| UVP | 24.370 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Dampf von unten
- fetter Sound
- gemütliche Sitzposition
- gutes Fahrwerk
- gute Bremsen
- guter Windschutz
- integrierte Koffer Serie
- Verkleidung vorne lieblos mit sichtbaren Schrauben montiert
- schweres Gefährt
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 327 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight™ 117 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Telegabel mit drei Federraten und Leichtmetall-Gabelbrücken (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit hydraulischer Verstellung der Federvorspannung und Zweirohr-Stoßdämpfer (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Low Rider ST hält, was sie verspricht: Sport und Touring. Man traut ihr auf den ersten Blick gar nicht zu, wie sportlich man mit ihr unterwegs sein kann. Natürlich ist sie weder ein ausgewiesener Kurvenräuber noch eine Maschine für Anfängern, dafür ist sie einfach zu schwer. Wer mit dem Gewicht zurecht kommt, bekommt einen echten Power-Cruiser ohne viel Firlefanz. Herzstück ist der überragende Motor mit dem unverschämten Drehmoment-Feeling.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort steht die Low Rider ST und viele andere Harleys als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Harley Kiel ist übrigens "Harley Dealer des Jahres 2021" - völlig zu Recht. Die Jungs dort sind einfach supernett und besonders sympathisch ist der Haushund, mit dem man stundenlang Stöckchen werfen spielen kann.
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Low Rider ST vs. Suzuki GSX-8T: Motorradvergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Low Rider ST steht für den klassischen Harley-Ansatz: markanter Auftritt, kräftiger Motorcharakter und ein Fahrgefühl, das mehr nach „Tour“ als nach „Sport-Training“ klingt. Die Suzuki GSX-8T dagegen wirkt wie ein moderner Gegenentwurf: kompakt, agil und mit Fokus auf Alltagstauglichkeit – ohne den Spaßfaktor zu verlieren.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Ergonomie, Fahrwerk und Ausstattung unterscheiden. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen herausgearbeitet – so, dass am Ende klar wird, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt Kopie
Harley-Davidson Low Rider ST: Tourer mit Harley-Identität
Die Low Rider ST ist kein Motorrad, das sich verstecken will. Sie bringt den typischen Harley-Look mit und setzt auf ein Fahrgefühl, das sich weniger über „Spitzenwerte“ definiert, sondern über den Charakter: Drehmomentgefühl, ruhigeres Ansprechverhalten und ein Sound, der beim Fahren automatisch Aufmerksamkeit erzeugt. Gerade auf längeren Strecken wirkt das wie ein Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig „nach Drehzahl“ verlangt.
Suzuki GSX-8T: Street-Tourer für den modernen Alltag
Die GSX-8T ist dagegen stärker auf Effizienz und Agilität ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt: unkompliziert in der Handhabung, schnell im Kopf und mit einem Fahrstil, der sich gut an wechselnde Situationen anpasst – von der Stadt bis zur Feierabendrunde. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, findet hier eine klare Ausrichtung.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. sportliche Alltagstauglichkeit
Low Rider ST: kräftig und „entspannt“ nutzbar
Bei der Harley-Davidson Low Rider ST steht der Motorcharakter im Vordergrund. Das Zusammenspiel aus Drehmoment und Übersetzung sorgt dafür, dass sich das Motorrad auch ohne permanentes Hochdrehen souverän anfühlt. In der Praxis bedeutet das: Anfahren, Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen und gleichmäßiges Tempo wirken harmonisch. Das ist besonders angenehm, wenn Streckenführung und Verkehr ständig Tempo und Gangwahl beeinflussen.
Stärke: Das Motorrad vermittelt ein „kraftvolles“ Gefühl, ohne dass man ständig den Drehzahlmesser im Blick haben muss. Schwäche: Wer sehr sportlich und aggressiv fahren möchte, empfindet die Abstimmung möglicherweise weniger „spitz“ als bei stärker sportlich ausgelegten Konzepten.
GSX-8T: dynamisch, direkt und gut dosierbar
Die Suzuki GSX-8T spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es um schnelle Reaktionen und saubere Dosierbarkeit geht. Das Fahrgefühl wirkt oft „direkter“: Gasannahme, Beschleunigung und das Tempo in Kurven lassen sich tendenziell leichter steuern. Damit eignet sich die GSX-8T besonders für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und Kurvenfahrten als festen Bestandteil des Tages sehen.
Stärke: Agilität und ein modernes Ansprechverhalten machen das Motorrad vielseitig – auch dann, wenn die Strecke nicht planbar ist. Schwäche: Wer den Fokus stark auf „entspanntes Dahingleiten“ legt und den Harley-typischen Charakter sucht, könnte den Unterschied im Motorgefühl als weniger emotional empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. Alltagsflexibilität
Low Rider ST: komfortorientiert, mit Tour-Blick
Die Harley-Davidson Low Rider ST ist so gestaltet, dass längere Fahrten angenehm bleiben. Die Sitzposition wirkt auf den ersten Eindruck eher „tourig“: stabil, mit einem Gefühl von Kontrolle statt hektischer Aktivität. Das hilft, wenn man über Stunden unterwegs ist und nicht ständig die Haltung korrigieren möchte.
Stärke: Komfort und ein ruhiges Fahrgefühl auf längeren Strecken. Schwäche: In sehr engen Situationen oder bei häufigem Rangieren kann die größere „Präsenz“ des Motorrads spürbar sein.
GSX-8T: aufrecht genug für den Alltag, sportlich genug für Kurven
Die Suzuki GSX-8T bietet eine Sitzposition, die sich gut für wechselnde Anforderungen eignet. Sie wirkt weniger „schwer“ im Handling und lässt sich im Alltag oft leichter manövrieren. Gleichzeitig bleibt genug sportlicher Spielraum, um Kurvenfahrten nicht nur als Pflichtprogramm zu sehen.
Stärke: Alltagstauglichkeit und ein flexibles Körpergefühl. Schwäche: Wer sehr lange Touren mit maximaler „Couch“-Anmutung bevorzugt, könnte bei der GSX-8T weniger „Langstreckenruhe“ finden als bei der Low Rider ST.
Fahrwerk und Handling: Stabilität und Komfort vs. Agilität
Low Rider ST: souverän und tourstabil
Die Low Rider ST vermittelt Stabilität. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, Unebenheiten und wechselnde Fahrbahnbedingungen nicht unnötig in den Vordergrund zu rücken. Dadurch entsteht ein Gefühl von Sicherheit, besonders bei gleichmäßigem Tempo oder längeren Autobahnabschnitten.
Stärke: ruhige Linie, tourstabile Abstimmung. Schwäche: In sehr dynamischen Passagen kann die „Tour“-Philosophie weniger direkt wirken als bei einem stärker sportlich abgestimmten Motorrad.
GSX-8T: wendig und schnell im Richtungswechsel
Die GSX-8T ist spürbar auf Wendigkeit ausgelegt. Das Motorrad reagiert oft zügig auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Gerade auf Landstraßen mit wechselnden Radien fühlt sich das Konzept stimmig an: nicht nur schnell, sondern auch kontrollierbar.
Stärke: Agiles Handling und gute Kontrolle in Kurven. Schwäche: Wer primär Komfort über maximale sportliche Präzision stellt, könnte die Abstimmung als etwas „lebendiger“ empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei beiden Motorrädern steht die Sicherheit im Vordergrund, aber der Weg dorthin ist unterschiedlich. Die Harley-Davidson Low Rider ST zielt eher auf ein gleichmäßiges, gut vorhersehbares Bremsgefühl ab – passend zum tourorientierten Charakter. Die Suzuki GSX-8T wirkt dagegen häufig etwas sportlicher in der Dosierung, was in dynamischen Situationen ein Vorteil sein kann.
Stärke Low Rider ST: berechenbare Verzögerung im Alltag und auf längeren Strecken. Stärke GSX-8T: schnelle Rückmeldung und präzise Dosierbarkeit, wenn es zügig wird. Schwäche bei beiden: Wie stark das subjektive Gefühl ausfällt, hängt stark von Reifen, Beladung und Fahrweise ab – daher lohnt sich ein Blick auf die konkrete Konfiguration und die eigenen Prioritäten.
Ausstattung und Alltag: Wer braucht was wirklich?
Low Rider ST: Tour-Ausrichtung und Harley-Feeling
Die Low Rider ST ist für Fahrer gedacht, die ihr Motorrad nicht nur als Transportmittel sehen. Die Ausstattung und die Gesamtanmutung sind klar auf „Fahren mit Anspruch“ ausgelegt. Wer gern mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken plant, findet in der Tour-Orientierung einen stimmigen Rahmen.
Stärke: stimmiges Gesamtpaket für längere Fahrten und ein Motorradgefühl, das man gern „lebt“. Schwäche: Wer maximale Minimalistik oder besonders kompakte Maße sucht, muss sich bewusst sein, dass die Low Rider ST mehr Präsenz mitbringt.
GSX-8T: moderne Technik und unkomplizierte Nutzung
Die GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das Technik und Alltag zusammenbringt. Das Konzept passt besonders gut zu Fahrern, die häufig unterwegs sind, unterschiedliche Strecken fahren und dabei ein Motorrad möchten, das sich schnell anfühlt und nicht kompliziert wird.
Stärke: unkomplizierte Nutzung, vielseitig im Alltag. Schwäche: Wer den „klassischen“ Look und die Harley-typische emotionale Komponente sucht, wird eher bei der Low Rider ST fündig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wo die Harley-Davidson Low Rider ST besonders punktet
- Touriger Charakter mit ruhigem, kraftvollem Fahrgefühl
- Stabilität und Komfort für längere Strecken
- Emotionaler Auftritt und klare Markenidentität
Wo die Suzuki GSX-8T besonders punktet
- Agilität und schnelle Reaktion im Handling
- Alltagstauglichkeit mit sportlicher Dosierbarkeit
- Vielseitigkeit für Stadt, Landstraße und flotte Ausfahrten
Typische Schwächen, die man nicht ignorieren sollte
- Low Rider ST: weniger „spitz“ für sehr sportliche Fahrstile, mehr Präsenz im Handling
- GSX-8T: weniger Harley-typische Emotion und weniger „Couch“-Ruhe für maximale Langstreckenentspannung
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Harley-Davidson Low Rider ST: die richtige Wahl für Tour-Fans
Die Harley-Davidson Low Rider ST passt besonders gut, wenn längere Fahrten im Fokus stehen und das Motorrad vor allem komfortabel, souverän und charakterstark wirken soll. Wer gern mit Drehmoment fährt, den klassischen Stil mag und ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein „Werkzeug“ anfühlt, sondern wie ein Statement, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.
Suzuki GSX-8T: die richtige Wahl für Alltagsfahrer und Kurvenliebhaber
Die Suzuki GSX-8T ist ideal, wenn das Motorrad viel genutzt wird und sich in unterschiedlichen Situationen bewähren muss. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern spontan fährt und auf Landstraßen agil und kontrolliert unterwegs sein möchte, findet in der GSX-8T eine starke Basis.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider ST ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Tour-Komfort, Stabilität und den markanten Harley-Charakter suchen. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo man lange Strecken entspannt genießen möchte und das Fahrgefühl mehr zählt als maximale Sportlichkeit. Die Suzuki GSX-8T überzeugt dagegen besonders bei Alltagstauglichkeit, Agilität und direkter Fahrbarkeit. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht bewegt, schnell auf Lenkimpulse reagiert und sowohl Stadt als auch Landstraße souverän abdeckt, trifft mit der GSX-8T eine sehr passende Entscheidung. Kurz gesagt: Low Rider ST für die emotionale Tour, GSX-8T für den vielseitigen Alltag mit sportlichem Touch.