UVP 15.990 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
Was unterscheidet die neue Nightster Special (2023) von der Standard Nightster aus 2022?
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Darf es etwas mehr sein?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor
  • Sound
  • überraschend sportlicher Angang
  • tolles TFT-Display mit Kartennavigation
  • Handy-Anbindung mit einfach bedienbarer App
  • hervorragendes Harley Einstiegs-Bike
Kontra:
  • Rückspiegel könnten etwas größer sein
  • für diesen Preis etwas viel Kunststoff
  • lieblos verlegte Kabel
  • rutschiger Sitz
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht225kg
Radstand1.545mm
Länge2.250mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 715 mm
Höhe1.140mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum975ccm
Hub66mm
Bohrung97mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung90 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment95 NM bei 5.750 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite213km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneShowa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 57H
Reifen hinten150/80B16 77H
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneschwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial, 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Nightster oder Nightster Special, das ist hier die Frage! Wir würden zur neuen Special greifen, alleine schon wegen des Sozius-Sitzes, den man dann und wann dann ja doch ganz gut gebrauchen kann. Besonders gut gefallen hat uns das tolle, neue Cockpit und vor allem dessen einfache Bedienung inklusive der App. Ob man das nun wirklich benötigt, ist sicherlich Ansichtssache, aber zumindest funktioniert es prächtig, was man ja nicht von allen Wettbewerbern behaupten kann.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Nightster Special und die Standard Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - auf geht's!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.595 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2023
  • Farben: Matt-Schwarz, Gelb, Blau, Schwarz-Metallic

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

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Harley-Davidson Nightster Special vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich im Motorradtest

Wer zwischen Harley-Davidson Nightster Special und KTM 1290 Super Duke R schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Philosophien: Die Nightster Special steht für einen modernen, urbanen Look mit dem typischen Harley-Gefühl – kompakt, nah am Fahrer und mit einem Charakter, der sich im Alltag gut anfühlt. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist der Inbegriff von kompromissloser Performance: ein Motorrad, das auf Dynamik, Tempo und sportliche Kontrolle ausgelegt ist und sich auf der Straße wie ein echtes Werkzeug für flotte Ausfahrten anfühlt.

Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Aspekte gegenübergestellt: Fahrgefühl und Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Komfort sowie Stärken und Schwächen im Alltag. So lässt sich besser einordnen, welches Motorrad zur eigenen Fahrweise passt – ohne sich in einzelnen Daten zu verlieren.

Motorcharakter: Harley-Feeling vs. KTM-Performance

Harley-Davidson Nightster Special: Drehmoment-Drive mit „Vibe“

Die Harley-Davidson Nightster Special wirkt in der Praxis weniger wie ein reines „Beschleunigungsgerät“, sondern mehr wie ein Motorrad, das Kraft verfügbar macht, sobald man den Gasgriff öffnet. Der Motorcharakter ist spürbar „mechanisch“ und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle: Man fährt eher mit Gefühl und Dosierung als mit maximaler Drehzahl. Das macht die Nightster Special besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und wechselnde Geschwindigkeiten den Alltag bestimmen.

KTM 1290 Super Duke R: Druck von unten bis oben

Die KTM 1290 Super Duke R spielt dagegen klar in der Liga der sportlichen Überlegenheit. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven und fühlt sich so an, als wäre jederzeit „mehr“ möglich. Dadurch entsteht ein sehr direktes, sportliches Fahrgefühl: Gas auf, Motorrad reagiert – ohne lange Übergangsphasen. Wer gerne zügig unterwegs ist, Überholmanöver plant oder auf Landstraßen die Dynamik ausnutzt, wird die KTM schnell als „Werkzeug“ für schnelle Richtungswechsel und zügiges Tempo schätzen.

Fahrdynamik und Handling: Agilität vs. sportliche Stabilität

Nightster Special: leicht zu bewegen, nah am Fahrer

Die Harley-Davidson Nightster Special ist vom Gesamtkonzept her auf ein souveränes, alltagstaugliches Handling ausgelegt. Das Motorrad wirkt in der Bewegung handlich und vermittelt ein Gefühl von „direkter Nähe“ zum Fahrer. Gerade in engen Situationen – etwa beim Rangieren, im Stadtverkehr oder beim schnellen Wechsel zwischen Kurven und Geraden – spielt die kompaktere Auslegung ihre Stärken aus.

Als Schwäche kann sich bei sehr ambitionierter Fahrweise bemerkbar machen, dass die Nightster Special nicht die gleiche sportliche „Härte“ und Reserven bietet wie eine große Performance-Maschine. Wer dauerhaft sportlich am Limit unterwegs ist, wird die KTM als klar überlegen empfinden.

Super Duke R: präzise Führung bei Tempo

Die KTM 1290 Super Duke R ist spürbar auf sportliche Kontrolle ausgelegt. In schnellen Kurven und bei höherem Tempo wirkt das Motorrad stabil und zielgerichtet. Das Handling fühlt sich dabei nicht „schwer“ an, sondern eher wie eine Mischung aus Kraft und Präzision: Man kann das Tempo aufbauen, Linien halten und das Motorrad mit klaren Impulsen in die Kurve bringen.

Im Gegenzug ist die KTM weniger „entspannt“ im typischen Stop-and-Go-Alltag. Das liegt weniger an der Bedienbarkeit, sondern eher an der Charakteristik: Wer viel gemütlich fährt, kann die sportliche Ausrichtung als etwas fordernder wahrnehmen.

Fahrwerk und Federung: Komfort im Alltag vs. sportliche Abstimmung

Harley: Komfortorientiert mit spürbarem Charakter

Die Harley-Davidson Nightster Special zielt auf ein Fahrgefühl ab, das im Alltag angenehm bleibt. Unebenheiten werden spürbar „abgefedert“, ohne dass das Motorrad komplett in Watte fällt. Dadurch eignet sich die Nightster Special gut für wechselnde Straßenbedingungen – von Stadtstraßen bis zu Landstraßen mit schlechterem Belag.

Wer dagegen sehr sportlich fährt und die Federung konsequent ausreizt, wird feststellen, dass die KTM in der Abstimmung klar auf Performance getrimmt ist.

KTM: sportliche Kontrolle bei dynamischer Fahrweise

Die KTM 1290 Super Duke R bietet eine Federungs- und Fahrwerksauslegung, die bei zügiger Fahrt besonders überzeugt. Das Motorrad bleibt auch bei dynamischen Manövern berechenbar und unterstützt die Linie. Gerade wenn Bremsen, Einlenken und Beschleunigen eng getaktet sind, zeigt sich die sportliche Abstimmung als Vorteil.

Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass die KTM bei sehr ruhiger Fahrweise weniger „weich“ wirkt als eine stärker komfortorientierte Maschine. Wer häufig lange Strecken mit viel Stadtanteil fährt, sollte das im Hinterkopf behalten.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die KTM 1290 Super Duke R wirkt darauf ausgelegt, auch bei hoher Dynamik schnell und kontrolliert zu verzögern. Dadurch entsteht ein hohes Maß an Vertrauen, wenn aus höheren Geschwindigkeiten zügig abgebremst werden muss – etwa vor Kurven oder in Situationen, in denen man spontan reagieren will.

Die Harley-Davidson Nightster Special bremst ebenfalls souverän und passt gut zum Charakter des Motorrads. Die Stärke liegt hier eher in der stimmigen Dosierbarkeit und dem „ruhigen“ Gefühl beim Verzögern. Wer hauptsächlich moderat fährt, wird die Nightster Special als ausreichend sportlich empfinden. Wer jedoch regelmäßig sehr sportlich unterwegs ist, profitiert von der KTM-Performance.

Ergonomie und Sitzgefühl: Urban passend vs. sportlich fokussiert

Die Harley-Davidson Nightster Special wirkt ergonomisch auf einen alltagstauglichen Fahrstil ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamthaltung unterstützen ein entspanntes Vorankommen, ohne dass das Motorrad „zu sportlich“ wirkt. Das ist ein Vorteil, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn die Fahrt auch mal nicht komplett geplant sportlich ausfällt.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen klar sportlicher positioniert. Das Motorrad lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren und das Tempo zu nutzen. Für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne dynamisch unterwegs sind, ist das ein Plus. Für lange, sehr entspannte Touren kann die sportlichere Haltung jedoch je nach Körperbau und Fahrgewohnheit anstrengender wirken.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „Real Life“

Nightster Special: unkompliziert im Alltag

Die Harley-Davidson Nightster Special punktet vor allem dort, wo Alltag zählt: Sie wirkt leicht zu handhaben, lässt sich gut in den Alltag integrieren und bietet ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach „Sportmodus“ verlangt. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren, sondern auch für regelmäßige Fahrten genutzt wird, spielt die Nightster Special ihre Stärken aus.

Super Duke R: wenn die Straße nach Tempo ruft

Die KTM 1290 Super Duke R ist besonders dann im Element, wenn die Strecke mehr hergibt: Landstraßen, zügige Ausfahrten, kurvige Abschnitte und Situationen, in denen man gerne Reserven nutzt. Im Alltag kann sie zwar ebenfalls gefahren werden, aber sie fühlt sich am besten an, wenn die Fahrt bewusst dynamisch geplant ist.

Design und Charakter: Harley-Identität vs. KTM-Aggressivität

Auch wenn es nicht „objektiv“ ist, beeinflusst der Charakter die Kaufentscheidung stark. Die Harley-Davidson Nightster Special steht für eine markante, klassische Harley-Ästhetik in moderner Ausführung. Die KTM 1290 Super Duke R wirkt dagegen aggressiv, technisch und auf Performance getrimmt. Wer sich mit dem jeweiligen Stil identifiziert, wird das Motorrad auch im Alltag mehr genießen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Harley-Davidson Nightster Special

  • Stimmiger Charakter für den Alltag und für häufige kurze Fahrten
  • Handliches, nahes Fahrgefühl – besonders in urbanen Situationen
  • Komfortorientierte Abstimmung für wechselnde Straßenbedingungen
  • Brems- und Fahrgefühl passend zum eher moderaten bis dynamischen Einsatz

Schwächen der Harley-Davidson Nightster Special

  • Bei dauerhaft sehr sportlicher Fahrweise fehlt im Vergleich zur KTM spürbar die Performance-Reserve
  • Wer maximale Dynamik sucht, wird die KTM als zielgerichteter empfinden

Stärken der KTM 1290 Super Duke R

  • Sehr hohe Leistungs- und Dynamikreserven für zügige Fahrten
  • Stabile, präzise Fahrweise bei Tempo und in schnellen Kurven
  • Bremsen und Gesamtpaket wirken auf sportliche Anforderungen ausgelegt
  • Motorcharakter unterstützt aktives Fahren und schnelle Richtungswechsel

Schwächen der KTM 1290 Super Duke R

  • Im „ruhigen“ Alltag kann die sportliche Ausrichtung weniger entspannend wirken
  • Für sehr lange, gemütliche Touren kann die sportlichere Ergonomie je nach Fahrerbau stärker fordern

Welche Wahl passt besser? Einordnung für unterschiedliche Fahrertypen

Die Harley-Davidson Nightster Special ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag Spaß macht, sich leicht bewegt und einen eigenen Charakter mitbringt. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt – von der Dosierbarkeit bis zur komfortorientierten Abstimmung – trifft mit der Nightster Special eine sehr gute Wahl.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die bessere Entscheidung für alle, die sportliche Dynamik priorisieren: zügige Ausfahrten, kurvige Strecken, häufiges „Gas geben“ und ein Motorrad, das auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt. Wer Reserven liebt und das Motorrad als Performance-Tool versteht, wird mit der KTM deutlich mehr „Biss“ erleben.

Fazit:

Die Harley-Davidson Nightster Special ist das Motorrad für den Alltag mit Charakter: handlich, stimmig im Fahrgefühl und angenehm abgestimmt für wechselnde Straßen. Sie eignet sich besonders für regelmäßige Fahrten, Stadtverkehr und Touren, bei denen das Motorrad nicht nur schnell, sondern vor allem „rund“ sein soll. Die KTM 1290 Super Duke R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht: mehr Reserven, präzisere Unterstützung bei Tempo und ein Gesamtpaket, das zügige Fahrten spürbar leichter macht. Wer häufig dynamisch unterwegs ist und das Motorrad aktiv nutzt, bekommt mit der KTM die klarere Performance-Basis. Kurz gesagt: Nightster Special für stimmigen Alltagsgenuss mit Harley-Identität, Super Duke R für maximale Fahrfreude bei sportlicher Gangart.

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