UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 6.600 €
Baujahr von 2017 bis 2025
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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So klein und schon Reiseenduro?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • Geländetauglichkeit
  • Fahrkomfort
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Leistung
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht170kg
Radstand1.420mm
Länge2.075mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.230mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R 19
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. BMW G 310 GS – Vergleich für Alltag & Tour

Wer zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special und der BMW G 310 GS schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Hier trifft ein großes, abenteuerorientiertes Motorrad auf eine kompakte, leicht zu handhabende Reiseenduro. Beide Modelle wollen Spaß auf der Straße und auf wechselndem Untergrund – aber sie spielen ihre Stärken auf sehr unterschiedliche Weise aus.

Im folgenden Vergleich geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Konzepte im Alltag anfühlen: beim Anfahren, auf langen Strecken, beim Rangieren, in Kurven und wenn es mal abseits der perfekten Asphaltstraße wird.

Grundidee: Abenteuer groß vs. Abenteuer kompakt

Harley-Davidson Pan America 1250 Special

Die Pan America 1250 Special ist klar als „großes Abenteuer“ gedacht. Das Motorrad wirkt wie gemacht für längere Touren, bei denen Komfort, Stabilität und souveräne Leistungsentfaltung wichtiger sind als maximale Leichtigkeit. Die Maschine vermittelt das Gefühl, dass sie auch bei längeren Etappen entspannt durchzieht – und dabei trotzdem genug Reserven bietet, um zügig zu reagieren.

BMW G 310 GS

Die BMW G 310 GS verfolgt einen anderen Ansatz: kompakt, leicht zu bewegen und besonders alltagstauglich. Sie ist darauf ausgelegt, dass man sie im Stadtverkehr sicher beherrscht, auf kurzen Wegen schnell startet und auch auf Reisen nicht ständig das Gefühl hat, gegen das Motorrad zu arbeiten. Gerade für Einsteiger oder Fahrer, die ein handliches Reiseenduro suchen, ist das Konzept sehr stimmig.

Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet

Leistungsentfaltung und Drehmomentgefühl

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special spielt ihre Stärke vor allem in der Art, wie sie Leistung bereitstellt: Sie wirkt „durchzugsstark“ und lässt sich häufig ohne hektisches Zurückschalten fahren. Das macht sie besonders angenehm, wenn der Verkehr dichter wird oder wenn auf der Landstraße häufig beschleunigt und wieder entspannt werden muss.

Die BMW G 310 GS ist dagegen stärker auf ein agiles, leichtgängiges Fahrgefühl ausgelegt. Der Motor arbeitet effizient und lässt sich sauber dosieren. Wer gerne mit Gefühl fährt und Drehzahl als Werkzeug nutzt, bekommt ein Motorrad, das sich dynamisch anfühlt – vor allem in Situationen, in denen Wendigkeit und schnelle Richtungswechsel wichtiger sind als maximale Reserven.

Akustik und Vibrationen

Auch wenn beide Motorräder für den Alltag gedacht sind, unterscheiden sie sich im „Wohlfühlfaktor“ auf langen Strecken: Die Pan America vermittelt mehr „Tourenruhe“, während die G 310 GS eher den Charakter eines modernen, kompakten Einzylinders betont. Das ist nicht besser oder schlechter – es ist eine Frage, ob man lieber das souveräne, ruhige Gefühl eines großen Abenteuers mag oder die lebendige, direkte Rückmeldung einer kleineren Maschine.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Kurvenverhalten und Spurtreue

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special punktet mit einem Fahrgefühl, das auf Stabilität ausgelegt ist. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße wellig ist, wirkt die Maschine „geordnet“ und lässt sich kontrolliert bewegen. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Touren länger werden und man nicht ständig nacharbeiten möchte.

Die BMW G 310 GS ist spürbar leichter im Handling. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig rangiert wird, enge Passagen anstehen oder wenn man im Alltag öfter mal spontan die Richtung wechselt. In Kurven fühlt sich die Maschine dadurch oft unkompliziert an – sie lädt dazu ein, zügig und entspannt zu fahren, ohne dass man das Motorrad „groß“ bewegen muss.

Gewicht und Manövrierbarkeit

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 Special ist eher das Motorrad für Fahrer, die mit mehr Masse souverän umgehen und das große Abenteuer bewusst wählen. Die G 310 GS ist dagegen deutlich einfacher zu kontrollieren, besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten. Das ist ein echter Pluspunkt, wenn man häufig in der Stadt unterwegs ist oder wenn man das Motorrad auch mal allein bewegen muss.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Reichweite, Komfort

Sitzhöhe und Körperhaltung

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bietet eine Sitzposition, die auf Touring ausgelegt ist: stabil, mit dem Gefühl, dass man lange sitzen kann, ohne ständig „gegen“ die Maschine zu arbeiten. Für Fahrer, die auf langen Strecken Komfort priorisieren, ist das ein starker Punkt.

Die BMW G 310 GS ist ergonomisch so konzipiert, dass sie für viele Fahrer leichter zugänglich wirkt. Gerade beim Auf- und Absteigen sowie beim Rangieren spielt das eine Rolle. Wer ein Motorrad sucht, das sich auch im Alltag nicht sperrig anfühlt, wird hier schnell einen Vorteil merken.

Windschutz und Tageskomfort

Bei Touren macht der Windschutz viel aus. Die Pan America 1250 Special ist klar auf längere Abschnitte ausgelegt und wirkt dabei wie ein Motorrad, das man auch bei wechselndem Wetter gerne nutzt. Die G 310 GS ist ebenfalls tourentauglich, aber eher im Sinne von „praktisch und unkompliziert“ – ideal, wenn man nicht zwingend maximalen Langstreckenkomfort im Fokus hat, sondern eine flexible Reisebegleitung.

Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung im Alltag

Fahrmodi, Traktionskontrolle und Assistenz

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt wie ein Paket, das Komfort und Sicherheit über viele Situationen hinweg absichern soll – besonders dann, wenn man auf längeren Strecken unterschiedliche Untergründe antrifft.

Die BMW G 310 GS bietet ebenfalls sinnvolle Unterstützung, die vor allem im Alltag und auf Einsteiger-Niveau sehr hilfreich sein kann. Gerade wenn man noch lernt, wie man Gas, Schräglage und Untergrund kombiniert, kann die Elektronik das Motorrad „berechenbarer“ machen.

Bedienbarkeit

Wichtig ist nicht nur, was die Elektronik kann, sondern wie schnell man sie im Alltag bedienen kann. Die Pan America wirkt dabei wie ein Motorrad, das man mit Ruhe und System nutzt. Die G 310 GS ist eher darauf ausgelegt, dass man schnell zu den wichtigsten Einstellungen findet und das Motorrad unkompliziert im Alltag bewegt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten

Im Vergleich zeigt sich: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special vermittelt beim Bremsen ein Gefühl von Reserven und Stabilität. Das ist besonders relevant, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder wenn man auf langen Strecken häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert.

Die BMW G 310 GS bremst ebenfalls zuverlässig und wirkt dabei oft „direkt“ in der Dosierung. Das passt gut zu ihrer Rolle als leichtes, handliches Motorrad. Wer häufig in urbanen Situationen unterwegs ist, profitiert von einem Setup, das sich gut kontrollieren lässt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Harley-Davidson Pan America 1250 Special

  • Tourensouveränität: ruhiges, stabiles Fahrgefühl für lange Strecken.
  • Durchzug und Reserven: entspanntes Fahren ohne ständiges Nachregeln.
  • Komfortorientierung: wirkt wie ein Motorrad für „mehrere Tage am Stück“.
  • Elektronik als Sicherheitsnetz: unterstützt in wechselnden Situationen.

Schwächen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special

  • Mehr Masse: im engen Stadtverkehr oder beim Rangieren spürbar anspruchsvoller.
  • Anspruch an Fahrpraxis: wer leichtfüßig fahren will, muss die Größe bewusst mitnehmen.

Stärken der BMW G 310 GS

  • Agilität: leicht zu bewegen, ideal für Alltag und enge Strecken.
  • Einfaches Handling: macht das Motorrad auch für Einsteiger gut kontrollierbar.
  • Effizientes Fahrgefühl: lässt sich sauber dosieren und macht Spaß in der Kurve.
  • Praktische Reiseoption: tourentauglich, ohne sich „zu groß“ anzufühlen.

Schwächen der BMW G 310 GS

  • Weniger Reserven: bei sehr langen Etappen oder hohem Tempo fühlt sich das große Abenteuer klar überlegen an.
  • Anspruch an Fahrweise: Dynamik entsteht eher über Drehzahl und Timing als über „großen Durchzug“.

Für welches Einsatzprofil passt welches Motorrad?

Stadt, Pendeln und kurze Ausfahrten

Wenn der Alltag im Vordergrund steht, ist die BMW G 310 GS meist die passendere Wahl. Sie ist handlich, leicht zu bewegen und wirkt im Alltag weniger „groß“. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special kann natürlich auch im Stadtbetrieb genutzt werden, aber sie verlangt mehr Platz, mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und mehr „Motorradgefühl“ im Umgang mit der Masse.

Wochenendtouren und längere Reisen

Für Touren, bei denen Komfort, Stabilität und entspanntes Fahren zählen, spielt die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ihre Stärken aus. Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das Kilometer sammelt, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Die BMW G 310 GS ist ebenfalls geeignet, aber eher als pragmatische Reisebegleitung – ideal, wenn man flexibel bleiben möchte und nicht zwingend maximale Langstreckenruhe erwartet.

Leichtes Gelände und Straße mit wechselndem Untergrund

Beide Motorräder sind für „Abenteuer auf gemischten Strecken“ gedacht. Die Pan America wirkt dabei wie die Maschine, die auch bei anspruchsvolleren Bedingungen souverän bleibt. Die G 310 GS punktet mit ihrer leichten Handhabung und dem unkomplizierten Charakter – besonders dann, wenn man lieber kontrolliert und agil fährt statt mit viel Masse zu arbeiten.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn lange Touren, souveräne Stabilität und ein komfortorientiertes Abenteuergefühl im Vordergrund stehen. Wer gerne mit Reserven fährt, entspannt beschleunigt und auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe im Fahrverhalten sucht, findet in der Pan America den passenden Begleiter. Sie ist weniger „einfach mal schnell“ im engen Alltag, dafür umso stärker auf der Strecke.

Die BMW G 310 GS passt am besten, wenn Alltagstauglichkeit, Agilität und leichtes Handling wichtiger sind. Besonders für Einsteiger oder Fahrer, die ein Reiseenduro suchen, das sich unkompliziert bewegen lässt, ist die G 310 GS eine sehr stimmige Entscheidung. Sie macht Spaß durch Direktheit und Kontrolle – und eignet sich hervorragend für kurze Ausfahrten, Pendeln und pragmatische Touren.

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