drehzahlen effizient zu nutzen und das Motorrad dadurch spritzig und dynamisch wirken zu lassen.

Wichtig ist: Beide Motorräder können im Alltag Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Die Harley spielt ihre Stärken eher aus, wenn es um souveränes Beschleunigen und ein „entspanntes Tempo“ geht. Die Royal Enfield wirkt besonders dann überzeugend, wenn häufiges Anfahren, kurzes Beschleunigen und zügiges Durchschlüpfen im Alltag gefragt sind.

Getriebegefühl und Fahrbarkeit

Auch wenn die konkreten Kennzahlen nur einen Teil erklären, lässt sich aus der Auslegung ableiten, wie die Motorräder zu fahren sind. Die Harley-Davidson Low Rider ST passt eher zu einem Fahrstil, bei dem man nicht ständig „arbeitet“, sondern das Motorrad die Arbeit übernimmt. Die Royal Enfield Guerrilla 450 lädt dagegen dazu ein, die Gänge bewusst zu nutzen und das Motorrad aktiv zu bewegen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Geometrie, Gewicht und Fahrdynamik

Bei den Fahrwerks- und Handling-Werten zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Harley-Davidson Low Rider ST wirkt durch ihre Cruiser-typische Auslegung eher auf Stabilität und ruhiges Geradeausfahren hin. Das ist besonders auf längeren Strecken ein Vorteil, weil das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 hingegen wirkt anhand der Dimensionierung und der typischen Zielsetzung wie ein Motorrad, das sich leichter in enge Situationen einfügt. Das macht sich vor allem in der Stadt bemerkbar: beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel und bei der allgemeinen „Leichtigkeit“ im Alltag.

Komfort über Unebenheiten

Komfort ist mehr als nur ein Gefühl – er hängt auch an den Fahrwerkskennzahlen und daran, wie das Motorrad auf Lastwechsel reagiert. Die Harley-Davidson Low Rider ST ist tendenziell die bessere Wahl, wenn lange Strecken und ein entspannter Rhythmus im Vordergrund stehen. Die Royal Enfield Guerrilla 450 kann ebenfalls komfortabel sein, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das Komfort mit Alltagstauglichkeit kombiniert: nicht „groß und schwer“, sondern „praktisch und beweglich“.

Bremsen: Sicherheit im Alltag und bei zügiger Fahrt

Bei der Bremsleistung sind die aufgelisteten Werte ein guter Hinweis darauf, wie souverän die Motorräder verzögern können. Die Harley-Davidson Low Rider ST ist als Cruiser darauf ausgelegt, auch bei höherem Tempo stabil zu verzögern und dabei ein sicheres Gefühl zu vermitteln. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen so, als sei sie auf kontrolliertes, gut dosierbares Bremsen im Alltag optimiert – besonders dann, wenn häufiges Anhalten und Anfahren zum Alltag gehört.

Unterm Strich gilt: Beide können sicher unterwegs sein, aber die Harley spielt ihre Stärken eher bei „entspannt schneller“ aus, während die Royal Enfield bei „viel Verkehr, viele Situationen“ besonders praktisch wirkt.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie?

Ergonomie im Vergleich

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Harley-Davidson Low Rider ST bietet eine Cruiser-typische Haltung, die den Rücken entlastet und das Motorrad für längere Fahrten attraktiv macht. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das eher auf eine aktive, kompakte Sitzposition ausgelegt ist – ideal für kurze Wege, häufiges Manövrieren und eine Fahrweise, bei der man das Motorrad „mitlenkt“ statt es nur zu genießen.

Alltagstauglichkeit für unterschiedliche Körpergrößen

Aus den aufgelisteten Maßen lässt sich ableiten, dass die Harley-Davidson Low Rider ST vor allem dann punktet, wenn eine entspannte Haltung gewünscht ist und man das Motorrad gerne „groß“ wahrnimmt. Die Royal Enfield Guerrilla 450 dürfte für viele Fahrerinnen und Fahrer attraktiver sein, die ein Motorrad suchen, das sich auch in engen Situationen gut beherrschen lässt.

Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt

Technik und Komfortfeatures

Bei der Ausstattung zeigt sich, wie unterschiedlich die Zielgruppen sind. Die Harley-Davidson Low Rider ST wirkt wie ein Motorrad, das auf Komfort und Langstrecken-Feeling ausgelegt ist. Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt eher auf das Wesentliche, wirkt modern und pragmatisch – und passt damit gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das nicht kompliziert ist, sondern einfach funktioniert.

Reichweite und Alltag

Auch die Reichweiten- und Tankwerte spielen im Alltag eine Rolle: Die Harley wirkt tendenziell als „Tourenmaschine“, bei der längere Abschnitte ohne große Planung angenehm sind. Die Royal Enfield kann im Alltag überzeugen, weil sie sich durch ihre kompakte Art und die typische Nutzung im Stadt- und Landstraßenmix gut in den Tagesablauf einfügt.

Stärken und Schwächen: Direkt gegenübergestellt

Harley-Davidson Low Rider ST

  • Stärken: Cruiser-typische Souveränität, komfortorientierte Ergonomie, ruhiges Fahrgefühl bei längeren Strecken, starke Präsenz.
  • Schwächen: Weniger „leichtfüßig“ im engen Stadtverkehr als kompakter ausgelegte Modelle; wer maximale Wendigkeit sucht, könnte sich schneller eingeschränkt fühlen.

Royal Enfield Guerrilla 450

  • Stärken: Agiles Handling, praxisnahe Alltagstauglichkeit, modernes Konzept für kurze Wege und dynamisches Fahren, unkompliziertes Handling in Verkehrssituationen.
  • Schwächen: Wer vor allem auf Cruiser-Feeling, große Langstreckenruhe und „große“ Kraftentfaltung setzt, wird möglicherweise stärker zur Harley tendieren.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrprofil besser passt. Die Harley-Davidson Low Rider ST ist besonders interessant, wenn längere Strecken, ein entspannter Cruiser-Charakter und ein souveränes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dagegen eine starke Wahl, wenn Alltag, Wendigkeit, unkomplizierte Fahrbarkeit und ein modernes, dynamisches Gefühl wichtiger sind.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider ST ist das passendere Motorrad für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem Wert auf Cruiser-Komfort, souveränes Fahrverhalten und ein entspanntes Langstrecken-Feeling legen. Wer häufig längere Strecken fährt oder das Motorrad als „Reisebegleiter“ versteht, bekommt mit der Harley ein stimmiges Gesamtpaket aus Charakter, Ergonomie und Fahrstabilität. Die Royal Enfield Guerrilla 450 hingegen eignet sich besonders für alle, die ein agiles Motorrad für den Alltag suchen: Stadtverkehr, kurze Wege, häufiges Manövrieren und eine dynamische Fahrweise stehen hier im Fokus. Wer Wendigkeit und unkomplizierte Praxis priorisiert, wird mit der Royal Enfield deutlich zufriedener sein. Kurz gesagt: Harley für Touren und Cruiser-Genuss, Royal Enfield für Alltag, Agilität und modernes Fahrgefühl.

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