| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. BMW G 310 R – Motorradvergleich
Wer vor der Entscheidung steht, welche Maschine besser zu den eigenen Plänen passt, merkt schnell: Zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special und der BMW G 310 R liegen Welten. Die eine ist klar auf große Abenteuer, lange Strecken und souveräne Reiseperformance ausgelegt, die andere auf ein agiles, leicht zu beherrschendes Motorrad für Alltag, Einsteiger und kurvige Strecken. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, die richtige Wahl nicht nur nach Daten, sondern nach dem tatsächlichen Fahrgefühl zu treffen.
Grundcharakter: Reiseabenteuer vs. urbane Agilität
Die Pan America 1250 Special ist als Adventure-Bike konzipiert, das auch dann noch Ruhe ausstrahlt, wenn die Strecke weniger planbar wird. Der Fokus liegt auf Stabilität, Durchzug und einem Fahrstil, der auch über längere Zeit entspannt bleibt. Die BMW G 310 R dagegen wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt: kompakt, übersichtlich und mit einem Handling, das in der Stadt ebenso funktioniert wie auf der Landstraße.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Pan America zielt auf „große Touren“ und ein souveränes Gesamtpaket. Die G 310 R steht für „einfach losfahren“, schnelle Richtungswechsel und ein unkompliziertes Handling.
Motor & Antrieb: Kraftentfaltung und Fahrbarkeit im Alltag
Bei der Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht die Leistungscharakteristik im Vordergrund: Der Motor ist auf kräftigen Vortrieb und gleichmäßige Beschleunigung ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig längere Strecken, zügiges Fahren oder das Überholen auf dem Programm stehen. Auch wenn das Tempo variiert, bleibt die Maschine in der Regel gut kontrollierbar und bietet Reserven.
Die BMW G 310 R setzt dagegen auf ein leichteres, direkteres Ansprechverhalten. Gerade im Stadtverkehr und bei moderaten Geschwindigkeiten fühlt sich das Motorrad oft „wach“ an. Die Maschine ist weniger auf maximale Reserven ausgelegt, sondern auf ein stimmiges Zusammenspiel aus Drehmomentgefühl, Drehfreude und Alltagstauglichkeit.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Pan America punktet mit Durchzug und Langstrecken-Performance, während die G 310 R mit ihrem unkomplizierten Charakter und dem agilen Antrieb überzeugt. Wer häufig Autobahn oder lange Etappen fährt, wird die Harley eher als entspannter empfinden. Wer viel im Alltag unterwegs ist und kurze Wege liebt, findet in der BMW oft den besseren Begleiter.
Ergonomie & Sitzposition: Komfort auf Distanz vs. kompakte Übersicht
Ein großer Unterschied zeigt sich in der Sitzhaltung. Die Pan America 1250 Special ist auf längere Fahrten ausgelegt: Die Ergonomie unterstützt einen Reise-Fahrstil, bei dem man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt, dass das Gesamtpaket auf Stabilität ausgelegt ist – besonders spürbar, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Die BMW G 310 R bietet eine deutlich kompaktere, alltagstaugliche Position. Das hilft vor allem beim Rangieren, bei häufigen Stop-and-Go-Situationen und beim schnellen Umsetzen von Fahrtrichtung. Auch für kleinere Fahrerinnen und Fahrer kann die BMW durch ihre handliche Auslegung leichter zugänglich wirken.
Schwächen im Vergleich: Die Pan America kann – je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit – mehr „Motorrad“ bedeuten, wenn es sehr eng wird oder häufiges Manövrieren gefragt ist. Die G 310 R ist zwar wendig und übersichtlich, aber wer sehr lange Strecken mit hohem Komfortanspruch plant, wird die Reiseorientierung der Harley eher zu schätzen wissen.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Adventure und Street-orientiertem Konzept. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu schlucken und dabei die Linie stabil zu halten. Das macht sie besonders auf längeren Strecken und bei wechselndem Untergrund interessant. Auch bei dynamischer Fahrweise bleibt das Motorrad in der Regel gut kontrollierbar.
Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken im direkten Handling aus. Das Motorrad wirkt leichtfüßig, lässt sich zügig in Schräglage bringen und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das gerade auf kurvigen Landstraßen Spaß macht. In engen Bereichen und bei häufigen Richtungswechseln ist die BMW oft im Vorteil.
Stärken und Schwächen: Die Pan America bietet mehr Stabilität und Komfortreserven für Distanz und wechselnde Bedingungen. Die G 310 R ist dafür die Maschine, die man gern „einfach bewegt“ – mit schnellerem Gefühl für die Straße und weniger Aufwand im Alltag.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Tempo und bei Alltagssituationen
Beide Modelle sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Einsatzschwerpunkt ist unterschiedlich. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special profitiert von einem Setup, das auf höhere Geschwindigkeiten und längere Belastung ausgelegt ist. Gerade bei zügiger Fahrt oder bei häufigen Bremsmanövern auf längeren Strecken ist das ein Vorteil, weil das System gleichmäßig arbeitet und das Fahrgefühl stabil bleibt.
Die BMW G 310 R ist im Alltag besonders stark, wenn es um dosierbares Bremsverhalten und ein leichtes Handling geht. Das Motorrad lässt sich gut kontrollieren, was im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken entscheidend ist.
Schwächen im Vergleich: Bei der Harley kann das Gesamtgewicht im engen Gelände spürbarer sein, während die BMW bei sehr hohen Ansprüchen an Langstrecken-Performance weniger „Reise-Reserve“ vermittelt. Wer jedoch überwiegend Stadt, Landstraße und moderate Touren fährt, wird die BMW als sehr passend empfinden.
Elektronik & Fahrmodi: Unterstützung für unterschiedliche Fahrstile
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber die Ausrichtung unterscheidet sich. Die Pan America 1250 Special ist als Reise- und Adventure-Bike stärker auf Unterstützung ausgelegt, die verschiedene Situationen abdeckt. Das kann helfen, wenn Wetter, Untergrund oder Beladung variieren. Gerade auf Touren ist das ein Plus, weil man sich auf das Fahren konzentrieren kann.
Die BMW G 310 R bietet ebenfalls moderne Unterstützung, wirkt aber insgesamt „direkter“ im Charakter. Das kann für Einsteiger oder für Fahrerinnen und Fahrer attraktiv sein, die lieber ein klar nachvollziehbares Fahrgefühl möchten, ohne sich zu sehr mit Einstellungen beschäftigen zu müssen.
Stärken und Schwächen: Die Harley punktet mit einem stärker tourenorientierten Elektronikpaket und mehr „Assistenz“ für wechselnde Bedingungen. Die BMW überzeugt durch einfache Bedienbarkeit und ein unkompliziertes Fahrgefühl.
Ausstattung & Alltag: Was man auf Tour wirklich merkt
Im Alltag entscheidet oft nicht nur der Motor, sondern das Gesamtpaket: Ergonomie, Wind- und Wetterschutz, Stauraum-Optionen, Sitzkomfort und die Frage, wie entspannt sich das Motorrad über Zeit nutzen lässt. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist hier klar im Vorteil, wenn Touren, längere Etappen und ein Reise-Setup im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man mit dem Gedanken „weiterfahren“ kauft.
Die BMW G 310 R ist dagegen besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem im Alltag genutzt wird: kurze Strecken, Pendeln, spontane Ausfahrten und das Gefühl, jederzeit schnell und kontrolliert unterwegs zu sein. Für viele ist das genau die richtige Balance aus Fahrspaß und Praktikabilität.
Schwächen im Vergleich: Die Harley kann im Stadtverkehr durch Größe und Reisefokus mehr Aufmerksamkeit erfordern. Die BMW kann bei sehr langen Strecken weniger „Reisekomfort“ vermitteln, wenn der Anspruch an Ruhe und Langstrecken-Entspannung hoch ist.
Für wen passt welches Motorrad?
Harley-Davidson Pan America 1250 Special: Empfehlung für Touren und Abenteuer
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken planen, gern zügig unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselndem Untergrund souverän bleibt. Wer Wert auf Reise-Charakter, Stabilität und ein Gesamtpaket legt, das für große Vorhaben gemacht ist, findet in der Harley eine stimmige Wahl.
BMW G 310 R: Empfehlung für Alltag, Einsteiger und Wendigkeit
Die BMW G 310 R passt am besten zu Menschen, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen: für Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und für alle, die ein agiles Fahrgefühl bevorzugen. Auch für Einsteiger ist die BMW oft attraktiv, weil sie sich unkompliziert bewegen lässt und das Fahren schnell „verständlich“ wird.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf langen Touren, souveränem Durchzug und einem reisefokussierten Gesamtgefühl liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Tempo, Distanz und wechselnde Bedingungen zusammenkommen. Die BMW G 310 R ist dagegen die passendere Option, wenn Alltagstauglichkeit, Wendigkeit und ein leichtes, direktes Handling wichtiger sind als maximale Reise-Reserven. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich schnell und unkompliziert bewegen lässt, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein. Kurz gesagt: Für Abenteuer und große Strecken führt die Harley die Diskussion an – für den täglichen Fahrspaß und ein agiles Handling ist die BMW meist die bessere Entscheidung.