| UVP | 15.990 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor
- Sound
- überraschend sportlicher Angang
- tolles TFT-Display mit Kartennavigation
- Handy-Anbindung mit einfach bedienbarer App
- hervorragendes Harley Einstiegs-Bike
- Rückspiegel könnten etwas größer sein
- für diesen Preis etwas viel Kunststoff
- lieblos verlegte Kabel
- rutschiger Sitz
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 225 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 715 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 213 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial, 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Nightster oder Nightster Special, das ist hier die Frage! Wir würden zur neuen Special greifen, alleine schon wegen des Sozius-Sitzes, den man dann und wann dann ja doch ganz gut gebrauchen kann. Besonders gut gefallen hat uns das tolle, neue Cockpit und vor allem dessen einfache Bedienung inklusive der App. Ob man das nun wirklich benötigt, ist sicherlich Ansichtssache, aber zumindest funktioniert es prächtig, was man ja nicht von allen Wettbewerbern behaupten kann.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Nightster Special und die Standard Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - auf geht's!
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Harley-Davidson Nightster Special vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Nightster Special und die Yamaha Tracer 9 GT Plus, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein klassischer, markanter Street-Charakter auf ein modernes, tourentaugliches Gesamtkonzept. Beide Modelle sind für viele Fahrten gedacht – aber sie erzählen dabei unterschiedliche Geschichten. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was die Datenblätter versprechen, sondern wie die jeweiligen Stärken und Schwächen im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Ergonomie und Ausstattung wirken.
Grundcharakter: Street-Feeling vs. Reise-Komfort
Die Harley-Davidson Nightster Special steht für ein unmittelbares, direktes Fahrgefühl. Der Fokus liegt auf dem urbanen Einsatz und auf dem, was man beim Fahren spürt: ein kräftiger Auftritt, ein klarer Stil und eine Sitzposition, die eher nach „mittendrin“ als nach „entspannt zurückgelehnt“ aussieht. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurze bis mittlere Strecken, für Stadtverkehr, Landstraße und für alle, die gern mit dem Gas spielen und den Motor als Erlebnis sehen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist von der Idee her ein Allrounder mit Reiseanspruch. Sie ist darauf ausgelegt, auch längere Strecken souverän zu bewältigen – mit einem Paket aus Komfort, Windschutz und moderner Elektronik. Wer häufig unterwegs ist, gern zügig fährt und dabei möglichst wenig „Arbeit“ im Kopf oder im Körper haben möchte, findet hier ein Motorrad, das auf Effizienz im Gesamtkonzept setzt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein großer Unterschied: Die Nightster Special wirkt eher wie ein Motorrad, das seine Stärke aus dem Drehmoment und dem „Punch“ im unteren bis mittleren Bereich zieht. Das macht sie besonders angenehm im Alltag: anfahren, beschleunigen, zügig überholen – ohne dass man ständig in einem engen Drehzahlfenster bleiben muss.
Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen stärker auf ein gleichmäßiges, durchzugsstarkes Vorankommen über ein breiteres Drehzahlband ausgelegt. Gerade bei flotter Landstraßenfahrt oder bei längeren Etappen spielt das Motorrad seine Stärken aus: Es bleibt dabei ruhig im Konzept, wirkt kontrolliert und unterstützt den Fahrer durch die Abstimmung von Motor und Fahrwerk.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Nightster Special: Stärken liegen im unmittelbaren Ansprechverhalten und im „gefühlten“ Charakter. Schwäche kann sein, dass sie für sehr lange Autobahn- oder Reiseetappen weniger „entspannt“ wirkt als ein tourorientiertes Motorrad.
- Tracer 9 GT Plus: Stärken liegen im gleichmäßigen Vortrieb, im Komfortanspruch und im modernen Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „pur“ wirkt, weil die Elektronik und die Reiseauslegung stärker in den Vordergrund treten.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Die Harley-Davidson Nightster Special bietet eine Sitzposition, die eher nach sportlich-kompakt und nah am Motorrad aussieht. Das unterstützt das aktive Fahren, macht das Motorrad wendig im Alltag und sorgt dafür, dass man sich schnell „eingefühlt“ hat. Für Fahrten, bei denen man öfter mal beschleunigt, bremst und die Linie wechselt, ist das ein Vorteil.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus zielt auf eine ergonomische Gesamtwirkung ab: Sitzposition und Windschutz sind auf längere Strecken ausgelegt. Dadurch wird die Fahrt weniger anstrengend, besonders wenn man mehrere Stunden unterwegs ist. Wer häufig reist oder auch bei wechselndem Wetter unterwegs ist, profitiert spürbar von diesem Ansatz.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt sich die typische Philosophie beider Motorräder: Die Nightster Special wirkt eher agil und „direkt“. Sie lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren und das Motorrad spürbar zu bewegen. Das kann besonders auf kurvigen Strecken Spaß machen, weil das Gefühl von Kontrolle und Nähe zum Asphalt im Vordergrund steht.
Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen stärker auf Stabilität und souveräne Führung ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken oft ruhiger an. In Kombination mit der tourorientierten Auslegung entsteht ein Fahrstil, der weniger „Kampf“ ist und mehr „Fluss“.
Vergleich der Fahreindrücke
Wenn man die aufgelisteten Werte und die daraus ableitbare Abstimmung betrachtet, wird klar: Die Nightster Special ist tendenziell die Wahl für Fahrer, die gern nah am Motorrad bleiben und Kurven dynamisch angehen. Die Tracer 9 GT Plus ist eher die Wahl für Fahrer, die Stabilität, Komfort und ein entspanntes Tempo über längere Distanzen priorisieren.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um maximale Verzögerung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Nightster Special spielt hier ihre Stärken aus, wenn man zügig, aber kontrolliert fährt – besonders im Alltag, wo man oft aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert. Die Tracer 9 GT Plus bringt durch ihre tourorientierte Auslegung häufig ein besonders sicheres Sicherheitsgefühl mit, gerade wenn man mit mehr Gepäck, bei längeren Fahrten oder bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist.
Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber die Tracer 9 GT Plus wirkt im Gesamtkonzept oft „rund“, weil sie für unterschiedliche Situationen gebaut ist – nicht nur für die eine Lieblingsstrecke.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Motorrad-Feeling
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus sticht im Vergleich vor allem durch den modernen Elektronikansatz hervor. Gerade bei Assistenzsystemen und Fahrmodi zeigt sich, dass das Motorrad darauf ausgelegt ist, den Fahrer in vielen Situationen zu unterstützen. Das kann das Fahren entspannter machen, weil das Motorrad aktiv mitdenkt – etwa bei wechselnder Traktion oder wenn man nicht jedes Detail manuell anpassen möchte.
Die Harley-Davidson Nightster Special setzt dagegen stärker auf den direkten Charakter. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger“ kann, aber sie wirkt weniger wie ein technisches Cockpit und mehr wie ein Motorrad, das man über Gefühl und Linie steuert. Für viele ist genau das ein Vorteil: weniger Ablenkung, mehr Fokus auf das Wesentliche.
Stärken und Schwächen der Elektronik im Alltag
- Tracer 9 GT Plus: Stärken sind die Unterstützung im Alltag und auf Tour, besonders wenn man häufig unterwegs ist oder unterschiedliche Bedingungen hat. Schwäche kann sein, dass man den „pureren“ Motorradcharakter stärker vermisst.
- Nightster Special: Stärken sind das unmittelbare Fahrgefühl und die klare, reduzierte Art. Schwäche kann sein, dass man bei langen Strecken oder bei sehr wechselnden Bedingungen die zusätzliche Assistenz moderner Tourer vermisst.
Ausstattung und Alltag: Windschutz, Komfort und Nutzbarkeit
Im Alltag entscheidet oft Kleines über Großes. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist hier im Vorteil, weil sie als Reise-Tourer konzipiert ist: Windschutz, Komfort und die generelle „Langstreckenlogik“ passen zusammen. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug für viele Kilometer – auch wenn man nicht jedes Mal die perfekte Strecke erwischt.
Die Harley-Davidson Nightster Special punktet dagegen mit Stil und dem Gefühl, dass man schnell losfahren kann, ohne dass das Motorrad „zu viel“ sein will. Für Stadtfahrten, kurze Ausfahrten und Landstraßenrunden ist sie oft die emotionalere Wahl. Wer aber regelmäßig sehr lange Strecken fährt, wird die tourorientierten Komfortdetails der Tracer 9 GT Plus eher zu schätzen wissen.
Welches Motorrad passt besser? – Empfehlung nach Fahrprofil
Der Vergleich zeigt: Es geht weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um die passende Philosophie. Die Harley-Davidson Nightster Special ist besonders dann die richtige Wahl, wenn der Fokus auf dem direkten Fahrgefühl, dem markanten Charakter und dem aktiven Fahren liegt. Sie eignet sich gut für Fahrer, die gern in der Stadt unterwegs sind, Kurven dynamisch angehen und das Motorrad als Erlebnis sehen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen ideal, wenn Komfort, Stabilität und moderne Unterstützung im Vordergrund stehen. Wer häufig längere Strecken fährt, auch bei wechselndem Wetter unterwegs ist und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, findet in der Tracer 9 GT Plus ein stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die Harley-Davidson Nightster Special ist für alle die bessere Wahl, die ein Motorrad mit klarer Identität suchen: direktes Ansprechverhalten, aktives Handling und ein Fahrgefühl, das auf kurze bis mittlere Strecken und emotionales Fahren ausgelegt ist. Wer den Fokus auf Stil, Nähe zum Asphalt und „einfach losfahren“ legt, wird hier glücklich.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus passt am besten zu Fahrern, die regelmäßig Touren planen oder lange Strecken souverän abspulen möchten: Komfort, Stabilität und moderne Elektronik sorgen dafür, dass die Fahrt weniger anstrengend wird und das Motorrad in vielen Situationen unterstützt. Wer Wert auf Reise-Logik, Windschutz und ein rundes Gesamtpaket legt, trifft mit der Tracer 9 GT Plus die passendere Entscheidung.