| UVP | 24.370 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Dampf von unten
- fetter Sound
- gemütliche Sitzposition
- gutes Fahrwerk
- gute Bremsen
- guter Windschutz
- integrierte Koffer Serie
- Verkleidung vorne lieblos mit sichtbaren Schrauben montiert
- schweres Gefährt
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 327 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight™ 117 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Telegabel mit drei Federraten und Leichtmetall-Gabelbrücken (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit hydraulischer Verstellung der Federvorspannung und Zweirohr-Stoßdämpfer (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Low Rider ST hält, was sie verspricht: Sport und Touring. Man traut ihr auf den ersten Blick gar nicht zu, wie sportlich man mit ihr unterwegs sein kann. Natürlich ist sie weder ein ausgewiesener Kurvenräuber noch eine Maschine für Anfängern, dafür ist sie einfach zu schwer. Wer mit dem Gewicht zurecht kommt, bekommt einen echten Power-Cruiser ohne viel Firlefanz. Herzstück ist der überragende Motor mit dem unverschämten Drehmoment-Feeling.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort steht die Low Rider ST und viele andere Harleys als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Harley Kiel ist übrigens "Harley Dealer des Jahres 2021" - völlig zu Recht. Die Jungs dort sind einfach supernett und besonders sympathisch ist der Haushund, mit dem man stundenlang Stöckchen werfen spielen kann.
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Low Rider ST vs. Voge R 125 S: Vergleich für unterschiedliche Ansprüche
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, lohnt sich ein genauer Blick. Der Harley-Davidson Low Rider ST steht für den klassischen Cruiser-Look mit spürbarem Vibe und einem Fahrgefühl, das man nicht einfach übergeht. Die Voge R 125 S wirkt dagegen moderner, leichter und deutlich alltagstauglicher gedacht – besonders dort, wo Wendigkeit, unkompliziertes Handling und ein Einstieg in die Motorradwelt im Vordergrund stehen.
In diesem Vergleich geht es nicht darum, ein Motorrad pauschal als „besser“ zu deklarieren. Stattdessen werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet, die sich aus den jeweiligen Eigenschaften ergeben: Wie verändert sich das Fahrverhalten? Wie wirkt die Sitzposition im Alltag? Und welche Stärken zeigen sich dort, wo die meisten Fahrer wirklich unterwegs sind – in der Stadt, auf der Landstraße oder auf längeren Touren?
Erster Eindruck: Charakter und Design als Teil des Fahrgefühls
Harley-Davidson Low Rider ST: Cruiser-Identität
Der Low Rider ST bringt eine klare Harley-DNA mit: bulliger Look, markante Linien und ein Auftreten, das sofort Präsenz zeigt. Genau diese „Größe“ spürt man auch beim Fahren. Das Motorrad wirkt wie gemacht für entspannte Fahrten, bei denen man nicht ständig nach dem nächsten Impuls sucht, sondern den Rhythmus selbst bestimmt.
Voge R 125 S: sportlich, kompakt, modern
Die Voge R 125 S wirkt dagegen wie ein Motorrad, das sich schnell anfühlt und unkompliziert bleibt. Das Design ist klar, die Silhouette wirkt leichter und die Gesamterscheinung zielt stärker auf Alltag und Fahrspaß ab. Gerade wenn die Wege kurz sind, das Parken eng wird oder man häufig in wechselndem Verkehr unterwegs ist, spielt diese kompakte Ausrichtung ihre Vorteile aus.
Sitzposition und Ergonomie: Wer fühlt sich worauf besser?
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein zentraler Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt und wie entspannt man ankommt. Der Harley-Davidson Low Rider ST setzt eher auf eine Cruiser-typische Haltung: man sitzt „drin“, mit einem Gefühl von Stabilität und Ruhe. Das ist besonders angenehm, wenn man längere Strecken ohne ständiges Umgreifen fahren möchte.
Die Voge R 125 S ist dagegen stärker auf eine aktive, alltagstaugliche Ergonomie ausgelegt. Das bedeutet: Man kann sich leichter bewegen, schneller reagieren und das Motorrad wirkt insgesamt „handlicher“. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder öfter mal zügig um die Ecke muss, profitiert von dieser leichteren Bedienbarkeit.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Kraftentfaltung, unterschiedliche Erwartungen
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich schnell, dass die beiden Maschinen unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Der Harley-Davidson Low Rider ST steht für eine kraftvolle, cruiser-typische Art der Beschleunigung. Das Motorrad fühlt sich dabei weniger wie ein „Drehzahlwerk“ an, sondern eher wie ein Antrieb, der mit Druck aus dem unteren und mittleren Bereich arbeitet. Dadurch wirkt das Fahren oft entspannter: Man muss nicht ständig hochdrehen, um zügig voranzukommen.
Die Voge R 125 S ist im Vergleich stärker auf ein modernes, effizientes Fahrerlebnis ausgelegt. Die Kraftentfaltung wirkt direkter und „motorradtypisch“ für ein leichteres Setup: Man kann das Motorrad gut dosieren, sauber beschleunigen und im Alltag schnell auf Situationen reagieren. Gerade für Einsteiger oder Fahrer, die ein unkompliziertes Motorrad suchen, ist diese Art von Antrieb oft angenehmer als ein sehr massiver Charakter.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen – zumindest im Fahrgefühl. Der Harley-Davidson Low Rider ST vermittelt vor allem auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Tempo ein starkes Sicherheitsgefühl. Das Motorrad liegt spürbar stabil, und das gibt gerade auf der Landstraße oder bei Touren ein gutes Gefühl von Kontrolle.
Die Voge R 125 S spielt ihre Stärken eher in der Agilität aus. In engen Situationen, beim Rangieren oder auf kurvigen Strecken mit wechselndem Tempo wirkt sie wendiger. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man häufig die Richtung wechselt oder das Motorrad „mitdenkt“ – statt nur zu „tragen“.
Kurvenverhalten im Vergleich
Beide Motorräder können Kurven, aber auf unterschiedliche Art. Der Low Rider ST fühlt sich in Kurven oft wie ein Cruiser an: stabil, mit einem gewissen „Schwung“, der sich gut anfühlt, wenn man vorausschauend fährt. Die Voge R 125 S wirkt dagegen leichter in der Bewegung und lässt sich oft schneller in den gewünschten Winkel bringen. Wer gern dynamisch fährt oder häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße pendelt, wird die Agilität der Voge besonders schätzen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen entsteht durch Dosierbarkeit
Beim Thema Bremsen ist weniger die reine Bremskraft entscheidend, sondern wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Der Harley-Davidson Low Rider ST wirkt in der Regel so, dass man mit ruhiger Hand sehr kontrolliert verzögern kann. Das passt gut zu einem Fahrstil, der auf Stabilität und planbares Tempo setzt.
Die Voge R 125 S punktet eher mit einem direkten Gefühl an der Bremse. Das ist im Stadtverkehr ein echter Vorteil, weil man häufig fein dosieren muss: an Ampeln, in Stop-and-Go-Situationen oder beim schnellen Anpassen an Verkehrslücken.
Alltagstauglichkeit: Wo spielt welches Motorrad seine Stärken aus?
Stadtverkehr
Im Stadtverkehr zeigt die Voge R 125 S klare Vorteile. Das kompakter wirkende Setup, die leichtere Handhabung und das insgesamt unkomplizierte Fahrgefühl machen das Motorrad besonders geeignet für kurze Wege und häufiges Stoppen. Auch das Rangieren und das schnelle Reagieren im Verkehr sind typischerweise angenehmer.
Der Harley-Davidson Low Rider ST kann natürlich auch in der Stadt gefahren werden, aber er bringt mehr „Motorrad-Gewicht“ im Gefühl mit. Wer gern Cruiser fährt und sich nicht von einem größeren Auftritt stören lässt, bekommt ein sehr souveränes Fahrgefühl. Für sehr enge Parklücken oder häufiges „Zirkeln“ kann die Voge jedoch im Vorteil sein.
Landstraße und Touren
Auf der Landstraße spielt der Harley-Davidson Low Rider ST seine Stärken besonders aus. Der Cruiser-Charakter sorgt für entspanntes Gleiten, und die Stabilität im Fahrwerk unterstützt lange Abschnitte. Wer Touren mag, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, sondern einfach fährt, wird hier eher glücklich.
Die Voge R 125 S ist ebenfalls tourentauglich, aber anders gedacht: eher als Motorrad für dynamische Tagesausflüge und Strecken, auf denen Agilität und unkomplizierte Bedienung zählen. Für lange Autobahnabschnitte oder sehr hohe Reisegeschwindigkeiten ist sie im Vergleich weniger „Cruiser-typisch“ – dafür punktet sie mit einem leichteren Handling und einem modernen Gesamtpaket.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich der Eigenschaften
Harley-Davidson Low Rider ST – Stärken
- Stabiler Cruiser-Charakter für entspannte Fahrten und souveränes Gefühl auf längeren Strecken.
- Starke Präsenz und ein Fahrstil, der nicht auf ständiges Hochdrehen angewiesen ist.
- Gutes Vertrauen durch planbares Handling und eine insgesamt „runde“ Abstimmung.
Harley-Davidson Low Rider ST – mögliche Schwächen
- Weniger agil als ein kompakteres Motorrad – besonders in engen Stadt-Situationen.
- Mehr „Motorrad“ im Handling, was für Einsteiger ungewohnt sein kann.
Voge R 125 S – Stärken
- Agilität und Alltagstauglichkeit durch ein leichteres, handlicheres Fahrgefühl.
- Direkte Reaktion bei Beschleunigung und Bremsdosierung – praktisch im Verkehr.
- Modernes Setup, das sich schnell zugänglich anfühlt.
Voge R 125 S – mögliche Schwächen
- Weniger Cruiser-typischer Langstreckenkomfort im Vergleich zum Low Rider ST.
- Charakter eher alltags- und fahrspaßorientiert statt „große Tour im Cruiser-Modus“.
Für wen passt welches Motorrad?
Der wichtigste Punkt bei einem Vergleich ist die Frage nach dem eigenen Fahrprofil. Der Harley-Davidson Low Rider ST passt besonders gut zu Fahrern, die den Cruiser-Charakter lieben: entspannte Fahrten, ein souveränes Gefühl auf der Landstraße und ein Motorrad, das optisch wie technisch eine klare Identität zeigt. Wer gern mit Ruhe unterwegs ist und Touren als Genuss versteht, findet im Low Rider ST oft genau das richtige Maß.
Die Voge R 125 S ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag dominiert: Stadtverkehr, kurze Strecken, häufiges Manövrieren und ein Motorrad, das schnell „mit einem mitgeht“. Auch für Einsteiger oder Fahrer, die ein modernes, unkompliziertes Gesamtpaket suchen, wirkt die Voge besonders passend. Sie bietet ein zugängliches Fahrgefühl und erleichtert den Einstieg in den Motorradalltag.
Fazit:
Wer vor allem entspannte Cruiser-Fahrten sucht, auf der Landstraße Stabilität und ein souveränes Fahrgefühl schätzt und das Motorrad auch optisch als Statement erleben möchte, trifft mit dem Harley-Davidson Low Rider ST die passendere Wahl. Es ist die Maschine für Genuss-Touren und einen Fahrstil, der weniger auf Agilität im engen Verkehr setzt, sondern auf Ruhe, Präsenz und planbares Handling.
Die Voge R 125 S ist dagegen ideal, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, häufiges Anhalten, enge Situationen und der Wunsch nach einem modernen, handlichen Motorrad. Sie wirkt leichter zu bewegen, lässt sich im Alltag oft direkter dosieren und macht Fahrspaß dort, wo man ständig reagieren muss. Kurz gesagt: Low Rider ST für Cruiser-Fans und Tourenliebhaber, R 125 S für pragmatische Fahrer, Einsteiger und alle, die ein unkompliziertes Motorrad für den täglichen Einsatz wollen.