UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 6.669 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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Was kann das günstige, mächtige Adventure-Bike mit 48 PS?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • komfortables, vertrauensweckendes Fahrverhalten
  • brummeliger Sound, erinnert an Boxer
  • einfache Bedienung
  • vermittelt sehr souveränes Fahrgefühl
  • mächtige Optik
Kontra:
  • für einen Einsteiger recht schwer
  • Leistung wird zu Zweit mit Gepäck dünn
  • Bremsen vorne benötigen Kraft

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht235kg
Radstand1.505mm
Länge2.200mm
Radstand1.505mm
Sitzhöhe: 895 mm
Höhe1.480mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum500ccm
Hub67mm
Bohrung69mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment46 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite488km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneEinstellbare Upside-Down-Gabel Ø 50mm (Federweg 140)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenDoppelrohr-Profil-Schwinge
Reifen vorne110/80 -19
Reifen hinten150/70 - 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vornezwei schwimmend gelagerte Wave Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radial-Bremszange ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenWave-Einzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

Fazit - was bleibt hängen

Es ist schon erstaunlich, was Benelli für diesen Preis auf die Beine stellt. Wer jetzt denkt, dass dieses Bike bei diesem Preis ja nur Schrott sein kann, den müssen wir eines Besseren belehren. Die TRK 502 X ist ein gutes Motorrad, wenn auch mit überschaubarer Leistung und einfacher Ausstattung. Sie fährt toll, lässt sich gut bedienen und macht optisch mächtig was her. Da wird der eine oder andere A2-Führerschein-Inhaber sicherlich schwach werden. Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Benelli Deutschland für diesen Test zur Verfügung gestellt - vielen Dank!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.849 €
  • Verfügbarkeit: Ende 2021
  • Farben: Blau, Grau, Weiß

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Benelli TRK 502 X: Motorradvergleich für Touren und Abenteuer

Wenn es um Reiseenduros und Adventure-Bikes geht, treffen bei diesem Vergleich zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für große Bühne, kräftige Performance und ein souveränes Langstrecken-Gefühl. Die Benelli TRK 502 X wirkt dagegen wie ein pragmatischer Einstieg in die Welt der Abenteuer: leicht zugänglich, flexibel im Alltag und mit dem Anspruch, auch abseits der Hauptstraße Spaß zu machen. Genau darum lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn je nach Fahrprofil kann das eine Motorrad deutlich besser passen als das andere.

Grundidee im Vergleich: Premium-Reiseenduro vs. vielseitiges Allround-Adventure

Die Pan America 1250 Special ist klar auf Touren ausgelegt. Das merkt man an der Art, wie sie Motorleistung und Fahrkomfort zusammenbringt: Sie fühlt sich darauf spezialisiert an, lange Strecken entspannt zu absolvieren und dabei auch bei wechselndem Tempo stabil zu bleiben. Die TRK 502 X verfolgt hingegen einen anderen Ansatz: Sie will ein Motorrad sein, das man gerne fährt – im Alltag, auf Feierabendrunden und auf Wochenendtouren. Dabei bleibt sie nah an der Idee „einfach losfahren“ und bietet ein Abenteuer-Feeling, ohne dass man sich ständig mit großen Dimensionen beschäftigen muss.

Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet

Beim Motorcharakter wird der Unterschied besonders deutlich. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo viel Drehmoment und Durchzug gefragt sind: beim Beschleunigen aus dem Stand, beim Überholen auf der Landstraße oder wenn die Strecke zügig vorangeht. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei insgesamt „erwachsen“ und souverän – passend zu einem Motorrad, das auch als Langstreckenpartner gedacht ist.

Die Benelli TRK 502 X ist dagegen eher auf kontrollierbare Dynamik ausgelegt. Sie vermittelt ein leichtes, gut dosierbares Gefühl, das besonders dann Spaß macht, wenn man nicht nur geradeaus ballert, sondern Kurven, wechselnde Untergründe und Tempoanpassungen im Blick hat. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil: Man kann die Maschine sehr natürlich bewegen, ohne dass ständig das Gefühl entsteht, man müsse „mehr“ aus ihr herausquetschen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Pan America 1250 Special: starke Reserven und entspannter Langstrecken-Flow. Schwäche kann sein, dass das große Motorrad mehr Aufmerksamkeit bei engen Manövern und im langsamen Gelände verlangt.
  • TRK 502 X: handliche Wirkung und unkomplizierte Fahrbarkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr hohen Ansprüchen an Power auf langen Autobahnabschnitten oder bei voller Beladung die große Harley-Reserve fehlt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Fahrwerk zeigt sich die Ausrichtung beider Modelle. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special zielt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf ein ruhiges, kontrolliertes Fahrverhalten über längere Zeit. Gerade auf welligen Strecken oder bei wechselndem Belag wirkt die Abstimmung oft wie gemacht für „weiterfahren, ohne sich zu verausgaben“.

Die Benelli TRK 502 X wirkt im Vergleich agiler und leichter in der Handhabung. Das ist besonders spürbar, wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn oder Landstraße besteht, sondern wenn es enger wird: in Kurven, bei Richtungswechseln oder wenn man im Alltag häufiger rangiert. Auch auf Schotter oder unruhigem Untergrund kann sie Spaß machen, weil das Motorrad nicht das Gefühl vermittelt, man müsse es „groß“ bewegen.

Was das für die Praxis bedeutet

Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert meist von der souveränen Art der Pan America 1250 Special. Wer dagegen gern spontan unterwegs ist, häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Offroad-Momenten wechselt und dabei ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, wird die TRK 502 X oft als angenehmer erleben.

Ergonomie und Sitzgefühl: Komfort auf Distanz vs. Alltagstauglichkeit

Ergonomie ist bei Adventure-Bikes ein entscheidender Punkt, weil man nicht nur kurze Strecken fährt. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist auf Komfort und entspannte Haltung ausgelegt. Das hilft besonders dann, wenn die Tour länger dauert oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Die Benelli TRK 502 X setzt ebenfalls auf eine alltagstaugliche Sitzposition, wirkt aber insgesamt zugänglicher – vor allem für Fahrer, die ein Motorrad bevorzugen, das sich in Alltagssituationen leichter kontrollieren lässt.

Auch die Unterschiede bei Sitzhöhe und Gewicht spielen in der Praxis eine Rolle: Die größere Harley kann bei niedrigen Geschwindigkeiten mehr Kraft und Routine verlangen, während die Benelli oft leichter zu handeln ist. Das ist kein „besser“ oder „schlechter“, sondern eine Frage der eigenen Gewohnheiten und des typischen Einsatzes.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klare Bedienbarkeit

Bei Adventure-Bikes ist Elektronik heute mehr als nur „nice to have“. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bringt typischerweise ein Paket mit, das auf Sicherheit und Fahrbarkeit abzielt – besonders bei wechselnden Bedingungen. Das kann helfen, wenn die Strecke rutschig ist, wenn man zügig fährt oder wenn man nicht ständig an der perfekten Dosierung feilen möchte.

Die Benelli TRK 502 X setzt ebenfalls auf moderne Grundlagen, wirkt aber in der Bedienlogik oft direkter und weniger „überladen“. Gerade wenn man ein Motorrad sucht, das man schnell versteht und das sich nicht wie ein Technikprojekt anfühlt, ist das ein Plus.

Stärken und Schwächen

  • Pan America 1250 Special: mehr Unterstützung im Fahrbetrieb, besonders bei anspruchsvollen Bedingungen. Schwäche kann sein, dass man die Elektronik-Optionen bewusst nutzen muss, um den Mehrwert wirklich auszuschöpfen.
  • TRK 502 X: klare Bedienbarkeit und unkomplizierte Handhabung. Schwäche kann sein, dass die „Premium“-Tiefe bei Assistenz und Systemumfang nicht ganz so stark ausfällt wie bei der Harley.

Ausstattung und Reise-Feeling: Wer nimmt was mit?

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um Komfort, sondern auch darum, wie gut ein Motorrad für längere Touren vorbereitet ist. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt wie ein Paket, das auf Reise ausgelegt ist: Sie soll sich nach „fertig für die nächste Runde“ anfühlen. Das betrifft nicht nur den Komfort, sondern auch die Art, wie das Motorrad insgesamt abgestimmt ist, um lange Zeit angenehm zu bleiben.

Die Benelli TRK 502 X ist ebenfalls tourentauglich, aber eher im Sinne von „viel Motorrad fürs Geld“ und „einfach starten“. Wer gern selbst plant, Zubehör ergänzt oder die Tour flexibel gestaltet, findet in der Benelli oft einen guten Ausgangspunkt.

Verbrauch und Reichweite: Wirtschaftlichkeit im Alltag

Auch wenn die Fahrweise den größten Einfluss hat, lohnt der Blick auf die Tendenzen: Die Benelli TRK 502 X wird häufig als wirtschaftlicher wahrgenommen, weil sie in vielen Situationen leichter zu bewegen ist und nicht dieselbe „große“ Leistungsreserve wie die Harley benötigt. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special kann bei ruhiger Fahrweise ebenfalls effizient sein, aber wer das Potenzial regelmäßig abruft, merkt schneller, dass ein großes Adventure-Bike auch mehr „Anspruch“ an den Fahrstil stellt.

Für die Planung bedeutet das: Wer viel im Alltag und auf kürzeren Strecken unterwegs ist, profitiert oft von der unkomplizierten Wirtschaftlichkeit der TRK 502 X. Wer dagegen lange Strecken am Stück fährt und dabei vor allem Komfort und Durchzug priorisiert, wird die Pan America 1250 Special als entspannender erleben – selbst wenn die Kosten pro Kilometer je nach Fahrprofil höher ausfallen können.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Pan America 1250 Special und Benelli TRK 502 X hängt weniger von „besser“ als von „passender“ ab. Beide Motorräder sind Adventure-Bikes, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.

Harley-Davidson Pan America 1250 Special – ideal für…

  • Fahrer, die lange Touren planen und dabei ein souveränes, komfortorientiertes Fahrgefühl suchen
  • Menschen, die viel Wert auf Durchzug und Reserven legen
  • Tourer, die auch bei wechselnden Bedingungen gerne auf moderne Unterstützung setzen

Benelli TRK 502 X – ideal für…

  • Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Wochenendtouren möchten
  • Menschen, die Agilität und einfache Handhabung besonders schätzen
  • Abenteurer, die gern flexibel fahren und das Motorrad nicht „zu groß“ wirken lassen wollen

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf großen Touren, souveränem Durchzug, Komfort über lange Strecken und moderner Unterstützung bei wechselnden Bedingungen liegt. Sie fühlt sich wie ein Premium-Reiseenduro an, das auch dann entspannt bleibt, wenn die Route anspruchsvoller wird. Dafür verlangt sie im langsamen Betrieb und bei engen Situationen etwas mehr Aufmerksamkeit.

Die Benelli TRK 502 X punktet vor allem mit ihrer zugänglichen Art: Sie ist oft leichter zu handeln, vermittelt ein agiles Gefühl und eignet sich hervorragend für Alltag, spontane Ausfahrten und Touren, bei denen man gern auch mal abseits der „Standardstrecke“ unterwegs ist. Wer ein vielseitiges Adventure-Bike sucht, das schnell Spaß macht und nicht zu viel „Motorrad“ im Kopf verlangt, findet in der TRK 502 X häufig die passendere Basis.

Kurz gesagt: Pan America 1250 Special für große Reiseansprüche und Premium-Komfort – TRK 502 X für vielseitige Abenteuer, unkomplizierte Handhabung und flexible Touren.

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